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20. KW:
Montag, 11. - Sonntag, 17. Mai 2026
Themen u.a.:
Moers: Rat gewährt Zuschuss für die
Weihnachtsbeleuchtung Die Moerser
Innenstadt soll auch in Zukunft festlich
leuchten: Für die Erneuerung der
Straßenüberspannungen der Weihnachtsbeleuchtung
stellt die Stadt bis zu 120.000 Euro bereit. Das
hat der Rat in seiner Sitzung am Mittwoch, 13.
Mai, beschlossen. Hintergrund ist ein Vorfall
beim ‚Moerser Frühling‘.
Dort waren
Transparente an den Überspannungen befestigt
worden. Dabei hatte sich ein Bolzen aus einer
Hauswand gelöst. In der Folge wurde deutlich,
dass die insgesamt 182 Befestigungen regelmäßig
technisch überprüft werden müssen, um die
Sicherheit dauerhaft zu gewährleisten. Die ‚ISG
Moers-Innenstadt‘ kann die Kosten dafür nicht
allein tragen.
Außerdem hat der Rat den
Weg für neuen Wohnraum in Moers-Mitte
freigemacht. An der Feldstraße soll ein privater
Investor Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 19
Wohnungen und Tiefgarage errichten. Dabei kann
bereits zum zweiten Mal in Moers der sogenannte
‚Bau-Turbo‘ genutzt werden. Das Verfahren
ermöglicht schnellere Genehmigungen und soll den
Wohnungsbau beschleunigen.
Ebenfalls
beschlossen wurde das neue
Abwasserbeseitigungskonzept der Enni für die
Jahre 2027 bis 2032. Geplant sind weitere
Sanierungen des Kanalnetzes, Maßnahmen gegen
Überlastungen bei Starkregen sowie zusätzlicher
Schutz vor Überflutungen. Insgesamt sollen dafür
rund 56,1 Millionen Euro investiert werden.
DB/Dinslaken: Sperrung der Brinkstraße kann
daher bereits vorzeitig im Laufe des Freitags,
15. Mai, wieder aufgehoben werden. -
Tackenstraße-Sperrung für den Straßenverkehr
bis Montag, 14. September, verlängert
Deutsche Bahn: "Für den dreigleisigen Ausbau
zwischen Emmerich und Oberhausen erneuert die DB
InfraGO aktuell auch die Eisenbahnüberführung an
der Brinkstraße in Dinslaken. Die Fachleute
haben das Bestandsbauwerk abgebrochen und die
neue Brücke bereits eingeschoben. Die Sperrung
der Brinkstraße kann daher bereits vorzeitig im
Laufe des Freitags, 15. Mai, wieder
aufgehoben werden.
Die Straße ist dann
wieder freigegeben. Der Geh- und Radweg bleibt
weiterhin gesperrt, sodass die Umleitung für den
Fuß- und Radverkehr über die Winkelstraße –
Tackenstraße – Jägerstraße – Oberhausener Straße
und umgekehrt bestehen bleibt. Auch die
Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung an der
Jägerstraße in Dinslaken treibt das Projektteam
voran.
Um die hierfür nötigen
Restarbeiten effizient durchführen zu können,
ist die Tackenstraße seit Freitag, 13.
Februar, voll gesperrt. Ursprünglich sollte die
Straßensperrung am 13. Mai, aufgehoben werden.
In Abstimmung mit der Stadt Dinslaken wird die
Sperrung für den Straßenverkehr bis Montag, 14.
September, verlängert, um alle notwendigen
Bauarbeiten umsetzen zu können.
Die
Umleitung für den motorisierten Verkehr erfolgt
weiterhin über die Route Holtener Straße –
Brinkstraße – Oberhausener Straße und umgekehrt.
Die Buslinie wird über die Brinkstraße
umgeleitet, die Haltestelle Tackenstraße kann
dementsprechend genutzt werden. Fußgänger:innen
und Radfahrer:innen sind von der Sperrung nicht
betroffen.
Die DB InfraGO setzt alles
daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden
Störungen so gering wie möglich zu halten.
Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und
Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich
ausschließen."
DRK Ortsverein
Dingden freut sich über Spende der USD
Hamminkeln Der DRK Ortsverein
Dingden e. V. freut sich über eine Spende in
Höhe von 250 Euro der freien Wählergemeinschaft
USD Hamminkeln – Unabhängige Soziale Demokraten.
Die Spendensumme kam beim „Frühlingstreff“ der
Werbegemeinschaft Dingden durch freiwillige
Spenden für kleine Topfblumen zusammen.
Übergeben wurde der Betrag an den Vorsitzenden
Stefan Terörde und Anne Nienhaus vom DRK
Dingden. Mit der Spende wird die ehrenamtliche
Arbeit des Ortsvereins unterstützt.
[Dingden, Hamminkeln] Über eine Spende in Höhe
von 250 Euro durfte sich jetzt der DRK
Ortsverein Dingden e. V. freuen. Die Spende
wurde von der freien Wählergemeinschaft USD
Hamminkeln – Unabhängige Soziale Demokraten
übergeben. Stellvertretend überreichten
Fraktionsvorsitzender Dieter Stiller und
Ratsmitglied Petra Huppmeier den Betrag an den
Vorsitzenden des Ortsvereins Stefan Terörde
sowie Anne Nienhaus vom DRK Dingden.
Die
Spendensumme kam beim „Frühlingstreff“ der
Werbegemeinschaft Dingden zusammen. Dort
verschenkte die USD kleine Topfblumen als
Frühlingsgruß. Besucherinnen und Besucher
konnten freiwillig für einen guten Zweck spenden
– in diesem Jahr zugunsten des DRK Ortsvereins
Dingden.
Der DRK Ortsverein engagiert
sich mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen
und Helfern unter anderem im Bevölkerungsschutz,
bei Blutspenden, Sanitätsdiensten,
Erste-Hilfe-Kursen sowie im sozialen Bereich und
unterstützt Menschen in Hamminkeln verlässlich.
„Wir freuen uns sehr über diese
Unterstützung und vor allem darüber, dass damit
auch auf die wichtige Arbeit unseres Ortsvereins
aufmerksam gemacht wird“, betonte Stefan Terörde
bei der Spendenübergabe. „Jede Hilfe – ob durch
Spenden oder ehrenamtliches Engagement – trägt
dazu bei, dass wir unsere Angebote für die
Menschen vor Ort zuverlässig aufrechterhalten
können.“ Der DRK Ortsverein Dingden bedankt sich
herzlich bei der USD Hamminkeln sowie allen
Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung.

„Freuen sich über die Unterstützung für die
Arbeit des DRK Ortsvereins Dingden: (v. l.)
Stefan Terörde vom DRK Ortsverein Dingden,
Dieter Stiller (Fraktionsvorsitzender der USD
Hamminkeln), Petra Huppmeier (Ratsmitglied) und
Anne Nienhaus vom DRK bei der Spendenübergabe.“
Krankenhaus Bethanien:
Frischgebackene Expertin für Aromapflege Mareike
Frenck erweitert Angebot für Patient:innen
„Weg von der esoterischn Schiene, hin zu
nachweislicher Wirksamkeit“ Lavendel
gegen Unruhe, Angst oder Schmerzen. Pfefferminze
bei Übelkeit oder Kopfschmerzen. Das, was
ätherische Öle ergänzend zur klassischen Medizin
leisten können, ist genauso umfassend, wie das
Engagement und die Leidenschaft, mit denen
Mareike Frenck laut eigener Aussage für den
Bereiche Aromapflege brennt.
Die
langjährige Bethanierin ist nicht nur Leitung
der Station BC3, sondern seit Ende April auch
Expertin für Aromapflege. Hierunter versteht man
die Anwendung von ätherischen Ölen,
Fettpflanzenölen oder Pflanzenwassern in der
Krankenpflege. Als Teilbereich der Aromakunde
soll die Aromapflege die Selbstheilungskräfte
des Körpers aktivieren – und so das
Allgemeinbefinden der Betroffenen verbessern.
Rund zweieinhalb Jahre dauerte die
Ausbildung an einem freien Institut in
Süddeutschland, das sich auf die Themen
Aromatherapie und Aromapflege spezialisiert hat,
für Mareike Frenck, die bereits in ihrer
Kindheit über ihre Mutter mit dem Thema in
Berührung kam. Als Expertin für Aromapflege ist
sie nun neben ihrer Arbeit als Stationsleitung
regelmäßig im Krankenhaus Bethanien unterwegs,
um ärztlich angeordnete Therapien aus Sicht der
Aromapflege zu unterstützen.
„Ob
Herzauflagen, Riechöle oder -salze – wenn ich
mit meinem Wagen über die Gänge gehe, um
Patientinnen und Patienten zu besuchen, eilt mir
der Duft der Öle bereits voraus“, erklärt
Mareike Frenck mit einem Lachen. Nicht immer
trifft sie bei ihren Besuchen auf sofortige
Begeisterung bei den Patient:innen.
„Viele sind anfangs schon eher skeptisch, halten
das Ganze für Esoterik. Davon möchte ich weg.
Ich will das Thema Aromapflege entstauben. Zu
moderner Pflege gehört dieser Bereich – meiner
Meinung nach – dazu. Studien belegen die
wohltuende Wirkung von ätherischen Ölen.“
So präpariert
Mareike Frenck nach Bedarf etwa
OP-Hemd-Kompressen, die für Ruhe und Entspannung
vor einem Eingriff sorgen sollen. Ein Riechstift
mit individuell abgestimmten beruhigenden Düften
kann einer Patientin mit Brustkrebs dabei
helfen, einen Tag mit vielen Untersuchungen gut
zu überstehen.
„Außerdem kommt die
Aromapflege in der Gefäßchirurgie zum Einsatz,
beispielsweise bei der Wund- oder Hämatompflege,
bei frischgebackenen Müttern, ihren Kindern, bei
Palliativpatientinnen und -patienten oder
Intensivpatientinnen und -patienten.“
Wichtig ist der Expertin für Aromapflege zu
betonen, dass Patient:innen aktiv
mitentscheiden: „Wir überlegen gemeinsam,
welcher Duft gefällt und passen könnte. Im
Anschluss stelle ich etwas Passendes zusammen.
Die Patientinnen und Patienten können
Riechstifte und Co. dann im Nachgang selbst
anwenden und so ihre Selbstpflegekompetenz
fördern.“ Mit der gezielten Beratung von
Patient:innen half Mareike Frenck bereits rund
200 Menschen allein in diesem Jahr.
„Diese Form der Pflegeexpertise ist etwas
Besonderes. Langfristig ist es unser Ziel, dass
pro Station eine Person den Grundkurs zur
Aromapflege absolviert und so als
Multiplikatorin bzw. Multiplikator für alle
weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf
der Station dienen kann“, betont
Pflegedirektorin Angelika Linkner. „Ich möchte
die Aromapflege im Haus etablieren und mein
Wissen zu einem Thema, für das ich wirklich
brenne, weitergeben“, ergänzt Mareike Frenck.
Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung,
erklärt: „Ich freue mich, eine so engagierte
Mitarbeiterin in Frau Frenck zu haben, die unser
aller Horizont erweitert – und damit einen
echten Pluspunkt in der Behandlung und
Versorgung unserer Patientinnen und Patienten
liefert.“

Mareike Frenck, Expertin für Aromapflege
(Mitte), unterstützt mit ihrem Wissen die
Behandlung von Patient:innen des Krankenhauses
Bethanien. Pflegedirektorin Angelika Linkner
(rechts) und Vorstand Dr. Ralf Engels (links)
freuen sich über die Ergänzung des
Leistungsspektrums.
Ausflugstipp: Genuss-Touren rund um den Spargel
Der Niederrhein steht seit einigen
Wochen wieder ganz im Zeichen des königlichen
Gemüses: Die Spargelzeit verwandelt die Region
in ein besonderes Paradies für Feinschmecker.
Frisch gestochener Spargel direkt vom Feld,
regionale Hofläden, gemütliche Restaurants und
kulinarische Veranstaltungen machen die Saison
zu einem besonderen Erlebnis für Einheimische
und Besucher gleichermaßen.
Zahlreiche
landwirtschaftliche Betriebe und gastronomische
Einrichtungen bieten saisonale Spezialitäten an
– von klassischem Spargel mit Sauce Hollandaise
über feine Spargelcremesuppen bis hin zu
modernen Interpretationen der Frühlingsküche.
Spezielle Spargel-Radtouren führen durch
idyllische Landschaften, vorbei an Feldern,
Hofcafés und regionalen Genussstationen.
Beliebte Klassiker sind Touren rund um
Xanten, Uedem, Sonsbeck und Alpen, eine
grenzüberschreitende Spargelfahrt im Heinsberger
Land oder die große Schlemmer-Route. Sie startet
und endet im „Spargeldorf“ Walbeck und macht
ebenfalls einen Schlenker in die Niederlande.
Der passende krönende Abschluss ist natürlich
immer ein Spargelessen – entweder zuhause oder
in einem Restaurant. Es gilt also, die kommenden
Wochen gut zu nutzen.
Denn die
Spargelsaison in Deutschland – und damit auch am
Niederrhein – endet traditionell am 24. Juni,
dem Johannistag. Gebündelte Spargel-Infos gibt
es hier:
www.niederrhein-tourismus.de/sehen-erleben/kulinarik/spargelzeit-am-niederrhein

Die Spargel-Saison
am Niederrhein bietet puren Genuss. Foto:
Patrick Gawandtka
Mehr als eine
Milliarde Euro Umsatz durch Tagesreisen
Aktuelle Auswertung: Der Niederrhein ist ein
beliebtes Ausflugsziel für Kurztripps. Rund
42 Millionen Tagesreisen, verbunden mit einem
Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro – dies
sind zwei zentrale Ergebnisse der aktuellen
Auswertung „Tagesreisende im Geschäftsgebiet der
Niederrhein Tourismus GmbH (NT) 2025“. Dafür hat
die renommierte dwif-Consulting GmbH im Auftrag
von NT eine umfangreiche und repräsentative
Umfrage und Analyse durchgeführt.
„Auch
wenn die aktuelle Wirtschaftslage für eine
Zurückhaltung bei nicht zwingend nötigen
Ausgaben sorgt, belegen diese Zahlen einmal
mehr, was für ein starker Wirtschaftsfaktor der
Tourismus am Niederrhein im Allgemeinen und der
Tagestourismus im Besonderen ist“, sagt
NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner.
Der Monitor bezieht sich auf Fahrten, bei
denen das Wohnumfeld unter anderem für Besuche
bei Verwandten, längere Aktivitäten im Freien,
Shopping-Ausflüge, aber auch für Teilnahme an
Messen und Tagungen verlassen wird. Er liefert
eine Vielzahl wertvoller Daten. Dazu gehört die
Erkenntnis, dass fast alle Tagesgäste im
Geschäftsgebiet aus Nordrhein-Westfalen stammen.
Nur 3 Prozent der Tagestouristen kommen aus
anderen Bundesländern. Insgesamt werden 78
Prozent der Tagesreisen im Radius von 50
Kilometern vom Wohnort unternommen.
„Die
Region ist bekanntlich umgeben von den
Ballungszentren an Rhein und Ruhr – viele
Menschen schätzen eine kurze, aber intensive
Auszeit in der herrlichen niederrheinischen
Landschaft und nutzen zugleich das breite und
besondere Angebot in den schmucken Orten und
Stadtkernen“, so Baumgärtner.
Rund 75
Prozent der Tagesreisen haben eine Stadt als
Ziel. Rund ein Viertel der Tagesreisen wird in
ländliche Räume unternommen. Wichtigster Anlass
für Tagesausflüge in der Region ist der Besuch
von Verwandten, Bekannten oder Freunden.
Ebenfalls häufig genannt werden der Besuch von
Restaurants, Cafés etc. sowie
Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Radfahren.
Der Besuch von Sehenswürdigkeiten, die Nutzung
von Wellness-Einrichtungen sowie
Shopping-Aktivitäten fallen ebenfalls unter die
„Top 10“.
Wenig überraschend: Fast die
Hälfte der Tagesreisen findet am Wochenende
statt. „Auch vor diesem Hintergrund bemühen wir
uns zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern
des Landes NRW um eine mögliche Verlängerung der
Ladenöffnungszeiten“, erklärt Baumgärtner. Die
übrigen Tagesreisen verteilen sich recht
gleichmäßig auf die Tage Montag bis Freitag. Die
durchschnittliche Aufenthaltsdauer am Zielort
liegt etwas über vier Stunden.
Erfreulich ist die Konstanz im Jahr: „Auch wenn
im Frühjahr und insbesondere im Sommer anteilig
etwas mehr Tagesreisen unternommen werden,
findet diese Form des Tourismus doch das ganze
Jahr über in beträchtlicher Weise statt“, sagt
Baumgärtner. NT nutzt diese Auswertung sowohl
für die Bewertung der vergangenen Aktivitäten
als auch für die Planungen in die Zukunft.
Baumgärtner: „Zusammen mit den
Übernachtungszahlen bildet der dwif-
Tagesreisenmonitor eine wichtige Grundlage für
unser Tun“. Bei den zuletzt veröffentlichten
Zahlen für Januar und Februar 2026 durch die
Statistiker von IT.NRW kann der Niederrhein mit
fast 261.950 Übernachtungen ein Plus von 4
Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
verzeichnen.

Auch ein gemütlicher Trödel-Bummel kann Ziel
eines Tagesausflugs sein. Foto: gymi media

NRW: Ein Viertel
der gesetzlich Krankenversicherten war im Jahr
2023 als Familienangehörige/-r mitversichert
* 3,86 Mio. Menschen waren 2023 in
NRW als Familienangehörige mitversichert *
Gut jede zehnte Person in NRW (11,3 %) war
privat versichert * Rund eine halbe
Millionen Mitversicherte in NRW könnten nach
Plänen der Bundesregierung künftig
beitragspflichtig werden
Rund 3,86
Millionen Menschen in NRW waren 2023 als
Familienangehörige in der gesetzlichen
Krankenversicherung kostenfrei mitversichert.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt auf Basis des
Mikrozensus 2023 mitteilt, machten
Familienmitversicherte damit rund ein Viertel
der insgesamt 15,74 Millionen gesetzlich
Krankenversicherten aus.
Privat
krankenversichert waren gemäß
Mikrozensusergebnissen im Jahr 2023
2,0 Millionen Menschen und damit gut jede/-r
Zehnte in NRW. Der am 29. April 2026 vom
Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines
Gesetzes zur GKV-Beitragssatzstabilisierung
sieht vor, dass die Familienmitversicherung
nicht mehr für alle kostenfrei sein soll.
Folgender Personenkreis soll weiterhin
beitragsfrei mitversichert sein: Kinder, Eltern
von Kindern unter 7 Jahren, Eltern von Kindern
mit Behinderung, die außerstande sind, sich
selbst zu unterhalten, pflegende Angehörige,
Partner über der Regelaltersgrenze (Rentner)
sowie Ehegatten und Lebenspartner mit
vorliegender voller Erwerbsminderung.
Als annähernde Größenordnung an die Zahl der
künftig beitragspflichtig
Familienmitversicherten kann der Mikrozensus wie
folgt herangezogen werden: Im Jahr 2023 waren
rund 503.000 Personen unter 66 Jahren als Ehe-
oder eingetragene Lebenspartner mitversichert,
bei denen keine Kinder im Haushalt lebten oder
bei denen die im Haushalt lebenden Kinder 7
Jahre alt oder älter waren. Das entspricht
13,0 % der Familienmitversicherten.
Im
Mikrozensus können allerdings nur die im
Haushalt lebenden Kinder ungeachtet der
tatsächlichen Familienverhältnisse zu den im
Haushalt lebenden Erwachsenen ausgewiesen
werden. Außerdem liegen zu den weiteren
Kriterien für eine zukünftig beitragsfreie
Familienmitversicherung, wie Behinderung des
Kindes, Pflege eines Angehörigen oder
Erwerbsminderung keine Angaben vor.
Ergebnisse zur Krankenversicherung nach
Versicherungsverhältnis
Energieintensive Industriezweige mit
Produktionsrückgang um 15,2 % von Februar 2022
bis März 2026 • Produktion in der
gesamten Industrie ging im selben Zeitraum um
9,5 % zurück • 53 200 weniger Beschäftigte
in energieintensiven Industriezweigen • 75,6
% des gesamten industriellen Energieverbrauchs
entfielen 2024 auf energieintensive
Industriezweige
Höhere Energiepreise
treffen die energieintensive Industrie stärker
als andere Wirtschaftsbereiche. Das wirkt sich
auch auf die Produktion aus. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist
die Produktion der energieintensiven
Industriezweige in Deutschland von Februar 2022,
dem Monat des Beginns des Angriffskriegs
Russlands auf die Ukraine und der
darauffolgenden Sanktionen, bis März 2026
saison- und kalenderbereinigt um 15,2 %
gesunken. Damit sank die Produktion in diesen
Branchen deutlich stärker als in der gesamten
Industrie (Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau),
wo sie um 9,5 % zurückging.

Zu den energieintensiven
Industriezweigen zählen die chemische Industrie,
die Metallerzeugung und -verarbeitung, die
Herstellung von Glas, Glaswaren und Keramik
sowie die Verarbeitung von Steinen und Erden,
die Papierindustrie und die
Mineralölverarbeitung. Der Energiebedarf dieser
Branchen ist im Verhältnis zu ihrer
Bruttowertschöpfung besonders
hoch.
Produktionsrückgänge in fast
allen energieintensiven Industriezweigen Am
deutlichsten fiel der Produktionsrückgang in dem
Wirtschaftszweig „Herstellung von Glas,
Glaswaren und Keramik sowie Verarbeitung von
Steinen und Erden“ aus: Dieser verzeichnete im
März 2026 ein Minus von 25,0 % gegenüber
Februar 2022. Zu der Branche gehört auch die
Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement
und Kalksandstein, die einen besonders
deutlichen Rückgang verzeichnete (-29,3 %).
Auch in der Papierindustrie (-18,5 %) und in
der chemischen Industrie (-18,1 %) ging die
Produktion in diesem Zeitraum deutlich zurück.
Etwas geringer fiel der Rückgang in der
Metallerzeugung und -verarbeitung aus (-12,9 %).
Eine Ausnahme bildet die Mineralölverarbeitung:
Im Gegensatz zu den anderen energieintensive
Energiezweigen stieg die Produktion in dieser
Branche um 24,6 % gegenüber Februar 2022,
nachdem dort seit Januar 2026 deutliche Zuwächse
verzeichnet wurden.

Beschäftigtenzahl in
energieintensiven Industriezweigen sinkt um
6,3 % Neben der Produktion ging auch die
Zahl der Beschäftigten in der energieintensiven
Industrie zurück. Im März 2026 arbeiteten
794 400 Beschäftigte in diesen Branchen. Das
waren 6,3 % weniger als im Februar 2022. Damals
waren 847 700 Personen in den Betrieben der
energieintensiven Industrie beschäftigt.
Den größten Beschäftigtenrückgang gab es
anteilig in der Papierindustrie (-8,6 % oder
-10 200). In der Metallerzeugung und
-verarbeitung sank die Beschäftigtenzahl um
7,1 % oder 16 000, in der Herstellung von Glas,
Glaswaren und Keramik sowie der Verarbeitung von
Steinen und Erden um 6,4 % beziehungsweise
9 800. Am geringsten war der
Beschäftigtenrückgang anteilig in der chemischen
Industrie (-5,5 % oder -18 300).
Die
Mineralölverarbeitung konnte als einziger
energieintensiver Industriezweig einen Zuwachs
bei den Beschäftigten verzeichnen: Im März 2026
arbeiteten 5,8 % oder 1 000 Beschäftigte mehr in
dieser Branche als im Februar 2022.
Chemische Industrie als
größter Energieverbraucher der Industrie Die
energieintensiven Industriezweige benötigten im
Jahr 2024 zusammen 75,6 % der insgesamt in der
Industrie verbrauchten Energie. Der größte
Energieverbraucher war die chemische Industrie
mit einem Anteil von 27,9 % des
Gesamtenergieverbrauchs, gefolgt von der
Metallerzeugung und -bearbeitung (23,7 %) sowie
der Mineralölverarbeitung (10,7 %). Auf die
Papierindustrie und die Herstellung von Glas,
Glaswaren und Keramik sowie die Verarbeitung von
Steinen und Erden entfielen 6,7 %
beziehungsweise 6,6 % des gesamten industriellen
Energieverbrauchs.

Die wichtigsten
Energieträger in den energieintensiven
Industriezweigen waren im Jahr 2024 Erdgas
(26,3 %), Mineralöle und Mineralölprodukte
(21,0 %), Kohle (18,1 %) sowie Strom (15,2 %).
Wesel:
Einstiegschancen bei Polizei und Bundeswehr
kennenlernen Am Donnerstag, 21.
Mai, stellen die Karriereberatungen von Polizei,
Bundespolizei und Bundeswehr im
Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für
Arbeit Wesel Ausbildungsberufe und Studiengänge
vor.
Von 13.00 bis 16.00 Uhr
können Interessierte am 21. Mai ins BiZ an der
Reeser Landstraße 61 in 46483 Wesel kommen und
sich über die Einstiegsmöglichkeiten bei
Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr
informieren. Dazu sind Karriereberater der
Institutionen vor Ort, die auch für individuelle
Fragen zur Verfügung stehen. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu
den Berufen gibt es unter
www.berufenet.arbeitsagentur.de und
www.berufe.tv.
Mehr Transparenz bei
Ferienunterkünften: Neue EU-Regeln können das
Angebot in Urlaubsorten verändern Ab
dem 20. Mai 2026 gilt in ganz Europa die
EU-Verordnung 2024/1028 zu Kurzzeitvermietungen
über Buchungsplattformen. Sie schafft einen
einheitlichen technischen Rahmen für
Registrierungssysteme und den Datenaustausch
zwischen Plattformen und Behörden.
Für
Reisende ändern sich die Buchungsregeln
grundsätzlich nicht. In stark regulierten
Regionen kann es jedoch zum Start der
Reisesaison zu verstärkten Kontrollen kommen.
Dadurch können Inserate ohne gültige
Registrierung von Plattformen deaktiviert
werden.

Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ)
Deutschland erklärt, was dahintersteckt. Eine
Registrierungsnummer kann dabei helfen, eine
Ferienwohnungsanzeige besser einzuordnen. Foto:
alipko / Adobe Stock
Was regelt die
EU-Verordnung? Die EU führt keine
einheitliche Registrierungspflicht für
Ferienwohnungen ein. Ob eine Unterkunft
registriert werden muss, bestimmen weiterhin
nationale, regionale oder kommunale
Vorschriften.
Neu ist: Jeder
Mitgliedstaat muss eine zentrale digitale
Zugangsstelle einrichten, über die Plattformen
standardisierte Buchungsdaten an Behörden
übermitteln können. Registrierungssysteme
müssen, sofern sie bestehen, nach einheitlichen
EU-Standards funktionieren.
Dadurch
können Behörden bestehende, nationale Regeln für
Kurzzeitvermietungen deutlich einfacher
kontrollieren und Inserate eindeutig einer
registrierten Unterkunft zuordnen.
Welche
Auswirkungen kann das für Reisende zur
Urlaubszeit haben? Dort, wo es bereits
strenge Vorgaben für Ferienwohnungen gibt,
erhalten Behörden und Plattformen bessere
technische Möglichkeiten, diese auch
durchzusetzen. Je nach Region kann es deshalb
vorkommen, dass Inserate ohne gültige
Registrierungsnummer deaktiviert werden.
Positiv für Reisende: Ordnungsgemäß registrierte
Angebote sind leichter erkennbar und es wird
mehr Transparenz im Markt hergestellt. Solche
landesweiten Registrierungssysteme bestehen
bereits in beliebten Urlaubsländern wie z. B.
Spanien, Italien und Griechenland. In
Deutschland gibt es dagegen bislang vor allem
kommunale Regelungen, insbesondere um
Zweckentfremdung zu untersagen. Ein
einheitliches nationales Registrierungssystem
besteht derzeit nicht.
Was bedeutet das
für bereits gebuchte Ferienwohnungen? Auch
bereits gebuchte Reisen können in Einzelfällen
betroffen sein – abhängig von lokalen
Vorschriften und deren Durchsetzung.
Folgende Szenarien sind möglich: Unterkunft
bleibt wie gebucht bestehen Hat der Vermieter
alle Vorgaben erfüllt oder gibt es vor Ort keine
Registrierungspflicht, ändert sich für Gäste
nichts.
Inserat wird deaktiviert oder
Buchung storniert Fehlt eine vorgeschriebene
Registrierungsnummer, können Plattformen
Inserate sperren oder Vermieter müssen Buchungen
infolge behördlicher Vorgaben stornieren, falls
sich ein rechtmäßiger Zustand nicht herstellen
lässt. Gäste müssen sich dann gegebenenfalls
eine Ersatzunterkunft suchen. Welche Rechte
Urlaubern in diesem Fall zustehen, richtet sich
nach der konkreten Buchungssituation. Betroffene
sollten sich rechtlichen Rat holen.
Tipps
für Reisende mit bestehender Buchung - Prüfen
Sie, ob die Buchung weiterhin im System der
Plattform sichtbar ist. - Achten Sie darauf,
ob das Inserat aktuell wirkt und Bewertungen
vorliegen. - Sofern vorgeschrieben: Ist eine
Registrierungsnummer angegeben? - Prüfen Sie
die Stornierungsbedingungen und kontaktieren Sie
bei Unsicherheiten den Vermieter.
Weitere Informationen zur EU-Regelung für
Ferienwohnungen
Moers: Baustelle
wurde beim ‚Tag der Städtebauförderung‘ zum
Begegnungsort
Die Baustelle wurde kurzerhand zum
Begegnungsort: Beim ‚Tag der Städtebauförderung‘
am Samstag, 9. Mai, nutzten viele Bürgerinnen
und Bürger die Gelegenheit, sich mitten in der
Moerser Innenstadt ein Bild vom aktuellen Umbau
zu machen.

Führungen für die Großen, eine Kinderbaustelle
für die Kleinen: Der Tag der Städtebauförderung
bot für alle etwas. (Foto: Stadt + Handel)
Rund um das Pumpeneck und die Fieselstraße
wurde zwischen 11 und 16 Uhr nicht nur
informiert, sondern auch diskutiert und
gestaunt. Besonders gefragt waren die geführten
Rundgänge. Dort konnten Besucherinnen und
Besucher direkt vor Ort erleben, wie auf engstem
Raum gearbeitet wird und welche Veränderungen
der Innenstadtumbau mit sich bringt.
Eine Besucherin zeigte sich beeindruckt, „mit
welch großen Fahrzeugen hier millimetergenau
gearbeitet wird“. Der Aktionstag machte
deutlich: Das Interesse an der Zukunft der
Moerser Innenstadt ist groß – und
Stadtentwicklung funktioniert am besten im
Austausch mit den Menschen vor Ort. Tag weckte
Verständnis Neben Infos zum Hof- und
Fassadenprogramm sorgten die Kinderbaustelle,
Musik von Noah Warwel sowie Speisen und Getränke
von Culinario für eine entspannte Atmosphäre
mitten im Baustellengeschehen.
Neugierig
machten auch die archäologischen Funde aus der
Fieselstraße. „Es ist schon toll zu erfahren,
welche Stadtgeschichte sich unter der Erde
verbirgt“, meinte ein Bürger begeistert.
Mitarbeitende der Stadt Moers, der ENNI Stadt &
Service Niederrhein AöR sowie der Firma
Plängsken standen während des gesamten Tages für
Fragen und Gespräche bereit.
Besonders
positiv: Viele Besucherinnen und Besucher
äußerten, dass sie sich rund um den
Innenstadtumbau insgesamt gut informiert fühlen.
„Der Tag hat gezeigt, wie wichtig direkte
Einblicke und persönliche Gespräche für das
Verständnis solcher Projekte sind“, freut sich
Projektleiter Mathis Günther von der Stadt
Moers.
Alle Infos zum Innenstadtumbau.
Moers: Internationaler Museumstag am 17.
Mai bietet Vielfalt und Toleranz
„Wir haben in diesem Jahr beim Internationalen
Museumstag eine bunte Mischung an
Teilnehmerinnen und Teilnehmer – das passt gut
zu unserem Motto ‚Vielfalt und Toleranz‘“, freut
sich Museumsleiterin Diana Finkele auf Sonntag,
17. Mai.

Die Beteiligten freuen sich auf den
Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai,
der die Besucherinnen und Besucher mit vielen
Highlights lockt. (Foto: pst)
Von 11 bis
18 Uhr bieten bei der Veranstaltung das
Grafschafter Museum und seine
Partnereinrichtungen eine Fülle von Aktionen und
Beiträgen rund um das Schloss an. Ein Highlight
ist die Eröffnung der Outdoor-Ausstellung‚
ToleranzRäume‘ des Vereins Toleranztunnel e. V.
auf dem Schlossplatz, die dort bis 26. Mai Tag
und Nacht zu sehen ist. Sie zeigt, wie sich die
Besucherinnen und Besucher für mehr Toleranz und
Respekt einsetzen können.
Ein wichtiger
Aspekt ist dabei das Grundgesetz und die darin
festgehaltenen Grundrechte. Ermöglicht wurde die
Ausstellung durch die finanzielle Förderung
durch das Bundesministerium des Inneren und für
Heimat.
ComedyArts Festival lädt Nessi
Tausendschön ein Ein weiteres Highlight ist
um 19 Uhr der Auftritt der Kabarettistin Nessi
Tausendschön im Rahmen des 50-jährigen Bestehens
des ComedyArts Festivals. „Damit gehen wir
zurück an die Ursprünge des Festivals, das
damals im Schlosshof gestartet ist“, erläutert
Geschäftsführerin Wenke Seidel.
Die
Künstlerin Tausendschön ist seit 30 Jahren in er
Comedy- und Kabarettszene aktiv und hat
zahlreiche Preise erhalten. Tickets gibt es im
Vorverkauf unter anderem über die Website https://comedyarts.de/ oder
in der Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing.
Schlosstheater gewährt blickt
hinter die Kulissen Erstmals beim
Internationalen Museumstag dabei ist das
Schlosstheater Moers, dass bei Führungen um 13
und 15 Uhr Orte in der Spielstätte zeigt, die
sonst für die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht
zugänglich sind – wie zum Beispiel die
Werkstätten oder die Schneiderei. An dem
Nachmittag wird auch das Stück „Alles, was die
Zeit behält“ des jungen Schlosstheaters gezeigt.
Die Vorstellung ist bereits ausverkauft. Weitere
sind aber in den nächsten Wochen zu erleben.
Erdbeerfest für den guten Zweck Nicht
mehr wegzudenken vom Internationalen Museumstag
ist das Erdbeerfest des Inner Wheel Club Moers.
Wie Name sagt, gibt es alles auf der Grundlage
von Erdbeeren, wie zum Beispiel Kuchen, Bowle,
Marmelade, Pflanzen oder bedruckte
Geschirrtücher.
„Der komplette Gewinn
wird jedes Jahr einem bestimmten Spendenzweck
zur Verfügung gestellt. Dieses Mal gehen die
Erlöse an das Frühstückprojekt der
Justus-von-Liebig-Schule“, erläutert
Clubmitglied Elsbeth Müller. „Die Mitglieder
des Inner Wheel Clubs freuen sich sehr über die
tolle Zusammenarbeit mit dem Museum“, so Elsbeth
Müller weiter.
Zahlreiche Aktionen
und kulinarische Angebote Über den Tag
verteilt gibt es viele weitere kulinarische
Angebote und Aktionen, wie Führungen,
Glasmalerei, Duftölherstellung, einen
Toleranz-Button-Workshop, Hüsch-Rezitationen
oder ein Gewürzmemory.
Die Führungen
werden zum Teil in Englisch und in einfacher
Sprache angeboten. Zudem präsentiert der Verein
‚Erinnern für die Zukunft‘ seine Arbeit und
seine Publikationen – darunter „UNTER
Menschen?“. Das Handbuch setzt sich mit dem
Schicksal der Zwangsarbeiterinnen und
Zwangsarbeiter im Altkreis Moers von 1939 bis
1945 und den grausamen Taten der Moerser
Nationalsozialisten auseinander.
Der
Künstler Nico Kupschuss lädt außerdem an dem Tag
zu der Mitmach-Kunstaktion ‚Vielfalt‘ ein, bei
der die Gäste gemeinsam eine Kette von Männchen
sprühen können. Für den musikalischen Teil sorgt
der Saxophonist Jan Schürings.
Start im
Haus der Demokratiegeschichte Der
Veranstaltungstag wird um 11 Uhr im großen Saal
im Haus der Demokratiegeschichte im Alten
Landratsamt mit einer ganz besonderen
musikalischen Einlage eröffnet: Dann singtder
JeKits-Chor Eschenbergschule der Moerser
Musikschule gemeinsam mit dem Mittwochs-Chor des
sci:moers. Für die Teilnahme an der
Eröffnungsveranstaltung um 11 Uhr wird um
Anmeldung unter 0 28 41 / 201-68 200 gebeten.
Der Eintritt zum Internationalen
Museumstag ist frei. Lediglich für den Auftritt
von Nessie Tausendschön müssen Karten im
Vorverkauf erworben werden. Zudem ist zum Teil
bei den Kreativangeboten ein kleiner Beitrag zu
entrichten. Weitere Informationen und das
komplette Programm des Tages sind auf der
Internetseite des Grafschafter
Museums oder im Flyer nachzulesen, der in
vielen öffentlichen Einrichtungen erhältlich
ist.
Filmprojekt ‚Vom Kriege‘
zum Auftakt des moers festivals Das
multimediale Projekt ‚Vom Kriege‘ von Geremia
Carrara ist zum Auftakt des moers festivals am
Donnerstag, 21. Mai, um 21 Uhr im Saal des Alten
Landratsamtes (Kastell 5) zu erleben. Ein
weiterer Anlass ist der Aktionstag ‚Zusammenhalt
in Vielfalt‘.

(Foto: Kölner Filmerbe Stiftung)
Das
Projekt führt die Ambivalenz der Bilder des
Krieges vor Augen. Im Zentrum der
Filmvorführung mit Livemusik stehen zwei
Amateurfilme aus dem Jahr 1942, aufgenommen
während des zweiten Weltkrieges von einem
italienischen und einem deutschen Soldaten in
der Ukraine. Abseits propagandistischer Bilder
zeigen sie auch private Momente: Feiern,
Scherze, beiläufige Gesten – fragile Augenblicke
inmitten eines gewaltsamen Kontextes.
Vieles davon erschließt sich nicht und bleibt
fragwürdig. Die historischen Aufnahmen werden so
zu einem verstörenden Spiegel auch der
Gegenwart. Eigener Soundtrack für die vormals
stummen Bilder Ein eigens entwickelter
Soundtrack begleitet die im Original stummen
Filmbilder.
Alessandro Palmitessa und
Thomas Machoczek treten mit akustischen und
elektronischen Klängen dabei in einen teils
komponierten, teils spontan interpretierten
Dialog und erweitern die visuelle Ebene um
klangliche Impressionen. Der junge ukrainische
Sänger Nazar Maidansky trägt Volkslieder und
ausgewähltes klassisches Repertoire bei.
Veranstalter sind das moers festival und das
Kulturbüro Moers. Der Musikfonds des
Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und
Medien, die Kölner Filmerbe Stiftung und die
Fondazione Home Movies fördern den Abend.
Moers: Parkplatz Kastell ab 19. Mai
wegen moers festival gesperrt Ab
Dienstag, 19. Mai, 6 Uhr, steht der Parkplatz
Kastell aufgrund des moers festivals nicht zur
Verfügung. Für den Aufbau und die komplette
Dauer der Veranstaltung gilt auf dem gesamten
Gelände ein absolutes Halteverbot. Die Sperrung
dauert bis einschließlich Dienstag, 26. Mai.
Ab Mittwochmorgen,
27. Mai, kann der Parkplatz wieder wie gewohnt
genutzt werden. Das moers festival findet in
diesem Jahr erstmals auf dem Kastellplatz statt.
Dort sind dann die Bühne und der Händlermarkt zu
finden.
Anprobe!
Maskottchen-Darsteller:innen für Kleves
Landesgartenschau gesucht! Als
Maskottchen-Darsteller:in einer
Landesgartenschau erlebt man was! Das weiß
Ulrich Richter, der das Kostüm des Erdmännchens
„Kalli“ (Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020)
seit vielen Jahren und bis heute auf
vielfältigen Veranstaltungen trägt. Vor
zehntausenden jubelnden Fußballfans ist er in
Stadien eingelaufen, mit prominenten
Musiker:innen und Comedian:innen stand er auf
Bühnen und vielen Kindern schüttelte er die
Hand. Seine Figur ist Sympathieträger,
Aufmerksamkeitsmagnet und der Star jedes Events.

Auch in Kleve werden ab sofort engagierte
und herzliche Personen gesucht, die das
Maskottchen der hiesigen Landesgartenschau zum
Leben erwecken und als Botschafter:innen der
Veranstaltung auftreten. Erst kürzlich war die
Idee für das Maskottchen gewählt worden: ein
Schwan im Gärtner-Outfit, der Name: Swantje!
Swantje soll schon bald als lebensgroße Figur
auftreten und Groß und Klein begeistern.
Gesucht werden mehrere Personen, die Freude
daran haben, Menschen – insbesondere Kinder –
offen, einfühlsam und aktiv zu begegnen. Die
ersten Einsätze beginnen bereits im Jahr 2026,
setzen sich in den Folgejahren fort und
begleiten das Veranstaltungsjahr 2029 in
besonderer Weise.
Sie sollen im
flexiblen Wechsel nach zeitlicher Verfügbarkeit
geplant werden, vorherige Proben sind angedacht.
Neben Einsätzen im Klever Stadtgebiet sind auch
Auftritte an spannenden Orten in der Region
Nordrhein-Westfalen sowie in den Niederlanden
vorgesehen.
Anforderungen an die
Bewerber:innen: Körpergröße ca. 175–180 cm
gute körperliche Fitness Freude an Bewegung,
Tanz und Interaktion Einfühlungsvermögen im
Umgang mit Kindern und Besucher:innen
Ausstrahlung, Motivation und
Begeisterungsfähigkeit
„Berührungsängste
darf man nicht haben, und mit Kindern sollte man
gut umgehen können. Man darf nicht steif
rumstehen und sollte auf die Menschen zu gehen“,
sagt Tanja Ludwig, die ebenfalls mehrfach als
„Kalli“ aufgetreten ist. Als
Maskottchen-Darsteller:in ist man wichtiger
Repräsentant, sorgt für Unterhaltung und schafft
positive Begegnungen – wohlgemerkt ohne Stimme,
verkörpert durch Bewegung, Aktion und Gestik.
Das Swantje-Kostüm wird in Premium-Qualität
gefertigt und bietet hohen Tragekomfort durch
ergonomische Polsterungen sowie integrierte
Belüftungssysteme. Dennoch muss man sich über
die eingeschränkte Sicht, das Gewicht des
Kostüms und Einsätze an warmen Sommertagen
bewusst sein. Die Transporte, Reinigung und das
Handling werden von der
Durchführungsgesellschaft organisiert.
Zusätzlich werden Begleitpersonen gesucht, die
beim An- und Auskleiden sowie während der
Aktionen hinsichtlich Orientierung, Sicherheit
und der organisatorischen Abläufe unterstützen.
Interessierte Menschen, die Teil eines
besonderen Teams werden und unvergessliche
Momente für Besucher:innen schaffen möchten,
erhalten hier weitere Informationen:
kontakt@kleve-laga.de
Ihre Motivation
beschreibt Tanja Ludwig so: „Ich bin eine
Frohnatur und mache alles mit, was anderen eine
Freude bereiten könnte. Es macht mir Spaß,
Menschen zum Lachen zu bringen. Und durch Kalli
stecken wir sozusagen mittendrin im Geschehen.“
Und Ulrich Richter findet: „Was gibt es also
Schöneres, als Maskottchen zu sein. Wir leben
das.
Kamp-Lintfort, Kreis Wese -
Neues Seniorenzentrum in Kamp-Lintfort: DRK
bündelt Kräfte für modernes Versorgungsangebot
Die DRK Kreisverbände Düsseldorf und Niederrhein
gründen gemeinsam die „DRK Seniorenbetreuung
Niederrhein gGmbH“ und schaffen in Kamp-Lintfort
ein modernes Seniorenzentrum mit Pflege,
Tagespflege und Betreutem Wohnen. Südlich der
denkmalgeschützten Lohnhalle entsteht bis 2027
ein neues Angebot für ältere Menschen –
verbunden mit rund 70 neuen Arbeitsplätzen.
Auf dem Gelände südlich der
denkmalgeschützten Lohnhalle an der
Friedrich-Heinrich-Allee entsteht ein neues
Zentrum für Leben im Alter: Die DRK
Kreisverbände Düsseldorf und Niederrhein haben
dafür gemeinsam die „DRK Seniorenbetreuung
Niederrhein gGmbH“ gegründet. Ziel ist der
Betrieb einer Einrichtung, die verschiedene
Wohn- und Pflegeformen unter einem Dach vereint.
Der Baustart ist bereits erfolgt. Wenn alles
nach Plan verläuft, soll das Seniorenzentrum im
3. Quartal 2027 seinen Betrieb aufnehmen. Mit
rund 15.200 Quadratmetern Bruttogrundfläche
wächst hier ein Quartier, das gezielt auf die
Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist –
und zugleich neue Impulse für die
Stadtentwicklung setzt. Rund 70 Arbeitsplätze
sollen im Zuge des Projekts entstehen. Herzstück
des nördlichen Gebäudeteils ist eine
Pflegeeinrichtung mit 100 Einzelzimmern. Neben
85 vollstationären Pflegeplätzen sind auch 15
Kurzzeitpflegeplätze vorgesehen. Ergänzt wird
das Angebot durch eine Tagespflege mit 19
Plätzen sowie Serviceangebote wie Cafeteria,
Friseur, Therapieräume und gemeinschaftlich
nutzbare Bereiche.
Im südlichen Teil
entstehen 54 barrierefreie Wohnungen für
Betreutes Wohnen. Die Zwei-Zimmer-Apartments mit
Größen zwischen 46 und 70 Quadratmetern bieten
Platz für bis zu 86 Bewohnerinnen und Bewohner.
Loggien und gemeinschaftliche Räume fördern
dabei sowohl Rückzug als auch Austausch.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Einbindung in
das historische Umfeld: Über einen
Verbindungsbau wird das neue Seniorenzentrum
direkt mit der Lohnhalle verknüpft. So entsteht
eine architektonische und funktionale Einheit,
die die ursprüngliche Struktur des Areals
aufgreift und neu interpretiert. Die Planung
erfolgte in enger Abstimmung mit dem Kreis Wesel
und der Heimaufsicht.
„Wir schaffen hier
nicht nur Pflegeplätze, sondern ein Umfeld, in
dem Menschen auch im Alter selbstbestimmt leben
können. Die Kombination aus Pflege, Betreuung
und Wohnen an diesem besonderen Standort ist für
uns ein zentrales Zukunftsprojekt“, sagt Andreas
Bußmann, Vorstand des DRK Kreisverbandes
Niederrhein.
„Dieses Projekt steht
beispielhaft für unser Verständnis moderner
Pflege: sozial verantwortungsvoll, regional
verankert und konsequent an den Bedürfnissen der
Menschen orientiert. Das neue Seniorenzentrum
wird nicht nur Lebensqualität schaffen, sondern
auch die regionale Infrastruktur nachhaltig
stärken“, sagt Thomas Jeschkowski, Vorstand des
DRK Kreisverbands Düsseldorf.
Interessierte können sich bereits jetzt
informieren: DRK Kreisverband Niederrhein:
0281 / 3001-0 DRK Kreisverband Düsseldorf:
0211 / 2299-2000

„Visualisierung des geplanten
DRK-Seniorenzentrums an der
Friedrich-Heinrich-Allee in Kamp-Lintfort:
Südlich der denkmalgeschützten Lohnhalle
entstehen bis 2027 eine moderne
Pflegeeinrichtung, Tagespflege sowie
barrierefreie Wohnungen für Betreutes Wohnen.“
Teilhabe Mobilität: Rollstuhlrad der Stadt Kleve
kostenfrei entleihbar Das
Rollstuhlrad der Stadt Kleve Bereits seit
einigen Jahren verleiht die Stadt Kleve über www.kleve.de/lastenrad
zwei elektrische Lastenfahrräder kostenlos an
Bürgerinnen und Bürger, damit alle Kleverinnen
und Klever diese Form der Mobilität ausprobieren
und nutzen können.
Im Sinne der Teilhabe
hat die Stadt Kleve auf Beschluss des Stadtrates
im vergangenen Jahr ein weiteres E-Lastenrad
angeschafft, welches als Rollstuhltransportrad
nutzbar ist. Eine Fahrerin oder ein Fahrer kann
auf einer kippbaren Transportplattform des neuen
Fahrrads eine Person im Rollstuhl
transportieren.
Das neue Rad kann in
unmittelbarer Bahnhofsnähe kostenfrei stunden-
oder tageweise entliehen werden. Vor Ort kümmert
sich das Architekturbüro MV² direkt neben der
Klever Radstation am Bahnhof, Bahnhofsplatz 10
A, um den Verleih des Rollstuhltransportrads.
Mit dem Angebot möchte die Stadt ein lokales
Umdenken zur Herstellung von klimaschonender
Mobilität für alle fördern.

“Das städtische E-Rollstuhltransportrad
verbessert die Mobilitätsmöglichkeiten und
gewährleistet die Teilhabe an Mobilität für alle
Menschen“, freut sich Markus Dahmen,
Bürgermeister der Stadt Kleve. Pascale van
Koeverden, Radverkehrsbeauftragte der Stadt
Kleve, wirbt für das neu angeschaffte
elektrische Rollstuhlrad: „Wer möchte, kann sich
das E-Rollstuhlrad kostenfrei ausleihen und nach
Belieben testen. Bei der Benutzung des Fahrrads
können Rollstuhlfahrende im Rollstuhl sitzen
bleiben. Es wird allerdings eine zweite Person
als Fahrerin oder Fahrer des Rollstuhlrads
benötigt.“
Das Rollstuhltransportrad Van
Raam Velo Plus 3 eignet sich für den Transport
von Personen als auch für Lasten und sperrige
Güter. Es ermöglicht den Transport von
Rollstühlen mithilfe einer kippbaren
Auffahrtsplatte im Frontbereich. Der
leistungsstarke Motor ermöglicht eine mühelose
Fortbewegung. Für die Nutzung gilt ein maximales
Passagiergewicht inkl. Rollstuhl von 140 kg und
ein maximales Fahrergewicht von 110 kg.
Die Rollstuhlfixierung ist geeignet für
handbewegte Rollstühle bis zu einer Breite von
72 cm. Grundsätzliche Fragen und Anregungen zu
dem Angebot können an die
Radverkehrskoordinatorin der Stadt Kleve Pascale
van Koeverden gerichtet werden, entweder
telefonisch unter 02821-84322 oder per E-Mail
an pascale.van.koeverden@kleve.de
Bethanien: Voller Erfolg für das
19. Teddykrankenhaus Mehr als 1.400
Kuscheltiere behandelte das Team an drei
Veranstaltungstagen Schmetterlinge im Bauch,
ein gebrochener Arm oder eine leichte Erkältung:
Ganz gleich mit welchen Krankheiten Teddys,
Puppen und Co. vom 07. bis zum 09. Mai 2026 in
die Zeltstadt des 19. Teddykrankenhauses kamen –
ihnen konnte erfolgreich geholfen werden.
„Mehr als 1.400 Kinder waren es, die den Weg
zum Campus Bethanien gefunden haben“, fasst Ilka
Prangen, Pflegedienstleitung im Krankenhaus
Bethanien und Organisatorin des 19.
Teddykranken-hauses, den großen Andrang in einer
Zahl zusammen.
„Die Kleinen haben die
Verletzungen und Krankheiten ihrer Kuscheltiere
sehr ernst genommen. Viele waren kreativ, was
die Ursache der Erkrankungen angeht. So hatten
wir zum Beispiel eine Vogelspinne mit
Bauchbeschwerden wegen zu vieler Süßigkeiten“,
erklärt Ilka Prangen lachend. Die Nachfrage sei
groß gewesen und alle Helfer:innen in den
Untersuchungs- und Behandlungszelten hätten alle
Hände voll zu tun gehabt. Während am Samstag
(09. Mai 2026) alle Kinder und ihre Familien
herzlich willkommen waren, besuchten an den
beiden Tagen zuvor angemeldete
Kindergartengruppen die Veranstaltung.
Neben dem wiederholten Besuch des Busses der
Mobilen Kindertafel aus Moers, einem Stand des
Seniorenstifts Bethanien für die ältere
Generation von Kuscheltieren, einem Stand, an
dem Silvana Solinas und Dr. Vanessa Bernsdorff
Rede und Antwort rund um das Thema Uro-Therapie
standen und vielen weiteren liebevoll
hergerichteten Stationen, sorgte Ingolf Rascher
vom Netzwerk Kinderzukunft für eine besondere
Attraktion beim diesjährigen Teddykrankenhaus.
Mit seinem Team stellte er unter anderem
einen Roboter vor, der dafür sorgt, dass Kinder,
die krankheitsbedingt längere Zeit nicht zur
Schule gehen können, den Anschluss an den
Unterricht und den sozialen Alltag nicht
verlieren.
Rund fünfzig Helfer:innen
waren bei der Veranstaltung im Einsatz, darunter
Auszubildende aus der Bethanien Akademie, die
die Arbeit der Ärzt:innen und Pflegekräfte
übernahmen. „Ich bedanke mich bei allen
Helferinnen und Helfern, wie auch bei den
Unterstützerinnen und Unterstützern, die uns
oftmals seit Jahren zur Seite stehen – und
teilweise sogar ihre Familien und den
Freundeskreis mobilisieren, um sich privat für
das Teddykrankenhaus stark zu machen“, so Ilka
Prangen. Kooperationspartner waren die
Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg, die aeskulap
Apotheke aus Moers, die Deutsche Jugendfeuerwehr
(DFV) und die Apotheke am Bethanien.
Keine Angst vor einem Krankenhausaufenthalt
Die Idee des Teddykrankenhauses stammt aus
Skandinavien und richtet sich an Kinder im
Kindergarten- und Grundschulalter sowie an deren
Eltern. Die Idee ist es, Ängste, die in Bezug
auf einen Krankenhausaufenthalt aufkommen
können, abzubauen. „Die Kinder erleben die
medizinische Situation aktiv, jedoch ohne selbst
Patientin oder Patient zu sein. Das reduziert
Angst und Sorgen nachweislich.
Das
Vertrauen in Arztbesuche und Menschen in weißen
Kitteln kann so vorsichtig aufgebaut werden“,
fasst die Organisatorin Ilka Prangen zusammen.
Die Veranstaltung vermittelt so auf spielerische
Art und Weise, wie ein Krankenhausaufenthalt
abläuft – von der Aufnahme über die Untersuchung
bis zur Operation und anschließenden
Medikamentenbesorgung in der Apotheke. Dabei
übernehmen die Kinder die Elternrolle und
begleiten ihre Kuscheltiere durch alle
notwendigen Stationen.

Das Team des 19. Teddykrankenhauses kümmerte
sich um mehr als 1.400 Kuscheltiere und ihre
kleinen Besitzer:innen.

NRW: Rund 30
% der erwerbstätigen Mütter und 91 % der
erwerbstätigen Väter arbeiteten 2025 in Vollzeit
* Teilzeitquote von Vätern
variierte nur wenig mit dem Alter des jüngsten
Kindes * Rund 93.000 Väter in NRW bezogen
2025 Elterngeld * Geplante Bezugsdauer von
Elterngeld lag im Durchschnitt bei Männern bei
4,0 und bei Frauen bei 15,1 Monaten
Im
Jahr 2025 waren 88,8 % der insgesamt rund 1,5
Millionen Väter in Nordrhein-Westfalen mit
minderjährigen Kindern im Haushalt erwerbstätig.
Wie das Statistische Landesamt auf Basis von
Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt,
waren 91,0 % der erwerbstätigen Väter in
Vollzeit und 9,0 % in Teilzeit tätig.
Dagegen waren Mütter mit minderjährigen Kindern
im Haushalt zu zwei Dritteln (66,3 %) und damit
deutlich seltener erwerbstätig als Väter. Auch
der Anteil der in Vollzeit erwerbstätigen Mütter
lag mit 29,6 % niedriger als bei den Vätern.
Teilzeitquote von Vätern variierte nur wenig
mit dem Alter des jüngsten Kindes Von den
erwerbstätigen Vätern mit jüngstem Kind im Alter
von unter drei Jahren arbeiteten 9,2 % in
Teilzeit. War das jüngste Kind drei bis neun
Jahre alt, lag die Teilzeitquote mit 10,0 %
höher als in allen anderen Altersgruppen. Dieser
Verlauf über die Altersgruppen zeigte sich auch
bei den erwerbstätigen Müttern, allerdings bei
insgesamt deutlich höheren Teilzeitquoten.

IT.NRW
Geplante
Bezugsdauer von Elterngeld lag im Durchschnitt
bei Männern bei 4,0 und bei Frauen bei 15,1
Monaten Laut der Statistik zum Elterngeld
empfingen rund 373.000 Personen in NRW im Jahr
2025 Elterngeld. Darunter waren rund 279.000
Frauen und rund 93.000 Männer. Der sog.
Väteranteil lag damit in NRW bei rund 25 %. Bei
der geplanten Bezugsdauer gab es deutliche
Geschlechterunterschiede: Die männlichen
Elterngeldbeziehenden planten, die Leistung im
Schnitt 4,0 Monate in Anspruch zu nehmen.
Bei den Frauen lag die durchschnittliche
geplante Bezugsdauer bei 15,1 Monaten. Das
Elterngeld soll Mütter und Väter unterstützen,
die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen und
deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sein
können.
Eltern können die Leistungen in
Form von Basiselterngeld oder Elterngeld Plus
(mit/ohne Partnerschaftsbonus) beziehen oder
beides kombinieren. Das Elterngeld Plus soll
insbesondere Teilzeitarbeit nach der Geburt
begünstigen. Im Jahr 2025 wählten rund 41 %
aller Beziehenden – zumindest anteilig – die
Variante Elterngeld Plus.
Unter den
männlichen Elterngeldempfängern war das
Elterngeld Plus mit einem Anteil von rund 27 %
jedoch weniger verbreitet als unter den
weiblichen Beziehenden mit rund 45 %. Hinweise
zur Statistik Die hier vorgestellten Ergebnisse
zur Erwerbstätigkeit basieren auf dem
Mikrozensus, einer seit 1957 jährlich bei einem
Prozent der Bevölkerung durchgeführten Befragung
der amtlichen Statistik.
Betrachtet
werden Eltern mit mindestens einem im Haushalt
lebenden minderjährigen Kind. Dargestellt wird
hier das Konzept der realisierten
Erwerbstätigkeit: Eltern, die ihr bestehendes
Erwerbsverhältnis aufgrund von Mutterschutz oder
Elternzeit unterbrochen haben, gelten als
(zeitweise) nicht erwerbstätig. Weitere
Informationen zum Mikrozensus.
Grundlage der Auswertung zum Elterngeld sind die
Ergebnisse der Elterngeldstatistik des
Statistischen Bundesamtes. Die Höhe des
Basiselterngeldes hängt vom durchschnittlich
verfügbaren Erwerbseinkommen im Jahr vor der
Geburt ab und beträgt mindestens 300 Euro und
höchstens 1.800 Euro monatlich.
Elterngeld Plus kann länger bezogen werden als
das Basiselterngeld, fällt jedoch in der Regel
geringer aus. Das Elterngeld Plus kann um einen
Partnerschaftsbonus (bis zu vier weitere Monate
Elterngeld Plus pro Elternteil) ergänzt werden,
wenn beide Elternteile zwischen 24 und
32 Stunden pro Woche in Teilzeit erwerbstätig
sind. Der Väteranteil gibt den Anteil der Männer
an allen Elterngeldbeziehern und -bezieherinnen
wieder. Mehr
Informationen zum Elterngeld.
Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit und Voll- bzw.
Teilzeitarbeit von Vätern und Müttern nach Alter
des jüngsten Kindes im Haushalt
NRW: Nettozuwanderung aus dem Ausland 2025
auf niedrigstem Stand seit 2010 *
Wanderungsgewinn aus dem Ausland sank 2025 auf
27.261 Personen * Rückgang der Zuzüge aus
dem Ausland um 15,5 %; Anstieg der Fortzüge in
das Ausland um 3,2 % gegenüber 2024 *
Weniger Umzüge von Gemeinde zu Gemeinde in NRW
Im Jahr 2025 sind
27.261 mehr Personen aus dem Ausland nach NRW
gezogen als umgekehrt. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, fiel der Saldo der Zuzüge
und Fortzüge zwischen NRW und dem Ausland damit
auf etwa ein Drittel des Vorjahreswertes (2024:
+88.846).
Dies ist der niedrigste Wert
seit 2010. Ein Grund für die gesunkene
Netto-zuwanderung nach NRW aus dem Ausland ist
die rückläufige Zuzugszahl bei gleichzeitig
fortgesetztem Anstieg der Fortzugszahl. Die Zahl
der Zuzüge aus dem Ausland sank 2025 bereits das
dritte Jahr in Folge und betrug 291.143.
Gegenüber dem Jahr 2024 mit damals 344.489
Zuzügen entspricht dies einem Rückgang um 15,5 %
bzw. 53.346 Personen. Demgegenüber stieg die
Zahl der Fortzüge aus NRW in das Ausland das
fünfte Jahr in Folge an (+3,2 % bzw. 8.239
Personen gegenüber 2024).
2025 zogen
insgesamt 263.882 Personen von NRW in das
Ausland, das ist der zweithöchste Wert seit
1949. Nur im Jahr 2016 wurden im Zuge der
erhöhten Wanderungsbewegungen von
Schutzsuchenden mehr Fortzüge in das Ausland
registriert als in 2025 (2016: 313.287).

Die größten Wanderungsgewinne aus
dem Ausland verzeichnete NRW im Jahr 2025 aus
der Ukraine (+10.513), der Türkei (+7.550), aus
Syrien (+6.683) sowie aus Indien (+5.622) und
Afghanistan (+2.755). Zum Vergleich: Im Jahr
2024 gab es noch eine weitaus höhere
Nettozuwanderung, insbesondere aus der Ukraine
(+32.772) und aus Syrien (+19.967). Auch aus der
Türkei (+8.879), Indien (+6.060) und Afghanistan
(+5.181) zogen 2024 im Saldo mehr Menschen nach
NRW als im Jahr 2025.
Nettoabwanderung in
andere Bundesländer auf Vorjahres-Niveau Die
Zahl der Zu- und Fortzüge zwischen NRW und den
anderen Bundesländern bewegte sich 2025 etwa auf
dem Vorjahresniveau. Der daraus resultierende
Wanderungssaldo in Höhe von −4.662 fiel
weiterhin negativ aus und lag nahe am
Vorjahreswert (2024: −4.974).
Weniger
Umzüge von Gemeinde zu Gemeinde Von einer
NRW-Gemeinde in eine Andere zogen im Jahr 2025
insgesamt 560.213 Personen um. Gegenüber 2024
verringerte sich die Zahl der Umzüge über die
Gemeindegrenzen innerhalb des Landes damit um
5,7 % (2024: 593.780).
Unter Berücksichtigung
aller Wanderungen über die Gemeindegrenzen
konnten im Jahr 2025 insgesamt 229 Gemeinden
einen positiven Wanderungssaldo vorweisen, d. h.
sie verzeichneten mehr Zuzüge als Fortzüge. Eine
negative Wanderungsbilanz zeigten hingegen 167
Gemeinden und registrierten damit mehr Fortzüge
als Zuzüge.
Landrat Ingo Brohl lädt ein:
Marktgespräch am 21. Mai in Wesel
Um mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins
Gespräch zu kommen, veranstaltet Landrat Ingo
Brohl Marktgespräche in allen 13
kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Der
Auftakt der Marktgespräche findet am Donnerstag,
21. Mai 2026, von 10 bis 12 Uhr auf dem
Marktplatz Wesel Feldmark statt.
Landrat Ingo Brohl: „Ich freue mich auch in
diesem Jahr sehr auf die Marktgespräche im
Niederrhein Kreis Wesel. Es ist eine wunderbare
Gelegenheit, direkt mit den Menschen in Kontakt
zu kommen und zu erfahren, was sie bewegt.“
Landrat Brohl, der auch Leiter der
Kreispolizeibehörde Wesel ist, wird begleitet
von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde
Wesel, die ebenfalls für Fragen der Bürgerinnen
und Bürger zur Verfügung stehen.
Außerdem sind seit diesem Jahr bei jedem
Marktgespräch auch Mitarbeitende aus dem Bereich
Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung mit
dabei. Sie informieren über verschiedene
Maßnahmen zur Krisenvorsorge und stehen für
Rückfragen zur Verfügung.
Dinslaken: Ortsänderung - Chöre singen am 17.
Mai im Dachstudio Die AG musischer
Vereinigungen und die Stadt Dinslaken laden für
Sonntag, 17. Mai 2026, 17 Uhr (Einlass 16.30
Uhr), zum Konzert ein. Das für den Burginnenhof
geplante Konzert findet aufgrund der kühlen
Temperaturen allerdings nicht open air, sondern
im Dachstudio der Stadtbibliothek statt.
Unter dem Titel ‚Barmingholten singt‘ werden
der Frauenchor Liederkranz Barmingholten 1984
und der älteste weltliche Chor Dinslakens, der
MGV Liederkranz Barmingholten 1889, ein
abwechslungsreiches Programm mit frischen und
fröhlichen Melodien bieten. Der Männerchor wird
dabei unterstützt vom Sängerbund GHH-Sterkrade
1868 e.V.
Der Frauenchor unter der
Leitung von Rosemarie Luft wird das Konzert
eröffnen und beliebte Titel vortragen. Auch der
Männerchor unter der Leitung von Peter
Stockschläder hat passend zur Jahreszeit
schwungvolle Lieder eingeübt, die die Natur, die
Heimat und die Lebensfreude besingen.
Das Konzert wird durch die Stadt Dinslaken in
Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft
musischer Vereinigungen in Dinslaken 1985
organisiert. Karten zum Preis von 10 Euro sind
bei den mitwirkenden Vereinen, der
Stadtinformation am Rittertor oder online unter
stadt-dinslaken.reservix.de zu erhalten.
Neues Amtsblatt Am 11.
Mai 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt
Dinslaken erschienen. Unter anderem informiert
es über die Änderung der Baumschutzsatzung, die
der Rat am 26. März beschlossen hat. Das
Amtsblatt kann auch online eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termine.
Kleve: Vollsperrung Benzstraße: Einhub der neuen
Radwegbrücke am Tweestrom Die
Montage der Radwegbrücke über den Tweestrom
steht bevor. Das Foto wurde Ende Februar 2026
aufgenommen. Die Arbeiten zum Bau der neuen
Radwegtrasse entlang des Spoykanals befinden
sich auf der Zielgeraden. In der kommenden Woche
wird die Radwegbrücke über den Tweestrom
eingehoben und montiert.

Da die Arbeiten nur mit schwerem Gerät möglich
sind, gehen sie mit einer Vollsperrung des
Arbeitsbereiches an der Benzstraße im
Gewerbegebiet einher. Ab Montag, 18. Mai 2026,
wird die Benzstraße ab dem Wendehammer im
Einmündungsbereich zu den Parkplätzen
(Benzstraße Hausnummer. 3, Höhe Fa. MSK
Verpackungs-Systeme GmbH) bis zur Benzstraße im
Einmündungsbereich zu den Hausnummern 8 und 12
(Winterlager der Klever Segelgemeinschaft) bis
einschließlich zum 21. Mai 2026 voll gesperrt.
Weder Autos noch Fahrräder können den
Arbeitsbereich währenddessen passieren. Auch die
Parkplätze im Kurvenbereich der Benzstraße
stehen dann nicht zur Verfügung. Die Parkplätze
direkt am Wendehammer können hingegen weiterhin
genutzt werden. Der Radweg am Spoykanal
verbindet künftig die Innenstadt über eine
sichere und komfortable Trasse entlang des
Wassers mit dem Gewerbegebiet und den
nördlichen.
Um den Radweg an die
Benzstraße anzuschließen, ist die Querung des
Gewässers Tweestrom mittels einer Radwegbrücke
notwendig. Die schlanke Rohrbogenbrücke aus
Stahl wird als reine Radwegbrücke konzipiert,
misst zwischen den Widerlagern 25 Meter und
bietet mit vier Metern Breite ausreichend Platz
für Begegnungsverkehr. Das Projekt ist Teil des
Mobilitätsentwicklungskonzeptes der Stadt Kleve
und wird finanziell durch eine Förderung im
Rahmen der Förderrichtlinie Nahmobilität und der
Stadt & Land Förderung unterstützt.
Schriften des Stadtarchivs Wesel zur
Festung Wesel in Naarden Beim
internationalen Symposium "History and Typology
of Fortifications" am 7. Mai 2026 in Naarden
(NL) fanden auch Veröffentlichungen des
Stadtarchivs Wesel Interesse bei den
Teilnehmenden.

Von links nach rechts: Andreas Kupka (Präsident
DGF), Dr. Barbara Rinn-Kupka (FB4 Stadt Wesel),
Hyunuk Park (Mitarbeiter Gyeonggi Cultural
Heritage Institute), Yu-Na Lee (Direktorin des
Museums für immaterielle Objekte/Südkorea)
Mit Referentinnen und Referenten aus zehn
verschiedenen Ländern bot das Treffen einen
guten Überblick über aktuelle Forschungsthemen
aus der Welt der Festungsforschung. Es wurde
organisiert von der Stichting Monumentenbezit
aus Naarden.
Vertreten waren neben den
niederländischen Festungsforschern viele
Mitglieder des International Fortress Council,
unter anderem die Deutsche Gesellschaft für
Festungsforschung, die New Holland Foundation
sowie die Associacion Vauban (Frankreich) und
nicht zu vergessen die Fortress Study Group, die
den zugehörigen Tagungsband unterstützen wird.
Als Teilnehmerin aus Wesel nahm Dr. Barbara
Rinn-Kupka vom Fachbereich Kultur der Stadt
Wesel an der Tagung teil und hatte einige
Schriften des Stadtarchivs Wesel mit im Gepäck.
Der Ehrengast des Symposiums war
Hyunuk Park vom Gyeonggi Cultural Heritage
Institute aus Südkorea, der über die
Festungsanlagen der Stadt Seoul sprach. Er war
zusammen mit seiner Ehefrau Yu-Na Lee angereist
und freute sich über das Wiedersehen mit Andreas
Kupka, dem Präsidenten der Deutschen
Gesellschaft für Festungsforschung und des
International Fortress Council.
Mit
großem Interesse nahm Herr Park den Band "Stadt
und Festung Wesel" (Band 42 der Schriftenreihe
des Stadtarchivs Wesel) entgegen, der mit seiner
überaus reichen Bebilderung auch für
Festungsinteressierte aus nichtdeutschsprachigen
Ländern anschaulich die Weseler
Festungsgeschichte vermittelt.
Auch
andere Teilnehmende der Tagung interessierten
sich für die aus Wesel mitgebrachten Schriften
des Stadtarchivs. Diese sind, soweit noch
vorrätig, über den Buchverkauf im Stadtarchiv zu
erwerben.
Rentenfragen im Quartier klären: Beratung im
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck Rente,
Zuverdienst, Steuern und Krankenversicherung –
die Fragen rund um den Ruhestand sind komplex.
Wer Antworten sucht, kann sich am Donnerstag,
21. Mai, von 15 bis 16 Uhr im Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, direkt
informieren.

Der ehrenamtliche Versichertenälteste der
Deutschen Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, gibt
praktische Hinweise zum Renteneintritt, zu
Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur
Krankenversicherung. Dabei haben Interessierte
Gelegenheit, individuelle Anliegen zu besprechen
und sich einen klaren Überblick zu verschaffen.
Die kostenfreie Beratung findet jeden
dritten Donnerstag im Monat statt und bietet
eine unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche
Informationen direkt im Quartier zu erhalten.
Weitere Informationen und Rückfragen:
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon: 0 28 41 /
201 - 530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Spielplatzpaten räumen auf –
Jugendliche packen spontan mit an
Mit großem Einsatz sorgten Aledina Alimi, Fatima
Al Battawi, Meyra Alimi Akbar und Isgandarli (v.
l.) dafür, dass der Spielplatz wieder sauber
wurde.

(Foto: Többen)
Eigentlich begann der
Kontrollgang von Jutta und Albert Többen mit
großem Ärger: Als die langjährigen
ehrenamtlichen Spielplatzpaten Ende April den
Spielplatz an der Germanenstraße/Roderichstraße
in Asberg kontrollierten, lagen dort mehrere
aufgerissene Müllsäcke voller Styroporreste. Der
Wind hatte die kleinen Kunststoffteile bereits
über den gesamten Platz verteilt.
Seit
2012 kümmern sich die Eheleute Többen mit viel
Engagement um den Spielplatz. Umso
enttäuschender war für sie der Anblick der
wilden Müllentsorgung. Doch die Situation nahm
schnell eine positive Wendung. Vier Jugendliche,
die sich gerade auf dem Spielplatz aufhielten,
boten sofort ihre Hilfe an. Gemeinsam mit dem
Ehepaar Többen sammelten sie den Müll ein,
harkten die Styroporreste zusammen und
unterstützten tatkräftig bei der Reinigung des
Platzes.
Dank für den Einsatz „Mit
welchem Eifer die vier geholfen haben, hat mich
wirklich beeindruckt“, berichtet Albert Többen.
„Das war alles andere als selbstverständlich.“
Die Stadt bedankt sich ausdrücklich bei den
Jugendlichen sowie bei allen Patinnen und Paten,
die sich ehrenamtlich für saubere und sichere
Spielplätze einsetzen.
„So ärgerlich die
rücksichtslose Müllentsorgung auch war – umso
schöner ist die Botschaft dieser Geschichte“,
sagt Mark Bochnig-Mathieu vom Kinder- und
Jugendbüro. „Das Engagement der Spielplatzpaten
und die spontane Hilfsbereitschaft der
Jugendlichen zeigen, was möglich ist, wenn
Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.“
Gut informiert älter werden:
Präventive Hausbesuche in Moers-Vinn
Älter werden heißt für viele Menschen:
selbstständig bleiben, in der vertrauten
Umgebung leben und den Alltag weiterhin
eigenständig gestalten. Damit das möglichst
lange gelingt, startet die Stadt Moers ein neues
präventives Angebot.
Bürgerinnen und
Bürger ab 80 Jahren im Stadtteil Vinn können
künftig einen freiwilligen und kostenfreien
Hausbesuch in Anspruch nehmen – als frühzeitige
Unterstützung, bevor kleine Herausforderungen zu
großen werden.
„Mit den präventiven
Hausbesuchen möchten wir älteren Menschen
Orientierung geben und sie dabei unterstützen,
möglichst lange gut in ihrer vertrauten Umgebung
leben zu können“, sagt Valerie Carré von der
städtischen Fachstelle Leben im Alter.
Information, Beratung und Unterstützung Zum
80. Geburtstag erhalten zufällig ausgewählte
Bürger/innen aus Vinn ein persönliches
Gratulationsschreiben der Bürgermeisterin. Darin
wird das neue Angebot erläutert.
Wer
Interesse hat, kann sich freiwillig bei Tanja
Reckers melden. Die Mitarbeiterin des
Caritasverbandes Moers – Xanten e. V. führt die
Hausbesuche im Auftrag der Stadt Moers durch.
Er findet in der vertrauten Umgebung der
Seniorinnen und Senioren statt und dauert etwa
45 bis 60 Minuten.
Im Mittelpunkt stehen
Information, Beratung und Unterstützung –
abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse.
„Das Gespräch ist freiwillig, persönlich und
richtet sich ganz nach den individuellen
Bedürfnissen“, betont Reckers. Verpflichtungen
entstehen keine.
Auch Entlastung
Angehöriger Informiert wird unter anderem
über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten in
Moers, zur sozialen Teilhabe, zu
Beratungsstellen oder zu Hilfen im Alltag.
Das Gespräch ist vertraulich; eine
Weiterleitung an weitere Stellen erfolgt nur mit
ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen. Auch
Angehörige können so entlastet werden. Die
Stadt Moers versteht das neue Angebot als
präventive Ergänzung zu bestehenden Strukturen.
„Wir testen die
präventiven Hausbesuche in diesem Jahr zunächst
in Vinn“, so Carré. „Wir halten das Angebot für
eine gute Ergänzung zu den bereits bestehenden
Angeboten der aufsuchenden Seniorenberatung und
der Pflegeberatung in Moers.“ Kontakt:
Fachstelle Leben im Alter: Telefon 0 28 41 /
201-610, E-Mail: senioren@moers.de.
Christi Himmelfahrt: Museum
geöffnet - Stadtverwaltung Moers geschlossen
An Christi Himmelfahrt (Donnerstag,
14. Mai) haben das Grafschafter Museum im
Moerser Schloss (Kastell 9) und das Alte
Landratsamt (Kastell 5) von 11 bis 18 Uhr
geöffnet. Die Fachbereiche der
Stadtverwaltung und das Rathaus bleiben
geschlossen. Dies betrifft ebenfalls die
Bibliothek und ihre Zweigstellen, das
Stadtarchiv, die vhs Moers – Kamp-Lintfort, die
Moerser Musikschule sowie die Sozialraumteams
des Jugendamtes in den Stadtteilen.
Moers: Rund 200 Gäste kamen zum
Gratis-Comic-Tag in die Bibliothek
Viel Spaß hatten große und vor allem kleine
Gäste am Samstag, 9. Mai, beim Gratis-Comic-Tag
in der Bibliothek: Für Kinder und Jugendliche
hielt das Team Gratis-Comics bereit, die
gemeinsam mit dem Kinderschminken zu den
Highlights des Tages zählten.

(Foto: Bibliothek Moers)
Ergänzt wurde
das Programm durch Bilderbuchkino,
Bastelangebote und eine Comic-Schnitzeljagd, bei
der die Kinder in der kompletten Bibliothek
unterwegs waren. Zum Abschluss gab es dann für
alle zur Belohnung etwas Süßes. „Wir freuen uns,
dass der Comic-Tag auch in diesem Jahr so gut
angenommen wurde“, resümierte Miriam Fest vom
Bibliotheksteam. Denn rund 200 Besucherinnen und
Besucher kamen zum Aktionstag, der von der
Sparkasse am Niederrhein unterstützt wurde.
Badeverbot im Rhein ab dem 15. Mai
2026: Kreis Wesel und Kommunen wollen tödliche
Unfälle verhindern In den
zurückliegenden Jahren haben der Kreis Wesel,
die Rheinanliegerkommunen und
Rettungsorganisationen viele
Präventionsmaßnahmen durchgeführt, die auf die
Gefahren des Rheins aufmerksam gemacht haben.
Als weiteren Schritt ist ab Freitag, 15. Mai
2026, auch im Kreis Wesel das Baden und mehr als
knöcheltiefe Betreten des Rheins offiziell
verboten. Der Kreis Wesel hat dazu in enger
Abstimmung mit den Rheinanliegerkommunen eine
ordnungsbehördliche Verordnung erlassen. Sie
gilt für die Städte Xanten, Wesel, Voerde,
Rheinberg und Dinslaken. Verstöße können mit
einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro geahndet
werden.

„Der Rhein ist ein lebensgefährliches
Gewässer“, unterstreicht Landrat Ingo Brohl.
„Auf Grund der Strömungen, Sogwirkungen der
Schiffe und der immensen Kräfte, die wirken,
kann selbst das Stehen im flachen Wasser für
Kinder und auch Erwachsene zum Verhängnis
werden. Das formelle Verbot ist das schärfste
Schwert, um erneut noch einmal die Lebensgefahr
ganz deutlich zu machen. Wir tun alles, um
tödliche Unfälle im Rhein im Kreis Wesel zu
verhindern. Am Ende wird es aber weiterhin auf
Eigenverantwortung ankommen. Deshalb bitten wir
eindringlich: Gehen Sie nicht in den Rhein,
gehen sie nicht dort baden – es ist verboten,
vor allem aber, es kann ihr Leben oder das ihres
Kindes kosten.“
Die Verordnung verbietet
kreisweit neben dem Baden und Schwimmen auch das
Waten oder Spielen im Wasser. Für die
Ordnungskräfte der fünf Rheinanliegerkommunen
schafft es eine klare rechtliche Grundlage für
ordnungsbehördliches Einschreiten sowie das
Ahnden von Verstößen.
Neben dem ab dem
15. Mai geltenden Badeverbot bemühen sich der
Kreis Wesel sowie die Kommunen bereits seit
Jahren darum, Badeunfälle im Rhein zu
verhindern. So wurden zum Beispiel auf
Initiative des Kreises, der Kommunen und der
DLRG Bezirk Kreis Wesel große Schilder mit
universell verständlichen Piktogrammen an
bekannten „Badestellen“ am Rheinufer
aufgestellt. Außerdem weist der Kreis Wesel
regelmäßig über die Presse und seine Kanäle in
den sozialen Netzwerken auf die Gefahren des
Rheins hin.
Leider ertrinken immer
wieder Menschen im Rhein, weil ihnen die Risiken
der natürlichen Strömung und der Schifffahrt
nicht bekannt sind oder unterschätzt werden.
Selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer
ist es aussichtslos, gegen die Strömung
anzukämpfen. Falls es zu einem Notfall kommt,
sollten Betroffene mit der Strömung versuchen
ans Ufer schwimmen.
Wenn Sie vom Ufer
aus einen Notfall beobachten, gilt: Keinen
eigenen Rettungsversuch unternehmen. Wählen Sie
den Notruf 112 und melden Sie den Notfall der
Leitstelle. Durch die Beschilderung am Ufer, auf
denen in schwarzen Zahlen der jeweilige
Rheinkilometer angegeben ist, können Sie den
genauen Standort bestimmen. Versuchen Sie, die
Person im Blick zu behalten.
Wer sich im
Sommer abkühlen möchte, kann das in zahlreichen
Freibädern und Badeseen im Kreis Wesel. Eine
Liste der Bademöglichkeiten und -gewässer gibt
es unter
https://www.kreis-wesel.de/tourismus/wassererlebnis.

v.l. Simon Panke (Bürgermeister Dinslaken), Dirk
Haarmann (Bürgermeister Voerde), Landrat Ingo
Brohl, Rainer Benien (Bürgermeister Wesel),
Philipp Richter (Bürgermeister Rheinberg),
Rafael Zur (Bürgermeister Xanten)
Internationale Museumstag im Kulturforum
Franziskanerkloster Kempen Am
Sonntag, den 17. Mai 2026, beteiligt sich das
Kulturforum Franziskanerkloster erneut am
Internationalen Museumstag und lädt
Besucherinnen und Besucher zu einem
abwechslungsreichen Programm ein. Der
Internationale Museumstag macht seit 1977
jährlich am dritten Sonntag im Mai auf die
vielfältige Museumslandschaft sowie deren
kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung
aufmerksam.
Auch das Kulturforum
Franziskanerkloster öffnet an diesem Tag seine
Türen mit kostenfreien Angeboten für Groß und
Klein. Um 11 Uhr beginnt ein Rundgang durch das
Kramer-Museum unter dem Titel „Von Truhen, Uhren
und Spieltischen“. Im Mittelpunkt stehen die
zahlreichen Möbelstücke der Dauerausstellung:
Was macht sie besonders? Warum befinden sie sich
heute im Museum und nicht mehr in unseren
Wohnungen? Und welche Geschichten erzählen sie?
Der Rundgang richtet sich gleichermaßen
an Kinder und Erwachsene. Um 13 Uhr folgt eine
öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
„Gerhard Hoehme – Vaters Verwirrspiel“ mit Dirk
Steimann, Leiter des Kulturamts und Kurator der
Ausstellung. Die Ausstellung widmet sich dem
Werk des bedeutenden informellen Künstlers
Gerhard Hoehme und legt den Fokus insbesondere
auf grafische Arbeiten, Papierarbeiten und
ausgewählte Bildobjekte.
Während der
Führung erhalten die Besucherinnen und Besucher
Einblicke in Hoehmes individuelle abstrakte
Bildsprache sowie in die Konzeption der
Ausstellung. Den Abschluss des Tages bildet um
15 Uhr ein Künstlergespräch in der Klosterpforte
mit Wilhelm Mundt. Seit dem 25. April
präsentiert der Künstler dort eine eigens für
Kempen entwickelte Installation.
Nach
den Arbeiten von Rosilene Luduvico und Markus
Karstieß setzt sich Mundt nun mit dem besonderen
Raum „unter dem Auge Gottes“ auseinander. Im
Mittelpunkt stehen Fragen der Wahrnehmung und
des Selbst. Besucherinnen und Besucher sind
ausdrücklich eingeladen, mit dem Künstler ins
Gespräch zu kommen. Alle Angebote sind
kostenfrei.
Ableser können sich immer ausweisen -
Enni bittet um Aufmerksamkeit bei
Zählerablesungen Das Ableseteam der
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist
täglich im Stadtgebiet von Moers und
Neukirchen‑Vluyn unterwegs. Im Rahmen des
sogenannten rollierenden Ableseverfahrens
erfasst es – unterstützt von der
Dienstleistungsgesellschaft ASL – über das Jahr
hinweg tausende Strom‑, Gas‑ und
Wasserzählerstände.
In diesem Monat ist
das Team in Meerbeck im Einsatz. Dort kommt es
aktuell zu Verunsicherung, weil in sozialen
Netzwerken ein Warnhinweis mit Foto vor einem
angeblich „falschen Ableser“ kursiert. Dabei
handelt es sich nachweislich um einen von Enni
beauftragten Mitarbeiter von ASL, der seine
Tätigkeit ordnungsgemäß ausführt.
„Wir
nehmen die Verunsicherung in der Bevölkerung
sehr ernst“, sagt Lisa Bruns als zuständige
Enni-Mitarbeiterin und betont: „Alle
eingesetzten Ableser können sich mit einem
Dienstausweis ausweisen. Kunden sollten sich
diesen vorzeigen lassen und im Zweifel direkt
Kontakt zur Enni aufnehmen.“
Die
Zählerablesungen erfolgen weiterhin regelmäßig
und nach einem festen Turnus. Das bedeutet:
Jeder Stadtteil wird jedes Jahr im selben Monat
abgelesen. Eine Übersicht über die Ablesemonate
der einzelnen Stadtteile ist auf der
Enni‑Website zu finden. Zudem informiert das
Unternehmen monatlich über die Presse, welche
Stadtteile aktuell an der Reihe sind. Wichtig zu
wissen: Enni erfasst die Zählerstände als
Netzbetreiber – unabhängig davon, ob ein
direkter Liefervertrag besteht.
ADAC Stauprognose: 13. bis 17. Mai
Langes Wochenende um Christi Himmelfahrt sorgt
für hohe Staugefahr ab Mittwoch Der ADAC
rechnet zum langen Wochenende vom 13. bis 17.
Mai 2026 mit sehr starkem Reiseverkehr auf den
deutschen Autobahnen. Viele Reisende nutzen den
Feiertag am Donnerstag, dem 14. Mai, für einen
Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende. Die
größte Staugefahr besteht bereits am
Mittwochnachmittag und -abend vor Christi
Himmelfahrt. Schon 2025 war dieser Reisetag der
staureichste des Jahres. Auch am
Donnerstagvormittag kann noch zu Verzögerungen
kommen.
Zusätzlichen Reiseverkehr
verursachen zudem regionale Ferientermine und
schulfreie Tage. So ist beispielsweise am
Freitag in Berlin, Brandenburg, Bremen,
Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und
Sachsen schulfrei. In Hamburg dauern die Ferien
noch bis zum 15. Mai an. Christi Himmelfahrt ist
zudem auch in Österreich, der Schweiz und
Belgien ein Feiertag.
Freitag und Samstag
dürften dagegen deutlich entspannter verlaufen.
Der Rückreiseverkehr erreicht am Sonntag, 17.
Mai, vor allem am Nachmittag und Abend seinen
Höhepunkt.
Besonders belastet sind
traditionell die Strecken in Richtung Süden und
Alpenraum, nach Österreich und Italien,
insbesondere zum Gardasee sowie die Routen an
die Nord- und Ostsee, vor allem Richtung
Niederlande. Rund um Wien ist wegen des
Eurovision Song Contests mit erhöhtem
Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Entlastend
wirken könnten die Lkw-Fahrverbote am
Donnerstag, 14. Mai, und Sonntag, 17. Mai.
Gleichzeitig bremsen bundesweit rund 1000
Autobahnbaustellen den Verkehrsfluss.
Besonders staugefährdet sind unter anderem
folgende Fernreiserouten: A1 Fehmarn –
Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln A2
Oberhausen – Dortmund – Hannover – Magdeburg
A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt; Passau – Linz
A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel A6
Mannheim – Heilbronn – Nürnberg A7 Hamburg –
Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte A8
Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg A9
Berlin – Halle/Leipzig A10 Berliner Ring
A24 Hamburg – Schwerin A81 Singen – Stuttgart
A96 München – Lindau A99 Autobahnring München
Auf den Auslandsrouten bleibt die Lage
ebenfalls angespannt. In Österreich führen
Baustellen auf der A10 Tauern Autobahn, der A12
Inntal Autobahn und der A13 Brenner Autobahn
weiterhin zu Verzögerungen. Zusätzlich ist am
Freitag erneut eine Blockabfertigung auf der A12
Inntalautobahn geplant.
Bei starkem
Reiseverkehr gelten zudem wieder
Abfahrtssperren. In Deutschland sind unter
anderem die A7 im Ostallgäu, die A8 in
Oberbayern sowie die A93 und die Bundesstraßen
rund um Garmisch-Partenkirchen betroffen. In
Tirol gelten an Wochenenden und Feiertagen
Fahrverbote auf zahlreichen Ausweichstrecken in
den Bezirken Innsbruck, Kufstein, Imst und
Reutte. Wer kein konkretes Fahrtziel in der
Region nachweisen kann, muss auf den
Hauptverkehrsachsen bleiben.
Auch auf
wichtigen Transitachsen in der Schweiz und
Italien ist mit Verzögerungen zu rechnen.
Betroffen sind insbesondere die Schweizer
Autobahnen A1, A2 und A3, sowie in Italien die
Brennerroute A22.
Bei der Einreise nach
Deutschland kann es aufgrund der weiterhin
bestehenden Grenzkontrollen zusätzlich zu
Wartezeiten kommen. Weitere Informationen
www.adac.de.
Lange Wochenenden laden zu Auszeiten
am Niederrhein ein Christi
Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam – rund um
diese Feier- und Brückentage bieten sich ideale
Gelegenheiten für Kurztrips, Tagesausflüge und
entspannte Erlebnisse in der Region. Ob
Familienausflug, Kulturveranstaltung,
Naturerlebnis oder Stadtfest – in den kommenden
Tagen und Wochen wartet ein buntes Programm auf
Gäste und Einheimische.
Bereits zu
Christi Himmelfahrt (14. Mai) lädt der
Niederrhein zu aktiven Tagen unter freiem Himmel
ein. Genutzt wird das verlängerte Wochenende
traditionell gerne für Fahrradtouren durch die
niederrheinische Landschaft oder Ausflüge in
historische Städte und Ortskerne. Ergänzt wird
das Angebot durch zahlreiche Veranstaltungen,
Märkte und Freizeitangebote in der gesamten
Region. Ein bekanntes Beispiel ist das
Siegfriedspektakel in Xanten.
Am
Pfingstwochenende (um den 24. Mai) laden viele
Orte zum Bummeln, Genießen und Entdecken ein –
von lebendigen Innenstädten bis hin zu
Ausflugszielen im Grünen. So finden an diesen
Tagen unter anderem die Schau „GartenLeben“ im
Niederrheinischen Freilichtmuseum in Grefrath
sowie das Oldtimertreffen mit Handwerkermarkt am
Bauernmuseum Selfkant statt.
Rund um
Fronleichnam (4. Juni) stehen frühsommerliche
Veranstaltungen und gemeinsame Erlebnisse im
Mittelpunkt. Zahlreiche Events, Stadtfeste und
Freizeitangebote machen den Niederrhein erneut
zu einem attraktiven Ziel für ein verlängertes
Wochenende. Dabei kommen auch Musik-Fans auf
ihre Kosten, wie unter anderem das „High
Fidelity-Konzert“ im Waldfreibad Walbeck
beweist. Weitere Informationen und
Veranstaltungstipps für die nächste Zeit sind
hier zu
finden:www.niederrhein-tourismus.de/events/lange-wochenenden-am-niederrhein

Das Siegfriedspektakel in Xanten findet rund um
Christi Himmelfahrt statt. Foto: Tourist
Information Xanten
Bananensprayer
Thomas Baumgärtel im PAN kunstforum niederrhein
in Emmerich Plakatwandbilder und
Ausstellungsplakate – zwischen Pop, Provokation
und urbaner Geschichte Der Niederrhein wird
2026 zur lebendigen Bühne der Kunst: Thomas
Baumgärtel, weltweit bekannt als der
Bananensprayer, feiert das 40-jährige Jubiläum
seiner Spraybanane mit einem gewaltigen
Kunstprojekt. Unter dem Motto „Freiheit für die
Kunst“ verwandelt der aus Rheinberg am
Niederrhein stammende Künstler seine
Heimatregion in eine einzigartige
Ausstellungslandschaft und schafft damit eines
der spektakulärsten Kulturereignisse des Jahres.
Am 20. Mai 2026, 19 Uhr, eröffnet das
PAN Kunstforum eine Doppelausstellung von Thomas
Baumgärtel – ein zentraler Höhepunkt seiner
Jubiläumstour. Baumgärtels Werk ist seit jeher
geprägt von der Lust am Überschreiten von
Grenzen: zwischen Kunst und Alltag, Provokation
und Poesie, politischem Statement und
spielerischer Leichtigkeit. Das PAN Kunstforum
zeigt zwei Werkgruppen, die diese
Spannungsfelder auf einzigartige Weise
verkörpern, die Werkgruppe „Ausstellungsplakate“
und die Werkgruppe „Plakatwandbilder“.

Thomas Baumgärtel, Foto: Stadtmuseum Euskirchen
Die Werkgruppe Ausstellungsplakate:
Visuelle Zeitzeugnisse zwischen Pop und Protest
Die etwa 90 Ausstellungsplakate sind weit mehr
als bloße Ankündigungen – sie sind Teil des
Werks selbst. Als visuelle Chronik seiner rund
700 Ausstellungen spiegeln sie nicht nur
Baumgärtels künstlerische Entwicklung wider,
sondern auch seine unermüdliche
Auseinandersetzung mit Kunstfreiheit und
gesellschaftlichen Diskursen. Von den
rebellischen Anfängen bis heute: Die Plakate
bewegen sich zwischen subkultureller Ästhetik
und professioneller Produktion, bewahren dabei
aber stets ihre unverwechselbare Direktheit.
Mit provokanten Slogans wie „Freiheit für
Kunst!“ oder „Tanz um die Banane“ kommentiert
Baumgärtel das Zeitgeschehen, zitiert Ikonen wie
Andy Warhol oder Charlie Brown und stellt sich
bewusst in die Tradition politischer Kunst. Die
Plakate sind Kommunikation und Kritik in einem –
plakativ, zugänglich und doch radikal. Sie
zeigen, wie ein Symbol wie die Banane zum
universellen Zeichen für Freiheit, Humor und
Widerstand werden kann.
Werkgruppe
Plakatwandbilder: Die Stadt als Mitautorin
Seit 2015 arbeitet Baumgärtel mit den Rückseiten
geklebter Plakate, den sogenannten Plakatwänden.
Diese großformatigen Papierbahnen, geprägt von
Ziegelabdrücken, Rissen und urbanen Spuren, sind
für ihn kein neutraler Malgrund, sondern
geladene Geschichtszeugen. Die vorgefundenen
Strukturen – Abrieb, Feuchtigkeit,
Überlagerungen – werden zum integralen
Bestandteil seiner Kompositionen.
Mit
Malerei,Spraytechnik und Collage verwandelt er
das Material in vielschichtige Bildwelten, in
denen Ort, Zeit und Handlung verschmelzen.
Besonders die Brückenmotive unterstreichen sein
programmatisches Anliegen: „Mauern einreißen –
Brücken bauen“. Die Plakatwandbilder sind eine
Hommage an den urbanen Raum, eine Kritik an
Abschottung und zugleich eine Einladung, Grenzen
zu überwinden. Die ikonische Spraybanane
fungiert dabei als roter Faden – mal als
Störsignal, mal als poetische Intervention.
Die Ausstellung läuft bis zum 31. August
2026. Zum PAN kunstforum niederrhein Das
museale Konzept des PAN ist interdisziplinär
angelegt, d.h. die Plakatkunst bildet, im
Beuys’schen Sinne, den „Fond“, die Basis der
Aktivitäten. Von dieser ausgehend wird das
Museum ebenso Malerei, Skulptur, Installation,
Video, Neue Medien, Performance, Tanztheater
etc. in seinen zukünftigen Aktionen und
Ausstellungen inszenieren. Zentrales Interesse
ist bei diesen gattungsübergreifenden
Aktivitäten die Förderung des noch nicht
Etablierten und des künstlerischen Nachwuchses.
Das PAN versteht sich zugleich als ein Forum für
innovative künstlerische Impulse.
Ein
Fest für die Kunst 40 Museen, Galerien und
kulturelle Institutionen präsentieren von Mai
bis Juli 2026 parallel 40 Werkgruppen aus vier
Jahrzehnten des Schaffens von Thomas Baumgärtel.
Jede Station zeigt eine andere Facette des
Künstlers und macht sichtbar, wie vielseitig und
umfangreich sein Werk ist.
Mit seiner
Spraybanane hat Thomas Baumgärtel ein ikonisches
Zeichen geschaffen, das weltweit für Freiheit
der Kunst, Meinungsvielfalt und kulturelle
Offenheit steht.
Die Niederrheintour
zeigt nun, wie viel mehr hinter diesem Symbol
steckt – ein lebendiges, vielschichtiges und oft
überraschendes Werk, das über vier Jahrzehnte
entstanden ist. Neben seinem weltweit bekannten
Bananenprojekt, mit er seit 1986 Museen,
Galerien und bedeutende Kunstorte rund um den
Globus mit der „Exzellenz-Banane“ markiert, hat
Baumgärtel ein breites künstlerisches Œuvre
geschaffen – von Malerei über Grafik und
Installation bis zu politischer Kunst, Street
Art und performativen Aktionen. Ein
Kunsthighlight, das den Niederrhein weit über
die Region hinaus sichtbar macht.

Inflationsrate im April 2026 bei +2,9 %
Verbraucherpreisindex, April 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,6 % zum
Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, April
2026: +2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt) +0,5 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in Deutschland –
gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat –
lag im April 2026 bei +2,9 %. Damit hat sich die
Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt
verstärkt, nachdem sie im März 2026 bereits bei
+2,7 % gelegen hatte. Im Februar 2026 hatte sie
noch +1,9 % betragen. So hoch wie im April 2026
war die Inflationsrate zuletzt im Januar 2024
gewesen.
"Der erneute Anstieg der
Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat im
zweiten Monat in Folge die Gesamtteuerung
verstärkt. Besonders der anhaltende Preisdruck
bei Kraftstoffen ist für die Verbraucherinnen
und Verbraucher deutlich spürbar", sagt Ruth
Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes
(Destatis). Gegenüber dem Vormonat März 2026
stiegen die Verbraucherpreise im April 2026 um
0,6 %.

Energieprodukte verteuerten sich um
10,1 % gegenüber April 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im April
2026 um 10,1 % höher als im April 2025. Wie
bereits im Vormonat März 2026 (+7,2 %) erhöhten
sich die Energiepreise damit deutlich, während
noch im Februar 2026 ein Preisrückgang von
-1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu
beobachten war.
Diese Preisanstiege sind
maßgeblich auf die Kriegshandlungen im Iran und
im Nahen Osten und die dadurch ausgelöste
Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt zurückzuführen.
Besonders deutlich verteuerten sich binnen
Jahresfrist im April 2026 Kraftstoffe (+26,2 %).
Im Vergleich mit früheren Öl- und
Wirtschaftskrisen zeigt sich, dass die
Preissteigerungen für Energieprodukte
unmittelbar nach Beginn des Ukraine-Kriegs
deutlich stärker ausgefallen waren (siehe Pressemitteilung
Nr. N029 vom 7. Mai 2026). Noch stärker als
Kraftstoffe verteuerte sich im April 2026
leichtes Heizöl (+55,1 % gegenüber April 2025)
als Teil der Haushaltsenergie.
Aufgrund
des geringen Anteils von leichtem Heizöl an den
Konsumausgaben der privaten Haushalte war
Haushaltsenergie insgesamt mit -0,3 % allerdings
nach wie vor günstiger als im Vorjahresmonat. So
blieben Strom (-4,5 %), Erdgas einschließlich
Betriebskosten (-3,0 %) und Fernwärme (-1,1 %)
gegenüber April 2025 weiterhin günstiger.
Dies ist unter anderem
auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung zurückzuführen. Die
aktuellsten Entlastungen wie die Senkung der
Energiesteuer auf Kraftstoffe wirkten sich noch
nicht aus, da sie erst zum 1. Mai 2026 in Kraft
traten.

Nahrungsmittel verteuerten sich
binnen Jahresfrist mit +1,2 %
unterdurchschnittlich Die Preise für
Nahrungsmittel lagen im April 2026 um 1,2 %
höher als im Vorjahresmonat (März 2026: +0,9 %).
Preiserhöhungen im April 2026 zeigten sich
weiterhin vor allem bei Zucker, Marmelade, Honig
und anderen Süßwaren (+6,6 %, darunter Schokoladen:
+9,7 %). Teurer wurden auch Fisch, Fischwaren
und Meeresfrüchte (+3,7 %), Fleisch und
Fleischwaren sowie Obst (beide +3,6 %).
Profitieren konnten die Verbraucherinnen und
Verbraucher von günstigeren Preisen für
Speisefette und Speiseöle (-13,9 %, darunter Butter:
-25,4 %; Olivenöl: -8,9 %). Zudem verbilligten
sich Kartoffeln (-14,4 %) und Molkereiprodukte
(-5,6 %), während sich die Preise für Eier
(+14,6 %) deutlich erhöhten.
Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie
bei +2,3 % Im April 2026 lag die Inflationsrate
ohne Energie bei +2,2 %, die Inflationsrate
ohne Heizöl und Kraftstoffe betrug +1,9 %. Die
Inflationsrate ohne Berücksichtigung von
Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als
Kerninflation bezeichnet, lag im April 2026 bei
+2,3 %.
Waren verteuerten sich gegenüber
April 2025 um 2,9 % Die Preise für Waren
lagen im April 2026 insgesamt um 2,9 % über dem
Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter
verteuerten sich dabei um 4,2 % und
Gebrauchsgüter um 0,6 %. Neben Energieprodukten
(+10,1 %) und Nahrungsmitteln (+1,2 %) wurden
auch andere Waren teurer, insbesondere
alkoholfreie Getränke (+4,1 %, darunter Kaffee,
Tee und Kakao: +11,2 %) und Tabakwaren (+6,2 %).
Preisrückgänge zeigten sich dagegen unter
anderem bei Haushaltsgroßgeräten (-2,4 %) und
Geräten der Unterhaltungselektronik (-6,1 %).

Dienstleistungen verteuerten sich
binnen Jahresfrist um 2,8 % Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt stiegen im April 2026 um 2,8 %
gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit lag die
Teuerung für Dienstleistungen knapp unterhalb
der Gesamtteuerung. Besonders stark im
Vorjahresvergleich verteuerten sich
Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,8 %)
sowie die kombinierte Personenbeförderung
(+6,2 %).
Auch die Preise für die
Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,0 %),
Freizeit- und Kulturdienstleistungen (+3,9 %),
Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an
der Wohnung sowie Gaststättendienstleistungen
(beide +3,2 %) waren im April 2026 deutlich
höher als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die
Preisentwicklung insgesamt blieben im April 2026
die Nettokaltmieten mit
+1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nur wenige
Dienstleistungen waren günstiger als im
Vorjahresmonat, darunter Pauschalreisen
(-3,5 %).

Preise insgesamt stiegen gegenüber
dem Vormonat um 0,6 %, Energie um 2,1 %
Gegenüber März 2026 stieg der
Verbraucherpreisindex im April 2026 um 0,6 %.
Die Energiepreise stiegen infolge der
Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten
binnen Monatsfrist erneut um 2,1 % (März
gegenüber Februar 2026: +7,7 %). Insbesondere
beim Kauf von leichtem Heizöl (+4,7 %) und
Kraftstoffen (+4,3 %, darunter Dieselkraftstoff:
+6,1 %) mussten die Verbraucherinnen und
Verbraucher einen spürbaren Preisanstieg
hinnehmen.
Die Nahrungsmittelpreise
insgesamt stiegen mit +0,4 % moderat. Teurer
waren hier zum Beispiel frisches Gemüse (+4,4 %)
und Kartoffeln (+3,3 %), günstiger hingegen
wurde vor allem frisches Obst (-1,0 %). Auch
Flugtickets (-3,2 %) und Pauschalreisen (-2,9 %)
wurden im April 2026 günstiger gegenüber März
2026.
NRW: Anteil der
Schulabgänge ohne Abschluss steigt im
Abgangsjahr 2025 auf Zehnjahreshöchststand
* 7.430 bzw. 4,2 % der Schülerinnen und
Schüler verließen eine allgemeinbildende Schule
ohne einen Abschluss * Anteil der
Schulabgänge ohne Abschluss im Vergleich zu 2015
um 2,0 Prozentpunkte gestiegen
Im Abgangsjahr 2025 haben 7.430 von
insgesamt 178.135 Schülerinnen und Schülern in
Nordrhein-Westfalen eine allgemeinbildende
Schule ohne Abschluss verlassen. Das entspricht
einem Anteil von 4,2 %. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, erreichte der Anteil der
Schulabgänge ohne Abschluss damit den höchsten
Stand der vergangenen 10 Jahre.
2015
hatten 2,2 % aller Abgängerinnen und Abgänger
eine allgemeinbildende Schule ohne Abschluss
verlassen. In absoluten Zahlen ist die Zahl der
Schülerinnen und Schüler, die eine Schule ohne
Abschluss verlassen haben, im Vergleich zum
Abgangsjahr 2015 um 3.105 gestiegen.
Gleichzeitig sank die Gesamtzahl der
Schulabgänge in diesem Zeitraum um 22.145.

Neuer Artikel von IT.NRW gibt einen
detaillierten Einblick in die Entwicklung der
Schulabgänge ohne Abschluss Eine neu
veröffentlichte Kurzanalyse blickt anhand
der amtlichen Statistik im Detail auf die
Entwicklung des Anteils der Schulabgänge ohne
Abschluss im Zeitraum von 2015 bis 2025. Diese
Analyse zeigt beispielsweise, dass durchgehend
mehr Schüler als Schülerinnen ohne Abschluss
eine allgemeinbildende Schule verließen.
|
Verwaltungsbezirk |
Schulabgänge |
|
insgesamt |
darunter |
|
Abgangszeugnis ohne Abschluss |
|
Anzahl |
in % von Sp. 1 |
|
1 |
2 |
3 |
|
Land Nordrhein-Westfalen |
178 135 |
7 430 |
4,2 |
|
Reg.-Bez. Düsseldorf |
50 285 |
2 285 |
4,5 |
|
Krfr. Stadt Düsseldorf |
5 860 |
225 |
3,8 |
|
Krfr. Stadt Duisburg |
4 535 |
245 |
5,4 |
|
Krfr. Stadt Essen |
5 590 |
250 |
4,5 |
|
Krfr. Stadt Krefeld |
2 450 |
230 |
9,4 |
|
Krfr. Stadt Mönchengladbach |
2 720 |
160 |
5,9 |
|
Krfr. Stadt Mülheim an der Ruhr |
1 690 |
75 |
4,4 |
|
Krfr. Stadt Oberhausen |
1 820 |
125 |
6,9 |
|
Krfr. Stadt Remscheid |
1 230 |
35 |
2,8 |
|
Krfr. Stadt Solingen |
1 645 |
65 |
4,0 |
|
Krfr. Stadt Wuppertal |
3 690 |
225 |
6,1 |
|
Kreis Kleve |
2 800 |
115 |
4,1 |
|
Kreis Mettmann |
4 615 |
170 |
3,7 |
|
Rhein-Kreis Neuss |
4 485 |
120 |
2,7 |
|
Kreis Viersen |
2 855 |
85 |
3,0 |
|
Kreis Wesel |
4 300 |
155 |
3,6 |
Zudem ist der Anteil an Schulabgängen ohne
Abschluss insbesondere unter den ausländischen
Abgängerinnen und Abgängern gestiegen. Im
Abgangsjahr 2025 blieben 15,3 % aller
ausländischen Schulabgängerinnen und
Schulabgänger ohne Abschluss; unter den
deutschen Abgängerinnen und Abgängern lag dieser
Anteil bei 2,2 %.
NRW: Zahl der
Schwangerschaftsabbrüche auf höchstem Stand seit
2008 * 2025 gab es 23.545
Schwangerschaftsabbrüche; +0,4 % zum Vorjahr
* 2,7 % der Frauen waren noch minderjährig; 7,9
% waren 40 Jahre oder älter * Medikament
Mifegyne® löst Vakuumaspiration als häufigste
Abbruchmethode ab
Für
das Jahr 2025 haben Arztpraxen und Krankenhäuser
23.545 Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit
Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, ist dies die
höchste Zahl seit 2008 (damals 24.120
Schwangerschaftsabbrüche).
Nach einem
Rückgang in den Jahren 2020 und 2021 stieg die
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche seit 2022 im
Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Am stärksten
war der Anstieg von 2021 auf 2022 mit 13,4 %. In
den Folgejahren fiel er mit 3,0 % in 2023, 0,9 %
in 2024 und 0,4 % in 2025 deutlich schwächer
aus.

Neun von zehn Frauen waren 2025
zwischen 18 und 39 Jahre alt – 2,7 % waren
minderjährig Unter den Frauen, die 2025
einen Abbruch vornehmen ließen, waren
640 Minderjährige, das entspricht einem Anteil
von 2,7 % an allen Abbrüchen (2008: 4,8 %). 50
Mädchen waren jünger als 15 Jahre. Neun von zehn
Frauen bzw. 89,4 % waren zum Zeitpunkt des
Abbruchs 18 bis 39 Jahre alt; die übrigen 7,9 %
waren 40 Jahre oder älter.
Gut die
Hälfte der Frauen bzw. 54,2 % hatte vor dem
Abbruch bereits mindestens ein Kind geboren. Von
diesen 12.760 Frauen hatten 3.040 bereits drei
oder vier Kinder. Weitere 520 Frauen hatten vor
dem Schwangerschaftsabbruch fünf oder mehr
Kinder.
Bei rund der Hälfte der Fälle
erfolgte der Eingriff vor der siebten
Schwangerschaftswoche In 51,2 % der Fälle
erfolgte der Schwangerschaftsabbruch vor der
siebten Schwangerschaftswoche. 29,8 % aller
Schwangerschaften wurden ab der siebten und vor
der neunten Woche abgebrochen. 15,7 % der
Schwangerschaftsabbrüche wurden ab der neunten
und vor der zwölften Woche durchgeführt.
95,6 % der Abbrüche
erfolgten im Anschluss an die gesetzlich
vorgeschriebene Beratung. Indikationen aus
medizinischen Gründen oder aufgrund von
Sexualdelikten waren in 4,4 % der Fälle die
Begründung für den Abbruch. Mit 97,3 % wurden
die meisten Schwangerschaftsabbrüche ambulant in
Arztpraxen und Krankenhäusern durchgeführt;
2,7 % der Eingriffe erfolgten stationär in
Krankenhäusern.
Erstmals wurden 2025 die
meisten Schwangerschaftsabbrüche bzw. 42,9 % mit
dem Medikament Mifegyne® durchgeführt, gefolgt
von der Vakuumaspiration mit 38,2 %, die bis
2024 am häufigsten angewandt wurde.
Tag der Kinderbetreuung: Stadt
Kleve sagt „Danke“ an über 500 Fachkräfte
Am 11. Mai 2026 ist Tag der
Kinderbetreuung: Danke an alle Fachkräfte! Ob in
der Kita oder in der Kindertagespflege - täglich
setzen sich in Kleve 524 Fachkräfte mit Herzblut
für die kleinsten Bürgerinnen und Bürger der
Schwanenstadt ein.

Anlässlich des bundesweiten „Tages der
Kinderbetreuung“ am 11. Mai 2026 rückt das
Jugendamt der Stadt Kleve diese unverzichtbare
Arbeit in den Fokus und bedankt sich
ausdrücklich für das außerordentliche
Engagement.
„Die Arbeit der
pädagogischen Fachkräfte ist weit mehr als reine
Betreuung. Sie ist das Fundament unserer
frühkindlichen Bildungslandschaft“, betont das
Jugendamt der Stadt Kleve. Die Erzieherinnen,
Erzieher und Tageseltern leisten jeden Tag einen
entscheidenden Beitrag zur individuellen
Entwicklung der Kinder und ermöglichen oftmals
erst die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für
Eltern im Stadtgebiet.
Personalzuwachs
von 70 Prozent in zehn Jahren Die
Anforderungen an die Kinderbetreuung in Kleve
sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Ein
Blick auf die Statistik (Stichtag 01.03.2025)
verdeutlicht die Dynamik: Personalstärke:
Aktuell sind 472 Personen in den
Kindertageseinrichtungen tätig – ein
beeindruckender Zuwachs von rund 70 Prozent im
Vergleich zum vorangegangenen Jahrzehnt.
Betreuungszahlen: Die Zahl der betreuten
Kinder stieg im selben Zeitraum um 28,67
Prozent. Dass der Personalbedarf deutlich
stärker gestiegen ist als die Kinderzahl, hat
einen fachlichen Grund: Die Kinder in den
Einrichtungen werden immer jünger. „Die Anzahl
der unter dreijährigen Kinder in Kitas hat sich
in den letzten zehn Jahren nahezu verdreifacht“,
erläutert Markus Koch, Leiter des Jugendamtes
der Stadt Kleve.
„Dieser Ausbau der
U3-Betreuung ist ein wichtiger
gesellschaftlicher Schritt, bedeutet aber auch
einen deutlich höheren Personalaufwand und
spezialisierte pädagogische Konzepte.“ Das
Jugendamt nutzt den heutigen Aktionstag ganz
bewusst, um die Arbeit der Fachkräfte hinter den
Kulissen zu würdigen. Die Stadt Kleve sieht es
auch künftig als zentrale kommunale Aufgabe,
eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte
Betreuung sicherzustellen und die
Rahmenbedingungen für die zahlreichen Fachkräfte
weiter zu stärken.
Moers: Vatertagsparty Genau 14 Tage
nach dem Meisterschießen, am gleichen Ort,
findet erstmalig eine Vatertags-Feier statt.
Mit Bierwagen, Grill und Musik laden die
Veranstalter alle gutgelaunten Menschen ab 11
Uhr.

Veranstaltungsdatum 14.05.2026 - 11:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Schützenverein Moers-Vinn 1903 e.V., Vinner
Straße 63, 47447 Moers
Moers:
Hauptausschuss - Haushalt
Veranstaltungsdatum 12.05.2026 - 16:00
Uhr - 18:00 Uhr Ort Neues Rathaus, 47441 Moers,
Ratssaal Link
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der
Stadtverwaltung aufrufen
Moers: Rat Veranstaltungsdatum
13.05.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr. Ratssaal
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der
Stadtverwaltung aufrufen
KI
überall
Der
SI-Club Moers-Niederrhein lädt in Kooperation
mit dem Grafschafter Museum Moers und der vhs
Moers | Kamp-Lintfort zu einem Vortrag rund um
das Thema Künstliche Intelligenz ein. Angelehnt
an den Schwerpunkt digitale Gewalt gibt Jessica
Saum – langjährige Webexpertin und KI-Beraterin
– einen verständlichen Überblick über den
„KI-Dschungel“.

Bild: SI Club Moers-Niederrhein
Sie
beleuchtet dabei die Risiken digitaler Gewalt
und vermittelt konkrete, alltagstaugliche Tipps
im Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Kooperationspartner: SI-Club Moers Niederrhein
Volkshochschule Moers/Kamp-Lintfort Eintritt
frei, keine Anmeldung erforderlich.
Veranstaltungsdatum 12.05.2026 - 19:00 Uhr.
Veranstaltungsort Altes Landratsamt
Alles neu für den Mai: Flick-Café lädt
zum kreativen Reparieren ein Der
Frühling bringt frischen Wind – auch für den
Kleiderschrank. Statt aussortierte
Lieblingsstücke gleich zu ersetzen, setzt das
Flick-Café im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
(Bismarckstraße 43b ) auf kreative Ideen und
nachhaltige Lösungen. Am Dienstag, 19. Mai, wird
dort - ausnahmsweise - von 14 bis 16.30 Uhr
wieder gemeinsam genäht, geflickt und
verschönert.
Beschädigte Kleidungsstücke
und Accessoires können mit fachkundiger
Unterstützung repariert oder neu gestaltet
werden. Eine erfahrene Ehrenamtliche bringt ihre
Nähmaschine sowie Materialien für kleinere
Ausbesserungen mit und unterstützt Interessierte
mit praktischen Tipps rund ums Upcycling und
Reparieren. So entstehen aus getragenen Stücken
oft wieder echte Lieblingsstücke mit neuem
Charme.
Neben Nadel, Faden und Stoffen
steht auch die gemütliche Atmosphäre im
Mittelpunkt. Bei Kaffee und Keksen bleibt Zeit
für Gespräche über nachhaltige Mode, kreative
Ideen und den Austausch im Quartier. Das
Flick-Café zeigt dabei ganz praktisch, dass
‚chic‘ nicht immer neu sein muss und Kleidung
länger im Kreislauf bleiben kann.
Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen und
weitere Informationen: Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Telefon: 0 28 41 / 201-530,
E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Moers: Mit Skizzenbuch und
Zeichenmaterial Kloster Kamp entdecken
Die Dinge, die man wahrnimmt, vor Ort
zeichnen – das ist Urban Sketching. Mit
Skizzenblock und Zeichenmaterial können die
Teilnehmenden eines Workshops der vhs Moers –
Kamp-Lintfort am Sonntag, 24. Mai, rund um
Kloster Kamp auf Entdeckungstour gehen.
Im Fokus steht die zeichnerische
Auseinandersetzung mit urbaner Architektur, dem
Umfeld und den Menschen darin. Treffpunkt ist um
10 Uhr an der Abteikirche in Kamp-Lintfort,
Abteiplatz 13. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich. Die Veranstaltung findet bei jedem
Wetter statt. Notwendig ist eine vorherige
Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 /
201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de.
Die Materialhinweise sind ebenfalls online zu
finden.
Moers: Bürgermeisterin
präsentiert Kunst im Rathaus
Bürgermeisterin Julia Zupancic öffnet für
Moerser Künstlerinnen und Künstler das Foyer
ihres Büros als Ausstellungsfläche: Unter dem
Thema ‚Magische Orte‘ präsentieren aktuell
verschiedene Kunstschaffende aus Moers ihre
Werke. „Ich freue mich sehr, dass Sie sie zur
Verfügung stellen und das Foyer verschönern“,
sagte Julia Zupancic bei der Eröffnung.
 (Foto:
pst)
Die Ausstellung lädt Besucherinnen
und Besucher dazu ein, besondere Orte und
Stimmungen aus künstlerischer Perspektive zu
entdecken. Dabei sind Motive mit konkreten
Plätzen aus Moers oder Düsseldorf, aber auch
abstrakte Werke. Die Bilder sind noch bis zum
17. Juli zu sehen, anschließend wird die
Ausstellung mit neuen Werken wechseln.
Diese werden dann bis 20. Oktober gezeigt. Die
Idee für das Format hatte Bürgermeisterin
Zupancic beim Moerser Kunstfrühling geäußert.
Sie möchte damit Künstlerinnen und Künstlern aus
der Region eine zusätzliche Plattform für ihre
Arbeiten bieten. Interessierte haben die
Möglichkeit, die ausgestellten Arbeiten zu
kaufen.
Am Eröffnungstag präsentierte
die Bürgermeisterin den Künstlerinnen und
Künstlern ihre kleine Sammlung in ihrem Büro.
Dort hängen unter anderem drei Bilder von
Matthias Ross (www.rossartwork.de).
Wer Interesse an einem der Werke hat, kann
sich an Michaela Sämisch wenden, Telefon: 0 28
41 / 201-206, E-Mail: michaela.saemisch@moers.de.
Reparatur-Café St. Ida:
Gemeinsam reparieren und Kaffeetrinken
Aus alt mach fast neu: Im Reparatur-Café St.
Ida bekommen am Mittwoch, 20. Mai, von 16 bis
18.30 Uhr (Gemeindezentrum, Eicker Grund 102)
viele Dinge eine zweite Chance. Ob kleine
Elektrogeräte, Fahrräder, Holzgegenstände oder
Textilien: Engagierte Ehrenamtliche schauen sich
die Defekte an und helfen bei der Reparatur.
Zusätzlich gibt es Unterstützung rund um PC,
Laptop, Tablet und Smartphone – etwa bei Fragen
zur Nutzung oder zur Installation von Apps. In
entspannter Atmosphäre bei Kaffee, Kuchen und
Wasser bleibt genügend Zeit für Gespräche und
den Austausch hilfreicher Tipps.
Das Angebot ist eine Kooperation des
Quartierzentrums AWO-Caritas, der katholischen
Kirchengemeinde St. Martinus und der KoKoBe
Moers. Weitere Informationen gibt es telefonisch
unter 0 28 41 / 8 87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de.
Moers: Der Schlosspark –
Entwicklung im Wandel Auf einem
Rundgang erfahren wir Wissenswertes und
Kurioses, Amüsantes, Verbotenes und Bedrohliches
über Schlosspark, Wall und Graben. Vor allem
geht es aber um die Entwicklung der im 19.
Jahrhundert angelegten privaten Parks der
Fabrikantenfamilie Wintgens hin zu einem Volks-
und Bürgerpark im 20. Jahrhundert – sowie um
aktuelle denkmalgerechte und zukunftsorientierte
Gestaltungskonzepte.
Geführt von Dr.
Wilfried Scholten. Treffpunkt: Schlosseingang
Kosten: 9 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen. Event
details Veranstaltungsdatum 16.05.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr Veranstaltungsort
Schlosseingang. Veranstalter Stadt- und
Touristinformation Moers. Adresse Kirchstraße
27a/b, 47441 Moers.
Moers:
Jubiläum Wirtz & Linnert
Jubiläumsfeier mit DJ und Musikern - Cocktails
und Getränke - Am Gänsebrunnen
Veranstaltungsdatum 16.05.2026 - 16:00
Uhr - 22:00 Uhr Veranstaltungsort Kirchstraße 24
47441 Moers

Moers: Zeitreise - Kinderleben um
1900 (Ausstellung, verlängert bis zum 31.
Mai 2026) Mitmachausstellung
„ZEITREISE. Kinderleben um 1900“ im Grafschafter
Museum im Moerser Schloss Wie sah der Alltag von
Kindern vor über hundert Jahren aus? Welche
Aufgaben hatten sie im Haus, Stall oder auf dem
Feld – und womit haben sie gespielt?

Der Rabe Ruffi zeigt in der interaktiven
Mitmachausstellung im Moerser Schloss, wie es
war, vor über 100 Jahren ein Kind zu sein.
Kinder mussten viel mithelfen: im Haus, im
Stall, auf dem Feld. Aber immer blieb auch Zeit
zum Spielen. Ruffi benötigt unbedingt eure
Hilfe: Wer füttert und melkt die Kuh? Ist die
Wäsche schon aufgehängt und das Bügeleisen schon
vorbereitet? Wer holt die Kartoffeln vom Acker
und bringt sie in den Keller?

Die Ausstellung wird gezeigt in Kooperation mit
dem Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“
Eppingen und ist bis 11 Januar 2026 im Museum zu
sehen. Eintritt: Familie: 4,50 Euro
Erwachsene: 3 Euro Kinder 6-18 Jahre: 1 Euro
Kinder unter 6 Jahre: frei Führungen und
Workshops unter Telefon: 0 28 41 / 201-6 82 00 
Fotos: Bettina Engel-Albustin/Grafschafter
Museum
Moers: Internationaler
Museumstag 2026 Der weltweit
stattfindende Aktionstag will die thematische
Vielfalt von Museen in der breiten
Öffentlichkeit bekannt machen. Am 17. Mai
lädt das Grafschafter Museum ein zum
Internationalen Museumstag unter dem Motto
„Vielfalt und Toleranz“. Gleichzeitig greift die
Veranstaltung das diesjährige Leitmotiv des
Internationalen Museumsrats ICOM, „Museums
uniting a divided world“, auf. Der Eintritt ist
frei.

Internationaler Museumstag, 17.05.2026, 11 - 18
Uhr, Museum für Alle
Programm: 11.00
Uhr: Feierliche Eröffnung der Ausstellung
ToleranzRäume durch die Bürgermeisterin Julia
Zupancic, Christoph Walesch vom ToleranzTunnel
e. V. und die Erste Betriebsleiterin Diana
Finkele. Musikalische Umrahmung durch den
JeKits-Chor Eschenbergschule der Moerser
Musikschule und dem Mittwochs-Chor des sci:moers
I Altes Landratsamt
12.00 Uhr: Führung
durch die Ausstellung „ToleranzRäume“,
Schlossplatz 12.45 Uhr: Führung durch die
Dauerausstellung im Haus der
Demokratiegeschichte, Foyer Haupteingang Altes
Landratsamt 13.00 Uhr: Theaterführung - Das
S.T.M zeigt Orte, die sonst für Zuschauer*innen
nicht zugänglich sind. Lassen Sie sich von der
Faszination des Theaters verzaubern – auch
abseits der Vorstellungen gibt es dort
Spannendes zu sehen. Anmeldung am Infostand des
Theaters, der auch Treffpunkt ist.
13.15
Uhr: „Willkommen in Moers! Erste Einblicke in
die Geschichte der Stadt.“ Führung für
Geflüchtete, Foyer Haupteingang, Schloss
13.30 Uhr: Familienführung durch die
Mitmachausstellung „ZEITREISE. Kinderleben um
1900“, 2. OG, Schloss 14.00 Uhr: „In den
Untergrund“ – Führung in die (historischen)
Abgründe des Moerser Schlosses, Schlosshof
14.15 Uhr: Hüsch-Gemisch, Rezitationen von Hanns
Dieter Hüsch zum 101. Geburtstag mit Jörg
Zimmer, Schlossplatz 14.45 Uhr: „Die Herren
von Moers und ihre Burg“ – Familienführung durch
die Dauerausstellung, Foyer Haupteingang,
Schloss 15.00 Uhr: Theaterführung - Das S.T.M
zeigt Orte, die sonst für Zuschauer und
Zuschauerinnen nicht zugänglich sind. Lassen Sie
sich von der Faszination des Theaters verzaubern
– auch abseits der Vorstellungen gibt es dort
Spannendes zu sehen.
Anmeldung am
Infostand des Theaters, der auch Treffpunkt ist.
15.00 Uhr: „Alles, was die Zeit behält“ –
JUNGES S.T.M I Schloss, Theatereingang 2060.
Zeitreisen ist eigentlich nur für Erwachsene,
aber eine mutige Gruppe macht sich trotzdem auf
den Weg zu den Stimmen der Vergangenheit –
irgendwas muss die Menschheit doch aus der
Weltgeschichte mitgenommen haben! Sie treffen
auf kluge Köpfe, kritische Umstände und auf
Worte, die lange nachhallen. In einer Sache sind
sich die Zeitreisenden sicher: Vergangenes ist
nicht vergangen, um vergessen zu werden!
Tickets im Vorverkauf und ggf. am Infostand
15.15 Uhr: Führung durch die Ausstellung
„ToleranzRäume“, Schlossplatz 15.30 Uhr:
Lesung zum Literatur- und Fotoprojekt des AWO KV
Wesel e. V. „Ich bin auf einem langen Weg“, Gaby
Herchert und Asiye Koc, Wiese am Pulverhaus
15.30 Uhr: Familienführung durch die
Mitmachausstellung „ZEITREISE. Kinderleben um
1900“, 2. Obergeschoss im Schloss
15.45
Uhr: Kurzführung durch die Hanns Dieter Hüsch
Dauerausstellung I Foyer Haupteingang, Altes
Landratsamt 16.15 Uhr: Hüsch-Gemisch,
Rezitationen von Hanns Dieter Hüsch zum 101.
Geburtstag mit Jörg Zimmer, Schlossplatz
16.30 Uhr: „Moers in the 20th Century“ Führung
in englischer Sprache durch die Dauerausstellung
im Haus der Demokratiegeschichte, Foyer
Haupteingang, Altes Landratsamt
16.45
Uhr: Führung durch die Ausstellung
„ToleranzRäume“, Schlossplatz Abendprogramm
Special 19.00 Uhr: „30 Jahre Zenit“ -
ComedyArts Special zum 50. Geburtstag mit Nessi
Tausendschön, Schlosshof Eine Veranstaltung
des Internationalen CommedyArts Festival Moers
in Kooperation mit dem SOROPTIMIST CLUB Moers
Niederrhein und dem Grafschafter Museum
(Tickets müssen im Vorfeld erworben werden!)
Ganztägiges Angebot: Mitmach-Kunstaktion
„Vielfalt“ mit Nico Kupschuss, Schlossplatz
Erdbeerfest des Inner Wheel Club Moers, Musenhof
Glasmalerei, Musenhof
Kaffee & Kuchen und
Kinderschminken, Sozialprojekte Niederrhein e.
V., Schlossplatz Mosaik-Untersetzer
herstellen, Musenhof Kaffee & Kuchen und
Info, Erinnern für die Zukunft Moers e. V.,
Schlossplatz Mittelalterlager der Freien
Rheinischen Rotte, Musenhof
Flaggenausstellung Zitate Hanns Dieter Hüsch,
Schlossvorplatz Gewürzmemory, Musenhof
Quiz zum Thema „Vielfältiges Moers“, Schloss
Duftöle herstellen, Musenhof Waffeln und Co.,
KiTa St. Josef, Musenhof
Toleranz-Button-Bastelwerkstatt, Schlossplatz
Ausstellung der Ergebnisse der
ReKi-Töpferwerkstatt unter der Leitung von Jan
Heining, entstanden im Rahmen des Kulturrucksack
NRW 2026 ToleranzRäume - Outdoor-Ausstellung
auf dem Schlossplatz
Die Ausstellung
ToleranzRäume des Vereins Toleranz-Tunnel e. V.
zeigt Besuchern und Besucherinnen, wie sie sich
in ihrem Alltag für mehr Toleranz und Respekt
einsetzen können. Der auffällige
Toleranz-Container lädt Menschen aus allen
Lebenswelten ein, zu erleben und zu diskutieren,
wie Toleranz in unserem Zusammenleben
funktionieren kann, aber auch wo sie ihre
Grenzen hat: Toleranz wird in den ToleranzRäumen
ganz klar als Verhandlungssache betrachtet.
Nicht alle müssen oder können alles
tolerieren. Was kann und will unsere
Gesellschaft aushalten? Und was ich selbst? An
manchen Grundlagen kann, darf nicht gerüttelt
werden. Das gilt für unser Grundgesetz und die
darin festgehaltenen Grundrechte.
Das
Projekt in Moers wird gezeigt vom Grafschafter
Museum in Kooperation mit Erinnern für die
Zukunft Moers e. V., der Gesellschaft für
christlich-jüdische Zusammenarbeit Moers und der
Fachstelle für Demokratie.
Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 11:00 Uhr -
18:00 Uhr Veranstaltungsort Schlossplatzt,
Schloss, Musenhof und Haus der
Demokratiegeschichte. Veranstalter Grafschafter
Museum im Moerser Schloss
Moers:
Mami und Mini - Kinderflohmarkt Der
Kinderflohmarkt für Secondhand Kindertextilien,
Spielzeug und Zubehör. Der Mami & Mini
Kinderflohmarkt ist der ideale Ort, um alles
rund ums Baby- und Kindesalter zu finden – von
Kleidung über Spielzeug bis hin zu praktischen
Alltagshelfern. Entdecke gebrauchte Schätze zu
fairen Preisen und stöbere durch eine Vielzahl
an tollen Angeboten!
Besucherpreise:
Early Bird Ticket: 6 Euro Eintritt: 4 Euro Der
Eintritt an der Tageskasse kann ausschließlich
mit der Karte bezahlt werden. Es wird kein
Bargeld mehr angenommen! Zusätzliche Hinweise:
Hunde sind nicht gestattet! Gastro-Ecke und
Umkleiden vorhanden. Weitere Informationen
unter: www.mami-mini.com.
Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 11:00
Uhr - 16:00 Uhr .Veranstaltungsort Am
Sportzentrum 5, 47445 Moers.
Moers: Alles, was die Zeit behält. Generation T
2060.
Zeitreisen ist eigentlich nur für Erwachsene,
aber eine mutige Gruppe macht sich trotzdem auf
den Weg zu den Stimmen der Vergangenheit –
irgendwas muss die Menschheit doch aus der
Weltgeschichte mitgenommen haben! Sie treffen
auf kluge Köpfe, kritische Umstände und auf
Worte, die lange nachhallen.

In einer Sache sind sich die Zeitreisenden
sicher: Vergangenes ist nicht vergangen, um
vergessen zu werden! Eintritt: 10 Euro, ermäßigt
5 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 15:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Studio.
Lehmpastor Felke – als Repelen noch ein Kurort
war
Auf den Spuren des
„Lehmpastors" Emanuel Felke und seinen Kurgästen
geht es durch den historischen Repelener
Jungbornpark. Über Stock und Stein laufen wir
barfuß über den abwechslungsreichen
Gesundheitspfad und entdecken dabei die
„Repelener Methode: Licht-Luft-Wasser-Lehm", die
schon vor über 100 Jahren vielen Menschen
geholfen hat.

Der Rundgang endet mit dem Besuch des Felke
Museums und des Kräutergartens. Geführt von
Christa Wittfeld. Treffpunkt: Felke Museum bzw.
Felkedenkmal im Jungbornpark Hinweis: Der Besuch
des Barfußpfades ist auch ohne Führung möglich.
Kosten: 9 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 15:00
Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort Felke Museum
bzw. Felkedenkmal im Jungbornpark.
Veranstaltungsort Jungbornpark. Adresse Am
Jungbornpark, 47445 Moers Repelen
Moers: Bunt geschminkt tanzen die
Blätter - Chorgesang der Extraklasse
Werke von Brahms, Kinzler und Boulanger 17
Uhr Öffentliche Generalprobe Das Vokalensemble
TonKunstAtelier Köln, bietet Chormusik auf
höchstem Niveau. Unter der Leitung der
preisgekrönten jungen Dirigentin Anna Goeke
entwickelt es neue Konzertformate und verzaubert
mit romantischen Chorklängen sein Publikum.

Unter dem Titel „Bunt geschminkt tanzen die
Blätter“ führt das Ensemble gemeinsam mit dem
Pianisten Tobias Krampen Musik für Klavier und
Chor sowie A-cappella-Musik von Brahms, Kinzler,
Boulanger u.a. auf. TonKunstAtelier Köln Anna
Goeke, Leitung Tobias Krampen, Klavier.
Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 18:00 Uhr.
Veranstaltungsort Kammermusiksaal (Martinstift).
Veranstalter Stadt Moers - Moerser
Musikschule,Filder Straße 126, 47447 Moers.
50. Internationales ComedyArts
Festival Moers Nessi Tausendschön: 30 Jahre
Zenit
Einlass: 18.30 Uhr Zurück
zu den Wurzeln in eine historische Kulisse:
Anlässlich des Internationalen Museumstags und
in Kooperation mit dem Grafschafter Museum kehrt
das Festival an den Ort zurück, der seine
Geschichte in den frühen 80ern prägte – den
Moerser Schlosshof. Seit 30 Jahren ist Nessi
Tausendschön auf deutschsprachigen Bühnen
zuhause und genau vor 30 Jahren war sie auch zum
ersten Mal zu Gast in Moers.

Passend zum 50-jährigen zelebriert Nessi für
Euch 30 Jahre Zenit– Operation „Goldene Nase“.
Freut euch auf eine intime Veranstaltung, welche
die einzigartige Atmosphäre des Moerser
Schlosses mit hochkarätiger, komischer Kunst
verbindet.
Hier gehts zu dem Ticketverkauf
Weitere Infos
zum ComedyArts Festival Moers
Veranstaltungsdatum 17.05.2026 - 19:00 Uhr.
Veranstaltungsort Innenhof Moerser Schloss.
Veranstalter Jugend-Kultur-Zentrum
'Bollwerk 107.
Tag der
Kinderbetreuung am 11. Mai 2026
Deutscher Verein für öffentliche und private
Fürsorge e.V. hebt gesellschaftliche Bedeutung
der Arbeit pädagogischer Fachkräfte und
Kindertagespflegepersonen hervor.
Bundesweit sorgen über 800.000 Kita-Fachkräfte
und Kindertagespflegepersonen jeden Tag dafür,
dass Kinder bestmöglich gefördert werden und
ihre Eltern Beruf und Familie besser miteinander
vereinbaren können.
Der Deutsche Verein
(DV) setzt sich seit vielen Jahren für die
Sicherstellung und Weiterentwicklung dieses für
Kinder und ihre Familien, aber auch für den
gesellschaftlichen Zusammenhalt und die
Wirtschaft so zentralen Infrastrukturangebotes
ein. Ohne die Arbeit und das Engagement der
Erzieher*innen und Kindertagespflegepersonen in
den Einrichtungen und Kindertagespflegestellten
wäre eine kind-, familien- und
sozialraumorientierte Erziehung, Bildung und
Betreuung unmöglich.
DV-Vorständin Dr.
Verena Staats betont: „Pädagogische Fachkräfte
und Kindertagespflegepersonen sind echte
Multitalente: Sie begleiten die Kinder beim
Spielen und Lernen, trösten in allen Lebenslagen
und sind Vertrauenspersonen und Vorbilder
zugleich. Mit ihrer wertvollen Arbeit leisten
sie einen wichtigen Beitrag für das unbeschwerte
Aufwachsen unserer Kinder.“
Der Tag der
Kinderbetreuung soll dazu beitragen, der
außerfamiliären Kindertagesbetreuung in
Deutschland den Stellenwert zu verleihen, der
ihr zusteht. Der Aktionstag wurde 2012 ins Leben
gerufen und findet seitdem jährlich statt. Seit
2017 wird der Tag der Kinderbetreuung von der
Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
koordiniert. Weitere Informationen gibt es unter
www.tag-der-kinderbetreuung.de.
Bundesweite Ernährungsstudie: Kleve
wurde für das Nationale Ernährungsmonitoring
ausgewählt Für die
nemo-Ernährungserhebung werden ab vom 11. bis
zum 31. Mai 2026 Hausbesuche und Interviews in
Kleve durchgeführt. Bild: Oracle Life Sciences.
Das Nationale Ernährungsmonitoring kommt vom
11.05.2026 bis 31.05.2026 nach Kleve. Mit dem
Nationalen Ernährungsmonitoring, kurz nemo,
erfasst das Max Rubner-Institut im Auftrag des
Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung
und Heimat ab April den Lebensmittelverzehr der
Menschen in Deutschland. Kleve wurde nach einem
Zufallsverfahren für die Beteiligung an der
nemo-Studie ausgewählt, wobei Kriterien wie
Bevölkerungsdichte und Gemeindegröße eine Rolle
spielten. Damit ist Kleve einer von 120 Orten in
Deutschland, an denen die Daten erhoben werden.
Mit nemo soll erforscht werden, was die
Menschen in Deutschland essen und wie gut sie
mit wichtigen Nährstoffen versorgt sind. Dazu
werden bundesweit mehr als 3.000 Personen
zwischen 18 und 80 Jahren befragt und
untersucht. Die zufällig ausgewählten
Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer in Kleve
werden aus dem Adressregister des
Einwohnermeldeamtes gezogen und erhalten ein
Einladungsschreiben.
„Die Stichprobe
steht stellvertretend für alle 18- bis
80-Jährigen in ganz Deutschland“, erklärt Prof.
Dr. Tanja Schwerdtle, Präsidentin des Max
Rubner-Instituts. „Damit später zuverlässige
Aussagen für die Gesamtbevölkerung getroffen
werden können, ist es wichtig, dass möglichst
viele der Eingeladenen mitmachen.“
Für
die Durchführung der Studie wurde Oracle Life
Sciences beauftragt. Wer teilnimmt, wird
persönlich und telefonisch interviewt sowie
körperlich untersucht. Im Auftrag von Oracle
Life Sciences sind dafür Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Infratrend Forschung GmbH in
Kleve unterwegs, denn die Befragungen und
Messungen finden größtenteils bei den
Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern zu Hause
statt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten
anschließend ihre individuellen Laborwerte und
eine detaillierte Rückmeldung zu ihrem
persönlichen Versorgungsstatus. Zusätzlich gibt
es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 55
Euro.
Für Politik und Wissenschaft sind
verlässliche Informationen über die
Ernährungssituation der Menschen besonders
wichtig, etwa als Basis für ernährungspolitische
Entscheidungen. Somit leisten die
Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer in Kleve
einen wichtigen Beitrag für Forschung und
Gesellschaft. Die Ergebnisse der nemo-Studie
ermöglichen es, die aktuelle Ernährungssituation
der Erwachsenen in Deutschland fundiert
einzuordnen. Damit schließt das Nationale
Ernährungsmonitoring die Datenlücke zur letzten
vergleichbaren Erhebung, der Nationalen
Verzehrsstudie II, die rund 20 Jahre
zurückliegt.
Weiterführende
Informationen: nemo-Studie auf der Website
des Max Rubner-Instituts:
https://www.mri.bund.de/de/humanstudien/laufende-humanstudien/nationales-ernaehrungsmonitoring-nemo/
nemo-Projektseite mit Informationen für
Studienteilnehmende: https://nemo-studie.de/
Hintergrund: das Nationale
Ernährungsmonitoring – nemo Das Nationale
Ernährungsmonitoring, nemo, hat das Ziel, die
Ernährungssituation der Bevölkerung in
Deutschland zu erfassen und zu bewerten und
daraus Handlungsempfehlungen für die Politik
abzuleiten. Repräsentative Daten über
Ernährungsverhalten, Lebensmittelverzehr,
Nährstoffzufuhr und Nährstoffstatus der
Bevölkerung sind für eine wissenschaftsbasierte
Politikberatung unverzichtbar.
Daher hat das Bundesministerium für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) das
Max Rubner-Institut beauftragt, diese Daten zu
erheben und regelmäßig zu aktualisieren.
Zum Auftakt von nemo wurden
Online-Befragungen für Erwachsene, Kinder und
Jugendliche durchgeführt. Ein weiterer Teil von
nemo ist eine Studie, bei der die Teilnehmenden
persönlich und telefonisch befragt sowie
körperlich untersucht werden. Erfasst werden
unter anderem Lebensmittelverzehr,
Ernährungsgewohnheiten, die Einnahme von
Nahrungsergänzungsmitteln und Körpermaße.
Über Bioproben wird zudem die Versorgung mit
bestimmten Nährstoffen ermittelt, beispielsweise
Vitamin D und Jod. Untersucht werden Erwachsene
zwischen 18 und 80 Jahren sowie Kinder ab einem
Jahr.
Freie Beratungstage in Dinslaken vom 11.
bis 13. Mai: Fragen rund um das Thema Pflege
Anlässlich des Internationalen
Tages der Pflege am 12. Mai 2026 bietet die
Pflegeberatung der Stadt Dinslaken – vertreten
durch Sarah Köster und Benedikt Terhorst – in
der kommenden Woche offene Beratungstage ohne
vorherige Terminvereinbarung an.
Die
Beratung richtet sich an alle Bürgerinnen und
Bürger der Stadt Dinslaken und findet vom
11.05.2026 bis einschließlich 13.05.2026 jeweils
von 09:00 bis 12:00 Uhr im Seniorenbüro, im
Erdgeschoss des Stadthauses
(Wilhelm-Lantermann-Straße 65) statt.
Interessierte werden gebeten, nach Möglichkeit
aktuelle Unterlagen zur Pflegeversicherung sowie
ggf. bereits vorliegende Anträge oder Bescheide
mitzubringen.

Sarah Köster und Benedikt Terhorst beraten Sie
gerne zum Thema Pflege.
Dinslaken: KiJuPa tagt Am Dienstag,
den 19. Mai 2026, tagt das Dinslakener Kinder-
und Jugendparlament. Die öffentliche Sitzung
beginnt um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses am
Platz d’Agen. Tagesordnungen und Unterlagen zu
den Sitzungen des KiJuPa sowie generell zu
Ausschuss- und Ratssitzungen sind grundsätzlich
im Ratsinformationssystem abrufbar: https://ris.dinslaken.de.

NRW: 3,2
Millionen Menschen waren 2025 armutsgefährdet
* 17,8 % der Menschen in NRW waren
2025 von Armut bedroht * Fast die Hälfte der
Erwerbslosen ist betroffen * Junge Menschen
sind überdurchschnittlich oft betroffen
Rund 3,2 Millionen Personen in
Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2025 von
relativer Einkommensarmut betroffen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, entspricht das
einer Armutsgefährdungsquote von 17,8 %. Im Jahr
2024 lag dieser Wert bei 18,1 %. Als
armutsgefährdet gelten Menschen, die weniger als
60 % des mittleren bedarfsgewichteten
Haushaltseinkommens (sogenanntes
Nettoäquivalenzeinkommen) zur Verfügung haben.
Im Jahr 2025 galt somit ein
Einpersonenhaushalt in Nordrhein-Westfalen mit
weniger als 1.317 Euro netto pro Monat als von
Armut bedroht. Höchstes Armutsrisiko in der
Region Dortmund Die höchste
Armutsgefährdungsquote in Nordrhein-Westfalen
wurde mit 20,9 % für die
Raumordnungsregion Dortmund berechnet. Darauf
folgten die
Raumordnungsregionen Duisburg/Essen mit 20,8 %
und Emscher-Lippe mit 20,5 %.
Die niedrigste Armutsgefährdungsquote gab es mit
13,3 % in der Raumordnungsregion Siegen. Die
nächsthöheren Quoten fanden sind in den
Regionen Arnsberg mit 14,5 % und Bonn mit
14,6 %.
•
Knapp die Hälfte der Erwerbslosen von Armut
bedroht Fast die Hälfte der Erwerbslosen
(48,4 %) war 2025 von relativer Einkommensarmut
betroffen. Das betraf rund 190.000 Personen. Die
Armutsgefährdungsquote der Erwerbstätigen war
mit 8,6 % demgegenüber deutlich geringer;
absolut betrachtet war die Zahl der
armutsgefährdeten Menschen unter den
Erwerbstätigen mit rund 772.000 Personen jedoch
fast fünfmal so hoch.

Unter den Nichterwerbspersonen,
also Personen, die nicht für die Aufnahme einer
Arbeit zur Verfügung stehen, wiesen Rentnerinnen
und Rentner sowie Pensionärinnen und Pensionäre
mit 18,4 % die niedrigste Armutsgefährdungsquote
auf. Bei sonstigen Nichterwerbspersonen im Alter
von mindestens 18 Jahren war die
Armutsgefährdungsquote mit 46,2 % mehr als
doppelt so hoch.
Zu den sonstigen
Nichterwerbspersonen zählen hier alle Personen
ab 18 Jahren, die ihren überwiegenden
Lebensunterhalt nicht aus einer Rente oder
Pension beziehen. Das sind beispielsweise
Hausfrauen und Hausmänner, ältere Menschen ohne
Rente bzw. Pension oder Studierende ohne
Nebenjob.
•Lediglich
8,1 % der Menschen mit hohem Bildungsabschluss
waren von Armut bedroht Ein weiterer Faktor für
die Häufigkeit von relativer Einkommensarmut ist
die Qualifikation: Hat die Person mit dem
höchsten Einkommen im Haushalt maximal einen
Abschluss der Sekundarstufe I (z. B. Haupt- oder
Realschulabschluss), so lag das Armutsrisiko bei
42,2 %, gegenüber 8,1 % bei einem hohen
Bildungsabschluss (z. B. Studium).
• Kinder, Jugendliche
und junge Erwachsene überdurchschnittlich häufig
von Armut betroffen Sowohl Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren als auch junge
Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren waren
2025 zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil
von relativer Einkommensarmut betroffen. So
lebte knapp jede vierte minderjährige Person in
einem einkommensarmen Haushalt (23,4 %).
Bei den jungen Erwachsenen traf dies auf
25,3 % zu. Beide Gruppen zusammen machten mit
rund 1,0 Millionen Menschen ein Drittel der
armutsgefährdeten Personen aus. Menschen im
Alter von 50 bis 64 Jahren waren mit 13,5 % am
seltensten von relativer Einkommensarmut
betroffen. Diese und weitere Ergebnisse zum
Thema Armut finden Sie auch im Internet auf
unserer Themenseite
Armut.
11,7 % der
Bevölkerung in Deutschland lebten 2025 in
überbelegten Wohnungen • Besonders
betroffen waren ausländische Erwachsene (30,8 %)
• Überbelegungsquote in Städten (16,9 %)
dreimal so hoch wie in ländlichen Gebieten (5,5
%)
Die Suche nach geeignetem und
bezahlbarem Wohnraum wird für viele immer
schwerer. Das gilt vor allem für jene, die mehr
Platz brauchen. 11,7 % der Bevölkerung in
Deutschland lebten 2025 in überbelegten
Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach Endergebnissen der Erhebung zu
Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC)
mitteilt.
Die Überbelegungsquote
ist innerhalb von fünf Jahren kontinuierlich
gestiegen: Im Jahr 2020 hatten noch 10,2 % der
Menschen hierzulande in Wohnungen gelebt, die
für die Zahl der Personen zu wenig Zimmer
hatten.
Ausländische Bevölkerung ab
18 Jahren knapp fünfmal so häufig in
überbelegten Wohnungen wie deutsche Erwachsene
Erwachsene mit ausländischer Staatsangehörigkeit
zählen zu den besonders von Überbelegung
betroffenen Gruppen: In der ausländischen
Bevölkerung ab 18 Jahren war der Anteil in
überbelegten Wohnungen 2025 mit 30,8 % knapp
fünfmal so hoch wie unter deutschen
Staatsangehörigen ab 18 Jahren (6,7 %).
Auch armutsgefährdete Menschen (27,4 %) zählen
zu den besonders betroffenen Gruppen. Haushalte
mit Kindern häufiger betroffen Wer in einem
Haushalt mit Kindern lebt, war 2025 mit 17,6 %
überdurchschnittlich betroffen. Menschen in
Haushalten ohne Kinder lagen mit 7,2 % unter dem
Durchschnitt (11,7 %).
Unter den
Haushalten mit Kindern waren zwei Erwachsene mit
mindestens drei Kindern (32,1 %) sowie
Alleinerziehende und deren Kinder (29,6 %) mit
am stärksten von beengten Wohnverhältnissen
betroffen. Unter den Haushalten ohne Kinder
lebten zwei Erwachsene (3,3 %) 2025 anteilig am
seltensten in überbelegten Wohnungen. Unter
Alleinlebenden war die Quote mit 12,6 % deutlich
höher.
Gemäß EU-SILC-Definition
gilt die Wohnung eines Einpersonenhaushalts als
überbelegt, wenn es nicht mindestens zwei
Zimmer, also etwa ein getrenntes Wohn- und
Schlafzimmer gibt.

Auch bei der Betrachtung der
Bevölkerung nach Alter zeigt sich, dass der
Wohnraummangel häufig Kinder und Jugendliche
betrifft: Unter Minderjährigen lag der Anteil
derjenigen, die in Wohnungen mit zu wenig
Zimmern lebten, 2025 bei 19,0 %. Am seltensten
waren ältere Menschen ab 65 Jahren (3,1 %) von
Überbelegung betroffen.
In Städten
lebten 16,9 % der Menschen 2025 in überbelegten
Wohnungen Die Überbelegungsquoten 2025 machen
zudem deutlich, dass Wohnraum vor allem in
Städten knapp ist. So war der Anteil der
Menschen in überbelegten Wohnungen in größeren
Städten (16,9 %) deutlich höher als in Vororten
und kleineren Städten (9,6 %) und dreimal so
hoch wie in ländlichen Gebieten (5,5 %).

Überbelegungsquote im EU-Schnitt höher als
in Deutschland Im EU-Durchschnitt lag die
Überbelegungsquote laut EU-Statistikbehörde
Eurostat 2025 mit 16,8 % höher als in
Deutschland (11,7 %). In Rumänien (40,4 %) und
Lettland (38,9 %) lebten anteilig die meisten
Menschen in überbelegten Wohnungen, in Zypern
(2,2 %) und den Niederlanden (4,1 %) die
wenigsten.
Notdienst an Christi Himmelfahrt -
Enni ist auch am Feiertag jederzeit erreichbar
Die Enni ist auch am Feiertag
„Christi Himmelfahrt“ am Donnerstag, 14. Mai, im
Einsatz. Bei akuten Störungen oder Notfällen im
Bereich Energie, Wasser, Abwasser oder Straßen
können Kundinnen und Kunden den
Bereitschaftsdienst rund um die Uhr unter
02841 / 104‑114 erreichen. Die Kundenzentren
bleiben am Feiertag naturgemäß geschlossen,
öffnen am Freitag danach aber wieder zu den
regulären Servicezeiten.
Moers:
Geänderte Abfallabfuhr durch „Christi
Himmelfahrt“ - Touren verschieben sich um einen
Tag Der Feiertag Christi
Himmelfahrt am Donnerstag, 14. Mai, wirkt sich
auf die Abfallabfuhr in Moers aus. Die regulär
donnerstags stattfindenden Touren werden auf
Freitag, 15. Mai, verlegt, die Freitagstouren
wiederum auf Samstag, 16. Mai. Betroffen ist die
Abfuhr von Restabfall, Biotonnen, Altpapier und
gelben Tonnen/Säcken.
Die Enni bittet
alle Haushalte, die Abfallbehälter am geänderten
Abfuhrtag rechtzeitig bereitzustellen. Alle
Änderungen sind auch im Enni‑Abfallkalender und
in der App „Meine Enni“ berücksichtigt.
Zusätzlich bietet die App einen praktischen
Erinnerungsservice. Der Kreislaufwirtschaftshof
bleibt auf Grund des Feiertags am 14. Mai
geschlossen.
Wesel: EAW. Thementag Gründung. Von
der Idee zum Unternehmen – Finanzierung &
Förderung: Workshop für Gründende
In Kooperation mit der NRW.Bank bietet die
EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel
(EAW) allen Existenzgründerinnen und
Existenzgründern im Kreis Wesel am Dienstag, 12.
Mai 2026, einen umfassenden und kostenfreien
Workshop zur Entwicklung eines Geschäftsmodells
an.
In dem mehrstündigen Workshop
beleuchten die Teilnehmenden zunächst die
Entwicklung eines Geschäftsmodells und
entwickeln Ideen zur Realisierung. Im Anschluss
erhalten sie einen Überblick über die Basis
einer guten Finanzplanung und den Businessplan
aus Sicht einer Bank. Erfahrungsberichte aus
Bankgesprächen lassen Fallstricke zu Tage treten
und zeigen auf, worauf Banken besonderen Wert
legen. Darüber hinaus werden Ablehnungsgründe
bei Finanzierungsanfragen Gegenstand des
Workshops sein.
Die Vorstellung von
Fördernetzwerken, deren Produkten und weitere
Unterstützungsmöglichkeiten runden das Thema ab.
Lukas Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft: „Mit diesem Angebot unterstützen wir
Gründende bei dem Schritt in die
Selbstständigkeit. Das bietet Orientierung und
eine gute Grundlage, gerade in der Anfangsphase.
Und das ganze kostenlos.“
Wann:
Dienstag, 12. Mai 2026, von 9.30 Uhr bis 15 Uhr
Wo: Westenergiegebäude Wesel, Raum UN04, Reeser
Landstraße 41, 46483 Wesel am Rhein
Dinslaken: Feierabendmarkt 2026 – Musik
und Begegnung auf dem Altmarkt Am
Freitag, den 15. Mai 2026, startet der
Dinslakener Feierabendmarkt in die neue Saison
und verwandelt den Altmarkt erneut in einen
lebendigen Treffpunkt mitten in der
Innenstadt. Von Juni bis einschließlich
September lädt der Markt dann wie gewohnt an
jedem 1. und 3. Freitag im Monat von 16:00 bis
20:00 Uhr zum entspannten Wochenausklang ein.

Am 15. Mai 2026 wird die neue
Feierabendmarkt-Saison in Dinslaken eröffnet.
Ob nach Feierabend, zum Start ins
Wochenende oder einfach für einen geselligen
Moment zwischendurch – der Feierabendmarkt
bietet auch in diesem Jahr wieder ein
vielfältiges Angebot: Von herzhaften Snacks wie
Pommes und Crêpes über kulinarische
Spezialitäten wie neapolitanische Pizza,
thailändische Bowls und kleine
Feinkostspezialitäten bis hin zu regionalen
Bieren, vielfältigen Weinen und erfrischenden
Getränken ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Musikalisch dürfen sich Besucher*innen
ebenfalls auf besondere Highlights freuen: Am
19. Juni gibt es elektronische Musik von dem
DJ-Team von Barese. An den übrigen Terminen
sowie auch zum Start am 15. Mai sorgen
wechselnde Singer-Songwriter mit eigenen Liedern
oder Coversongs für abwechslungsreiche
musikalische Begleitung.
Auch
Bürgermeister Simon Panke freut sich über den
bevorstehenden Start in die Saison: "Ab den
ersten Frühlings-Sonnenstrahlen können viele
Menschen kaum noch abwarten, bis die neue
Feierabendmarktsaison beginnt. Und tatsächlich
ist dann wieder die halbe Stadt auf den Beinen
und auf dem Altmarkt, man sieht überall bekannte
Gesichter und das Gemeinschaftsgefühl ist
grandios. Der Winter ist vorbei - jetzt geht
es endlich wieder los!"
Das bewährte
Konzept bleibt erhalten: Vielfältige Foodtrucks
und besondere gastronomische Angebote schaffen
eine einladende Atmosphäre mitten in der Stadt -
offen und zugleich gemütlich. Ein idealer Ort
zum Ankommen, Genießen und Zusammensein. Weitere
Informationen, Termine und Eindrücke zum
Feierabendmarkt 2026 finden Sie unter: www.dinslaken.de
Kreis Klever KulTourtage im Museum
Kurhaus Kleve Am Samstag und
Sonntag, dem 16. und 17. Mai 2026 finden die
„26. Kreis Klever KulTourtage“ statt. Das Museum
Kurhaus Kleve nimmt teil und hat am Samstag, dem
16. Mai 2026 von 11–21 Uhr geöffnet und am
Sonntag, dem 17. Mai 2025 von 11–17 Uhr. Der
Eintritt und die Teilnahme an allen
Veranstaltungen sind an diesem Wochenende
kostenlos.

Das Museum Kurhaus Kleve hat auch in diesem Jahr
ein attraktives Programm zusammengestellt, das
sich besonders am Sonntag an die ganze Familie
richtet:
Samstag, 16. Mai 2026 18 Uhr:
Konzert des Ensemble KLEFOR Das Ensemble
KLEFOR (Klever Freundschaftsorchester) ist ein
integratives Musikprojekt in Kleve, das seit
Anfang 2022 Flüchtlinge und Einheimische
verbindet.
Das Orchester präsentiert ein
breites, internationales Repertoire, das von
Europa bis in den Nahen Osten (z.B. Amsterdam
bis Aleppo) reicht. Der Musikabend ist frei, die
Ausstellungssäle können bis ca. 21 Uhr
besichtigt werden.
Sonntag, 17. Mai 2026
11 Uhr: Filmpremiere „Kuh-Kalb-Maus“
Premiere des Films von Janusz Grünspek über den
Entstehungsprozess der bespielbaren Skulptur
„Kuh-Kalb-Maus“ von Nicole Peters, die zusammen
mit 631 Bürgerinnen und Bürger zwischen 5 und 83
Jahren das Projekt „Miteinander Großskulptur
Bedburg-Hau“ umgesetzt hat.
- 11.30 –
12.30 Uhr: Führung Öffentliche Führung durch die
Ausstellung „something that flees the hands“ und
die Sammlung des MKK - 14 – 14.45 Uhr:
Djembe Workshop für die ganze Familie Der
ausgebildete Schlagzeuger Klaus van Boekel
bietet für Interessierte aller Altersgruppen
einen Djembe Workshop an. Es sind keine
Vorkenntnisse nötig, einzig eine Lust am
Trommeln sollte vorhanden sein. - 16 – 16.45
Uhr: Djembe Workshop für die ganze Familie Der
ausgebildete Schlagzeuger Klaus van Boekel
bietet für Interessierte aller Altersgruppen
einen Djembe Workshop an. Es sind keine
Vorkenntnisse nötig, einzig eine Lust am
Trommeln sollte vorhanden sein.
Kopfkino-Vorlesen in der Stadtbücherei Kleve am
16. Mai 2026 Beim nächsten Kopfkino
in der Klever Stadtbücherei wird eine
Überraschungsgeschichte gelesen. Am Samstag, 16.
Mai 2026 gibt es ab 10:30 Uhr wieder ein
„Kopfkino“ in der Stadtbücherei Kleve,
Wasserstraße 30-32.

In gemütlicher Atmosphäre dürfen sich alle
Kinder diesmal auf ein ganz besonderes
Vorlese-Highlight freuen: Der Klever Vorleseclub
präsentiert einen Überraschungstext, der aus den
Vorschlägen der Wunschbox in der Kinder- und
Jugendbücherei ausgewählt wird.
Welche
Geschichte an diesem Vormittag lebendig wird,
bleibt also bis zum Start der Lesung spannend.
Die Lesung richtet sich an alle Kinder und
Junggebliebene ab dem Grundschulalter. Wie immer
ist der Eintritt zum Kopfkino selbstverständlich
frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Historisches Hiesfeld: Radtour auf den
Spuren der größten Landgemeinde Preußens
Der als Nachtwächter bekannte Gästeführer
Eduard Sachtje führt am Samstag, 16. Mai 2026,
von 14 bis circa 19 Uhr auf einer spannenden
Fahrt per Rad durch das historische Hiesfeld,
den Dorfkern, das Rotbachtal, Schmachtendorf und
Barmingholten.
Auf der rund 15 Kilometer
langen Strecke berichtet er vom Streit der
Lutheraner und der Reformierten, von der
ältesten Schule, der Dorfschule, vom Rittergut
Hiesfeld, vom Rotbach und den Mühlen, von der
Grafschaft und der Sträterei und von vielen
weiteren Kleinigkeiten am Wegesrand, zum
Beispiel dass die evangelische Kirche in
Hiesfeld die Mutterkirche der katholischen
Kirche in Dinslaken ist.
Wie es dazu
kam, erläutert Gästeführer Sachtje auf spannende
Art und Weise. Das Fahrrad dient dabei als
praktische Unterstützung für ein entspanntes
Vorankommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 7 Euro
pro Person und ist direkt vor Ort beim
Gästeführer zu entrichten.
Treffpunkt
ist die Bushaltestelle an der Krengelstraße
direkt an der evangelischen Kirche in Hiesfeld.
Eine verbindliche Anmeldung nimmt das Team der
Stadtinformation telefonisch unter 02064 – 66
222 oder per E-Mail an
stadtinformation@dinslaken.de gerne entgegen.
Internationaler
Museumstag im Voswinckelshof: Märchen. Küche.
Garten. Das Stadthistorische Zentrum
Dinslaken lädt zum Internationalen Museumstag am
Sonntag, 17. Mai 2026, zu einem kleinen, aber
feinen und bunten Programm ein. Der Eintritt ist
frei.
Um 15:00 Uhr startet eine der
beliebten Märchenlesungen, wie immer im
märchenhaften Ambiente des Dachgeschosses. Um
16:00 Uhr beginnt die zweite Lesung. Achtung: Es
werden unterschiedliche Märchen gelesen, die
Teilnahme lohnt sich also doppelt. Das Museum
dankt den Vorlesepatinnen für ihre
Unterstützung.
Die Eltern und alle
Interessierten sind herzlich eingeladen zu einer
Führung durch die neue Wechselausstellung „Küche
Kochen Esskultur“. Die Führung beginnt ebenfalls
um 16:00 Uhr.
Die Ausstellung „Küche
Kochen Esskultur“ stellt Kochbücher in den
Mittelpunkt und würdigt diese als historische
Quelle. Ausgehend von einer privaten
Kochbuchsammlung sowie Objekten aus dem
Stadthistorischen Zentrum, zeigt das Museum
verschiedene Kochkulturen. Zu sehen sind auch
Kuriosa: ein Kochbuch der Diktatoren, ein
Kochbüchlein für Kinder und die Broschüre eines
bekannten Food-Influencers.
Die Führung
schaut hinter die Kulissen der Esskulturen und
erklärt deren Kontinuitäten und Brüche. Und sie
zeigt auf, warum ein Kochbuch nicht nur
Kochbuch, sondern auch Werbeplattform sein kann.
Und warum steht eigentlich „Bernd, der Biber“ in
der Ausstellung?
Die Ausstellung „Küche
Kochen Esskultur“ ist bis zum 30. August 2026 im
Museum Voswinckelshof zu sehen.
Um 17:00
Uhr startet das Stadthistorische Zentrum die
neue Veranstaltungsreihe „Gartengespräche“ im
Museumsgarten am Voswinckelshof. Der
ehrenamtliche Museumsgärtner und die
Museumsleitung laden hierbei ein zu einem
Rundgang rund um den Voswinckelshof mit einem
exklusiven Blick in die restaurierte
Bollwerkskath und Erklärungen zum bald blühendem
Museumsgarten.
Der Museumsgarten im
Stadthistorischen Zentrum ist regelmäßig
Schauplatz von unterschiedlichen
Veranstaltungen. In den nächsten Jahren finden
Gartengespräche zu unterschiedlichen Themen und
in unregelmäßigen Abständen statt.
Der
Museumsgarten wurde 2025 mit Unterstützung des
Landes Nordrhein-Westfalen neu angelegt. Er ist
öffentlich zugänglich. Die Gartenarbeit wird
durch Patenschaften der Kita St. Anna, des
Vereins Bürgerhilfe und des Integrationscafés im
Johannahaus tatkräftig unterstützt. Der
ehrenamtliche Museumsgärtner ist ebenfalls
regelmäßig im Museumsgarten anzutreffen.
Teil des Museumsgartens sind die
Bollwerkskath und fünf Pflaumenbäume aus Agen,
die 2025 vom Städtepartnerschaftsverein
anlässlich des 50. Jubiläums mit der
französischen Stadt Agen gepflanzt wurden.
Weitere Führungen und Lesungen
Öffentliche Führungen durch die Ausstellung
„Küche Kochen Esskultur“: Samstag, 23. Mai,
15:00 Uhr, Sonntag, 19. Juli, 15:00 Uhr,
Sonntag, 23. August, 15:00 Uhr, Sonntag, 30.
August, 15:00 Uhr, Sonntag, 30. August, 16:30
Uhr Märchenlesungen:
Sonntag, 13.
September, 15:00 Uhr, Samstag, 14. November,
15:00 Uhr und Samstag, 5. Dezember, 15:00
Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Museum
Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags von
14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet
Barmingholten singt am 17. Mai
Am Sonntag, 17. Mai 2026 gibt es in
Dinslaken ab 17 Uhr für alle Fans der guten
Chormusik ein unterhaltsames Konzert der
bekannten Barmingholtener Chöre. Im Rahmen der
achtteiligen Konzertreihe, die den heimischen
musischen Vereinen angeboten wird, geht es jetzt
ins Zentrum der Stadt, in den Innenhof des
Dinslakener Rathauses. Das Konzert wird durch
die Stadt Dinslaken in Zusammenarbeit mit der
Arbeitsgemeinschaft musischer Vereinigungen in
Dinslaken 1985 organisiert.
Unter dem
Titel „Barmingholten singt“ bieten am 17. Mai
der Frauenchor Liederkranz Barmingholten 1984
und der älteste weltliche Chor Dinslakens, der
MGV Liederkranz Barmingholten 1889, ein
abwechslungsreiches Programm mit frischen und
fröhlichen Melodien, das den Besucherinnen und
Besuchern Freude und Zuversicht geben soll. Der
Männerchor wird dabei unterstützt vom Sängerbund
GHH-Sterkrade 1868 e.V.
Der Frauenchor
unter der Leitung von Rosemarie Luft wird das
Konzert eröffnen und beliebte Titel vortragen.
Auch der Männerchor unter der Leitung von Peter
Stockschläder hat passend zur Jahreszeit
schwungvolle Lieder eingeübt, die die Natur, die
Heimat und die Lebensfreude besingen.
Karten zum Preis von 10 Euro sind bei den
mitwirkenden Vereinen, der Stadtinformation am
Rittertor oder online unter
stadt-dinslaken.reservix.de zu erhalten. Einlass
in den Burginnenhof ist ab 16.30 Uhr. Bei
ungünstiger Witterung wird als Regenausweich die
benachbarte Kathrin-Türks-Halle genutzt.

Exporte im März 2026: +0,5 % zum
Februar Exporte (kalender- und
saisonbereinigte Warenausfuhren), März 2026
135,8 Milliarden Euro +0,5 % zum Vormonat
+1,9 % zum Vorjahresmonat Importe (kalender-
und saisonbereinigte Wareneinfuhren), März 2026
121,5 Milliarden Euro +5,1 % zum Vormonat
+7,2 % zum Vorjahresmonat Außenhandelsbilanz
(kalender- und saisonbereinigt), März 2026
14,3 Milliarden Euro
Im März 2026 sind
die deutschen Exporte gegenüber Februar 2026
kalender- und saisonbereinigt um 0,5 % und die
Importe um 5,1 % gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat März 2025 nahmen die Exporte um
1,9 % und die Importe um 7,2 % zu, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) anhand
vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.

Im März 2026 wurden kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von
135,8 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert
und Waren im Wert von 121,5 Milliarden Euro nach
Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz
schloss damit im März 2026 mit einem Überschuss
von 14,3 Milliarden Euro ab. Im Februar 2026
hatte der kalender- und saisonbereinigte
Außenhandelssaldo +19,6 Milliarden Euro
betragen. Im März 2025 hatte er bei
+19,9 Milliarden Euro gelegen.
Außenhandel mit EU-Staaten In die
Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU)
wurden im März 2026 kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von
78,4 Milliarden Euro exportiert und es wurden
Waren im Wert von 61,0 Milliarden Euro von dort
importiert. Gegenüber Februar 2026 stiegen die
kalender- und saisonbereinigten Exporte in die
EU-Staaten um 3,4 % und die Importe aus diesen
Staaten um 3,0 %.
In die Staaten der
Eurozone wurden Waren im Wert von
54,8 Milliarden Euro (+4,1 %) exportiert und es
wurden Waren im Wert von 40,8 Milliarden Euro
(+1,7 %) aus diesen Staaten importiert. In die
EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören,
wurden Waren im Wert von 23,6 Milliarden Euro
(+1,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert
von 20,1 Milliarden Euro (+5,7 %) von dort
importiert.
Außenhandel mit
Nicht-EU-Staaten In die Staaten außerhalb
der EU (Drittstaaten) wurden im März 2026
kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von
57,4 Milliarden Euro exportiert und es wurden
Waren im Wert von 60,5 Milliarden Euro aus
diesen Staaten importiert. Gegenüber
Februar 2026 sanken die Exporte in die
Drittstaaten um 3,3 % und die Importe von dort
stiegen um 7,4 %.
Die meisten deutschen
Exporte gingen im März 2026 in die Vereinigten
Staaten. Dorthin wurden kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von
11,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 7,9 %
weniger als im Februar 2026. Gegenüber dem
Vorjahresmonat März 2025 waren die Exporte in
die Vereinigten Staaten kalender- und
saisonbereinigt um 21,4 % niedriger.
Einen stärkeren Rückgang der Exporte in die USA
hatte es im Vorjahresvergleich zuletzt im Juni
2020 (-27,4 % gegenüber Juni 2019) gegeben. Die
Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im
Vergleich zum Vormonat um 3,2 % auf
7,4 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die
Volksrepublik China sanken im März 2026 im
Vergleich zum Februar 2026 um 1,8 % auf
6,0 Milliarden Euro.
Die meisten Importe
kamen im März 2026 aus der Volksrepublik China.
Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt
Waren im Wert von 15,6 Milliarden Euro
eingeführt. Das waren 4,9 % mehr als im
Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten
Staaten sanken um 3,7 % auf 8,0 Milliarden Euro.
Die Importe aus dem Vereinigten Königreich
nahmen im gleichen Zeitraum um 11,7 % auf
3,5 Milliarden Euro zu.
Originalwerte
für den Außenhandel (nicht kalender- und
saisonbereinigt) Nominal (nicht kalender-
und saisonbereinigt) wurden im März 2026 Waren
im Wert von 150,3 Milliarden Euro aus
Deutschland exportiert und Waren im Wert von
130,4 Milliarden Euro nach Deutschland
importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
März 2025 stiegen die Exporte damit um 6,9 % und
die Importe um 11,1 %. Die unbereinigte
Außenhandelsbilanz schloss im März 2026 mit
einem Überschuss von 19,8 Milliarden Euro ab. Im
März 2025 hatte der Saldo +23,2 Milliarden Euro
betragen.
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