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Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

Archiv  • Vorige Woche: KW 19
Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

20. KW: Montag, 11. - Sonntag, 17. Mai 2026
Themen u.a.:

Moers: Rat gewährt Zuschuss für die Weihnachtsbeleuchtung
Die Moerser Innenstadt soll auch in Zukunft festlich leuchten: Für die Erneuerung der Straßenüberspannungen der Weihnachtsbeleuchtung stellt die Stadt bis zu 120.000 Euro bereit. Das hat der Rat in seiner Sitzung am Mittwoch, 13. Mai, beschlossen. Hintergrund ist ein Vorfall beim ‚Moerser Frühling‘.

Dort waren Transparente an den Überspannungen befestigt worden. Dabei hatte sich ein Bolzen aus einer Hauswand gelöst. In der Folge wurde deutlich, dass die insgesamt 182 Befestigungen regelmäßig technisch überprüft werden müssen, um die Sicherheit dauerhaft zu gewährleisten. Die ‚ISG Moers-Innenstadt‘ kann die Kosten dafür nicht allein tragen.  

Außerdem hat der Rat den Weg für neuen Wohnraum in Moers-Mitte freigemacht. An der Feldstraße soll ein privater Investor Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 19 Wohnungen und Tiefgarage errichten. Dabei kann bereits zum zweiten Mal in Moers der sogenannte ‚Bau-Turbo‘ genutzt werden. Das Verfahren ermöglicht schnellere Genehmigungen und soll den Wohnungsbau beschleunigen.

Ebenfalls beschlossen wurde das neue Abwasserbeseitigungskonzept der Enni für die Jahre 2027 bis 2032. Geplant sind weitere Sanierungen des Kanalnetzes, Maßnahmen gegen Überlastungen bei Starkregen sowie zusätzlicher Schutz vor Überflutungen. Insgesamt sollen dafür rund 56,1 Millionen Euro investiert werden.

DB/Dinslaken: Sperrung der Brinkstraße kann daher bereits vorzeitig im Laufe des Freitags, 15. Mai, wieder aufgehoben werden.
- Tackenstraße-Sperrung für den Straßenverkehr bis Montag, 14. September, verlängert
Deutsche Bahn: "Für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen erneuert die DB InfraGO aktuell auch die Eisenbahnüberführung an der Brinkstraße in Dinslaken. Die Fachleute haben das Bestandsbauwerk abgebrochen und die neue Brücke bereits eingeschoben. Die Sperrung der Brinkstraße kann daher bereits vorzeitig im Laufe des Freitags, 15. Mai, wieder aufgehoben werden.

Die Straße ist dann wieder freigegeben. Der Geh- und Radweg bleibt weiterhin gesperrt, sodass die Umleitung für den Fuß- und Radverkehr über die Winkelstraße – Tackenstraße – Jägerstraße – Oberhausener Straße und umgekehrt bestehen bleibt. Auch die Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung an der Jägerstraße in Dinslaken treibt das Projektteam voran.

Um die hierfür nötigen Restarbeiten effizient durchführen zu können, ist die Tackenstraße seit Freitag, 13. Februar, voll gesperrt. Ursprünglich sollte die Straßensperrung am 13. Mai, aufgehoben werden. In Abstimmung mit der Stadt Dinslaken wird die Sperrung für den Straßenverkehr bis Montag, 14. September, verlängert, um alle notwendigen Bauarbeiten umsetzen zu können.

Die Umleitung für den motorisierten Verkehr erfolgt weiterhin über die Route Holtener Straße – Brinkstraße – Oberhausener Straße und umgekehrt. Die Buslinie wird über die Brinkstraße umgeleitet, die Haltestelle Tackenstraße kann dementsprechend genutzt werden. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen sind von der Sperrung nicht betroffen. 

Die DB InfraGO setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen."

DRK Ortsverein Dingden freut sich über Spende der USD Hamminkeln
Der DRK Ortsverein Dingden e. V. freut sich über eine Spende in Höhe von 250 Euro der freien Wählergemeinschaft USD Hamminkeln – Unabhängige Soziale Demokraten. Die Spendensumme kam beim „Frühlingstreff“ der Werbegemeinschaft Dingden durch freiwillige Spenden für kleine Topfblumen zusammen. Übergeben wurde der Betrag an den Vorsitzenden Stefan Terörde und Anne Nienhaus vom DRK Dingden. Mit der Spende wird die ehrenamtliche Arbeit des Ortsvereins unterstützt.

[Dingden, Hamminkeln] Über eine Spende in Höhe von 250 Euro durfte sich jetzt der DRK Ortsverein Dingden e. V. freuen. Die Spende wurde von der freien Wählergemeinschaft USD Hamminkeln – Unabhängige Soziale Demokraten übergeben. Stellvertretend überreichten Fraktionsvorsitzender Dieter Stiller und Ratsmitglied Petra Huppmeier den Betrag an den Vorsitzenden des Ortsvereins Stefan Terörde sowie Anne Nienhaus vom DRK Dingden.

Die Spendensumme kam beim „Frühlingstreff“ der Werbegemeinschaft Dingden zusammen. Dort verschenkte die USD kleine Topfblumen als Frühlingsgruß. Besucherinnen und Besucher konnten freiwillig für einen guten Zweck spenden – in diesem Jahr zugunsten des DRK Ortsvereins Dingden.

Der DRK Ortsverein engagiert sich mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unter anderem im Bevölkerungsschutz, bei Blutspenden, Sanitätsdiensten, Erste-Hilfe-Kursen sowie im sozialen Bereich und unterstützt Menschen in Hamminkeln verlässlich.

„Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung und vor allem darüber, dass damit auch auf die wichtige Arbeit unseres Ortsvereins aufmerksam gemacht wird“, betonte Stefan Terörde bei der Spendenübergabe. „Jede Hilfe – ob durch Spenden oder ehrenamtliches Engagement – trägt dazu bei, dass wir unsere Angebote für die Menschen vor Ort zuverlässig aufrechterhalten können.“ Der DRK Ortsverein Dingden bedankt sich herzlich bei der USD Hamminkeln sowie allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung.

„Freuen sich über die Unterstützung für die Arbeit des DRK Ortsvereins Dingden: (v. l.) Stefan Terörde vom DRK Ortsverein Dingden, Dieter Stiller (Fraktionsvorsitzender der USD Hamminkeln), Petra Huppmeier (Ratsmitglied) und Anne Nienhaus vom DRK bei der Spendenübergabe.“

Krankenhaus Bethanien: Frischgebackene Expertin für Aromapflege Mareike Frenck erweitert Angebot für Patient:innen
„Weg von der esoterischn Schiene, hin zu nachweislicher Wirksamkeit“

Lavendel gegen Unruhe, Angst oder Schmerzen. Pfefferminze bei Übelkeit oder Kopfschmerzen. Das, was ätherische Öle ergänzend zur klassischen Medizin leisten können, ist genauso umfassend, wie das Engagement und die Leidenschaft, mit denen Mareike Frenck laut eigener Aussage für den Bereiche Aromapflege brennt.

Die langjährige Bethanierin ist nicht nur Leitung der Station BC3, sondern seit Ende April auch Expertin für Aromapflege. Hierunter versteht man die Anwendung von ätherischen Ölen, Fettpflanzenölen oder Pflanzenwassern in der Krankenpflege. Als Teilbereich der Aromakunde soll die Aromapflege die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren – und so das Allgemeinbefinden der Betroffenen verbessern.

Rund zweieinhalb Jahre dauerte die Ausbildung an einem freien Institut in Süddeutschland, das sich auf die Themen Aromatherapie und Aromapflege spezialisiert hat, für Mareike Frenck, die bereits in ihrer Kindheit über ihre Mutter mit dem Thema in Berührung kam. Als Expertin für Aromapflege ist sie nun neben ihrer Arbeit als Stationsleitung regelmäßig im Krankenhaus Bethanien unterwegs, um ärztlich angeordnete Therapien aus Sicht der Aromapflege zu unterstützen.

„Ob Herzauflagen, Riechöle oder -salze – wenn ich mit meinem Wagen über die Gänge gehe, um Patientinnen und Patienten zu besuchen, eilt mir der Duft der Öle bereits voraus“, erklärt Mareike Frenck mit einem Lachen. Nicht immer trifft sie bei ihren Besuchen auf sofortige Begeisterung bei den Patient:innen.

„Viele sind anfangs schon eher skeptisch, halten das Ganze für Esoterik. Davon möchte ich weg. Ich will das Thema Aromapflege entstauben. Zu moderner Pflege gehört dieser Bereich – meiner Meinung nach – dazu. Studien belegen die wohltuende Wirkung von ätherischen Ölen.“

So präpariert Mareike Frenck nach Bedarf etwa OP-Hemd-Kompressen, die für Ruhe und Entspannung vor einem Eingriff sorgen sollen. Ein Riechstift mit individuell abgestimmten beruhigenden Düften kann einer Patientin mit Brustkrebs dabei helfen, einen Tag mit vielen Untersuchungen gut zu überstehen.

„Außerdem kommt die Aromapflege in der Gefäßchirurgie zum Einsatz, beispielsweise bei der Wund- oder Hämatompflege, bei frischgebackenen Müttern, ihren Kindern, bei Palliativpatientinnen und -patienten oder Intensivpatientinnen und -patienten.“

Wichtig ist der Expertin für Aromapflege zu betonen, dass Patient:innen aktiv mitentscheiden: „Wir überlegen gemeinsam, welcher Duft gefällt und passen könnte. Im Anschluss stelle ich etwas Passendes zusammen. Die Patientinnen und Patienten können Riechstifte und Co. dann im Nachgang selbst anwenden und so ihre Selbstpflegekompetenz fördern.“ Mit der gezielten Beratung von Patient:innen half Mareike Frenck bereits rund 200 Menschen allein in diesem Jahr.

„Diese Form der Pflegeexpertise ist etwas Besonderes. Langfristig ist es unser Ziel, dass pro Station eine Person den Grundkurs zur Aromapflege absolviert und so als Multiplikatorin bzw. Multiplikator für alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Station dienen kann“, betont Pflegedirektorin Angelika Linkner. „Ich möchte die Aromapflege im Haus etablieren und mein Wissen zu einem Thema, für das ich wirklich brenne, weitergeben“, ergänzt Mareike Frenck.

Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung, erklärt: „Ich freue mich, eine so engagierte Mitarbeiterin in Frau Frenck zu haben, die unser aller Horizont erweitert – und damit einen echten Pluspunkt in der Behandlung und Versorgung unserer Patientinnen und Patienten liefert.“

Mareike Frenck, Expertin für Aromapflege (Mitte), unterstützt mit ihrem Wissen die Behandlung von Patient:innen des Krankenhauses Bethanien. Pflegedirektorin Angelika Linkner (rechts) und Vorstand Dr. Ralf Engels (links) freuen sich über die Ergänzung des Leistungsspektrums.

Ausflugstipp: Genuss-Touren rund um den Spargel
Der Niederrhein steht seit einigen Wochen wieder ganz im Zeichen des königlichen Gemüses: Die Spargelzeit verwandelt die Region in ein besonderes Paradies für Feinschmecker. Frisch gestochener Spargel direkt vom Feld, regionale Hofläden, gemütliche Restaurants und kulinarische Veranstaltungen machen die Saison zu einem besonderen Erlebnis für Einheimische und Besucher gleichermaßen.

Zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe und gastronomische Einrichtungen bieten saisonale Spezialitäten an – von klassischem Spargel mit Sauce Hollandaise über feine Spargelcremesuppen bis hin zu modernen Interpretationen der Frühlingsküche.  Spezielle Spargel-Radtouren führen durch idyllische Landschaften, vorbei an Feldern, Hofcafés und regionalen Genussstationen.

Beliebte Klassiker sind Touren rund um Xanten, Uedem, Sonsbeck und Alpen, eine grenzüberschreitende Spargelfahrt im Heinsberger Land oder die große Schlemmer-Route. Sie startet und endet im „Spargeldorf“ Walbeck und macht ebenfalls einen Schlenker in die Niederlande. Der passende krönende Abschluss ist natürlich immer ein Spargelessen – entweder zuhause oder in einem Restaurant. Es gilt also, die kommenden Wochen gut zu nutzen.

Denn die Spargelsaison in Deutschland – und damit auch am Niederrhein – endet traditionell am 24. Juni, dem Johannistag. Gebündelte Spargel-Infos gibt es hier:

 www.niederrhein-tourismus.de/sehen-erleben/kulinarik/spargelzeit-am-niederrhein

Die Spargel-Saison am Niederrhein bietet puren Genuss. Foto: Patrick Gawandtka 

Mehr als eine Milliarde Euro Umsatz durch Tagesreisen
Aktuelle Auswertung: Der Niederrhein ist ein beliebtes Ausflugsziel für Kurztripps.
Rund 42 Millionen Tagesreisen, verbunden mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro – dies sind zwei zentrale Ergebnisse der aktuellen Auswertung „Tagesreisende im Geschäftsgebiet der Niederrhein Tourismus GmbH (NT) 2025“. Dafür hat die renommierte dwif-Consulting GmbH im Auftrag von NT eine umfangreiche und repräsentative Umfrage und Analyse durchgeführt.

„Auch wenn die aktuelle Wirtschaftslage für eine Zurückhaltung bei nicht zwingend nötigen Ausgaben sorgt, belegen diese Zahlen einmal mehr, was für ein starker Wirtschaftsfaktor der Tourismus am Niederrhein im Allgemeinen und der Tagestourismus im Besonderen ist“, sagt NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner.

Der Monitor bezieht sich auf Fahrten, bei denen das Wohnumfeld unter anderem für Besuche bei Verwandten, längere Aktivitäten im Freien, Shopping-Ausflüge, aber auch für Teilnahme an Messen und Tagungen verlassen wird. Er liefert eine Vielzahl wertvoller Daten. Dazu gehört die Erkenntnis, dass fast alle Tagesgäste im Geschäftsgebiet aus Nordrhein-Westfalen stammen. Nur 3 Prozent der Tagestouristen kommen aus anderen Bundesländern. Insgesamt werden 78 Prozent der Tagesreisen im Radius von 50 Kilometern vom Wohnort unternommen.

„Die Region ist bekanntlich umgeben von den Ballungszentren an Rhein und Ruhr – viele Menschen schätzen eine kurze, aber intensive Auszeit in der herrlichen niederrheinischen Landschaft und nutzen zugleich das breite und besondere Angebot in den schmucken Orten und Stadtkernen“, so Baumgärtner.

Rund 75 Prozent der Tagesreisen haben eine Stadt als Ziel. Rund ein Viertel der Tagesreisen wird in ländliche Räume unternommen. Wichtigster Anlass für Tagesausflüge in der Region ist der Besuch von Verwandten, Bekannten oder Freunden. Ebenfalls häufig genannt werden der Besuch von Restaurants, Cafés etc. sowie Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Radfahren. Der Besuch von Sehenswürdigkeiten, die Nutzung von Wellness-Einrichtungen sowie Shopping-Aktivitäten fallen ebenfalls unter die „Top 10“.

Wenig überraschend: Fast die Hälfte der Tagesreisen findet am Wochenende statt. „Auch vor diesem Hintergrund bemühen wir uns zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern des Landes NRW um eine mögliche Verlängerung der Ladenöffnungszeiten“, erklärt Baumgärtner. Die übrigen Tagesreisen verteilen sich recht gleichmäßig auf die Tage Montag bis Freitag. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer am Zielort liegt etwas über vier Stunden.

Erfreulich ist die Konstanz im Jahr: „Auch wenn im Frühjahr und insbesondere im Sommer anteilig etwas mehr Tagesreisen unternommen werden, findet diese Form des Tourismus doch das ganze Jahr über in beträchtlicher Weise statt“, sagt Baumgärtner.
NT nutzt diese Auswertung sowohl für die Bewertung der vergangenen Aktivitäten als auch für die Planungen in die Zukunft.

Baumgärtner: „Zusammen mit den Übernachtungszahlen bildet der dwif- Tagesreisenmonitor eine wichtige Grundlage für unser Tun“. Bei den zuletzt veröffentlichten Zahlen für Januar und Februar 2026 durch die Statistiker von IT.NRW kann der Niederrhein mit fast 261.950 Übernachtungen ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen.

Auch ein gemütlicher Trödel-Bummel kann Ziel eines Tagesausflugs sein. Foto: gymi media



NRW: Ein Viertel der gesetzlich Krankenversicherten war im Jahr 2023 als Familienangehörige/-r mitversichert
* 3,86 Mio. Menschen waren 2023 in NRW als Familienangehörige mitversichert
* Gut jede zehnte Person in NRW (11,3 %) war privat versichert
* Rund eine halbe Millionen Mitversicherte in NRW könnten nach Plänen der Bundesregierung künftig beitragspflichtig werden

Rund 3,86 Millionen Menschen in NRW waren 2023 als Familienangehörige in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenfrei mitversichert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis des Mikrozensus 2023 mitteilt, machten Familienmitversicherte damit rund ein Viertel der insgesamt 15,74 Millionen gesetzlich Krankenversicherten aus.

Privat krankenversichert waren gemäß Mikrozensusergebnissen im Jahr 2023 2,0 Millionen Menschen und damit gut jede/-r Zehnte in NRW.  Der am 29. April 2026 vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines Gesetzes zur GKV-Beitragssatzstabilisierung sieht vor, dass die Familienmitversicherung nicht mehr für alle kostenfrei sein soll.

Folgender Personenkreis soll weiterhin beitragsfrei mitversichert sein: Kinder, Eltern von Kindern unter 7 Jahren, Eltern von Kindern mit Behinderung, die außerstande sind, sich selbst zu unterhalten, pflegende Angehörige, Partner über der Regelaltersgrenze (Rentner) sowie Ehegatten und Lebenspartner mit vorliegender voller Erwerbsminderung.

Als annähernde Größenordnung an die Zahl der künftig beitragspflichtig Familienmitversicherten kann der Mikrozensus wie folgt herangezogen werden: Im Jahr 2023 waren rund 503.000 Personen unter 66 Jahren als Ehe- oder eingetragene Lebenspartner mitversichert, bei denen keine Kinder im Haushalt lebten oder bei denen die im Haushalt lebenden Kinder 7 Jahre alt oder älter waren. Das entspricht 13,0 % der Familienmitversicherten.

Im Mikrozensus können allerdings nur die im Haushalt lebenden Kinder ungeachtet der tatsächlichen Familienverhältnisse zu den im Haushalt lebenden Erwachsenen ausgewiesen werden. Außerdem liegen zu den weiteren Kriterien für eine zukünftig beitragsfreie Familienmitversicherung, wie Behinderung des Kindes, Pflege eines Angehörigen oder Erwerbsminderung keine Angaben vor.
Ergebnisse zur Krankenversicherung nach Versicherungsverhältnis

Energieintensive Industriezweige mit Produktionsrückgang um 15,2 % von Februar 2022 bis März 2026
• Produktion in der gesamten Industrie ging im selben Zeitraum um 9,5 % zurück
• 53 200 weniger Beschäftigte in energieintensiven Industriezweigen
• 75,6 % des gesamten industriellen Energieverbrauchs entfielen 2024 auf energieintensive Industriezweige

Höhere Energiepreise treffen die energieintensive Industrie stärker als andere Wirtschaftsbereiche. Das wirkt sich auch auf die Produktion aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Produktion der energieintensiven Industriezweige in Deutschland von Februar 2022, dem Monat des Beginns des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine und der darauffolgenden Sanktionen, bis März 2026 saison- und kalenderbereinigt um 15,2 % gesunken. Damit sank die Produktion in diesen Branchen deutlich stärker als in der gesamten Industrie (Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau), wo sie um 9,5 % zurückging.




Zu den energieintensiven Industriezweigen zählen die chemische Industrie, die Metallerzeugung und -verarbeitung, die Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie die Verarbeitung von Steinen und Erden, die Papierindustrie und die Mineralölverarbeitung. Der Energiebedarf dieser Branchen ist im Verhältnis zu ihrer Bruttowertschöpfung besonders hoch.

Produktionsrückgänge in fast allen energieintensiven Industriezweigen
Am deutlichsten fiel der Produktionsrückgang in dem Wirtschaftszweig „Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie Verarbeitung von Steinen und Erden“ aus: Dieser verzeichnete im März 2026 ein Minus von 25,0 % gegenüber Februar 2022. Zu der Branche gehört auch die Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein, die einen besonders deutlichen Rückgang verzeichnete (-29,3 %).

Auch in der Papierindustrie (-18,5 %) und in der chemischen Industrie (-18,1 %) ging die Produktion in diesem Zeitraum deutlich zurück. Etwas geringer fiel der Rückgang in der Metallerzeugung und -verarbeitung aus (-12,9 %). Eine Ausnahme bildet die Mineralölverarbeitung: Im Gegensatz zu den anderen energieintensive Energiezweigen stieg die Produktion in dieser Branche um 24,6 % gegenüber Februar 2022, nachdem dort seit Januar 2026 deutliche Zuwächse verzeichnet wurden.



Beschäftigtenzahl in energieintensiven Industriezweigen sinkt um 6,3 %
Neben der Produktion ging auch die Zahl der Beschäftigten in der energieintensiven Industrie zurück. Im März 2026 arbeiteten 794 400 Beschäftigte in diesen Branchen. Das waren 6,3 % weniger als im Februar 2022. Damals waren 847 700 Personen in den Betrieben der energieintensiven Industrie beschäftigt.

Den größten Beschäftigtenrückgang gab es anteilig in der Papierindustrie (-8,6 % oder -10 200). In der Metallerzeugung und -verarbeitung sank die Beschäftigtenzahl um 7,1 % oder 16 000, in der Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie der Verarbeitung von Steinen und Erden um 6,4 % beziehungsweise 9 800. Am geringsten war der Beschäftigtenrückgang anteilig in der chemischen Industrie (-5,5 % oder -18 300).

Die Mineralölverarbeitung konnte als einziger energieintensiver Industriezweig einen Zuwachs bei den Beschäftigten verzeichnen: Im März 2026 arbeiteten 5,8 % oder 1 000 Beschäftigte mehr in dieser Branche als im Februar 2022.

Chemische Industrie als größter Energieverbraucher der Industrie
Die energieintensiven Industriezweige benötigten im Jahr 2024 zusammen 75,6 % der insgesamt in der Industrie verbrauchten Energie. Der größte Energieverbraucher war die chemische Industrie mit einem Anteil von 27,9 % des Gesamtenergieverbrauchs, gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung (23,7 %) sowie der Mineralölverarbeitung (10,7 %). Auf die Papierindustrie und die Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik sowie die Verarbeitung von Steinen und Erden entfielen 6,7 % beziehungsweise 6,6 % des gesamten industriellen Energieverbrauchs.



Die wichtigsten Energieträger in den energieintensiven Industriezweigen waren im Jahr 2024 Erdgas (26,3 %), Mineralöle und Mineralölprodukte (21,0 %), Kohle (18,1 %) sowie Strom (15,2 %).


Wesel: Einstiegschancen bei Polizei und Bundeswehr kennenlernen  
Am Donnerstag, 21. Mai, stellen die Karriereberatungen von Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Wesel Ausbildungsberufe und Studiengänge vor.  

Von 13.00 bis 16.00 Uhr können Interessierte am 21. Mai ins BiZ an der Reeser Landstraße 61 in 46483 Wesel kommen und sich über die Einstiegsmöglichkeiten bei Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr informieren. Dazu sind Karriereberater der Institutionen vor Ort, die auch für individuelle Fragen zur Verfügung stehen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Berufen gibt es unter www.berufenet.arbeitsagentur.de und www.berufe.tv.


Mehr Transparenz bei Ferienunterkünften: Neue EU-Regeln können das Angebot in Urlaubsorten verändern
Ab dem 20. Mai 2026 gilt in ganz Europa die EU-Verordnung 2024/1028 zu Kurzzeitvermietungen über Buchungsplattformen. Sie schafft einen einheitlichen technischen Rahmen für Registrierungssysteme und den Datenaustausch zwischen Plattformen und Behörden.

Für Reisende ändern sich die Buchungsregeln grundsätzlich nicht. In stark regulierten Regionen kann es jedoch zum Start der Reisesaison zu verstärkten Kontrollen kommen. Dadurch können Inserate ohne gültige Registrierung von Plattformen deaktiviert werden.

Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erklärt, was dahintersteckt.
Eine Registrierungsnummer kann dabei helfen, eine Ferienwohnungsanzeige besser einzuordnen. Foto: alipko / Adobe Stock

Was regelt die EU-Verordnung?
Die EU führt keine einheitliche Registrierungspflicht für Ferienwohnungen ein. Ob eine Unterkunft registriert werden muss, bestimmen weiterhin nationale, regionale oder kommunale Vorschriften.

Neu ist:
Jeder Mitgliedstaat muss eine zentrale digitale Zugangsstelle einrichten, über die Plattformen standardisierte Buchungsdaten an Behörden übermitteln können.
Registrierungssysteme müssen, sofern sie bestehen, nach einheitlichen EU-Standards funktionieren.

Dadurch können Behörden bestehende, nationale Regeln für Kurzzeitvermietungen deutlich einfacher kontrollieren und Inserate eindeutig einer registrierten Unterkunft zuordnen.

Welche Auswirkungen kann das für Reisende zur Urlaubszeit haben?
Dort, wo es bereits strenge Vorgaben für Ferienwohnungen gibt, erhalten Behörden und Plattformen bessere technische Möglichkeiten, diese auch durchzusetzen. Je nach Region kann es deshalb vorkommen, dass Inserate ohne gültige Registrierungsnummer deaktiviert werden.

Positiv für Reisende: Ordnungsgemäß registrierte Angebote sind leichter erkennbar und es wird mehr Transparenz im Markt hergestellt.
Solche landesweiten Registrierungssysteme bestehen bereits in beliebten Urlaubsländern wie z. B. Spanien, Italien und Griechenland.
In Deutschland gibt es dagegen bislang vor allem kommunale Regelungen, insbesondere um Zweckentfremdung zu untersagen. Ein einheitliches nationales Registrierungssystem besteht derzeit nicht.

Was bedeutet das für bereits gebuchte Ferienwohnungen?
Auch bereits gebuchte Reisen können in Einzelfällen betroffen sein – abhängig von lokalen Vorschriften und deren Durchsetzung.

Folgende Szenarien sind möglich:
Unterkunft bleibt wie gebucht bestehen
Hat der Vermieter alle Vorgaben erfüllt oder gibt es vor Ort keine Registrierungspflicht, ändert sich für Gäste nichts.

Inserat wird deaktiviert oder Buchung storniert
Fehlt eine vorgeschriebene Registrierungsnummer, können Plattformen Inserate sperren oder Vermieter müssen Buchungen infolge behördlicher Vorgaben stornieren, falls sich ein rechtmäßiger Zustand nicht herstellen lässt. Gäste müssen sich dann gegebenenfalls eine Ersatzunterkunft suchen. Welche Rechte Urlaubern in diesem Fall zustehen, richtet sich nach der konkreten Buchungssituation. Betroffene sollten sich rechtlichen Rat holen.

Tipps für Reisende mit bestehender Buchung
- Prüfen Sie, ob die Buchung weiterhin im System der Plattform sichtbar ist.
- Achten Sie darauf, ob das Inserat aktuell wirkt und Bewertungen vorliegen.
- Sofern vorgeschrieben: Ist eine Registrierungsnummer angegeben?
- Prüfen Sie die Stornierungsbedingungen und kontaktieren Sie bei Unsicherheiten den Vermieter.  Weitere Informationen zur EU-Regelung für Ferienwohnungen


Moers: Baustelle wurde beim ‚Tag der Städtebauförderung‘ zum Begegnungsort   
Die Baustelle wurde kurzerhand zum Begegnungsort: Beim ‚Tag der Städtebauförderung‘ am Samstag, 9. Mai, nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich mitten in der Moerser Innenstadt ein Bild vom aktuellen Umbau zu machen.

Führungen für die Großen, eine Kinderbaustelle für die Kleinen: Der Tag der Städtebauförderung bot für alle etwas. (Foto: Stadt + Handel)

Rund um das Pumpeneck und die Fieselstraße wurde zwischen 11 und 16 Uhr nicht nur informiert, sondern auch diskutiert und gestaunt. Besonders gefragt waren die geführten Rundgänge. Dort konnten Besucherinnen und Besucher direkt vor Ort erleben, wie auf engstem Raum gearbeitet wird und welche Veränderungen der Innenstadtumbau mit sich bringt.

Eine Besucherin zeigte sich beeindruckt, „mit welch großen Fahrzeugen hier millimetergenau gearbeitet wird“. Der Aktionstag machte deutlich: Das Interesse an der Zukunft der Moerser Innenstadt ist groß – und Stadtentwicklung funktioniert am besten im Austausch mit den Menschen vor Ort. Tag weckte Verständnis Neben Infos zum Hof- und Fassadenprogramm sorgten die Kinderbaustelle, Musik von Noah Warwel sowie Speisen und Getränke von Culinario für eine entspannte Atmosphäre mitten im Baustellengeschehen.

Neugierig machten auch die archäologischen Funde aus der Fieselstraße. „Es ist schon toll zu erfahren, welche Stadtgeschichte sich unter der Erde verbirgt“, meinte ein Bürger begeistert. Mitarbeitende der Stadt Moers, der ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR sowie der Firma Plängsken standen während des gesamten Tages für Fragen und Gespräche bereit.

Besonders positiv: Viele Besucherinnen und Besucher äußerten, dass sie sich rund um den Innenstadtumbau insgesamt gut informiert fühlen. „Der Tag hat gezeigt, wie wichtig direkte Einblicke und persönliche Gespräche für das Verständnis solcher Projekte sind“, freut sich Projektleiter Mathis Günther von der Stadt Moers. Alle Infos zum Innenstadtumbau. 

Moers: Internationaler Museumstag am 17. Mai bietet Vielfalt und Toleranz
„Wir haben in diesem Jahr beim Internationalen Museumstag eine bunte Mischung an Teilnehmerinnen und Teilnehmer – das passt gut zu unserem Motto ‚Vielfalt und Toleranz‘“, freut sich Museumsleiterin Diana Finkele auf Sonntag, 17. Mai.

Die Beteiligten freuen sich auf den Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai, der die Besucherinnen und Besucher mit vielen Highlights lockt. (Foto: pst)

Von 11 bis 18 Uhr bieten bei der Veranstaltung das Grafschafter Museum und seine Partnereinrichtungen eine Fülle von Aktionen und Beiträgen rund um das Schloss an. Ein Highlight ist die Eröffnung der Outdoor-Ausstellung‚ ToleranzRäume‘ des Vereins Toleranztunnel e. V. auf dem Schlossplatz, die dort bis 26. Mai Tag und Nacht zu sehen ist. Sie zeigt, wie sich die Besucherinnen und Besucher für mehr Toleranz und Respekt einsetzen können.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei das Grundgesetz und die darin festgehaltenen Grundrechte. Ermöglicht wurde die Ausstellung durch die finanzielle Förderung durch das Bundesministerium des Inneren und für Heimat.

ComedyArts Festival lädt Nessi Tausendschön ein
Ein weiteres Highlight ist um 19 Uhr der Auftritt der Kabarettistin Nessi Tausendschön im Rahmen des 50-jährigen Bestehens des ComedyArts Festivals. „Damit gehen wir zurück an die Ursprünge des Festivals, das damals im Schlosshof gestartet ist“, erläutert Geschäftsführerin Wenke Seidel.

Die Künstlerin Tausendschön ist seit 30 Jahren in er Comedy- und Kabarettszene aktiv und hat zahlreiche Preise erhalten. Tickets gibt es im Vorverkauf unter anderem über die Website https://comedyarts.de/ oder in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing.

Schlosstheater gewährt blickt hinter die Kulissen
Erstmals beim Internationalen Museumstag dabei ist das Schlosstheater Moers, dass bei Führungen um 13 und 15 Uhr Orte in der Spielstätte zeigt, die sonst für die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht zugänglich sind – wie zum Beispiel die Werkstätten oder die Schneiderei. An dem Nachmittag wird auch das Stück „Alles, was die Zeit behält“ des jungen Schlosstheaters gezeigt. Die Vorstellung ist bereits ausverkauft. Weitere sind aber in den nächsten Wochen zu erleben.

Erdbeerfest für den guten Zweck
Nicht mehr wegzudenken vom Internationalen Museumstag ist das Erdbeerfest des Inner Wheel Club Moers. Wie Name sagt, gibt es alles auf der Grundlage von Erdbeeren, wie zum Beispiel Kuchen, Bowle, Marmelade, Pflanzen oder bedruckte Geschirrtücher.

„Der komplette Gewinn wird jedes Jahr einem bestimmten Spendenzweck zur Verfügung gestellt. Dieses Mal gehen die Erlöse an das Frühstückprojekt der Justus-von-Liebig-Schule“, erläutert Clubmitglied Elsbeth Müller.
„Die Mitglieder des Inner Wheel Clubs freuen sich sehr über die tolle Zusammenarbeit mit dem Museum“, so Elsbeth Müller weiter.

Zahlreiche Aktionen und kulinarische Angebote
Über den Tag verteilt gibt es viele weitere kulinarische Angebote und Aktionen, wie Führungen, Glasmalerei, Duftölherstellung, einen Toleranz-Button-Workshop, Hüsch-Rezitationen oder ein Gewürzmemory.

Die Führungen werden zum Teil in Englisch und in einfacher Sprache angeboten. Zudem präsentiert der Verein ‚Erinnern für die Zukunft‘ seine Arbeit und seine Publikationen – darunter „UNTER Menschen?“. Das Handbuch setzt sich mit dem Schicksal der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Altkreis Moers von 1939 bis 1945 und den grausamen Taten der Moerser Nationalsozialisten auseinander.

Der Künstler Nico Kupschuss lädt außerdem an dem Tag zu der Mitmach-Kunstaktion ‚Vielfalt‘ ein, bei der die Gäste gemeinsam eine Kette von Männchen sprühen können. Für den musikalischen Teil sorgt der Saxophonist Jan Schürings.

Start im Haus der Demokratiegeschichte
Der Veranstaltungstag wird um 11 Uhr im großen Saal im Haus der Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt mit einer ganz besonderen musikalischen Einlage eröffnet: Dann singtder JeKits-Chor Eschenbergschule der Moerser Musikschule gemeinsam mit dem Mittwochs-Chor des sci:moers. Für die Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung um 11 Uhr wird um Anmeldung unter 0 28 41 / 201-68 200 gebeten.

Der Eintritt zum Internationalen Museumstag ist frei. Lediglich für den Auftritt von Nessie Tausendschön müssen Karten im Vorverkauf erworben werden. Zudem ist zum Teil bei den Kreativangeboten ein kleiner Beitrag zu entrichten. Weitere Informationen und das komplette Programm des Tages sind auf der Internetseite des Grafschafter Museums oder im Flyer nachzulesen, der in vielen öffentlichen Einrichtungen erhältlich ist.

Filmprojekt ‚Vom Kriege‘ zum Auftakt des moers festivals
Das multimediale Projekt ‚Vom Kriege‘ von Geremia Carrara ist zum Auftakt des moers festivals am Donnerstag, 21. Mai, um 21 Uhr im Saal des Alten Landratsamtes (Kastell 5) zu erleben. Ein weiterer Anlass ist der Aktionstag ‚Zusammenhalt in Vielfalt‘.

(Foto: Kölner Filmerbe Stiftung)

Das Projekt führt die Ambivalenz der Bilder des Krieges vor Augen.  Im Zentrum der Filmvorführung mit Livemusik stehen zwei Amateurfilme aus dem Jahr 1942, aufgenommen während des zweiten Weltkrieges von einem italienischen und einem deutschen Soldaten in der Ukraine. Abseits propagandistischer Bilder zeigen sie auch private Momente: Feiern, Scherze, beiläufige Gesten – fragile Augenblicke inmitten eines gewaltsamen Kontextes.

Vieles davon erschließt sich nicht und bleibt fragwürdig. Die historischen Aufnahmen werden so zu einem verstörenden Spiegel auch der Gegenwart. Eigener Soundtrack für die vormals stummen Bilder Ein eigens entwickelter Soundtrack begleitet die im Original stummen Filmbilder.

Alessandro Palmitessa und Thomas Machoczek treten mit akustischen und elektronischen Klängen dabei in einen teils komponierten, teils spontan interpretierten Dialog und erweitern die visuelle Ebene um klangliche Impressionen. Der junge ukrainische Sänger Nazar Maidansky trägt Volkslieder und ausgewähltes klassisches Repertoire bei.

Veranstalter sind das moers festival und das Kulturbüro Moers. Der Musikfonds des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kölner Filmerbe Stiftung und die Fondazione Home Movies fördern den Abend.

Moers: Parkplatz Kastell ab 19. Mai wegen moers festival gesperrt
Ab Dienstag, 19. Mai, 6 Uhr, steht der Parkplatz Kastell aufgrund des moers festivals nicht zur Verfügung. Für den Aufbau und die komplette Dauer der Veranstaltung gilt auf dem gesamten Gelände ein absolutes Halteverbot. Die Sperrung dauert bis einschließlich Dienstag, 26. Mai.

Ab Mittwochmorgen, 27. Mai, kann der Parkplatz wieder wie gewohnt genutzt werden. Das moers festival findet in diesem Jahr erstmals auf dem Kastellplatz statt. Dort sind dann die Bühne und der Händlermarkt zu finden.


Anprobe! Maskottchen-Darsteller:innen für Kleves Landesgartenschau gesucht!
Als Maskottchen-Darsteller:in einer Landesgartenschau erlebt man was! Das weiß Ulrich Richter, der das Kostüm des Erdmännchens „Kalli“ (Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020) seit vielen Jahren und bis heute auf vielfältigen Veranstaltungen trägt. Vor zehntausenden jubelnden Fußballfans ist er in Stadien eingelaufen, mit prominenten Musiker:innen und Comedian:innen stand er auf Bühnen und vielen Kindern schüttelte er die Hand. Seine Figur ist Sympathieträger, Aufmerksamkeitsmagnet und der Star jedes Events.


Auch in Kleve werden ab sofort engagierte und herzliche Personen gesucht, die das Maskottchen der hiesigen Landesgartenschau zum Leben erwecken und als Botschafter:innen der Veranstaltung auftreten. Erst kürzlich war die Idee für das Maskottchen gewählt worden: ein Schwan im Gärtner-Outfit, der Name: Swantje! Swantje soll schon bald als lebensgroße Figur auftreten und Groß und Klein begeistern.

Gesucht werden mehrere Personen, die Freude daran haben, Menschen – insbesondere Kinder – offen, einfühlsam und aktiv zu begegnen. Die ersten Einsätze beginnen bereits im Jahr 2026, setzen sich in den Folgejahren fort und begleiten das Veranstaltungsjahr 2029 in besonderer Weise.

Sie sollen im flexiblen Wechsel nach zeitlicher Verfügbarkeit geplant werden, vorherige Proben sind angedacht. Neben Einsätzen im Klever Stadtgebiet sind auch Auftritte an spannenden Orten in der Region Nordrhein-Westfalen sowie in den Niederlanden vorgesehen.

Anforderungen an die Bewerber:innen:
Körpergröße ca. 175–180 cm
gute körperliche Fitness
Freude an Bewegung, Tanz und Interaktion
Einfühlungsvermögen im Umgang mit Kindern und Besucher:innen
Ausstrahlung, Motivation und Begeisterungsfähigkeit

„Berührungsängste darf man nicht haben, und mit Kindern sollte man gut umgehen können. Man darf nicht steif rumstehen und sollte auf die Menschen zu gehen“, sagt Tanja Ludwig, die ebenfalls mehrfach als „Kalli“ aufgetreten ist. Als Maskottchen-Darsteller:in ist man wichtiger Repräsentant, sorgt für Unterhaltung und schafft positive Begegnungen – wohlgemerkt ohne Stimme, verkörpert durch Bewegung, Aktion und Gestik.

Das Swantje-Kostüm wird in Premium-Qualität gefertigt und bietet hohen Tragekomfort durch ergonomische Polsterungen sowie integrierte Belüftungssysteme. Dennoch muss man sich über die eingeschränkte Sicht, das Gewicht des Kostüms und Einsätze an warmen Sommertagen bewusst sein. Die Transporte, Reinigung und das Handling werden von der Durchführungsgesellschaft organisiert. Zusätzlich werden Begleitpersonen gesucht, die beim An- und Auskleiden sowie während der Aktionen hinsichtlich Orientierung, Sicherheit und der organisatorischen Abläufe unterstützen.

Interessierte Menschen, die Teil eines besonderen Teams werden und unvergessliche Momente für Besucher:innen schaffen möchten, erhalten hier weitere Informationen: kontakt@kleve-laga.de

Ihre Motivation beschreibt Tanja Ludwig so: „Ich bin eine Frohnatur und mache alles mit, was anderen eine Freude bereiten könnte. Es macht mir Spaß, Menschen zum Lachen zu bringen. Und durch Kalli stecken wir sozusagen mittendrin im Geschehen.“ Und Ulrich Richter findet: „Was gibt es also Schöneres, als Maskottchen zu sein. Wir leben das.

Kamp-Lintfort, Kreis Wese - Neues Seniorenzentrum in Kamp-Lintfort: DRK bündelt Kräfte für modernes Versorgungsangebot
Die DRK Kreisverbände Düsseldorf und Niederrhein gründen gemeinsam die „DRK Seniorenbetreuung Niederrhein gGmbH“ und schaffen in Kamp-Lintfort ein modernes Seniorenzentrum mit Pflege, Tagespflege und Betreutem Wohnen. Südlich der denkmalgeschützten Lohnhalle entsteht bis 2027 ein neues Angebot für ältere Menschen – verbunden mit rund 70 neuen Arbeitsplätzen.

Auf dem Gelände südlich der denkmalgeschützten Lohnhalle an der Friedrich-Heinrich-Allee entsteht ein neues Zentrum für Leben im Alter: Die DRK Kreisverbände Düsseldorf und Niederrhein haben dafür gemeinsam die „DRK Seniorenbetreuung Niederrhein gGmbH“ gegründet. Ziel ist der Betrieb einer Einrichtung, die verschiedene Wohn- und Pflegeformen unter einem Dach vereint.

Der Baustart ist bereits erfolgt. Wenn alles nach Plan verläuft, soll das Seniorenzentrum im 3. Quartal 2027 seinen Betrieb aufnehmen. Mit rund 15.200 Quadratmetern Bruttogrundfläche wächst hier ein Quartier, das gezielt auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist – und zugleich neue Impulse für die Stadtentwicklung setzt. Rund 70 Arbeitsplätze sollen im Zuge des Projekts entstehen. Herzstück des nördlichen Gebäudeteils ist eine Pflegeeinrichtung mit 100 Einzelzimmern. Neben 85 vollstationären Pflegeplätzen sind auch 15 Kurzzeitpflegeplätze vorgesehen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tagespflege mit 19 Plätzen sowie Serviceangebote wie Cafeteria, Friseur, Therapieräume und gemeinschaftlich nutzbare Bereiche.

Im südlichen Teil entstehen 54 barrierefreie Wohnungen für Betreutes Wohnen. Die Zwei-Zimmer-Apartments mit Größen zwischen 46 und 70 Quadratmetern bieten Platz für bis zu 86 Bewohnerinnen und Bewohner. Loggien und gemeinschaftliche Räume fördern dabei sowohl Rückzug als auch Austausch.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Einbindung in das historische Umfeld: Über einen Verbindungsbau wird das neue Seniorenzentrum direkt mit der Lohnhalle verknüpft. So entsteht eine architektonische und funktionale Einheit, die die ursprüngliche Struktur des Areals aufgreift und neu interpretiert. Die Planung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Kreis Wesel und der Heimaufsicht.

„Wir schaffen hier nicht nur Pflegeplätze, sondern ein Umfeld, in dem Menschen auch im Alter selbstbestimmt leben können. Die Kombination aus Pflege, Betreuung und Wohnen an diesem besonderen Standort ist für uns ein zentrales Zukunftsprojekt“, sagt Andreas Bußmann, Vorstand des DRK Kreisverbandes Niederrhein.

„Dieses Projekt steht beispielhaft für unser Verständnis moderner Pflege: sozial verantwortungsvoll, regional verankert und konsequent an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Das neue Seniorenzentrum wird nicht nur Lebensqualität schaffen, sondern auch die regionale Infrastruktur nachhaltig stärken“, sagt Thomas Jeschkowski, Vorstand des DRK Kreisverbands Düsseldorf.

Interessierte können sich bereits jetzt informieren:
DRK Kreisverband Niederrhein: 0281 / 3001-0
DRK Kreisverband Düsseldorf: 0211 / 2299-2000

„Visualisierung des geplanten DRK-Seniorenzentrums an der Friedrich-Heinrich-Allee in Kamp-Lintfort: Südlich der denkmalgeschützten Lohnhalle entstehen bis 2027 eine moderne Pflegeeinrichtung, Tagespflege sowie barrierefreie Wohnungen für Betreutes Wohnen.“

Teilhabe Mobilität: Rollstuhlrad der Stadt Kleve kostenfrei entleihbar
Das Rollstuhlrad der Stadt Kleve Bereits seit einigen Jahren verleiht die Stadt Kleve über www.kleve.de/lastenrad zwei elektrische Lastenfahrräder kostenlos an Bürgerinnen und Bürger, damit alle Kleverinnen und Klever diese Form der Mobilität ausprobieren und nutzen können.

Im Sinne der Teilhabe hat die Stadt Kleve auf Beschluss des Stadtrates im vergangenen Jahr ein weiteres E-Lastenrad angeschafft, welches als Rollstuhltransportrad nutzbar ist. Eine Fahrerin oder ein Fahrer kann auf einer kippbaren Transportplattform des neuen Fahrrads eine Person im Rollstuhl transportieren.

Das neue Rad kann in unmittelbarer Bahnhofsnähe kostenfrei stunden- oder tageweise entliehen werden. Vor Ort kümmert sich das Architekturbüro MV² direkt neben der Klever Radstation am Bahnhof, Bahnhofsplatz 10 A, um den Verleih des Rollstuhltransportrads. Mit dem Angebot möchte die Stadt ein lokales Umdenken zur Herstellung von klimaschonender Mobilität für alle fördern.

“Das städtische E-Rollstuhltransportrad verbessert die Mobilitätsmöglichkeiten und gewährleistet die Teilhabe an Mobilität für alle Menschen“, freut sich Markus Dahmen, Bürgermeister der Stadt Kleve. Pascale van Koeverden, Radverkehrsbeauftragte der Stadt Kleve, wirbt für das neu angeschaffte elektrische Rollstuhlrad: „Wer möchte, kann sich das E-Rollstuhlrad kostenfrei ausleihen und nach Belieben testen. Bei der Benutzung des Fahrrads können Rollstuhlfahrende im Rollstuhl sitzen bleiben. Es wird allerdings eine zweite Person als Fahrerin oder Fahrer des Rollstuhlrads benötigt.“

Das Rollstuhltransportrad Van Raam Velo Plus 3 eignet sich für den Transport von Personen als auch für Lasten und sperrige Güter. Es ermöglicht den Transport von Rollstühlen mithilfe einer kippbaren Auffahrtsplatte im Frontbereich. Der leistungsstarke Motor ermöglicht eine mühelose Fortbewegung. Für die Nutzung gilt ein maximales Passagiergewicht inkl. Rollstuhl von 140 kg und ein maximales Fahrergewicht von 110 kg.

Die Rollstuhlfixierung ist geeignet für handbewegte Rollstühle bis zu einer Breite von 72 cm. Grundsätzliche Fragen und Anregungen zu dem Angebot können an die Radverkehrskoordinatorin der Stadt Kleve Pascale van Koeverden gerichtet werden, entweder telefonisch unter 02821-84322 oder per E-Mail an pascale.van.koeverden@kleve.de

Bethanien: Voller Erfolg für das 19. Teddykrankenhaus
Mehr als 1.400 Kuscheltiere behandelte das Team an drei Veranstaltungstagen
Schmetterlinge im Bauch, ein gebrochener Arm oder eine leichte Erkältung: Ganz gleich mit welchen Krankheiten Teddys, Puppen und Co. vom 07. bis zum 09. Mai 2026 in die Zeltstadt des 19. Teddykrankenhauses kamen – ihnen konnte erfolgreich geholfen werden.

„Mehr als 1.400 Kinder waren es, die den Weg zum Campus Bethanien gefunden haben“, fasst Ilka Prangen, Pflegedienstleitung im Krankenhaus Bethanien und Organisatorin des 19. Teddykranken-hauses, den großen Andrang in einer Zahl zusammen.

„Die Kleinen haben die Verletzungen und Krankheiten ihrer Kuscheltiere sehr ernst genommen. Viele waren kreativ, was die Ursache der Erkrankungen angeht. So hatten wir zum Beispiel eine Vogelspinne mit Bauchbeschwerden wegen zu vieler Süßigkeiten“, erklärt Ilka Prangen lachend. Die Nachfrage sei groß gewesen und alle Helfer:innen in den Untersuchungs- und Behandlungszelten hätten alle Hände voll zu tun gehabt. Während am Samstag (09. Mai 2026) alle Kinder und ihre Familien herzlich willkommen waren, besuchten an den beiden Tagen zuvor angemeldete Kindergartengruppen die Veranstaltung.

Neben dem wiederholten Besuch des Busses der Mobilen Kindertafel aus Moers, einem Stand des Seniorenstifts Bethanien für die ältere Generation von Kuscheltieren, einem Stand, an dem Silvana Solinas und Dr. Vanessa Bernsdorff Rede und Antwort rund um das Thema Uro-Therapie standen und vielen weiteren liebevoll hergerichteten Stationen, sorgte Ingolf Rascher vom Netzwerk Kinderzukunft für eine besondere Attraktion beim diesjährigen Teddykrankenhaus.

Mit seinem Team stellte er unter anderem einen Roboter vor, der dafür sorgt, dass Kinder, die krankheitsbedingt längere Zeit nicht zur Schule gehen können, den Anschluss an den Unterricht und den sozialen Alltag nicht verlieren.

Rund fünfzig Helfer:innen waren bei der Veranstaltung im Einsatz, darunter Auszubildende aus der Bethanien Akademie, die die Arbeit der Ärzt:innen und Pflegekräfte übernahmen. „Ich bedanke mich bei allen Helferinnen und Helfern, wie auch bei den Unterstützerinnen und Unterstützern, die uns oftmals seit Jahren zur Seite stehen – und teilweise sogar ihre Familien und den Freundeskreis mobilisieren, um sich privat für das Teddykrankenhaus stark zu machen“, so Ilka Prangen. Kooperationspartner waren die Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg, die aeskulap Apotheke aus Moers, die Deutsche Jugendfeuerwehr (DFV) und die Apotheke am Bethanien.

Keine Angst vor einem Krankenhausaufenthalt
Die Idee des Teddykrankenhauses stammt aus Skandinavien und richtet sich an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sowie an deren Eltern. Die Idee ist es, Ängste, die in Bezug auf einen Krankenhausaufenthalt aufkommen können, abzubauen. „Die Kinder erleben die medizinische Situation aktiv, jedoch ohne selbst Patientin oder Patient zu sein. Das reduziert Angst und Sorgen nachweislich.

Das Vertrauen in Arztbesuche und Menschen in weißen Kitteln kann so vorsichtig aufgebaut werden“, fasst die Organisatorin Ilka Prangen zusammen. Die Veranstaltung vermittelt so auf spielerische Art und Weise, wie ein Krankenhausaufenthalt abläuft – von der Aufnahme über die Untersuchung bis zur Operation und anschließenden Medikamentenbesorgung in der Apotheke. Dabei übernehmen die Kinder die Elternrolle und begleiten ihre Kuscheltiere durch alle notwendigen Stationen.

Das Team des 19. Teddykrankenhauses kümmerte sich um mehr als 1.400 Kuscheltiere und ihre kleinen Besitzer:innen.


NRW: Rund 30 % der erwerbstätigen Mütter und 91 % der erwerbstätigen Väter arbeiteten 2025 in Vollzeit
* Teilzeitquote von Vätern variierte nur wenig mit dem Alter des jüngsten Kindes
* Rund 93.000 Väter in NRW bezogen 2025 Elterngeld
* Geplante Bezugsdauer von Elterngeld lag im Durchschnitt bei Männern bei 4,0 und bei Frauen bei 15,1 Monaten

Im Jahr 2025 waren 88,8 % der insgesamt rund 1,5 Millionen Väter in Nordrhein-Westfalen mit minderjährigen Kindern im Haushalt erwerbstätig. Wie das Statistische Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt, waren 91,0 % der erwerbstätigen Väter in Vollzeit und 9,0 % in Teilzeit tätig.

Dagegen waren Mütter mit minderjährigen Kindern im Haushalt zu zwei Dritteln (66,3 %) und damit deutlich seltener erwerbstätig als Väter. Auch der Anteil der in Vollzeit erwerbstätigen Mütter lag mit 29,6 % niedriger als bei den Vätern.

Teilzeitquote von Vätern variierte nur wenig mit dem Alter des jüngsten Kindes
Von den erwerbstätigen Vätern mit jüngstem Kind im Alter von unter drei Jahren arbeiteten 9,2 % in Teilzeit. War das jüngste Kind drei bis neun Jahre alt, lag die Teilzeitquote mit 10,0 % höher als in allen anderen Altersgruppen. Dieser Verlauf über die Altersgruppen zeigte sich auch bei den erwerbstätigen Müttern, allerdings bei insgesamt deutlich höheren Teilzeitquoten.


IT.NRW

Geplante Bezugsdauer von Elterngeld lag im Durchschnitt bei Männern bei 4,0 und bei Frauen bei 15,1 Monaten
Laut der Statistik zum Elterngeld empfingen rund 373.000 Personen in NRW im Jahr 2025 Elterngeld. Darunter waren rund 279.000 Frauen und rund 93.000 Männer. Der sog. Väteranteil lag damit in NRW bei rund 25 %. Bei der geplanten Bezugsdauer gab es deutliche Geschlechterunterschiede: Die männlichen Elterngeldbeziehenden planten, die Leistung im Schnitt 4,0 Monate in Anspruch zu nehmen.

Bei den Frauen lag die durchschnittliche geplante Bezugsdauer bei 15,1 Monaten.  Das Elterngeld soll Mütter und Väter unterstützen, die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen und deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sein können.

Eltern können die Leistungen in Form von Basiselterngeld oder Elterngeld Plus (mit/ohne Partnerschaftsbonus) beziehen oder beides kombinieren. Das Elterngeld Plus soll insbesondere Teilzeitarbeit nach der Geburt begünstigen. Im Jahr 2025 wählten rund 41 % aller Beziehenden – zumindest anteilig – die Variante Elterngeld Plus.

Unter den männlichen Elterngeldempfängern war das Elterngeld Plus mit einem Anteil von rund 27 % jedoch weniger verbreitet als unter den weiblichen Beziehenden mit rund 45 %. Hinweise zur Statistik Die hier vorgestellten Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit basieren auf dem Mikrozensus, einer seit 1957 jährlich bei einem Prozent der Bevölkerung durchgeführten Befragung der amtlichen Statistik.

Betrachtet werden Eltern mit mindestens einem im Haushalt lebenden minderjährigen Kind. Dargestellt wird hier das Konzept der realisierten Erwerbstätigkeit: Eltern, die ihr bestehendes Erwerbsverhältnis aufgrund von Mutterschutz oder Elternzeit unterbrochen haben, gelten als (zeitweise) nicht erwerbstätig. Weitere Informationen zum Mikrozensus.

Grundlage der Auswertung zum Elterngeld sind die Ergebnisse der Elterngeldstatistik des Statistischen Bundesamtes. Die Höhe des Basiselterngeldes hängt vom durchschnittlich verfügbaren Erwerbseinkommen im Jahr vor der Geburt ab und beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro monatlich.

Elterngeld Plus kann länger bezogen werden als das Basiselterngeld, fällt jedoch in der Regel geringer aus. Das Elterngeld Plus kann um einen Partnerschaftsbonus (bis zu vier weitere Monate Elterngeld Plus pro Elternteil) ergänzt werden, wenn beide Elternteile zwischen 24 und 32 Stunden pro Woche in Teilzeit erwerbstätig sind. Der Väteranteil gibt den Anteil der Männer an allen Elterngeldbeziehern und -bezieherinnen wieder. Mehr Informationen zum Elterngeld.
Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit und Voll- bzw. Teilzeitarbeit von Vätern und Müttern nach Alter des jüngsten Kindes im Haushalt

NRW: Nettozuwanderung aus dem Ausland 2025 auf niedrigstem Stand seit 2010
* Wanderungsgewinn aus dem Ausland sank 2025 auf 27.261 Personen
* Rückgang der Zuzüge aus dem Ausland um 15,5 %; Anstieg der Fortzüge in das Ausland um 3,2 % gegenüber 2024
* Weniger Umzüge von Gemeinde zu Gemeinde in NRW

Im Jahr 2025 sind 27.261 mehr Personen aus dem Ausland nach NRW gezogen als umgekehrt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, fiel der Saldo der Zuzüge und Fortzüge zwischen NRW und dem Ausland damit auf etwa ein Drittel des Vorjahreswertes (2024: +88.846).

Dies ist der niedrigste Wert seit 2010. Ein Grund für die gesunkene Netto-zuwanderung nach NRW aus dem Ausland ist die rückläufige Zuzugszahl bei gleichzeitig fortgesetztem Anstieg der Fortzugszahl. Die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland sank 2025 bereits das dritte Jahr in Folge und betrug 291.143.

Gegenüber dem Jahr 2024 mit damals 344.489 Zuzügen entspricht dies einem Rückgang um 15,5 % bzw. 53.346 Personen. Demgegenüber stieg die Zahl der Fortzüge aus NRW in das Ausland das fünfte Jahr in Folge an (+3,2 % bzw. 8.239 Personen gegenüber 2024).

2025 zogen insgesamt 263.882 Personen von NRW in das Ausland, das ist der zweithöchste Wert seit 1949. Nur im Jahr 2016 wurden im Zuge der erhöhten Wanderungsbewegungen von Schutzsuchenden mehr Fortzüge in das Ausland registriert als in 2025 (2016: 313.287).



Die größten Wanderungsgewinne aus dem Ausland verzeichnete NRW im Jahr 2025 aus der Ukraine (+10.513), der Türkei (+7.550), aus Syrien (+6.683) sowie aus Indien (+5.622) und Afghanistan (+2.755). Zum Vergleich: Im Jahr 2024 gab es noch eine weitaus höhere Nettozuwanderung, insbesondere aus der Ukraine (+32.772) und aus Syrien (+19.967). Auch aus der Türkei (+8.879), Indien (+6.060) und Afghanistan (+5.181) zogen 2024 im Saldo mehr Menschen nach NRW als im Jahr 2025.

Nettoabwanderung in andere Bundesländer auf Vorjahres-Niveau
Die Zahl der Zu- und Fortzüge zwischen NRW und den anderen Bundesländern bewegte sich 2025 etwa auf dem Vorjahresniveau. Der daraus resultierende Wanderungssaldo in Höhe von −4.662 fiel weiterhin negativ aus und lag nahe am Vorjahreswert (2024: −4.974).

Weniger Umzüge von Gemeinde zu Gemeinde Von einer NRW-Gemeinde in eine Andere zogen im Jahr 2025 insgesamt 560.213 Personen um. Gegenüber 2024 verringerte sich die Zahl der Umzüge über die Gemeindegrenzen innerhalb des Landes damit um 5,7 % (2024: 593.780).

Unter Berücksichtigung aller Wanderungen über die Gemeindegrenzen konnten im Jahr 2025 insgesamt 229 Gemeinden einen positiven Wanderungssaldo vorweisen, d. h. sie verzeichneten mehr Zuzüge als Fortzüge. Eine negative Wanderungsbilanz zeigten hingegen 167 Gemeinden und registrierten damit mehr Fortzüge als Zuzüge.



Landrat Ingo Brohl lädt ein: Marktgespräch am 21. Mai in Wesel
Um mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen, veranstaltet Landrat Ingo Brohl Marktgespräche in allen 13 kreisangehörigen Städten und Gemeinden.  Der Auftakt der Marktgespräche findet am Donnerstag, 21. Mai 2026, von 10 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz Wesel Feldmark statt. 

Landrat Ingo Brohl: „Ich freue mich auch in diesem Jahr sehr auf die Marktgespräche im Niederrhein Kreis Wesel. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, direkt mit den Menschen in Kontakt zu kommen und zu erfahren, was sie bewegt.“ Landrat Brohl, der auch Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel ist, wird begleitet von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde Wesel, die ebenfalls für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.

Außerdem sind seit diesem Jahr bei jedem Marktgespräch auch Mitarbeitende aus dem Bereich Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung mit dabei. Sie informieren über verschiedene Maßnahmen zur Krisenvorsorge und stehen für Rückfragen zur Verfügung. 

Dinslaken: Ortsänderung - Chöre singen am 17. Mai im Dachstudio
Die AG musischer Vereinigungen und die Stadt Dinslaken laden für Sonntag, 17. Mai 2026, 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr), zum Konzert ein. Das für den Burginnenhof geplante Konzert findet aufgrund der kühlen Temperaturen allerdings nicht open air, sondern im Dachstudio der Stadtbibliothek statt. 

Unter dem Titel ‚Barmingholten singt‘ werden der Frauenchor Liederkranz Barmingholten 1984 und der älteste weltliche Chor Dinslakens, der MGV Liederkranz Barmingholten 1889, ein abwechslungsreiches Programm mit frischen und fröhlichen Melodien bieten. Der Männerchor wird dabei unterstützt vom Sängerbund GHH-Sterkrade 1868 e.V.

Der Frauenchor unter der Leitung von Rosemarie Luft wird das Konzert eröffnen und beliebte Titel vortragen. Auch der Männerchor unter der Leitung von Peter Stockschläder hat passend zur Jahreszeit schwungvolle Lieder eingeübt, die die Natur, die Heimat und die Lebensfreude besingen.

Das Konzert wird durch die Stadt Dinslaken in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft musischer Vereinigungen in Dinslaken 1985 organisiert. Karten zum Preis von 10 Euro sind bei den mitwirkenden Vereinen, der Stadtinformation am Rittertor oder online unter stadt-dinslaken.reservix.de zu erhalten. 

Neues Amtsblatt
Am 11. Mai 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Unter anderem informiert es über die Änderung der Baumschutzsatzung, die der Rat am 26. März beschlossen hat. Das Amtsblatt kann auch online eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termine

Kleve: Vollsperrung Benzstraße: Einhub der neuen Radwegbrücke am Tweestrom
Die Montage der Radwegbrücke über den Tweestrom steht bevor. Das Foto wurde Ende Februar 2026 aufgenommen. Die Arbeiten zum Bau der neuen Radwegtrasse entlang des Spoykanals befinden sich auf der Zielgeraden. In der kommenden Woche wird die Radwegbrücke über den Tweestrom eingehoben und montiert.

Da die Arbeiten nur mit schwerem Gerät möglich sind, gehen sie mit einer Vollsperrung des Arbeitsbereiches an der Benzstraße im Gewerbegebiet einher. Ab Montag, 18. Mai 2026, wird die Benzstraße ab dem Wendehammer im Einmündungsbereich zu den Parkplätzen (Benzstraße Hausnummer. 3, Höhe Fa. MSK Verpackungs-Systeme GmbH) bis zur Benzstraße im Einmündungsbereich zu den Hausnummern 8 und 12 (Winterlager der Klever Segelgemeinschaft) bis einschließlich zum 21. Mai 2026 voll gesperrt.

Weder Autos noch Fahrräder können den Arbeitsbereich währenddessen passieren. Auch die Parkplätze im Kurvenbereich der Benzstraße stehen dann nicht zur Verfügung. Die Parkplätze direkt am Wendehammer können hingegen weiterhin genutzt werden. Der Radweg am Spoykanal verbindet künftig die Innenstadt über eine sichere und komfortable Trasse entlang des Wassers mit dem Gewerbegebiet und den nördlichen.

Um den Radweg an die Benzstraße anzuschließen, ist die Querung des Gewässers Tweestrom mittels einer Radwegbrücke notwendig. Die schlanke Rohrbogenbrücke aus Stahl wird als reine Radwegbrücke konzipiert, misst zwischen den Widerlagern 25 Meter und bietet mit vier Metern Breite ausreichend Platz für Begegnungsverkehr. Das Projekt ist Teil des Mobilitätsentwicklungskonzeptes der Stadt Kleve und wird finanziell durch eine Förderung im Rahmen der Förderrichtlinie Nahmobilität und der Stadt & Land Förderung unterstützt.

Schriften des Stadtarchivs Wesel zur Festung Wesel in Naarden
Beim internationalen Symposium "History and Typology of Fortifications" am 7. Mai 2026 in Naarden (NL) fanden auch Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wesel Interesse bei den Teilnehmenden.

Von links nach rechts: Andreas Kupka (Präsident DGF), Dr. Barbara Rinn-Kupka (FB4 Stadt Wesel), Hyunuk Park (Mitarbeiter Gyeonggi Cultural Heritage Institute), Yu-Na Lee (Direktorin des Museums für immaterielle Objekte/Südkorea)

Mit Referentinnen und Referenten aus zehn verschiedenen Ländern bot das Treffen einen guten Überblick über aktuelle Forschungsthemen aus der Welt der Festungsforschung. Es wurde organisiert von der Stichting Monumentenbezit aus Naarden. 

Vertreten waren neben den niederländischen Festungsforschern viele Mitglieder des International Fortress Council, unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung, die New Holland Foundation sowie die Associacion Vauban (Frankreich) und nicht zu vergessen die Fortress Study Group, die den zugehörigen Tagungsband unterstützen wird.
Als Teilnehmerin aus Wesel nahm Dr. Barbara Rinn-Kupka vom Fachbereich Kultur der Stadt Wesel an der Tagung teil und hatte einige Schriften des Stadtarchivs Wesel mit im Gepäck.  

Der Ehrengast des Symposiums war Hyunuk Park vom Gyeonggi Cultural Heritage Institute aus Südkorea, der über die Festungsanlagen der Stadt Seoul sprach. Er war zusammen mit seiner Ehefrau Yu-Na Lee angereist und freute sich über das Wiedersehen mit Andreas Kupka, dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung und des International Fortress Council.

Mit großem Interesse nahm Herr Park den Band "Stadt und Festung Wesel" (Band 42 der Schriftenreihe des Stadtarchivs Wesel) entgegen, der mit seiner überaus reichen Bebilderung auch für Festungsinteressierte aus nichtdeutschsprachigen Ländern anschaulich die Weseler Festungsgeschichte vermittelt.

Auch andere Teilnehmende der Tagung interessierten sich für die aus Wesel mitgebrachten Schriften des Stadtarchivs. Diese sind, soweit noch vorrätig, über den Buchverkauf im Stadtarchiv zu erwerben.

Rentenfragen im Quartier klären: Beratung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Rente, Zuverdienst, Steuern und Krankenversicherung – die Fragen rund um den Ruhestand sind komplex. Wer Antworten sucht, kann sich am Donnerstag, 21. Mai, von 15 bis 16 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, direkt informieren.

Der ehrenamtliche Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, gibt praktische Hinweise zum Renteneintritt, zu Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur Krankenversicherung. Dabei haben Interessierte Gelegenheit, individuelle Anliegen zu besprechen und sich einen klaren Überblick zu verschaffen.

Die kostenfreie Beratung findet jeden dritten Donnerstag im Monat statt und bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche Informationen direkt im Quartier zu erhalten. Weitere Informationen und Rückfragen: Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon: 0 28 41 / 201 - 530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.

Spielplatzpaten räumen auf – Jugendliche packen spontan mit an
Mit großem Einsatz sorgten Aledina Alimi, Fatima Al Battawi, Meyra Alimi Akbar und Isgandarli (v. l.) dafür, dass der Spielplatz wieder sauber wurde.

(Foto: Többen)

Eigentlich begann der Kontrollgang von Jutta und Albert Többen mit großem Ärger: Als die langjährigen ehrenamtlichen Spielplatzpaten Ende April den Spielplatz an der Germanenstraße/Roderichstraße in Asberg kontrollierten, lagen dort mehrere aufgerissene Müllsäcke voller Styroporreste. Der Wind hatte die kleinen Kunststoffteile bereits über den gesamten Platz verteilt. 

Seit 2012 kümmern sich die Eheleute Többen mit viel Engagement um den Spielplatz. Umso enttäuschender war für sie der Anblick der wilden Müllentsorgung. Doch die Situation nahm schnell eine positive Wendung. Vier Jugendliche, die sich gerade auf dem Spielplatz aufhielten, boten sofort ihre Hilfe an. Gemeinsam mit dem Ehepaar Többen sammelten sie den Müll ein, harkten die Styroporreste zusammen und unterstützten tatkräftig bei der Reinigung des Platzes.

Dank für den Einsatz
„Mit welchem Eifer die vier geholfen haben, hat mich wirklich beeindruckt“, berichtet Albert Többen. „Das war alles andere als selbstverständlich.“ Die Stadt bedankt sich ausdrücklich bei den Jugendlichen sowie bei allen Patinnen und Paten, die sich ehrenamtlich für saubere und sichere Spielplätze einsetzen.

„So ärgerlich die rücksichtslose Müllentsorgung auch war – umso schöner ist die Botschaft dieser Geschichte“, sagt Mark Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro. „Das Engagement der Spielplatzpaten und die spontane Hilfsbereitschaft der Jugendlichen zeigen, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.“ 

Gut informiert älter werden: Präventive Hausbesuche in Moers-Vinn
Älter werden heißt für viele Menschen: selbstständig bleiben, in der vertrauten Umgebung leben und den Alltag weiterhin eigenständig gestalten. Damit das möglichst lange gelingt, startet die Stadt Moers ein neues präventives Angebot.

Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahren im Stadtteil Vinn können künftig einen freiwilligen und kostenfreien Hausbesuch in Anspruch nehmen – als frühzeitige Unterstützung, bevor kleine Herausforderungen zu großen werden.

„Mit den präventiven Hausbesuchen möchten wir älteren Menschen Orientierung geben und sie dabei unterstützen, möglichst lange gut in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können“, sagt Valerie Carré von der städtischen Fachstelle Leben im Alter.

Information, Beratung und Unterstützung
Zum 80. Geburtstag erhalten zufällig ausgewählte Bürger/innen aus Vinn ein persönliches Gratulationsschreiben der Bürgermeisterin. Darin wird das neue Angebot erläutert.

Wer Interesse hat, kann sich freiwillig bei Tanja Reckers melden. Die Mitarbeiterin des Caritasverbandes Moers – Xanten e. V. führt die Hausbesuche im Auftrag der Stadt Moers durch.  Er findet in der vertrauten Umgebung der Seniorinnen und Senioren statt und dauert etwa 45 bis 60 Minuten.

Im Mittelpunkt stehen Information, Beratung und Unterstützung – abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse. „Das Gespräch ist freiwillig, persönlich und richtet sich ganz nach den individuellen Bedürfnissen“, betont Reckers. Verpflichtungen entstehen keine.

Auch Entlastung Angehöriger
Informiert wird unter anderem über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten in Moers, zur sozialen Teilhabe, zu Beratungsstellen oder zu Hilfen im Alltag.

Das Gespräch ist vertraulich; eine Weiterleitung an weitere Stellen erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen. Auch Angehörige können so entlastet werden.  Die Stadt Moers versteht das neue Angebot als präventive Ergänzung zu bestehenden Strukturen.

„Wir testen die präventiven Hausbesuche in diesem Jahr zunächst in Vinn“, so Carré. „Wir halten das Angebot für eine gute Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten der aufsuchenden Seniorenberatung und der Pflegeberatung in Moers.“   Kontakt: Fachstelle Leben im Alter: Telefon 0 28 41 / 201-610, E-Mail: senioren@moers.de

Christi Himmelfahrt: Museum geöffnet - Stadtverwaltung Moers geschlossen
An Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 14. Mai) haben das Grafschafter Museum im Moerser Schloss (Kastell 9) und das Alte Landratsamt (Kastell 5) von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Fachbereiche der Stadtverwaltung und das Rathaus bleiben geschlossen. Dies betrifft ebenfalls die Bibliothek und ihre Zweigstellen, das Stadtarchiv, die vhs Moers – Kamp-Lintfort, die Moerser Musikschule sowie die Sozialraumteams des Jugendamtes in den Stadtteilen. 

Moers: Rund 200 Gäste kamen zum Gratis-Comic-Tag in die Bibliothek
Viel Spaß hatten große und vor allem kleine Gäste am Samstag, 9. Mai, beim Gratis-Comic-Tag in der Bibliothek: Für Kinder und Jugendliche hielt das Team Gratis-Comics bereit, die gemeinsam mit dem Kinderschminken zu den Highlights des Tages zählten.

(Foto: Bibliothek Moers)

Ergänzt wurde das Programm durch Bilderbuchkino, Bastelangebote und eine Comic-Schnitzeljagd, bei der die Kinder in der kompletten Bibliothek unterwegs waren.  Zum Abschluss gab es dann für alle zur Belohnung etwas Süßes. „Wir freuen uns, dass der Comic-Tag auch in diesem Jahr so gut angenommen wurde“, resümierte Miriam Fest vom Bibliotheksteam. Denn rund 200 Besucherinnen und Besucher kamen zum Aktionstag, der von der Sparkasse am Niederrhein unterstützt wurde.


Badeverbot im Rhein ab dem 15. Mai 2026: Kreis Wesel und Kommunen wollen tödliche Unfälle verhindern
In den zurückliegenden Jahren haben der Kreis Wesel, die Rheinanliegerkommunen und Rettungsorganisationen viele Präventionsmaßnahmen durchgeführt, die auf die Gefahren des Rheins aufmerksam gemacht haben.

Als weiteren Schritt ist ab Freitag, 15. Mai 2026, auch im Kreis Wesel das Baden und mehr als knöcheltiefe Betreten des Rheins offiziell verboten. Der Kreis Wesel hat dazu in enger Abstimmung mit den Rheinanliegerkommunen eine ordnungsbehördliche Verordnung erlassen. Sie gilt für die Städte Xanten, Wesel, Voerde, Rheinberg und Dinslaken. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro geahndet werden.


„Der Rhein ist ein lebensgefährliches Gewässer“, unterstreicht Landrat Ingo Brohl. „Auf Grund der Strömungen, Sogwirkungen der Schiffe und der immensen Kräfte, die wirken, kann selbst das Stehen im flachen Wasser für Kinder und auch Erwachsene zum Verhängnis werden. Das formelle Verbot ist das schärfste Schwert, um erneut noch einmal die Lebensgefahr ganz deutlich zu machen. Wir tun alles, um tödliche Unfälle im Rhein im Kreis Wesel zu verhindern. Am Ende wird es aber weiterhin auf Eigenverantwortung ankommen. Deshalb bitten wir eindringlich: Gehen Sie nicht in den Rhein, gehen sie nicht dort baden – es ist verboten, vor allem aber, es kann ihr Leben oder das ihres Kindes kosten.“

Die Verordnung verbietet kreisweit neben dem Baden und Schwimmen auch das Waten oder Spielen im Wasser. Für die Ordnungskräfte der fünf Rheinanliegerkommunen schafft es eine klare rechtliche Grundlage für ordnungsbehördliches Einschreiten sowie das Ahnden von Verstößen.

Neben dem ab dem 15. Mai geltenden Badeverbot bemühen sich der Kreis Wesel sowie die Kommunen bereits seit Jahren darum, Badeunfälle im Rhein zu verhindern. So wurden zum Beispiel auf Initiative des Kreises, der Kommunen und der DLRG Bezirk Kreis Wesel große Schilder mit universell verständlichen Piktogrammen an bekannten „Badestellen“ am Rheinufer aufgestellt. Außerdem weist der Kreis Wesel regelmäßig über die Presse und seine Kanäle in den sozialen Netzwerken auf die Gefahren des Rheins hin.

Leider ertrinken immer wieder Menschen im Rhein, weil ihnen die Risiken der natürlichen Strömung und der Schifffahrt nicht bekannt sind oder unterschätzt werden. Selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer ist es aussichtslos, gegen die Strömung anzukämpfen. Falls es zu einem Notfall kommt, sollten Betroffene mit der Strömung versuchen ans Ufer schwimmen.

Wenn Sie vom Ufer aus einen Notfall beobachten, gilt: Keinen eigenen Rettungsversuch unternehmen. Wählen Sie den Notruf 112 und melden Sie den Notfall der Leitstelle. Durch die Beschilderung am Ufer, auf denen in schwarzen Zahlen der jeweilige Rheinkilometer angegeben ist, können Sie den genauen Standort bestimmen. Versuchen Sie, die Person im Blick zu behalten.

Wer sich im Sommer abkühlen möchte, kann das in zahlreichen Freibädern und Badeseen im Kreis Wesel. Eine Liste der Bademöglichkeiten und -gewässer gibt es unter https://www.kreis-wesel.de/tourismus/wassererlebnis.

v.l. Simon Panke (Bürgermeister Dinslaken), Dirk Haarmann (Bürgermeister Voerde), Landrat Ingo Brohl, Rainer Benien (Bürgermeister Wesel), Philipp Richter (Bürgermeister Rheinberg), Rafael Zur (Bürgermeister Xanten)

Internationale Museumstag im Kulturforum Franziskanerkloster Kempen
Am Sonntag, den 17. Mai 2026, beteiligt sich das Kulturforum Franziskanerkloster erneut am Internationalen Museumstag und lädt Besucherinnen und Besucher zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Der Internationale Museumstag macht seit 1977 jährlich am dritten Sonntag im Mai auf die vielfältige Museumslandschaft sowie deren kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung aufmerksam.

Auch das Kulturforum Franziskanerkloster öffnet an diesem Tag seine Türen mit kostenfreien Angeboten für Groß und Klein. Um 11 Uhr beginnt ein Rundgang durch das Kramer-Museum unter dem Titel „Von Truhen, Uhren und Spieltischen“. Im Mittelpunkt stehen die zahlreichen Möbelstücke der Dauerausstellung: Was macht sie besonders? Warum befinden sie sich heute im Museum und nicht mehr in unseren Wohnungen? Und welche Geschichten erzählen sie?

Der Rundgang richtet sich gleichermaßen an Kinder und Erwachsene. Um 13 Uhr folgt eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Gerhard Hoehme – Vaters Verwirrspiel“ mit Dirk Steimann, Leiter des Kulturamts und Kurator der Ausstellung. Die Ausstellung widmet sich dem Werk des bedeutenden informellen Künstlers Gerhard Hoehme und legt den Fokus insbesondere auf grafische Arbeiten, Papierarbeiten und ausgewählte Bildobjekte.

Während der Führung erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in Hoehmes individuelle abstrakte Bildsprache sowie in die Konzeption der Ausstellung. Den Abschluss des Tages bildet um 15 Uhr ein Künstlergespräch in der Klosterpforte mit Wilhelm Mundt. Seit dem 25. April präsentiert der Künstler dort eine eigens für Kempen entwickelte Installation.

Nach den Arbeiten von Rosilene Luduvico und Markus Karstieß setzt sich Mundt nun mit dem besonderen Raum „unter dem Auge Gottes“ auseinander. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Wahrnehmung und des Selbst. Besucherinnen und Besucher sind ausdrücklich eingeladen, mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen. Alle Angebote sind kostenfrei.

Ableser können sich immer ausweisen - Enni bittet um Aufmerksamkeit bei Zählerablesungen
Das Ableseteam der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist täglich im Stadtgebiet von Moers und Neukirchen‑Vluyn unterwegs. Im Rahmen des sogenannten rollierenden Ableseverfahrens erfasst es – unterstützt von der Dienstleistungsgesellschaft ASL – über das Jahr hinweg tausende Strom‑, Gas‑ und Wasserzählerstände.

In diesem Monat ist das Team in Meerbeck im Einsatz. Dort kommt es aktuell zu Verunsicherung, weil in sozialen Netzwerken ein Warnhinweis mit Foto vor einem angeblich „falschen Ableser“ kursiert. Dabei handelt es sich nachweislich um einen von Enni beauftragten Mitarbeiter von ASL, der seine Tätigkeit ordnungsgemäß ausführt.

„Wir nehmen die Verunsicherung in der Bevölkerung sehr ernst“, sagt Lisa Bruns als zuständige Enni-Mitarbeiterin und betont: „Alle eingesetzten Ableser können sich mit einem Dienstausweis ausweisen. Kunden sollten sich diesen vorzeigen lassen und im Zweifel direkt Kontakt zur Enni aufnehmen.“  

Die Zählerablesungen erfolgen weiterhin regelmäßig und nach einem festen Turnus. Das bedeutet: Jeder Stadtteil wird jedes Jahr im selben Monat abgelesen. Eine Übersicht über die Ablesemonate der einzelnen Stadtteile ist auf der Enni‑Website zu finden. Zudem informiert das Unternehmen monatlich über die Presse, welche Stadtteile aktuell an der Reihe sind. Wichtig zu wissen: Enni erfasst die Zählerstände als Netzbetreiber – unabhängig davon, ob ein direkter Liefervertrag besteht.

ADAC Stauprognose: 13. bis 17. Mai
Langes Wochenende um Christi Himmelfahrt sorgt für hohe Staugefahr ab Mittwoch
Der ADAC rechnet zum langen Wochenende vom 13. bis 17. Mai 2026 mit sehr starkem Reiseverkehr auf den deutschen Autobahnen. Viele Reisende nutzen den Feiertag am Donnerstag, dem 14. Mai, für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende. Die größte Staugefahr besteht bereits am Mittwochnachmittag und -abend vor Christi Himmelfahrt. Schon 2025 war dieser Reisetag der staureichste des Jahres. Auch am Donnerstagvormittag kann noch zu Verzögerungen kommen.

Zusätzlichen Reiseverkehr verursachen zudem regionale Ferientermine und schulfreie Tage. So ist beispielsweise am Freitag in Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen schulfrei. In Hamburg dauern die Ferien noch bis zum 15. Mai an. Christi Himmelfahrt ist zudem auch in Österreich, der Schweiz und Belgien ein Feiertag.

Freitag und Samstag dürften dagegen deutlich entspannter verlaufen. Der Rückreiseverkehr erreicht am Sonntag, 17. Mai, vor allem am Nachmittag und Abend seinen Höhepunkt.

Besonders belastet sind traditionell die Strecken in Richtung Süden und Alpenraum, nach Österreich und Italien, insbesondere zum Gardasee sowie die Routen an die Nord- und Ostsee, vor allem Richtung Niederlande. Rund um Wien ist wegen des Eurovision Song Contests mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Entlastend wirken könnten die Lkw-Fahrverbote am Donnerstag, 14. Mai, und Sonntag, 17. Mai. Gleichzeitig bremsen bundesweit rund 1000 Autobahnbaustellen den Verkehrsfluss.

Besonders staugefährdet sind unter anderem folgende Fernreiserouten:
A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Magdeburg
A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt; Passau – Linz
A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Halle/Leipzig
A10 Berliner Ring
A24 Hamburg – Schwerin
A81 Singen – Stuttgart
A96 München – Lindau
A99 Autobahnring München

Auf den Auslandsrouten bleibt die Lage ebenfalls angespannt. In Österreich führen Baustellen auf der A10 Tauern Autobahn, der A12 Inntal Autobahn und der A13 Brenner Autobahn weiterhin zu Verzögerungen. Zusätzlich ist am Freitag erneut eine Blockabfertigung auf der A12 Inntalautobahn geplant.

Bei starkem Reiseverkehr gelten zudem wieder Abfahrtssperren.
In Deutschland sind unter anderem die A7 im Ostallgäu, die A8 in Oberbayern sowie die A93 und die Bundesstraßen rund um Garmisch-Partenkirchen betroffen. In Tirol gelten an Wochenenden und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweichstrecken in den Bezirken Innsbruck, Kufstein, Imst und Reutte. Wer kein konkretes Fahrtziel in der Region nachweisen kann, muss auf den Hauptverkehrsachsen bleiben.

Auch auf wichtigen Transitachsen in der Schweiz und Italien ist mit Verzögerungen zu rechnen. Betroffen sind insbesondere die Schweizer Autobahnen A1, A2 und A3, sowie in Italien die Brennerroute A22.

Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund der weiterhin bestehenden Grenzkontrollen zusätzlich zu Wartezeiten kommen. Weitere Informationen www.adac.de.

Lange Wochenenden laden zu Auszeiten am Niederrhein ein
Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam – rund um diese Feier- und Brückentage bieten sich ideale Gelegenheiten für Kurztrips, Tagesausflüge und entspannte Erlebnisse in der Region. Ob Familienausflug, Kulturveranstaltung, Naturerlebnis oder Stadtfest – in den kommenden Tagen und Wochen wartet ein buntes Programm auf Gäste und Einheimische.

Bereits zu Christi Himmelfahrt (14. Mai) lädt der Niederrhein zu aktiven Tagen unter freiem Himmel ein. Genutzt wird das verlängerte Wochenende traditionell gerne für Fahrradtouren durch die niederrheinische Landschaft oder Ausflüge in historische Städte und Ortskerne. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Veranstaltungen, Märkte und Freizeitangebote in der gesamten Region. Ein bekanntes Beispiel ist das Siegfriedspektakel in Xanten.

Am Pfingstwochenende (um den 24. Mai) laden viele Orte zum Bummeln, Genießen und Entdecken ein – von lebendigen Innenstädten bis hin zu Ausflugszielen im Grünen. So finden an diesen Tagen unter anderem die Schau „GartenLeben“ im Niederrheinischen Freilichtmuseum in Grefrath sowie das Oldtimertreffen mit Handwerkermarkt am Bauernmuseum Selfkant statt.

Rund um Fronleichnam (4. Juni) stehen frühsommerliche Veranstaltungen und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt. Zahlreiche Events, Stadtfeste und Freizeitangebote machen den Niederrhein erneut zu einem attraktiven Ziel für ein verlängertes Wochenende. Dabei kommen auch Musik-Fans auf ihre Kosten, wie unter anderem das „High Fidelity-Konzert“ im Waldfreibad Walbeck beweist.
Weitere Informationen und Veranstaltungstipps für die nächste Zeit sind hier zu finden:www.niederrhein-tourismus.de/events/lange-wochenenden-am-niederrhein


Das Siegfriedspektakel in Xanten findet rund um Christi Himmelfahrt statt. Foto: Tourist Information Xanten

Bananensprayer Thomas Baumgärtel im PAN kunstforum niederrhein in Emmerich
Plakatwandbilder und Ausstellungsplakate – zwischen Pop, Provokation und urbaner Geschichte
Der Niederrhein wird 2026 zur lebendigen Bühne der Kunst: Thomas Baumgärtel, weltweit bekannt als der Bananensprayer, feiert das 40-jährige Jubiläum seiner Spraybanane mit einem gewaltigen Kunstprojekt. Unter dem Motto „Freiheit für die Kunst“ verwandelt der aus Rheinberg am Niederrhein stammende Künstler seine Heimatregion in eine einzigartige Ausstellungslandschaft und schafft damit eines der spektakulärsten Kulturereignisse des Jahres.

Am 20. Mai 2026, 19 Uhr, eröffnet das PAN Kunstforum eine Doppelausstellung von Thomas Baumgärtel – ein zentraler Höhepunkt seiner Jubiläumstour. Baumgärtels Werk ist seit jeher geprägt von der Lust am Überschreiten von Grenzen: zwischen Kunst und Alltag, Provokation und Poesie, politischem Statement und spielerischer Leichtigkeit. Das PAN Kunstforum zeigt zwei Werkgruppen, die diese Spannungsfelder auf einzigartige Weise verkörpern, die Werkgruppe „Ausstellungsplakate“ und die Werkgruppe „Plakatwandbilder“.

Thomas Baumgärtel, Foto: Stadtmuseum Euskirchen

Die Werkgruppe Ausstellungsplakate: Visuelle Zeitzeugnisse zwischen Pop und Protest
Die etwa 90 Ausstellungsplakate sind weit mehr als bloße Ankündigungen – sie sind Teil des Werks selbst. Als visuelle Chronik seiner rund 700 Ausstellungen spiegeln sie nicht nur Baumgärtels künstlerische Entwicklung wider, sondern auch seine unermüdliche Auseinandersetzung mit Kunstfreiheit und gesellschaftlichen Diskursen. Von den rebellischen Anfängen bis heute: Die Plakate bewegen sich zwischen subkultureller Ästhetik und professioneller Produktion, bewahren dabei aber stets ihre unverwechselbare Direktheit.

Mit provokanten Slogans wie „Freiheit für Kunst!“ oder „Tanz um die Banane“ kommentiert Baumgärtel das Zeitgeschehen, zitiert Ikonen wie Andy Warhol oder Charlie Brown und stellt sich bewusst in die Tradition politischer Kunst. Die Plakate sind Kommunikation und Kritik in einem – plakativ, zugänglich und doch radikal. Sie zeigen, wie ein Symbol wie die Banane zum universellen Zeichen für Freiheit, Humor und Widerstand werden kann.

Werkgruppe Plakatwandbilder: Die Stadt als Mitautorin
Seit 2015 arbeitet Baumgärtel mit den Rückseiten geklebter Plakate, den sogenannten Plakatwänden. Diese großformatigen Papierbahnen, geprägt von Ziegelabdrücken, Rissen und urbanen Spuren, sind für ihn kein neutraler Malgrund, sondern geladene Geschichtszeugen. Die vorgefundenen Strukturen – Abrieb, Feuchtigkeit, Überlagerungen – werden zum integralen Bestandteil seiner Kompositionen.

Mit Malerei,Spraytechnik und Collage verwandelt er das Material in vielschichtige Bildwelten, in denen Ort, Zeit und Handlung verschmelzen. Besonders die Brückenmotive unterstreichen sein programmatisches Anliegen: „Mauern einreißen – Brücken bauen“. Die Plakatwandbilder sind eine Hommage an den urbanen Raum, eine Kritik an Abschottung und zugleich eine Einladung, Grenzen zu überwinden. Die ikonische Spraybanane fungiert dabei als roter Faden – mal als Störsignal, mal als poetische Intervention.

Die Ausstellung läuft bis zum 31. August 2026.
Zum PAN kunstforum niederrhein
Das museale Konzept des PAN ist interdisziplinär angelegt, d.h. die Plakatkunst bildet, im Beuys’schen Sinne, den „Fond“, die Basis der Aktivitäten. Von dieser ausgehend wird das Museum ebenso Malerei, Skulptur, Installation, Video, Neue Medien, Performance, Tanztheater etc. in seinen zukünftigen Aktionen und Ausstellungen inszenieren. Zentrales Interesse ist bei diesen gattungsübergreifenden Aktivitäten die Förderung des noch nicht Etablierten und des künstlerischen Nachwuchses. Das PAN versteht sich zugleich als ein Forum für innovative künstlerische Impulse.

Ein Fest für die Kunst
40 Museen, Galerien und kulturelle Institutionen präsentieren von Mai bis Juli 2026 parallel 40 Werkgruppen aus vier Jahrzehnten des Schaffens von Thomas Baumgärtel. Jede Station zeigt eine andere Facette des Künstlers und macht sichtbar, wie vielseitig und umfangreich sein Werk ist.

Mit seiner Spraybanane hat Thomas Baumgärtel ein ikonisches Zeichen geschaffen, das weltweit für Freiheit der Kunst, Meinungsvielfalt und kulturelle Offenheit steht.

Die Niederrheintour zeigt nun, wie viel mehr hinter diesem Symbol steckt – ein lebendiges, vielschichtiges und oft überraschendes Werk, das über vier Jahrzehnte entstanden ist. Neben seinem weltweit bekannten Bananenprojekt, mit er seit 1986 Museen, Galerien und bedeutende Kunstorte rund um den Globus mit der „Exzellenz-Banane“ markiert, hat Baumgärtel ein breites künstlerisches Œuvre geschaffen – von Malerei über Grafik und Installation bis zu politischer Kunst, Street Art und performativen Aktionen.
Ein Kunsthighlight, das den Niederrhein weit über die Region hinaus sichtbar macht.


Inflationsrate im April 2026 bei +2,9 %
Verbraucherpreisindex, April 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,6 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, April 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,5 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im April 2026 bei +2,9 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt verstärkt, nachdem sie im März 2026 bereits bei +2,7 % gelegen hatte. Im Februar 2026 hatte sie noch +1,9 % betragen. So hoch wie im April 2026 war die Inflationsrate zuletzt im Januar 2024 gewesen.

 "Der erneute Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat im zweiten Monat in Folge die Gesamtteuerung verstärkt. Besonders der anhaltende Preisdruck bei Kraftstoffen ist für die Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich spürbar", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vormonat März 2026 stiegen die Verbraucherpreise im April 2026 um 0,6 %.



Energieprodukte verteuerten sich um 10,1 % gegenüber April 2025 Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im April 2026 um 10,1 % höher als im April 2025. Wie bereits im Vormonat März 2026 (+7,2 %) erhöhten sich die Energiepreise damit deutlich, während noch im Februar 2026 ein Preisrückgang von -1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu beobachten war.

Diese Preisanstiege sind maßgeblich auf die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten und die dadurch ausgelöste Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt zurückzuführen. Besonders deutlich verteuerten sich binnen Jahresfrist im April 2026 Kraftstoffe (+26,2 %).

Im Vergleich mit früheren Öl- und Wirtschaftskrisen zeigt sich, dass die Preissteigerungen für Energieprodukte unmittelbar nach Beginn des Ukraine-Kriegs deutlich stärker ausgefallen waren (siehe Pressemitteilung Nr. N029 vom 7. Mai 2026). Noch stärker als Kraftstoffe verteuerte sich im April 2026 leichtes Heizöl (+55,1 % gegenüber April 2025) als Teil der Haushaltsenergie.

Aufgrund des geringen Anteils von leichtem Heizöl an den Konsumausgaben der privaten Haushalte war Haushaltsenergie insgesamt mit -0,3 % allerdings nach wie vor günstiger als im Vorjahresmonat. So blieben Strom (-4,5 %), Erdgas einschließlich Betriebskosten (-3,0 %) und Fernwärme (-1,1 %) gegenüber April 2025 weiterhin günstiger.

Dies ist unter anderem auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen. Die aktuellsten Entlastungen wie die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe wirkten sich noch nicht aus, da sie erst zum 1. Mai 2026 in Kraft traten.



Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +1,2 % unterdurchschnittlich
Die Preise für Nahrungsmittel lagen im April 2026 um 1,2 % höher als im Vorjahresmonat (März 2026: +0,9 %). Preiserhöhungen im April 2026 zeigten sich weiterhin vor allem bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+6,6 %, darunter Schokoladen: +9,7 %). Teurer wurden auch Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+3,7 %), Fleisch und Fleischwaren sowie Obst (beide +3,6 %).

Profitieren konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher von günstigeren Preisen für Speisefette und Speiseöle (-13,9 %, darunter Butter: -25,4 %; Olivenöl: -8,9 %). Zudem verbilligten sich Kartoffeln (-14,4 %) und Molkereiprodukte (-5,6 %), während sich die Preise für Eier (+14,6 %) deutlich erhöhten.

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,3 %
Im April 2026 lag die Inflationsrate ohne Energie bei +2,2 %, die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe betrug +1,9 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im April 2026 bei +2,3 %.

Waren verteuerten sich gegenüber April 2025 um 2,9 %
Die Preise für Waren lagen im April 2026 insgesamt um 2,9 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 4,2 % und Gebrauchsgüter um 0,6 %. Neben Energieprodukten (+10,1 %) und Nahrungsmitteln (+1,2 %) wurden auch andere Waren teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+4,1 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao: +11,2 %) und Tabakwaren (+6,2 %). Preisrückgänge zeigten sich dagegen unter anderem bei Haushaltsgroßgeräten (-2,4 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik (-6,1 %).
 


Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,8 %
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen im April 2026 um 2,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit lag die Teuerung für Dienstleistungen knapp unterhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im Vorjahresvergleich verteuerten sich Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,8 %) sowie die kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %).

Auch die Preise für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,0 %), Freizeit- und Kulturdienstleistungen (+3,9 %), Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung sowie Gaststättendienstleistungen (beide +3,2 %) waren im April 2026 deutlich höher als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im April 2026 die Nettokaltmieten mit +1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nur wenige Dienstleistungen waren günstiger als im Vorjahresmonat, darunter Pauschalreisen (-3,5 %).



Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,6 %, Energie um 2,1 %
Gegenüber März 2026 stieg der Verbraucherpreisindex im April 2026 um 0,6 %. Die Energiepreise stiegen infolge der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten binnen Monatsfrist erneut um 2,1 % (März gegenüber Februar 2026: +7,7 %). Insbesondere beim Kauf von leichtem Heizöl (+4,7 %) und Kraftstoffen (+4,3 %, darunter Dieselkraftstoff: +6,1 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher einen spürbaren Preisanstieg hinnehmen.

Die Nahrungsmittelpreise insgesamt stiegen mit +0,4 % moderat. Teurer waren hier zum Beispiel frisches Gemüse (+4,4 %) und Kartoffeln (+3,3 %), günstiger hingegen wurde vor allem frisches Obst (-1,0 %). Auch Flugtickets (-3,2 %) und Pauschalreisen (-2,9 %) wurden im April 2026 günstiger gegenüber März 2026.

NRW: Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss steigt im Abgangsjahr 2025 auf Zehnjahreshöchststand
* 7.430 bzw. 4,2 % der Schülerinnen und Schüler verließen eine allgemeinbildende Schule ohne einen Abschluss
* Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss im Vergleich zu 2015 um 2,0 Prozentpunkte gestiegen

Im Abgangsjahr 2025 haben 7.430 von insgesamt 178.135 Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen eine allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen. Das entspricht einem Anteil von 4,2 %. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erreichte der Anteil der Schulabgänge ohne Abschluss damit den höchsten Stand der vergangenen 10 Jahre.

2015 hatten 2,2 % aller Abgängerinnen und Abgänger eine allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen. In absoluten Zahlen ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die eine Schule ohne Abschluss verlassen haben, im Vergleich zum Abgangsjahr 2015 um 3.105 gestiegen. Gleichzeitig sank die Gesamtzahl der Schulabgänge in diesem Zeitraum um 22.145.



Neuer Artikel von IT.NRW gibt einen detaillierten Einblick in die Entwicklung der Schulabgänge ohne Abschluss Eine neu veröffentlichte Kurzanalyse blickt anhand der amtlichen Statistik im Detail auf die Entwicklung des Anteils der Schulabgänge ohne Abschluss im Zeitraum von 2015 bis 2025. Diese Analyse zeigt beispielsweise, dass durchgehend mehr Schüler als Schülerinnen ohne Abschluss eine allgemeinbildende Schule verließen.

Verwaltungsbezirk Schulabgänge
insgesamt darunter
Abgangszeugnis ohne Abschluss
Anzahl in % von Sp. 1
1 2 3
Land Nordrhein-Westfalen    178 135    7 430 4,2
Reg.-Bez. Düsseldorf    50 285    2 285 4,5
Krfr. Stadt Düsseldorf    5 860     225 3,8
Krfr. Stadt Duisburg    4 535     245 5,4
Krfr. Stadt Essen    5 590     250 4,5
Krfr. Stadt Krefeld    2 450     230 9,4
Krfr. Stadt Mönchengladbach    2 720     160 5,9
Krfr. Stadt Mülheim an der Ruhr    1 690     75 4,4
Krfr. Stadt Oberhausen    1 820     125 6,9
Krfr. Stadt Remscheid    1 230     35 2,8
Krfr. Stadt Solingen    1 645     65 4,0
Krfr. Stadt Wuppertal    3 690     225 6,1
Kreis Kleve    2 800     115 4,1
Kreis Mettmann    4 615     170 3,7
Rhein-Kreis Neuss    4 485     120 2,7
Kreis Viersen    2 855     85 3,0
Kreis Wesel    4 300     155 3,6

Zudem ist der Anteil an Schulabgängen ohne Abschluss insbesondere unter den ausländischen Abgängerinnen und Abgängern gestiegen. Im Abgangsjahr 2025 blieben 15,3 % aller ausländischen Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Abschluss; unter den deutschen Abgängerinnen und Abgängern lag dieser Anteil bei 2,2 %.

NRW: Zahl der Schwangerschaftsabbrüche auf höchstem Stand seit 2008
* 2025 gab es 23.545 Schwangerschaftsabbrüche; +0,4 % zum Vorjahr
* 2,7 % der Frauen waren noch minderjährig; 7,9 % waren 40 Jahre oder älter
* Medikament Mifegyne® löst Vakuumaspiration als häufigste Abbruchmethode ab

Für das Jahr 2025 haben Arztpraxen und Krankenhäuser 23.545 Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dies die höchste Zahl seit 2008 (damals 24.120 Schwangerschaftsabbrüche).

Nach einem Rückgang in den Jahren 2020 und 2021 stieg die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche seit 2022 im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Am stärksten war der Anstieg von 2021 auf 2022 mit 13,4 %. In den Folgejahren fiel er mit 3,0 % in 2023, 0,9 % in 2024 und 0,4 % in 2025 deutlich schwächer aus.



Neun von zehn Frauen waren 2025 zwischen 18 und 39 Jahre alt – 2,7 % waren minderjährig
Unter den Frauen, die 2025 einen Abbruch vornehmen ließen, waren 640 Minderjährige, das entspricht einem Anteil von 2,7 % an allen Abbrüchen (2008: 4,8 %). 50 Mädchen waren jünger als 15 Jahre. Neun von zehn Frauen bzw. 89,4 % waren zum Zeitpunkt des Abbruchs 18 bis 39 Jahre alt; die übrigen 7,9 % waren 40 Jahre oder älter. 

Gut die Hälfte der Frauen bzw. 54,2 % hatte vor dem Abbruch bereits mindestens ein Kind geboren. Von diesen 12.760 Frauen hatten 3.040 bereits drei oder vier Kinder. Weitere 520 Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch fünf oder mehr Kinder.

Bei rund der Hälfte der Fälle erfolgte der Eingriff vor der siebten Schwangerschaftswoche
In 51,2 % der Fälle erfolgte der Schwangerschaftsabbruch vor der siebten Schwangerschaftswoche. 29,8 % aller Schwangerschaften wurden ab der siebten und vor der neunten Woche abgebrochen. 15,7 % der Schwangerschaftsabbrüche wurden ab der neunten und vor der zwölften Woche durchgeführt.

95,6 % der Abbrüche erfolgten im Anschluss an die gesetzlich vorgeschriebene Beratung. Indikationen aus medizinischen Gründen oder aufgrund von Sexualdelikten waren in 4,4 % der Fälle die Begründung für den Abbruch. Mit 97,3 % wurden die meisten Schwangerschaftsabbrüche ambulant in Arztpraxen und Krankenhäusern durchgeführt; 2,7 % der Eingriffe erfolgten stationär in Krankenhäusern.

Erstmals wurden 2025 die meisten Schwangerschaftsabbrüche bzw. 42,9 % mit dem Medikament Mifegyne® durchgeführt, gefolgt von der Vakuumaspiration mit 38,2 %, die bis 2024 am häufigsten angewandt wurde.



Tag der Kinderbetreuung: Stadt Kleve sagt „Danke“ an über 500 Fachkräfte Am 11. Mai 2026 ist Tag der Kinderbetreuung: Danke an alle Fachkräfte! Ob in der Kita oder in der Kindertagespflege - täglich setzen sich in Kleve 524 Fachkräfte mit Herzblut für die kleinsten Bürgerinnen und Bürger der Schwanenstadt ein.


Anlässlich des bundesweiten „Tages der Kinderbetreuung“ am 11. Mai 2026 rückt das Jugendamt der Stadt Kleve diese unverzichtbare Arbeit in den Fokus und bedankt sich ausdrücklich für das außerordentliche Engagement.

„Die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte ist weit mehr als reine Betreuung. Sie ist das Fundament unserer frühkindlichen Bildungslandschaft“, betont das Jugendamt der Stadt Kleve. Die Erzieherinnen, Erzieher und Tageseltern leisten jeden Tag einen entscheidenden Beitrag zur individuellen Entwicklung der Kinder und ermöglichen oftmals erst die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern im Stadtgebiet.

Personalzuwachs von 70 Prozent in zehn Jahren
Die Anforderungen an die Kinderbetreuung in Kleve sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Ein Blick auf die Statistik (Stichtag 01.03.2025) verdeutlicht die Dynamik: Personalstärke: Aktuell sind 472 Personen in den Kindertageseinrichtungen tätig – ein beeindruckender Zuwachs von rund 70 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Jahrzehnt.

Betreuungszahlen: Die Zahl der betreuten Kinder stieg im selben Zeitraum um 28,67 Prozent. Dass der Personalbedarf deutlich stärker gestiegen ist als die Kinderzahl, hat einen fachlichen Grund: Die Kinder in den Einrichtungen werden immer jünger. „Die Anzahl der unter dreijährigen Kinder in Kitas hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdreifacht“, erläutert Markus Koch, Leiter des Jugendamtes der Stadt Kleve.

„Dieser Ausbau der U3-Betreuung ist ein wichtiger gesellschaftlicher Schritt, bedeutet aber auch einen deutlich höheren Personalaufwand und spezialisierte pädagogische Konzepte.“
Das Jugendamt nutzt den heutigen Aktionstag ganz bewusst, um die Arbeit der Fachkräfte hinter den Kulissen zu würdigen. Die Stadt Kleve sieht es auch künftig als zentrale kommunale Aufgabe, eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Betreuung sicherzustellen und die Rahmenbedingungen für die zahlreichen Fachkräfte weiter zu stärken.

Moers: Vatertagsparty
Genau 14 Tage nach dem Meisterschießen, am gleichen Ort, findet erstmalig eine Vatertags-Feier statt.  Mit Bierwagen, Grill und Musik laden die Veranstalter alle gutgelaunten Menschen ab 11 Uhr.

 Veranstaltungsdatum 14.05.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort  Schützenverein Moers-Vinn 1903 e.V., Vinner Straße 63, 47447 Moers

Moers: Hauptausschuss - Haushalt
Veranstaltungsdatum 12.05.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Ort Neues Rathaus, 47441 Moers, Ratssaal Link Tagesordnung im Ratsinformationssystem der Stadtverwaltung aufrufen

Moers: Rat
Veranstaltungsdatum 13.05.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr. Ratssaal
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der Stadtverwaltung aufrufen

KI überall  
Der SI-Club Moers-Niederrhein lädt in Kooperation mit dem Grafschafter Museum Moers und der vhs Moers | Kamp-Lintfort zu einem Vortrag rund um das Thema Künstliche Intelligenz ein. Angelehnt an den Schwerpunkt digitale Gewalt gibt Jessica Saum – langjährige Webexpertin und KI-Beraterin – einen verständlichen Überblick über den „KI-Dschungel“.

Bild: SI Club Moers-Niederrhein

Sie beleuchtet dabei die Risiken digitaler Gewalt und vermittelt konkrete, alltagstaugliche Tipps im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Kooperationspartner: SI-Club Moers Niederrhein Volkshochschule Moers/Kamp-Lintfort Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. Veranstaltungsdatum 12.05.2026 - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Altes Landratsamt

Alles neu für den Mai: Flick-Café lädt zum kreativen Reparieren ein
Der Frühling bringt frischen Wind – auch für den Kleiderschrank. Statt aussortierte Lieblingsstücke gleich zu ersetzen, setzt das Flick-Café im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck (Bismarckstraße 43b ) auf kreative Ideen und nachhaltige Lösungen. Am Dienstag, 19. Mai, wird dort - ausnahmsweise - von 14 bis 16.30 Uhr wieder gemeinsam genäht, geflickt und verschönert.

Beschädigte Kleidungsstücke und Accessoires können mit fachkundiger Unterstützung repariert oder neu gestaltet werden. Eine erfahrene Ehrenamtliche bringt ihre Nähmaschine sowie Materialien für kleinere Ausbesserungen mit und unterstützt Interessierte mit praktischen Tipps rund ums Upcycling und Reparieren. So entstehen aus getragenen Stücken oft wieder echte Lieblingsstücke mit neuem Charme.

Neben Nadel, Faden und Stoffen steht auch die gemütliche Atmosphäre im Mittelpunkt. Bei Kaffee und Keksen bleibt Zeit für Gespräche über nachhaltige Mode, kreative Ideen und den Austausch im Quartier. Das Flick-Café zeigt dabei ganz praktisch, dass ‚chic‘ nicht immer neu sein muss und Kleidung länger im Kreislauf bleiben kann.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen und weitere Informationen: Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon: 0 28 41 / 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de

Moers: Mit Skizzenbuch und Zeichenmaterial Kloster Kamp entdecken
Die Dinge, die man wahrnimmt, vor Ort zeichnen – das ist Urban Sketching. Mit Skizzenblock und Zeichenmaterial können die Teilnehmenden eines Workshops der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Sonntag, 24. Mai, rund um Kloster Kamp auf Entdeckungstour gehen.

Im Fokus steht die zeichnerische Auseinandersetzung mit urbaner Architektur, dem Umfeld und den Menschen darin. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Abteikirche in Kamp-Lintfort, Abteiplatz 13. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.
Notwendig ist eine vorherige Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de. Die Materialhinweise sind ebenfalls online zu finden.

Moers: Bürgermeisterin präsentiert Kunst im Rathaus
Bürgermeisterin Julia Zupancic öffnet für Moerser Künstlerinnen und Künstler das Foyer ihres Büros als Ausstellungsfläche: Unter dem Thema ‚Magische Orte‘ präsentieren aktuell verschiedene Kunstschaffende aus Moers ihre Werke. „Ich freue mich sehr, dass Sie sie zur Verfügung stellen und das Foyer verschönern“, sagte Julia Zupancic bei der Eröffnung.

 (Foto: pst)

Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, besondere Orte und Stimmungen aus künstlerischer Perspektive zu entdecken. Dabei sind Motive mit konkreten Plätzen aus Moers oder Düsseldorf, aber auch abstrakte Werke.  Die Bilder sind noch bis zum 17. Juli zu sehen, anschließend wird die Ausstellung mit neuen Werken wechseln.

Diese werden dann bis 20. Oktober gezeigt. Die Idee für das Format hatte Bürgermeisterin Zupancic beim Moerser Kunstfrühling geäußert. Sie möchte damit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region eine zusätzliche Plattform für ihre Arbeiten bieten. Interessierte haben die Möglichkeit, die ausgestellten Arbeiten zu kaufen.

Am Eröffnungstag präsentierte die Bürgermeisterin den Künstlerinnen und Künstlern ihre kleine Sammlung in ihrem Büro. Dort hängen unter anderem drei Bilder von Matthias Ross (www.rossartwork.de). 
Wer Interesse an einem der Werke hat, kann sich an Michaela Sämisch wenden, Telefon: 0 28 41 / 201-206, E-Mail: michaela.saemisch@moers.de

Reparatur-Café St. Ida: Gemeinsam reparieren und Kaffeetrinken
Aus alt mach fast neu: Im Reparatur-Café St. Ida bekommen am Mittwoch, 20. Mai, von 16 bis 18.30 Uhr (Gemeindezentrum, Eicker Grund 102) viele Dinge eine zweite Chance. Ob kleine Elektrogeräte, Fahrräder, Holzgegenstände oder Textilien: Engagierte Ehrenamtliche schauen sich die Defekte an und helfen bei der Reparatur.

Zusätzlich gibt es Unterstützung rund um PC, Laptop, Tablet und Smartphone – etwa bei Fragen zur Nutzung oder zur Installation von Apps. In entspannter Atmosphäre bei Kaffee, Kuchen und Wasser bleibt genügend Zeit für Gespräche und den Austausch hilfreicher Tipps.

Das Angebot ist eine Kooperation des Quartierzentrums AWO-Caritas, der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und der KoKoBe Moers. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0 28 41 / 8 87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de

Moers: Der Schlosspark – Entwicklung im Wandel
Auf einem Rundgang erfahren wir Wissenswertes und Kurioses, Amüsantes, Verbotenes und Bedrohliches über Schlosspark, Wall und Graben. Vor allem geht es aber um die Entwicklung der im 19. Jahrhundert angelegten privaten Parks der Fabrikantenfamilie Wintgens hin zu einem Volks- und Bürgerpark im 20. Jahrhundert – sowie um aktuelle denkmalgerechte und zukunftsorientierte Gestaltungskonzepte.

Geführt von Dr. Wilfried Scholten. Treffpunkt: Schlosseingang Kosten: 9 Euro 
Weitere Infos zu den Stadtführungen. Event details Veranstaltungsdatum 16.05.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr Veranstaltungsort Schlosseingang. Veranstalter Stadt- und Touristinformation Moers. Adresse Kirchstraße 27a/b, 47441 Moers.

Moers: Jubiläum Wirtz & Linnert
Jubiläumsfeier mit DJ und Musikern - Cocktails und Getränke - Am Gänsebrunnen Veranstaltungsdatum 16.05.2026 - 16:00 Uhr - 22:00 Uhr Veranstaltungsort Kirchstraße 24 47441 Moers


Moers: Zeitreise - Kinderleben um 1900
(Ausstellung, verlängert bis zum 31. Mai 2026)
Mitmachausstellung „ZEITREISE. Kinderleben um 1900“ im Grafschafter Museum im Moerser Schloss Wie sah der Alltag von Kindern vor über hundert Jahren aus? Welche Aufgaben hatten sie im Haus, Stall oder auf dem Feld – und womit haben sie gespielt? 


Der Rabe Ruffi zeigt in der interaktiven Mitmachausstellung im Moerser Schloss, wie es war, vor über 100 Jahren ein Kind zu sein. Kinder mussten viel mithelfen: im Haus, im Stall, auf dem Feld. Aber immer blieb auch Zeit zum Spielen. Ruffi benötigt unbedingt eure Hilfe: Wer füttert und melkt die Kuh? Ist die Wäsche schon aufgehängt und das Bügeleisen schon vorbereitet? Wer holt die Kartoffeln vom Acker und bringt sie in den Keller?

Die Ausstellung wird gezeigt in Kooperation mit dem Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“ Eppingen und ist bis 11 Januar 2026 im Museum zu sehen.
Eintritt:  Familie: 4,50 Euro Erwachsene: 3 Euro Kinder 6-18 Jahre: 1 Euro Kinder unter 6 Jahre: frei Führungen und Workshops unter Telefon: 0 28 41 / 201-6 82 00
 
Fotos: Bettina Engel-Albustin/Grafschafter Museum

Moers: Internationaler Museumstag 2026
Der weltweit stattfindende Aktionstag will die thematische Vielfalt von Museen in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen.
Am 17. Mai lädt das Grafschafter Museum ein zum Internationalen Museumstag unter dem Motto „Vielfalt und Toleranz“. Gleichzeitig greift die Veranstaltung das diesjährige Leitmotiv des Internationalen Museumsrats ICOM, „Museums uniting a divided world“, auf. Der Eintritt ist frei.

Internationaler Museumstag, 17.05.2026, 11 - 18 Uhr, Museum für Alle

Programm:
11.00 Uhr: Feierliche Eröffnung der Ausstellung ToleranzRäume durch die Bürgermeisterin Julia Zupancic, Christoph Walesch vom ToleranzTunnel e. V. und die Erste Betriebsleiterin Diana Finkele. Musikalische Umrahmung durch den JeKits-Chor Eschenbergschule der Moerser Musikschule und dem Mittwochs-Chor des sci:moers I Altes Landratsamt

12.00 Uhr: Führung durch die Ausstellung „ToleranzRäume“, Schlossplatz
12.45 Uhr: Führung durch die Dauerausstellung im Haus der Demokratiegeschichte, Foyer Haupteingang Altes Landratsamt
13.00 Uhr: Theaterführung - Das S.T.M zeigt Orte, die sonst für Zuschauer*innen nicht zugänglich sind. Lassen Sie sich von der Faszination des Theaters verzaubern – auch abseits der Vorstellungen gibt es dort Spannendes zu sehen. Anmeldung am Infostand des Theaters, der auch Treffpunkt ist.

13.15 Uhr: „Willkommen in Moers! Erste Einblicke in die Geschichte der Stadt.“ Führung für Geflüchtete, Foyer Haupteingang, Schloss
13.30 Uhr: Familienführung durch die Mitmachausstellung „ZEITREISE. Kinderleben um 1900“, 2. OG, Schloss
14.00 Uhr: „In den Untergrund“ – Führung in die (historischen) Abgründe des Moerser Schlosses, Schlosshof
14.15 Uhr: Hüsch-Gemisch, Rezitationen von Hanns Dieter Hüsch zum 101. Geburtstag mit Jörg Zimmer, Schlossplatz
14.45 Uhr: „Die Herren von Moers und ihre Burg“ – Familienführung durch die Dauerausstellung, Foyer Haupteingang, Schloss
15.00 Uhr: Theaterführung - Das S.T.M zeigt Orte, die sonst für Zuschauer und Zuschauerinnen nicht zugänglich sind. Lassen Sie sich von der Faszination des Theaters verzaubern – auch abseits der Vorstellungen gibt es dort Spannendes zu sehen.

Anmeldung am Infostand des Theaters, der auch Treffpunkt ist.
15.00 Uhr: „Alles, was die Zeit behält“ – JUNGES S.T.M I Schloss, Theatereingang
2060. Zeitreisen ist eigentlich nur für Erwachsene, aber eine mutige Gruppe macht sich trotzdem auf den Weg zu den Stimmen der Vergangenheit – irgendwas muss die Menschheit doch aus der Weltgeschichte mitgenommen haben! Sie treffen auf kluge Köpfe, kritische Umstände und auf Worte, die lange nachhallen. In einer Sache sind sich die Zeitreisenden sicher: Vergangenes ist nicht vergangen, um vergessen zu werden!

Tickets im Vorverkauf und ggf. am Infostand
15.15 Uhr: Führung durch die Ausstellung „ToleranzRäume“, Schlossplatz
15.30 Uhr: Lesung zum Literatur- und Fotoprojekt des AWO KV Wesel e. V. „Ich bin auf einem langen Weg“, Gaby Herchert und Asiye Koc, Wiese am Pulverhaus
15.30 Uhr: Familienführung durch die Mitmachausstellung „ZEITREISE. Kinderleben um 1900“, 2. Obergeschoss im Schloss

15.45 Uhr: Kurzführung durch die Hanns Dieter Hüsch Dauerausstellung I Foyer Haupteingang, Altes Landratsamt
16.15 Uhr: Hüsch-Gemisch, Rezitationen von Hanns Dieter Hüsch zum 101. Geburtstag mit Jörg Zimmer, Schlossplatz
16.30 Uhr: „Moers in the 20th Century“ Führung in englischer Sprache durch die Dauerausstellung im Haus der Demokratiegeschichte, Foyer Haupteingang, Altes Landratsamt

16.45 Uhr: Führung durch die Ausstellung „ToleranzRäume“, Schlossplatz
Abendprogramm Special
19.00 Uhr: „30 Jahre Zenit“ - ComedyArts Special zum 50. Geburtstag mit Nessi Tausendschön, Schlosshof
Eine Veranstaltung des Internationalen CommedyArts Festival Moers in Kooperation mit dem SOROPTIMIST CLUB Moers Niederrhein und dem Grafschafter Museum
(Tickets müssen im Vorfeld erworben werden!)

Ganztägiges Angebot:
Mitmach-Kunstaktion „Vielfalt“ mit Nico Kupschuss, Schlossplatz
Erdbeerfest des Inner Wheel Club Moers, Musenhof
Glasmalerei, Musenhof

Kaffee & Kuchen und Kinderschminken, Sozialprojekte Niederrhein e. V., Schlossplatz
Mosaik-Untersetzer herstellen, Musenhof
Kaffee & Kuchen und Info, Erinnern für die Zukunft Moers e. V., Schlossplatz
Mittelalterlager der Freien Rheinischen Rotte, Musenhof
Flaggenausstellung Zitate Hanns Dieter Hüsch, Schlossvorplatz
Gewürzmemory, Musenhof

Quiz zum Thema „Vielfältiges Moers“, Schloss
Duftöle herstellen, Musenhof
Waffeln und Co., KiTa St. Josef, Musenhof
Toleranz-Button-Bastelwerkstatt, Schlossplatz
Ausstellung der Ergebnisse der ReKi-Töpferwerkstatt unter der Leitung von Jan Heining, entstanden im Rahmen des Kulturrucksack NRW 2026
ToleranzRäume - Outdoor-Ausstellung auf dem Schlossplatz

Die Ausstellung ToleranzRäume des Vereins Toleranz-Tunnel e. V. zeigt Besuchern und Besucherinnen, wie sie sich in ihrem Alltag für mehr Toleranz und Respekt einsetzen können. Der auffällige Toleranz-Container lädt Menschen aus allen Lebenswelten ein, zu erleben und zu diskutieren, wie Toleranz in unserem Zusammenleben funktionieren kann, aber auch wo sie ihre Grenzen hat: Toleranz wird in den ToleranzRäumen ganz klar als Verhandlungssache betrachtet.

Nicht alle müssen oder können alles tolerieren. Was kann und will unsere Gesellschaft aushalten? Und was ich selbst? An manchen Grundlagen kann, darf nicht gerüttelt werden. Das gilt für unser Grundgesetz und die darin festgehaltenen Grundrechte.

Das Projekt in Moers wird gezeigt vom Grafschafter Museum in Kooperation mit Erinnern für die Zukunft Moers e. V., der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Moers und der Fachstelle für Demokratie.

Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort Schlossplatzt, Schloss, Musenhof und Haus der Demokratiegeschichte. Veranstalter Grafschafter Museum im Moerser Schloss

Moers: Mami und Mini - Kinderflohmarkt
Der Kinderflohmarkt für Secondhand Kindertextilien, Spielzeug und Zubehör. Der Mami & Mini Kinderflohmarkt ist der ideale Ort, um alles rund ums Baby- und Kindesalter zu finden – von Kleidung über Spielzeug bis hin zu praktischen Alltagshelfern. Entdecke gebrauchte Schätze zu fairen Preisen und stöbere durch eine Vielzahl an tollen Angeboten!

Besucherpreise: Early Bird Ticket: 6 Euro Eintritt: 4 Euro Der Eintritt an der Tageskasse kann ausschließlich mit der Karte bezahlt werden. Es wird kein Bargeld mehr angenommen! Zusätzliche Hinweise:  Hunde sind nicht gestattet! Gastro-Ecke und Umkleiden vorhanden.
Weitere Informationen unter: www.mami-mini.com. Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 11:00 Uhr - 16:00 Uhr .Veranstaltungsort Am Sportzentrum 5, 47445 Moers.

Moers: Alles, was die Zeit behält. Generation T 2060.
Zeitreisen ist eigentlich nur für Erwachsene, aber eine mutige Gruppe macht sich trotzdem auf den Weg zu den Stimmen der Vergangenheit – irgendwas muss die Menschheit doch aus der Weltgeschichte mitgenommen haben!  Sie treffen auf kluge Köpfe, kritische Umstände und auf Worte, die lange nachhallen.

In einer Sache sind sich die Zeitreisenden sicher: Vergangenes ist nicht vergangen, um vergessen zu werden! Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 15:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort  Schlosstheater - Studio.

Lehmpastor Felke – als Repelen noch ein Kurort war
Auf den Spuren des „Lehmpastors" Emanuel Felke und seinen Kurgästen geht es durch den historischen Repelener Jungbornpark. Über Stock und Stein laufen wir barfuß über den abwechslungsreichen Gesundheitspfad und entdecken dabei die „Repelener Methode: Licht-Luft-Wasser-Lehm", die schon vor über 100 Jahren vielen Menschen geholfen hat.

Der Rundgang endet mit dem Besuch des Felke Museums und des Kräutergartens. Geführt von Christa Wittfeld. Treffpunkt: Felke Museum bzw. Felkedenkmal im Jungbornpark Hinweis: Der Besuch des Barfußpfades ist auch ohne Führung möglich. Kosten: 9 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen.

Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 15:00 Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort Felke Museum bzw. Felkedenkmal im Jungbornpark. Veranstaltungsort Jungbornpark. Adresse Am Jungbornpark, 47445 Moers Repelen

Moers: Bunt geschminkt tanzen die Blätter - Chorgesang der Extraklasse
Werke von Brahms, Kinzler und Boulanger 17 Uhr Öffentliche Generalprobe Das Vokalensemble TonKunstAtelier Köln, bietet Chormusik auf höchstem Niveau. Unter der Leitung der preisgekrönten jungen Dirigentin Anna Goeke entwickelt es neue Konzertformate und verzaubert mit romantischen Chorklängen sein Publikum.

Unter dem Titel „Bunt geschminkt tanzen die Blätter“ führt das Ensemble gemeinsam mit dem Pianisten Tobias Krampen Musik für Klavier und Chor sowie A-cappella-Musik von Brahms, Kinzler, Boulanger u.a. auf. TonKunstAtelier Köln Anna Goeke, Leitung Tobias Krampen, Klavier.
Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Kammermusiksaal (Martinstift). Veranstalter Stadt Moers - Moerser Musikschule,Filder Straße 126, 47447 Moers.

50. Internationales ComedyArts Festival Moers
Nessi Tausendschön: 30 Jahre Zenit
Einlass: 18.30 Uhr
 Zurück zu den Wurzeln in eine historische Kulisse: Anlässlich des Internationalen Museumstags und in Kooperation mit dem Grafschafter Museum kehrt das Festival an den Ort zurück, der seine Geschichte in den frühen 80ern prägte – den Moerser Schlosshof. Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön auf deutschsprachigen Bühnen zuhause und genau vor 30 Jahren war sie auch zum ersten Mal zu Gast in Moers.

Passend zum 50-jährigen zelebriert Nessi für Euch 30 Jahre Zenit– Operation „Goldene Nase“. Freut euch auf eine intime Veranstaltung, welche die einzigartige Atmosphäre des Moerser Schlosses mit hochkarätiger, komischer Kunst verbindet. Hier gehts zu dem Ticketverkauf Weitere Infos zum ComedyArts Festival Moers
Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Innenhof Moerser Schloss. Veranstalter  Jugend-Kultur-Zentrum 'Bollwerk 107.

Tag der Kinderbetreuung am 11. Mai 2026
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hebt gesellschaftliche Bedeutung der Arbeit pädagogischer Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen hervor.

Bundesweit sorgen über 800.000 Kita-Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen jeden Tag dafür, dass Kinder bestmöglich gefördert werden und ihre Eltern Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können.

Der Deutsche Verein (DV) setzt sich seit vielen Jahren für die Sicherstellung und Weiterentwicklung dieses für Kinder und ihre Familien, aber auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Wirtschaft so zentralen Infrastrukturangebotes ein. Ohne die Arbeit und das Engagement der Erzieher*innen und Kindertagespflegepersonen in den Einrichtungen und Kindertagespflegestellten wäre eine kind-, familien- und sozialraumorientierte Erziehung, Bildung und Betreuung unmöglich.

DV-Vorständin Dr. Verena Staats betont: „Pädagogische Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen sind echte Multitalente: Sie begleiten die Kinder beim Spielen und Lernen, trösten in allen Lebenslagen und sind Vertrauenspersonen und Vorbilder zugleich. Mit ihrer wertvollen Arbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag für das unbeschwerte Aufwachsen unserer Kinder.“

Der Tag der Kinderbetreuung soll dazu beitragen, der außerfamiliären Kindertagesbetreuung in Deutschland den Stellenwert zu verleihen, der ihr zusteht. Der Aktionstag wurde 2012 ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich statt. Seit 2017 wird der Tag der Kinderbetreuung von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung koordiniert. Weitere Informationen gibt es unter www.tag-der-kinderbetreuung.de.


Bundesweite Ernährungsstudie: Kleve wurde für das Nationale Ernährungsmonitoring ausgewählt
Für die nemo-Ernährungserhebung werden ab vom 11. bis zum 31. Mai 2026 Hausbesuche und Interviews in Kleve durchgeführt. Bild: Oracle Life Sciences.

Das Nationale Ernährungsmonitoring kommt vom 11.05.2026 bis 31.05.2026 nach Kleve. Mit dem Nationalen Ernährungsmonitoring, kurz nemo, erfasst das Max Rubner-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat ab April den Lebensmittelverzehr der Menschen in Deutschland. Kleve wurde nach einem Zufallsverfahren für die Beteiligung an der nemo-Studie ausgewählt, wobei Kriterien wie Bevölkerungsdichte und Gemeindegröße eine Rolle spielten. Damit ist Kleve einer von 120 Orten in Deutschland, an denen die Daten erhoben werden.

Mit nemo soll erforscht werden, was die Menschen in Deutschland essen und wie gut sie mit wichtigen Nährstoffen versorgt sind. Dazu werden bundesweit mehr als 3.000 Personen zwischen 18 und 80 Jahren befragt und untersucht. Die zufällig ausgewählten Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer in Kleve werden aus dem Adressregister des Einwohnermeldeamtes gezogen und erhalten ein Einladungsschreiben.

„Die Stichprobe steht stellvertretend für alle 18- bis 80-Jährigen in ganz Deutschland“, erklärt Prof. Dr. Tanja Schwerdtle, Präsidentin des Max Rubner-Instituts. „Damit später zuverlässige Aussagen für die Gesamtbevölkerung getroffen werden können, ist es wichtig, dass möglichst viele der Eingeladenen mitmachen.“

Für die Durchführung der Studie wurde Oracle Life Sciences beauftragt. Wer teilnimmt, wird persönlich und telefonisch interviewt sowie körperlich untersucht. Im Auftrag von Oracle Life Sciences sind dafür Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Infratrend Forschung GmbH in Kleve unterwegs, denn die Befragungen und Messungen finden größtenteils bei den Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern zu Hause statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten anschließend ihre individuellen Laborwerte und eine detaillierte Rückmeldung zu ihrem persönlichen Versorgungsstatus. Zusätzlich gibt es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 55 Euro.

Für Politik und Wissenschaft sind verlässliche Informationen über die Ernährungssituation der Menschen besonders wichtig, etwa als Basis für ernährungspolitische Entscheidungen.
Somit leisten die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer in Kleve einen wichtigen Beitrag für Forschung und Gesellschaft. Die Ergebnisse der nemo-Studie ermöglichen es, die aktuelle Ernährungssituation der Erwachsenen in Deutschland fundiert einzuordnen. Damit schließt das Nationale Ernährungsmonitoring die Datenlücke zur letzten vergleichbaren Erhebung, der Nationalen Verzehrsstudie II, die rund 20 Jahre zurückliegt.

Weiterführende Informationen:
nemo-Studie auf der Website des Max Rubner-Instituts: https://www.mri.bund.de/de/humanstudien/laufende-humanstudien/nationales-ernaehrungsmonitoring-nemo/
nemo-Projektseite mit Informationen für Studienteilnehmende: https://nemo-studie.de/

Hintergrund: das Nationale Ernährungsmonitoring – nemo
Das Nationale Ernährungsmonitoring, nemo, hat das Ziel, die Ernährungssituation der Bevölkerung in Deutschland zu erfassen und zu bewerten und daraus Handlungsempfehlungen für die Politik abzuleiten. Repräsentative Daten über Ernährungsverhalten, Lebensmittelverzehr, Nährstoffzufuhr und Nährstoffstatus der Bevölkerung sind für eine wissenschaftsbasierte Politikberatung unverzichtbar.

Daher hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) das Max Rubner-Institut beauftragt, diese Daten zu erheben und regelmäßig zu aktualisieren.

Zum Auftakt von nemo wurden Online-Befragungen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche durchgeführt. Ein weiterer Teil von nemo ist eine Studie, bei der die Teilnehmenden persönlich und telefonisch befragt sowie körperlich untersucht werden. Erfasst werden unter anderem Lebensmittelverzehr, Ernährungsgewohnheiten, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Körpermaße.

Über Bioproben wird zudem die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen ermittelt, beispielsweise Vitamin D und Jod. Untersucht werden Erwachsene zwischen 18 und 80 Jahren sowie Kinder ab einem Jahr.

Freie Beratungstage in Dinslaken vom 11. bis 13. Mai: Fragen rund um das Thema Pflege
Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai 2026 bietet die Pflegeberatung der Stadt Dinslaken – vertreten durch Sarah Köster und Benedikt Terhorst – in der kommenden Woche offene Beratungstage ohne vorherige Terminvereinbarung an.

Die Beratung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dinslaken und findet vom 11.05.2026 bis einschließlich 13.05.2026 jeweils von 09:00 bis 12:00 Uhr im Seniorenbüro, im Erdgeschoss des Stadthauses (Wilhelm-Lantermann-Straße 65) statt. Interessierte werden gebeten, nach Möglichkeit aktuelle Unterlagen zur Pflegeversicherung sowie ggf. bereits vorliegende Anträge oder Bescheide mitzubringen.  


Sarah Köster und Benedikt Terhorst beraten Sie gerne zum Thema Pflege.


Dinslaken: KiJuPa tagt
Am Dienstag, den 19. Mai 2026, tagt das Dinslakener Kinder- und Jugendparlament. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses am Platz d’Agen. Tagesordnungen und Unterlagen zu den Sitzungen des KiJuPa sowie generell zu Ausschuss- und Ratssitzungen sind grundsätzlich im Ratsinformationssystem abrufbar: https://ris.dinslaken.de



NRW: 3,2 Millionen Menschen waren 2025 armutsgefährdet
* 17,8 % der Menschen in NRW waren 2025 von Armut bedroht
* Fast die Hälfte der Erwerbslosen ist betroffen
* Junge Menschen sind überdurchschnittlich oft betroffen

Rund 3,2 Millionen Personen in Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2025 von relativer Einkommensarmut betroffen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entspricht das einer Armutsgefährdungsquote von 17,8 %. Im Jahr 2024 lag dieser Wert bei 18,1 %. Als armutsgefährdet gelten Menschen, die weniger als 60 % des mittleren bedarfsgewichteten Haushaltseinkommens (sogenanntes Nettoäquivalenzeinkommen) zur Verfügung haben.

Im Jahr 2025 galt somit ein Einpersonenhaushalt in Nordrhein-Westfalen mit weniger als 1.317 Euro netto pro Monat als von Armut bedroht. Höchstes Armutsrisiko in der Region Dortmund Die höchste Armutsgefährdungsquote in Nordrhein-Westfalen wurde mit 20,9 % für die Raumordnungsregion Dortmund berechnet. Darauf folgten die Raumordnungsregionen Duisburg/Essen mit 20,8 % und Emscher-Lippe mit 20,5 %.

Die niedrigste Armutsgefährdungsquote gab es mit 13,3 % in der Raumordnungsregion Siegen. Die nächsthöheren Quoten fanden sind in den Regionen Arnsberg mit 14,5 % und Bonn mit 14,6 %.

Knapp die Hälfte der Erwerbslosen von Armut bedroht
Fast die Hälfte der Erwerbslosen (48,4 %) war 2025 von relativer Einkommensarmut betroffen. Das betraf rund 190.000 Personen. Die Armutsgefährdungsquote der Erwerbstätigen war mit 8,6 % demgegenüber deutlich geringer; absolut betrachtet war die Zahl der armutsgefährdeten Menschen unter den Erwerbstätigen mit rund 772.000 Personen jedoch fast fünfmal so hoch.



Unter den Nichterwerbspersonen, also Personen, die nicht für die Aufnahme einer Arbeit zur Verfügung stehen, wiesen Rentnerinnen und Rentner sowie Pensionärinnen und Pensionäre mit 18,4 % die niedrigste Armutsgefährdungsquote auf. Bei sonstigen Nichterwerbspersonen im Alter von mindestens 18 Jahren war die Armutsgefährdungsquote mit 46,2 % mehr als doppelt so hoch.

Zu den sonstigen Nichterwerbspersonen zählen hier alle Personen ab 18 Jahren, die ihren überwiegenden Lebensunterhalt nicht aus einer Rente oder Pension beziehen. Das sind beispielsweise Hausfrauen und Hausmänner, ältere Menschen ohne Rente bzw. Pension oder Studierende ohne Nebenjob.

Lediglich 8,1 % der Menschen mit hohem Bildungsabschluss waren von Armut bedroht Ein weiterer Faktor für die Häufigkeit von relativer Einkommensarmut ist die Qualifikation: Hat die Person mit dem höchsten Einkommen im Haushalt maximal einen Abschluss der Sekundarstufe I (z. B. Haupt- oder Realschulabschluss), so lag das Armutsrisiko bei 42,2 %, gegenüber 8,1 % bei einem hohen Bildungsabschluss (z. B. Studium).

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene überdurchschnittlich häufig von Armut betroffen
Sowohl Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren als auch junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren waren 2025 zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil von relativer Einkommensarmut betroffen. So lebte knapp jede vierte minderjährige Person in einem einkommensarmen Haushalt (23,4 %).

Bei den jungen Erwachsenen traf dies auf 25,3 % zu. Beide Gruppen zusammen machten mit rund 1,0 Millionen Menschen ein Drittel der armutsgefährdeten Personen aus. Menschen im Alter von 50 bis 64 Jahren waren mit 13,5 % am seltensten von relativer Einkommensarmut betroffen. Diese und weitere Ergebnisse zum Thema Armut finden Sie auch im Internet auf unserer Themenseite Armut.

11,7 % der Bevölkerung in Deutschland lebten 2025 in überbelegten Wohnungen
• Besonders betroffen waren ausländische Erwachsene (30,8 %)
• Überbelegungsquote in Städten (16,9 %) dreimal so hoch wie in ländlichen Gebieten (5,5 %)

Die Suche nach geeignetem und bezahlbarem Wohnraum wird für viele immer schwerer. Das gilt vor allem für jene, die mehr Platz brauchen. 11,7 % der Bevölkerung in Deutschland lebten 2025 in überbelegten Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Endergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) mitteilt.

Die Überbelegungsquote ist innerhalb von fünf Jahren kontinuierlich gestiegen: Im Jahr 2020 hatten noch 10,2 % der Menschen hierzulande in Wohnungen gelebt, die für die Zahl der Personen zu wenig Zimmer hatten.

Ausländische Bevölkerung ab 18 Jahren knapp fünfmal so häufig in überbelegten Wohnungen wie deutsche Erwachsene Erwachsene mit ausländischer Staatsangehörigkeit zählen zu den besonders von Überbelegung betroffenen Gruppen: In der ausländischen Bevölkerung ab 18 Jahren war der Anteil in überbelegten Wohnungen 2025 mit 30,8 % knapp fünfmal so hoch wie unter deutschen Staatsangehörigen ab 18 Jahren (6,7 %).

 Auch armutsgefährdete Menschen (27,4 %) zählen zu den besonders betroffenen Gruppen. Haushalte mit Kindern häufiger betroffen Wer in einem Haushalt mit Kindern lebt, war 2025 mit 17,6 % überdurchschnittlich betroffen. Menschen in Haushalten ohne Kinder lagen mit 7,2 % unter dem Durchschnitt (11,7 %).

Unter den Haushalten mit Kindern waren zwei Erwachsene mit mindestens drei Kindern (32,1 %) sowie Alleinerziehende und deren Kinder (29,6 %) mit am stärksten von beengten Wohnverhältnissen betroffen. Unter den Haushalten ohne Kinder lebten zwei Erwachsene (3,3 %) 2025 anteilig am seltensten in überbelegten Wohnungen. Unter Alleinlebenden war die Quote mit 12,6 % deutlich höher.

Gemäß EU-SILC-Definition gilt die Wohnung eines Einpersonenhaushalts als überbelegt, wenn es nicht mindestens zwei Zimmer, also etwa ein getrenntes Wohn- und Schlafzimmer gibt.



Auch bei der Betrachtung der Bevölkerung nach Alter zeigt sich, dass der Wohnraummangel häufig Kinder und Jugendliche betrifft: Unter Minderjährigen lag der Anteil derjenigen, die in Wohnungen mit zu wenig Zimmern lebten, 2025 bei 19,0 %. Am seltensten waren ältere Menschen ab 65 Jahren (3,1 %) von Überbelegung betroffen.

In Städten lebten 16,9 % der Menschen 2025 in überbelegten Wohnungen Die Überbelegungsquoten 2025 machen zudem deutlich, dass Wohnraum vor allem in Städten knapp ist. So war der Anteil der Menschen in überbelegten Wohnungen in größeren Städten (16,9 %) deutlich höher als in Vororten und kleineren Städten (9,6 %) und dreimal so hoch wie in ländlichen Gebieten (5,5 %).



Überbelegungsquote im EU-Schnitt höher als in Deutschland Im EU-Durchschnitt lag die Überbelegungsquote laut EU-Statistikbehörde Eurostat 2025 mit 16,8 % höher als in Deutschland (11,7 %). In Rumänien (40,4 %) und Lettland (38,9 %) lebten anteilig die meisten Menschen in überbelegten Wohnungen, in Zypern (2,2 %) und den Niederlanden (4,1 %) die wenigsten.



Notdienst an Christi Himmelfahrt - Enni ist auch am Feiertag jederzeit erreichbar  
Die Enni ist auch am Feiertag „Christi Himmelfahrt“ am Donnerstag, 14. Mai, im Einsatz. Bei akuten Störungen oder Notfällen im Bereich Energie, Wasser, Abwasser oder Straßen können Kundinnen und Kunden den Bereitschaftsdienst rund um die Uhr unter 02841 / 104‑114 erreichen. Die Kundenzentren bleiben am Feiertag naturgemäß geschlossen, öffnen am Freitag danach aber wieder zu den regulären Servicezeiten.

Moers: Geänderte Abfallabfuhr durch „Christi Himmelfahrt“ - Touren verschieben sich um einen Tag  
Der Feiertag Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 14. Mai, wirkt sich auf die Abfallabfuhr in Moers aus. Die regulär donnerstags stattfindenden Touren werden auf Freitag, 15. Mai, verlegt, die Freitagstouren wiederum auf Samstag, 16. Mai. Betroffen ist die Abfuhr von Restabfall, Biotonnen, Altpapier und gelben Tonnen/Säcken.

Die Enni bittet alle Haushalte, die Abfallbehälter am geänderten Abfuhrtag rechtzeitig bereitzustellen. Alle Änderungen sind auch im Enni‑Abfallkalender und in der App „Meine Enni“ berücksichtigt. Zusätzlich bietet die App einen praktischen Erinnerungsservice. Der Kreislaufwirtschaftshof bleibt auf Grund des Feiertags am 14. Mai geschlossen.

Wesel: EAW. Thementag Gründung. Von der Idee zum Unternehmen – Finanzierung & Förderung: Workshop für Gründende
In Kooperation mit der NRW.Bank bietet die EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel (EAW) allen Existenzgründerinnen und Existenzgründern im Kreis Wesel am Dienstag, 12. Mai 2026, einen umfassenden und kostenfreien Workshop zur Entwicklung eines Geschäftsmodells an.

In dem mehrstündigen Workshop beleuchten die Teilnehmenden zunächst die Entwicklung eines Geschäftsmodells und entwickeln Ideen zur Realisierung. Im Anschluss erhalten sie einen Überblick über die Basis einer guten Finanzplanung und den Businessplan aus Sicht einer Bank. Erfahrungsberichte aus Bankgesprächen lassen Fallstricke zu Tage treten und zeigen auf, worauf Banken besonderen Wert legen. Darüber hinaus werden Ablehnungsgründe bei Finanzierungsanfragen Gegenstand des Workshops sein.

Die Vorstellung von Fördernetzwerken, deren Produkten und weitere Unterstützungsmöglichkeiten runden das Thema ab. Lukas Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur Wirtschaft: „Mit diesem Angebot unterstützen wir Gründende bei dem Schritt in die Selbstständigkeit. Das bietet Orientierung und eine gute Grundlage, gerade in der Anfangsphase. Und das ganze kostenlos.“

Wann: Dienstag, 12. Mai 2026, von 9.30 Uhr bis 15 Uhr Wo: Westenergiegebäude Wesel, Raum UN04, Reeser Landstraße 41, 46483 Wesel am Rhein

Dinslaken: Feierabendmarkt 2026 – Musik und Begegnung auf dem Altmarkt Am Freitag, den 15. Mai 2026, startet der Dinslakener Feierabendmarkt in die neue Saison und verwandelt den Altmarkt erneut in einen lebendigen Treffpunkt mitten in der Innenstadt. Von Juni bis einschließlich September lädt der Markt dann wie gewohnt an jedem 1. und 3. Freitag im Monat von 16:00 bis 20:00 Uhr zum entspannten Wochenausklang ein.

Am 15. Mai 2026 wird die neue Feierabendmarkt-Saison in Dinslaken eröffnet.

Ob nach Feierabend, zum Start ins Wochenende oder einfach für einen geselligen Moment zwischendurch – der Feierabendmarkt bietet auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Angebot: Von herzhaften Snacks wie Pommes und Crêpes über kulinarische Spezialitäten wie neapolitanische Pizza, thailändische Bowls und kleine Feinkostspezialitäten bis hin zu regionalen Bieren, vielfältigen Weinen und erfrischenden Getränken ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Musikalisch dürfen sich Besucher*innen ebenfalls auf besondere Highlights freuen: Am 19. Juni gibt es elektronische Musik von dem DJ-Team von Barese. An den übrigen Terminen sowie auch zum Start am 15. Mai sorgen wechselnde Singer-Songwriter mit eigenen Liedern oder Coversongs für abwechslungsreiche musikalische Begleitung.

Auch Bürgermeister Simon Panke freut sich über den bevorstehenden Start in die Saison: "Ab den ersten Frühlings-Sonnenstrahlen können viele Menschen kaum noch abwarten, bis die neue Feierabendmarktsaison beginnt. Und tatsächlich ist dann wieder die halbe Stadt auf den Beinen und auf dem Altmarkt, man sieht überall bekannte Gesichter und das Gemeinschaftsgefühl ist grandios.
Der Winter ist vorbei - jetzt geht es endlich wieder los!"

Das bewährte Konzept bleibt erhalten: Vielfältige Foodtrucks und besondere gastronomische Angebote schaffen eine einladende Atmosphäre mitten in der Stadt - offen und zugleich gemütlich. Ein idealer Ort zum Ankommen, Genießen und Zusammensein. Weitere Informationen, Termine und Eindrücke zum Feierabendmarkt 2026 finden Sie unter: www.dinslaken.de

Kreis Klever KulTourtage im Museum Kurhaus Kleve
Am Samstag und Sonntag, dem 16. und 17. Mai 2026 finden die „26. Kreis Klever KulTourtage“ statt. Das Museum Kurhaus Kleve nimmt teil und hat am Samstag, dem 16. Mai 2026 von 11–21 Uhr geöffnet und am Sonntag, dem 17. Mai 2025 von 11–17 Uhr. Der Eintritt und die Teilnahme an allen Veranstaltungen sind an diesem Wochenende kostenlos.

Das Museum Kurhaus Kleve hat auch in diesem Jahr ein attraktives Programm zusammengestellt, das sich besonders am Sonntag an die ganze Familie richtet:

Samstag, 16. Mai 2026 18 Uhr:
Konzert des Ensemble KLEFOR Das Ensemble KLEFOR (Klever Freundschaftsorchester) ist ein integratives Musikprojekt in Kleve, das seit Anfang 2022 Flüchtlinge und Einheimische verbindet.

Das Orchester präsentiert ein breites, internationales Repertoire, das von Europa bis in den Nahen Osten (z.B. Amsterdam bis Aleppo) reicht. Der Musikabend ist frei, die Ausstellungssäle können bis ca. 21 Uhr besichtigt werden.

Sonntag, 17. Mai 2026 11 Uhr:
Filmpremiere „Kuh-Kalb-Maus“ Premiere des Films von Janusz Grünspek über den Entstehungsprozess der bespielbaren Skulptur „Kuh-Kalb-Maus“ von Nicole Peters, die zusammen mit 631 Bürgerinnen und Bürger zwischen 5 und 83 Jahren das Projekt „Miteinander Großskulptur Bedburg-Hau“ umgesetzt hat.

- 11.30 – 12.30 Uhr: Führung Öffentliche Führung durch die Ausstellung „something that flees the hands“ und die Sammlung des MKK
- 14 – 14.45 Uhr: Djembe Workshop für die ganze Familie Der ausgebildete Schlagzeuger Klaus van Boekel bietet für Interessierte aller Altersgruppen einen Djembe Workshop an. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, einzig eine Lust am Trommeln sollte vorhanden sein.
- 16 – 16.45 Uhr: Djembe Workshop für die ganze Familie Der ausgebildete Schlagzeuger Klaus van Boekel bietet für Interessierte aller Altersgruppen einen Djembe Workshop an. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, einzig eine Lust am Trommeln sollte vorhanden sein.

Kopfkino-Vorlesen in der Stadtbücherei Kleve am 16. Mai 2026
Beim nächsten Kopfkino in der Klever Stadtbücherei wird eine Überraschungsgeschichte gelesen. Am Samstag, 16. Mai 2026 gibt es ab 10:30 Uhr wieder ein „Kopfkino“ in der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32.

In gemütlicher Atmosphäre dürfen sich alle Kinder diesmal auf ein ganz besonderes Vorlese-Highlight freuen: Der Klever Vorleseclub präsentiert einen Überraschungstext, der aus den Vorschlägen der Wunschbox in der Kinder- und Jugendbücherei ausgewählt wird.

Welche Geschichte an diesem Vormittag lebendig wird, bleibt also bis zum Start der Lesung spannend. Die Lesung richtet sich an alle Kinder und Junggebliebene ab dem Grundschulalter. Wie immer ist der Eintritt zum Kopfkino selbstverständlich frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Historisches Hiesfeld: Radtour auf den Spuren der größten Landgemeinde Preußens
Der als Nachtwächter bekannte Gästeführer Eduard Sachtje führt am Samstag, 16. Mai 2026, von 14 bis circa 19 Uhr auf einer spannenden Fahrt per Rad durch das historische Hiesfeld, den Dorfkern, das Rotbachtal, Schmachtendorf und Barmingholten.

Auf der rund 15 Kilometer langen Strecke berichtet er vom Streit der Lutheraner und der Reformierten, von der ältesten Schule, der Dorfschule, vom Rittergut Hiesfeld, vom Rotbach und den Mühlen, von der Grafschaft und der Sträterei und von vielen weiteren Kleinigkeiten am Wegesrand, zum Beispiel dass die evangelische Kirche in Hiesfeld die Mutterkirche der katholischen Kirche in Dinslaken ist.

Wie es dazu kam, erläutert Gästeführer Sachtje auf spannende Art und Weise. Das Fahrrad dient dabei als praktische Unterstützung für ein entspanntes Vorankommen.  Die Teilnahmegebühr beträgt 7 Euro pro Person und ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu entrichten. 

Treffpunkt ist die Bushaltestelle an der Krengelstraße direkt an der evangelischen Kirche in Hiesfeld. Eine verbindliche Anmeldung nimmt das Team der Stadtinformation telefonisch unter 02064 – 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de gerne entgegen.

Internationaler Museumstag im Voswinckelshof: Märchen. Küche. Garten.
Das Stadthistorische Zentrum Dinslaken lädt zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai 2026, zu einem kleinen, aber feinen und bunten Programm ein. Der Eintritt ist frei.

Um 15:00 Uhr startet eine der beliebten Märchenlesungen, wie immer im märchenhaften Ambiente des Dachgeschosses. Um 16:00 Uhr beginnt die zweite Lesung. Achtung: Es werden unterschiedliche Märchen gelesen, die Teilnahme lohnt sich also doppelt. Das Museum dankt den Vorlesepatinnen für ihre Unterstützung.

Die Eltern und alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu einer Führung durch die neue Wechselausstellung „Küche Kochen Esskultur“. Die Führung beginnt ebenfalls um 16:00 Uhr.

Die Ausstellung „Küche Kochen Esskultur“ stellt Kochbücher in den Mittelpunkt und würdigt diese als historische Quelle. Ausgehend von einer privaten Kochbuchsammlung sowie Objekten aus dem Stadthistorischen Zentrum, zeigt das Museum verschiedene Kochkulturen. Zu sehen sind auch Kuriosa: ein Kochbuch der Diktatoren, ein Kochbüchlein für Kinder und die Broschüre eines bekannten Food-Influencers.

Die Führung schaut hinter die Kulissen der Esskulturen und erklärt deren Kontinuitäten und Brüche. Und sie zeigt auf, warum ein Kochbuch nicht nur Kochbuch, sondern auch Werbeplattform sein kann. Und warum steht eigentlich „Bernd, der Biber“ in der Ausstellung?

Die Ausstellung „Küche Kochen Esskultur“ ist bis zum 30. August 2026 im Museum Voswinckelshof zu sehen.

Um 17:00 Uhr startet das Stadthistorische Zentrum die neue Veranstaltungsreihe „Gartengespräche“ im Museumsgarten am Voswinckelshof. Der ehrenamtliche Museumsgärtner und die Museumsleitung laden hierbei ein zu einem Rundgang rund um den Voswinckelshof mit einem exklusiven Blick in die restaurierte Bollwerkskath und Erklärungen zum bald blühendem Museumsgarten.

Der Museumsgarten im Stadthistorischen Zentrum ist regelmäßig Schauplatz von unterschiedlichen Veranstaltungen. In den nächsten Jahren finden Gartengespräche zu unterschiedlichen Themen und in unregelmäßigen Abständen statt.

Der Museumsgarten wurde 2025 mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen neu angelegt. Er ist öffentlich zugänglich. Die Gartenarbeit wird durch Patenschaften der Kita St. Anna, des Vereins Bürgerhilfe und des Integrationscafés im Johannahaus tatkräftig unterstützt. Der ehrenamtliche Museumsgärtner ist ebenfalls regelmäßig im Museumsgarten anzutreffen.

Teil des Museumsgartens sind die Bollwerkskath und fünf Pflaumenbäume aus Agen, die 2025 vom Städtepartnerschaftsverein anlässlich des 50. Jubiläums mit der französischen Stadt Agen gepflanzt wurden.

Weitere Führungen und Lesungen
Öffentliche Führungen durch die Ausstellung „Küche Kochen Esskultur“:
Samstag, 23. Mai, 15:00 Uhr,
Sonntag, 19. Juli, 15:00 Uhr,
Sonntag, 23. August, 15:00 Uhr,
Sonntag, 30. August, 15:00 Uhr,
Sonntag, 30. August, 16:30 Uhr
Märchenlesungen:

Sonntag, 13. September, 15:00 Uhr,
Samstag, 14. November, 15:00 Uhr und
Samstag, 5. Dezember, 15:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet

Barmingholten singt am 17. Mai
Am Sonntag, 17. Mai 2026 gibt es in Dinslaken ab 17 Uhr für alle Fans der guten Chormusik ein unterhaltsames Konzert der bekannten Barmingholtener Chöre. Im Rahmen der achtteiligen Konzertreihe, die den heimischen musischen Vereinen angeboten wird, geht es jetzt ins Zentrum der Stadt, in den Innenhof des Dinslakener Rathauses. Das Konzert wird durch die Stadt Dinslaken in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft musischer Vereinigungen in Dinslaken 1985 organisiert.

Unter dem Titel „Barmingholten singt“ bieten am 17. Mai der Frauenchor Liederkranz Barmingholten 1984 und der älteste weltliche Chor Dinslakens, der MGV Liederkranz Barmingholten 1889, ein abwechslungsreiches Programm mit frischen und fröhlichen Melodien, das den Besucherinnen und Besuchern Freude und Zuversicht geben soll. Der Männerchor wird dabei unterstützt vom Sängerbund GHH-Sterkrade 1868 e.V.

Der Frauenchor unter der Leitung von Rosemarie Luft wird das Konzert eröffnen und beliebte Titel vortragen. Auch der Männerchor unter der Leitung von Peter Stockschläder hat passend zur Jahreszeit schwungvolle Lieder eingeübt, die die Natur, die Heimat und die Lebensfreude besingen.

Karten zum Preis von 10 Euro sind bei den mitwirkenden Vereinen, der Stadtinformation am Rittertor oder online unter stadt-dinslaken.reservix.de zu erhalten. Einlass in den Burginnenhof ist ab 16.30 Uhr. Bei ungünstiger Witterung wird als Regenausweich die benachbarte Kathrin-Türks-Halle genutzt.



Exporte im März 2026: +0,5 % zum Februar
Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), März 2026
135,8 Milliarden Euro
+0,5 % zum Vormonat
+1,9 % zum Vorjahresmonat
Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), März 2026
121,5 Milliarden Euro
+5,1 % zum Vormonat
+7,2 % zum Vorjahresmonat
Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), März 2026
14,3 Milliarden Euro

Im März 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 0,5 % und die Importe um 5,1 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 nahmen die Exporte um 1,9 % und die Importe um 7,2 % zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.



Im März 2026 wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 135,8 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 121,5 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im März 2026 mit einem Überschuss von 14,3 Milliarden Euro ab.
Im Februar 2026 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo +19,6 Milliarden Euro betragen. Im März 2025 hatte er bei +19,9 Milliarden Euro gelegen.

Außenhandel mit EU-Staaten
In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im März 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 78,4 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 61,0 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Februar 2026 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 3,4 % und die Importe aus diesen Staaten um 3,0 %.

In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 54,8 Milliarden Euro (+4,1 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 40,8 Milliarden Euro (+1,7 %) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 23,6 Milliarden Euro (+1,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 20,1 Milliarden Euro (+5,7 %) von dort importiert.

Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten
In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im März 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 57,4 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 60,5 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Februar 2026 sanken die Exporte in die Drittstaaten um 3,3 % und die Importe von dort stiegen um 7,4 %.

Die meisten deutschen Exporte gingen im März 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 11,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 7,9 % weniger als im Februar 2026. Gegenüber dem Vorjahresmonat März 2025 waren die Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um 21,4 % niedriger.

Einen stärkeren Rückgang der Exporte in die USA hatte es im Vorjahresvergleich zuletzt im Juni 2020 (-27,4 % gegenüber Juni 2019) gegeben. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 3,2 % auf 7,4 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken im März 2026 im Vergleich zum Februar 2026 um 1,8 % auf 6,0 Milliarden Euro.

Die meisten Importe kamen im März 2026 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 15,6 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 4,9 % mehr als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 3,7 % auf 8,0 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 11,7 % auf 3,5 Milliarden Euro zu.

Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und saisonbereinigt)
Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im März 2026 Waren im Wert von 150,3 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 130,4 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 stiegen die Exporte damit um 6,9 % und die Importe um 11,1 %. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im März 2026 mit einem Überschuss von 19,8 Milliarden Euro ab. Im März 2025 hatte der Saldo +23,2 Milliarden Euro betragen.