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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

29. KW: Montag, 13. - Sonntag, 19. Juli 2026 - Themen u.a.:


Dinslaken: Glockenspiel an der Stadtbibliothek erklingt wieder
Am Donnerstag (16.07.), erklang um 16.16 Uhr erstmals nach langer Zeit wieder das Dinslakener Glockenspiel an seinem neuen festen Platz, der Stadtbibliothek auf der Duisburger Straße.

Bürgermeister Simon Panke und zahlreiche Unterstützer und Förderer, allen voran der Stadtmarketingverein Dinslaken e.V., wurden Zeuge des musikalischen Wohlklangs der 16 neuen Glocken, die in derselben Glockengießerei gefertigt wurden, wie das ursprüngliche Glockenspiel.

Mit dem originalgetreuen Nachbau des Glockenspiels ist nun ein Stück Dinslakener Geschichte zurück in die Innenstadt gekehrt. Die Glocken werden nun täglich um 11.55 Uhr, 14.55 Uhr und 17.55 Uhr läuten.

Wesel stellt mit Beteiligung die Weichen für die Sportentwicklung der kommenden Jahre
Wie sollen sich der Sport und die Sportstätten in Wesel in den kommenden zehn bis 15 Jahren entwickeln? Welche Angebote benötigen die Menschen, und wie können die Sportvereine angesichts gesellschaftlicher, demografischer und finanzieller Veränderungen zukunftsfähig aufgestellt werden?

Auftaktveranstaltung der Sportentwicklungsplanung Stadt, Sportvereine und Stadtsportverband starten gemeinsam in die Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung

Mit diesen Fragen befasste sich die Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung der Weseler Sportentwicklungsplanung am Montag, 29. Juni 2026. Vertreterinnen und Vertreter der Weseler Sportvereine, des Stadtsportverbandes, der Schulen, der Politik und der Stadtverwaltung kamen zusammen, um den weiteren Planungsprozess einzuleiten.

Begleitet wird dieser erneut vom Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps). Das Institut hatte bereits den im Jahr 2017 vom Rat der Stadt Wesel beschlossenen Sportentwicklungsplan erarbeitet. „Sport bringt die Menschen zusammen, stärkt das gesellschaftliche Miteinander und leistet wichtige Beiträge zur Integration, Inklusion und Gesundheitsförderung. Deshalb betrachten wir gemeinsam mit den Vereinen genau, welche Strukturen und Angebote künftig benötigt werden und welche Vorhaben realistisch umgesetzt werden können“, erklärt Bürgermeister Rainer Benien.

Zum Auftakt stellte Dr. Stefan Eckl vom ikps aktuelle Entwicklungen und Rahmenbedingungen vor. Dazu gehören unter anderem der demografische Wandel, ein verändertes Sportverhalten, neue Erwartungen an flexible Sportangebote sowie die angespannte Finanzlage vieler Kommunen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung der Vereinsmitgliedschaften, dass der organisierte Sport in Wesel weiterhin einen hohen Stellenwert besitzt: Zum 1. Januar 2026 waren insgesamt 15.662 Mitgliedschaften in Weseler Sportvereinen registriert.

Ein Schwerpunkt des weiteren Verfahrens liegt auf der Zukunft des vereinsorganisierten Sports. Gemeinsam mit den Weseler Sportvereinen sollen unter anderem Themen wie Nachwuchsgewinnung, ehrenamtliches Engagement, Mitgliederentwicklung, Integration und Inklusion sowie die Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Einrichtungen bearbeitet werden.

Darüber hinaus wird ein Konzept zur Weiterentwicklung der Weseler Sportplatzanlagen erarbeitet. Hierzu werden die vorhandenen Anlagen und ihre Nutzung untersucht sowie Standortprofile erstellt. In mehreren Workshops sollen die sportplatznutzenden Vereine ihre Erfahrungen und Bedarfe einbringen.

Eine Entscheidungsmatrix soll anschließend dabei helfen, notwendige Maßnahmen nachvollziehbar zu bewerten und Prioritäten zu setzen. In den kommenden Monaten werden zunächst die vorhandenen Grundlagendaten aktualisiert und ausgewertet. Für den Zeitraum von September 2026 bis Januar 2027 sind weitere Zukunftswerkstätten und Workshops mit den Sportvereinen vorgesehen.

Die Ergebnisse sollen anschließend in einem Abschlussbericht zusammengeführt und den politischen Gremien im Frühjahr 2027 vorgestellt werden. Ansprechpartner Team Schule und Sport

RepelenerKids feiern Vielfalt und Miteinander
Bei strahlendem Sommerwetter verwandelte sich das Außengelände der Offenen Einrichtung für Kinder RepelenerKids (,ReKi‘) am Freitag, 10. Juli, in einen bunten Treffpunkt für Familien.

Zahlreiche Kinder und ihre Familien genossen gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag auf dem Außengelände der RepelenerKids (Foto: pst).

Das Fest der Vielfalt setzte ein sichtbares Zeichen für Toleranz, Gemeinschaft und ein respektvolles Miteinander und lockte zahlreiche Kinder und ihre Familien an. Ziel der Veranstaltung war es, Begegnungen zu fördern, Vielfalt sichtbar zu machen und den Zusammenhalt im Stadtteil zu stärken. Für Begeisterung sorgte ein abwechslungsreiches Programm mit einem Clown und Ballonkünstler sowie drei Maskottchen. 

Dank der finanziellen Unterstützung von Klartext für Kinder e. V. konnten diese besonderen Highlights angeboten werden. Kreative Angebote wie Tattoos und Freundschaftsbänder sorgten für viel Freude bei den Kindern. Organisiert wurden sie gemeinsam mit dem AWO-Integrationszentrum, der Katholischen Kirchengemeinde St. Josef Moers und der Lindenschule.

Slush-Eis, Zuckerwatte und Popcorn rundeten das Angebot ab. Alle Angebote waren kostenfrei, sodass alle Familien, unabhängig von ihrer finanziellen Situation, unbeschwert teilnehmen konnten. Ein großer Dank gilt allen engagierten Eltern, die mit gespendeten Speisen und Getränken und ihrem Einsatz an den Verpflegungsständen zum Gelingen des Festes beitrugen. Ebenso bedankt sich das ,ReKi‘ bei allen Kooperationspartnern, Ehrenamtlichen und insbesondere bei Klartext für Kinder e. V. für die Unterstützung.


Keine Langeweile: Viele Tipps für die Sommerferien
Am Niederrhein gibt es in den kommenden Wochen jede Menge zu erleben. Hurra, endlich Sommerferien! Und nun? Diese Frage stellt sich am Niederrhein nicht. Die Region bietet auch in den kommenden sechs Wochen einen perfekten Mix aus Sport und Spiel, aus Kultur und Unterhaltung.

Die Bandbreite der Angebote ist riesig, wie diese Beispiel-Auswahl zeigt. Langeweile ist also ausgeschlossen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Reise in die Zeit vor 2.000 Jahren? An den Sommer-Wochenenden bis September laden im LVR-Archäologischen Park Xanten 
immer wieder neue Aktionen zum Mitmachen ein – zu lebendiger Archäologie für die ganze Familie.

Römische Handwerker, Gladiatoren, Legionäre und Archäologen beleben den Park und zeigen Ausschnitte aus dem Leben der Römer am Niederrhein. Am 8. und 9. August zeigt außerdem die Gladiatorenschule Amor Mortis, wie viel Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit die Gladiatoren in römischer Zeit mitbringen mussten.

Tierisch wird es dagegen in Kleve:  Im Juli und August wartet eine ganz besondere neue Veranstaltung auf alle Gäste des Tiergartens – die tierischen Sommerabende. Immer von donnerstags bis sonntags erweitert der Tiergarten Kleve seine Öffnungszeiten und ist von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

Es wartet eine einzigartige Abendatmosphäre mit spannenden Tierbeobachtungen, stimmungsvoller Live-Musik und vielem mehr „Herlinde“ können Besucherinnen und Besucher in Erkelenz kennenlernen: Sie nimmt die Gäste auf dem Markt in Empfang und berichtet über die Zeit, als die Erkelenzer spanisch wurden: Kaiser Karl V. rückt mit Waffengewalt bis kurz vor die Stadttore, denn er will verhindern, dass das Herzogtum Geldern an den reichen Herzog Wilhelm fällt.

Die Truppen des Kaisers, in dessen Reich die Sonne nicht untergeht, obsiegen, und so kommt Geldern – und damit Erkelenz – unter neue Herrschaft. Die Kostümführung am 9. August beginnt um 17 Uhr (Anmeldung erforderlich). Kostüm-Fans kommen auch in Willich auf ihre Kosten: Die traditionsreichen Schlossfestspiele Neersen (noch bis 30. August) bieten in diesem Jahr unter anderem „Miss Merkel – Mord in der Uckermark“, die Musik-Komödie „Aber bitte mit Schlager!“ und „Pocahontas“, das Familienstück für Zuschauer ab 5 Jahren.

Ob Streifzüge durchs Freilichtmuseum, Kulturgenuss auf Festivals oder Spiel und Spaß in Freizeitzentren – im niederrheinischen Sommer ist für jeden Geschmack etwas dabei. Eine Auswahl an Tipps für die NRW-Sommerferien sind gebündelt hier zu finden: www.niederrhein-tourismus.de/niederrhein/sommerferientipps-am-niederrhein

Auch das Niederrheinische Freilichtmuseum lohnt immer einen Besuch. Foto: Patrick Gawandtka



Baugenehmigungen für Wohnungen im Mai 2026: +24,7 % zum Vorjahresmonat
+16,6 % bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt
+12,6 % bei Einfamilienhäusern
+21,6 % bei Zweifamilienhäusern

Im Mai 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21 000 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,7 % oder 4 200 Baugenehmigungen mehr als im Mai 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 29,9 % oder 4 100 auf 17 800. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 % oder 100 auf 3 200.



Januar bis Mai 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an
Im Zeitraum von Januar bis Mai 2026 wurde in Deutschland der Bau von 104 700 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 15,4 % oder 13 900 Wohnungen mehr als von Januar bis Mai 2025.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Mai 2026 insgesamt 86 000 Wohnungen genehmigt, das waren 16,6 % oder 12 200 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 12,6 % (+2 200) auf 19 900.

Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 21,6 % (+1 100) auf 6 200 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 56 100 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 18,9 % (+8 900) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen blieb dagegen mit einem Anstieg von 0,1 % auf 3 900 Wohnungen (+5) nahezu unverändert. In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Mai 2026 insgesamt 1 700 Wohnungen (+26,8 %; +400) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.

Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Mai 2026 insgesamt 16 900 Wohnungen genehmigt, das waren 8,6 % oder 1 300 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

NRW: Einschätzungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nahmen 2025 um 11 % zu
* Rund 75.300 gemeldete Verfahren zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung
* In rund einem Viertel der Fälle lag eine akute oder eine latente Gefährdung des Kindeswohls vor
* Vernachlässigung war häufigste Form der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdung

Die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2025 im Rahmen ihres Schutzauftrags in rund 75.300 Fällen eine Einschätzung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgenommen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Fallzahl damit rund 11 % höher als ein Jahr zuvor. 2024 hatte es rund 68.000 Verfahren gegeben. Im Vergleich zu 2020 ist die Zahl sogar um rund 39 % gestiegen. Damals hatte die Zahl bei rund 54.300 Gefährdungseinschätzungen gelegen.



Die Fälle, bei denen die Jugendämter eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung feststellten, machten auch im Jahr 2025 rund ein Viertel aller Gefährdungseinschätzungen aus. In rund einem Drittel der Fälle wurde zwar keine Kindeswohlgefährdung, jedoch ein Hilfebedarf festgestellt. Mit einem Anteil von rund 42 % wurde bei den meisten Verdachtseinschätzungen weder eine Kindeswohlgefährdung noch ein Hilfebedarf festgestellt.

28 % mehr Fälle von latenter Kindeswohlgefährdung
Nachdem es im Jahr 2024 einen überdurchschnittlichen Anstieg der Fälle akuter Kindeswohlgefährdung gegeben hatte, gingen die Zahlen im Jahr 2025 um rund 3 % leicht zurück. 2025 nahmen die Jugendämter rund 10.700 Einschätzungen mit diesem Ergebnis vor. Dagegen lag die Zahl der Fälle latenter Kindeswohlgefährdung mit fast 8.000 Fällen um rund 28 % über dem Vorjahreswert.

 Bei einer latenten Gefährdung lässt sich die gegenwärtige Gefahr nicht eindeutig feststellen, sie kann aber auch nicht ausgeschlossen werden. Gegenüber dem Jahr 2020 gab es bei beiden Formen deutliche Zuwächse – so wurden 2025 knapp 48 % mehr Fälle akuter Kindeswohlgefährdung und rund 15 % mehr Fälle latenter Kindeswohlgefährdung festgestellt. 

Vernachlässigung war 2025 die häufigste Form der Kindeswohlgefährdung
Bei Fällen einer akuten oder latenten Gefährdung der Kinder stellten die Jugendämter im Jahr 2025 in rund 9.800 Fällen Anzeichen für eine Vernachlässigung fest. Im Weiteren gab es in rund 6.400 Fällen Anzeichen für eine körperliche und in rund 7.100 Fällen Anzeichen für eine psychische Misshandlung.

Bei rund 1.300 Fällen stellten die Jugendämter Anzeichen für sexuelle Gewalt fest. Es ist zu beachten, dass pro Fall mehrere Anzeichen einer Gefährdung vorliegen können.  In NRW lebten laut Bevölkerungsfortschreibung zum 31. Dezember 2025 rund 3,0 Millionen Minderjährige unter 18 Jahren.

Rein rechnerisch kamen damit 25 Verfahren zur Einschätzung des Kindeswohls auf 1.000 Kinder. Eine akute bzw. latente Kindeswohlgefährdung wurde umgerechnet bei 6 von 1.000 Kindern und Jugendlichen in NRW festgestellt. Es ist jedoch zu beachten, dass Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung mehrfach je minderjähriger Person erfolgen können. 

Moers: Neuer Philosophiekurs der vhs
Philosophie gilt oft zu Unrecht als komplizierte, abgehobene Beschäftigung. Dass es auch ganz anders geht, zeigt ein neuer Kurs der vhs Moers – Kamp-Lintfort.: Unter dem Titel ‚Keine Angst vorm Selbstdenken. Eine Einführung in die Philosophie‘ sind ab Donnerstag, 23. Juli, Interessierte ab 10 Uhr eingeladen, die Philosophie als das zu entdecken, was sie im Kern ist –eine Anregung zum eigenen Nachdenken und zur freien Gestaltung des eigenen Lebens. Der Kurs findet insgesamt dreimal jeweils donnerstags statt.

In gemeinsamen Gesprächen geht es darum, den Dingen auf den Grund zu gehen. Der Kurs richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Spezielle Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Wichtig ist Offenheit und die Bereitschaft, sich auf unterschiedliche Sichtweisen einzulassen und deren Überzeugungskraft in der Gruppe gemeinsam zu diskutieren und zu überprüfen.

Veranstaltungsort ist die vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10. Anmeldungen und weitere Informationen sind telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Neuer vhs-Workshop - Kreatives Gestalten mit Linoleum
Linoleum ist weit mehr als nur ein Bodenbelag – es ist ein überraschend vielseitiger und weicher Werkstoff, der sich hervorragend für künstlerische Drucktechniken eignet. Am Mittwoch, 22. Juli, lädt die vhs Moers - Kamp-Lintfort ab 13 Uhr zum Workshop ‚Linoleum – Ein natürlicher Werkstoff für kreative Drucktechniken‘ ein.

In diesem Kurs, in den Räumen der vhs an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10, lernen die Teilnehmenden, wie sich das weiche Material auf unterschiedlichste Weise bearbeiten lässt. Neben den klassischen Schnittmessern kommen dabei auch ungewöhnliche Werkzeuge wie Bohrmaschinen oder sogar Papierschnipsel zum Einsatz, um faszinierende und einzigartige Oberflächenstrukturen zu erschaffen.

Der Kurs ist sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch für Fortgeschrittene bestens geeignet.   Anmeldungen sind entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich. Bitte auch den Materialhinweis auf der Internetseite der vhs beachten.  

Moers: vhs-Sommerakademie für Malerei und Bildhauerei
Die vhs-Sommerakademie für Malerei und Bildhauerei lädt vom 20. bis zum 24. Juli, zu einer kreativen Auszeit in das Künstlerhaus von Susan und Jörn Kempfer, Römerstraße 490, in Moers ein. In inspirierender Atmosphäre können Interessierte ihre künstlerischen Fähigkeiten entdecken, erweitern oder vertiefen. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Anfänger und Fortgeschrittene.

Unter der intensiven Anleitung des Künstlerpaares Susan und Jörn Kempfer besteht die Möglichkeit, sich in den Bereichen Malerei, Zeichnung und plastisches Gestalten auszuprobieren, neue Techniken kennenzulernen und kunsttheoretische Hintergründe zu entdecken. Der familiäre Rahmen des Künstlerhauses und der großzügige Garten schaffen ideale Voraussetzungen für konzentriertes und kreatives Arbeiten – mitten in der Stadt und dennoch in ruhiger, inspirierender Umgebung.

 Die Sommerakademie findet täglich von Montag, 20. Juli, bis Freitag, 24. Juli 2026, jeweils von 9 bis 16 Uhr, statt. Jeder Kurstag kann auch einzeln gebucht werden.
Informationen und Anmeldung: Telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de.


vhs Moers-Kamp-Lintfort: Sommerprogramm lädt zu Gesundheit und Fitness ein
Die vhs Moers-Kamp-Lintfort bietet in den Sommerferien ein abwechslungsreiches Programm für alle, die aktiv bleiben, etwas für ihre Gesundheit tun oder einfach einmal neue Bewegungsformen ausprobieren möchten. Das Angebot reicht von Rückentraining und Fitness über Entspannung bis hin zu Bogenschießen und Boule. Viele Kurse sind als kompakte Schnupperangebote konzipiert und eignen sich sowohl für Einsteigerinnen und Einsteiger als auch für Interessierte mit Vorkenntnissen.

Bogenschießen und Fitnesskurse
Den Auftakt macht am Samstag, 18. Juli, ab 14 Uhr der Kurs „Intuitives Bogenschießen“ in Krefeld-Vennikel bei Bogenbau Aktiv, Brügger Straße 41. Unter Anleitung lernen die Teilnehmenden den Umgang mit dem traditionellen Langbogen. Dabei stehen Konzentration, Achtsamkeit und das meditative Schießen ebenso im Mittelpunkt wie Sicherheit und Technik.

Ab Montag, 20. Juli, starten mehrere Gesundheits- und Fitnesskurse in der vhs Moers. Zweimal montags ab 17 Uhr findet „Rückentraining für jedes Alter“ in der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Ebenfalls ab Montag, 20. Juli, beginnt ab 17 Uhr ein dreiteiliger Zumba-Kurs, der Fitness mit lateinamerikanischen Rhythmen verbindet. Am selben Tag ab 18.15 Uhr stehen gleich zwei Angebote zur Auswahl: das „Core-Training für einen starken Rücken und eine bewegliche Wirbelsäule“ sowie die „Ganzkörpergymnastik“.

Kurse zu Ausdauer und Kräftigung
Am Dienstag, 21. Juli, startet ab 10 Uhr ‚Progressive Muskelentspannung (PME)‘. Am selben Tag beginnt um 15 Uhr der Kurs „Hula-Hoop-Fitness“, der Ausdauer, Koordination und Kräftigung auf abwechslungsreiche Weise kombiniert. Der Mittwoch, 22. Juli, steht ganz im Zeichen von Bewegung und geistiger Fitness. Ab 10 Uhr vermittelt der Kurs „Ganzheitliches Gedächtnistraining (GGT) 60 plus“ kreative Merkstrategien und abwechslungsreiche Übungen für den Kopf. Ab 10.45 Uhr findet „Eine gute Stunde für den Rücken“ statt. Und parallel läuft ab 11 Uhr ein Kurs ‚Ausgleichsgymnastik (50+)‘.

Eine weitere Gelegenheit zur Progressiven Muskelentspannung (PME) bietet sich dann am Donnerstag, 23. Juli, ab 10. Am Freitag, 24. Juli, beginnt um 17 Uhr die Ausgleichsgymnastik (50+) in Kamp-Lintfort, Diesterweg-Forum, Vinnstraße 40. Ebenfalls ab 17 Uhr können Interessierte bei der „Einführung ins Boule-Spiel“ auf der Boulebahn Scherpenberg in Moers, Kornstraße/Wiesenstraße) den beliebten französischen Präzisionssport kennenlernen.

Boule verbindet Bewegung mit Geselligkeit und eignet sich für nahezu jedes Alter. Wenn nicht anders angegeben, finden die Kurse in den Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt.

Anmeldungen zu allen Kursen sind erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.


Frischer Asphalt für drei Moerser Straßen - Enni trägt neue Fahrbahndecken auf  
Die Straßenkontrolleure der ENNI Stadt & Service (Enni) sind täglich im Moerser Stadtgebiet unterwegs und erfassen den Zustand der Fahrbahnen und Gehwege. Nun saniert das Unternehmen im Auftrag der Stadt Moers drei besonders beschädigte Verkehrsflächen: Die Straße An der Beeke, der Hirtenweg und die Bendmannstraße bekommen eine neue Asphaltschicht.

Im Zuge der Maßnahmen erneuert die Enni dort insgesamt außerdem 14 Schachtabdeckungen und passt diese an die neue Fahrbahnhöhe an. Die Arbeiten finden zwischen dem 20. und 24. Juli statt und erfolgen nacheinander. Die Straßen werden jeweils voraussichtlich nur für einige Stunden gesperrt. Während dieser Zeit ist auch die Zufahrt zu den Grundstücken nicht möglich.

Anwohner informiert die Enni vorab per Einwurfschreiben. Zudem stellt sie rechtzeitig entsprechende Hinweisschilder auf und richtet Halteverbotszonen ein. Für die vorübergehenden Einschränkungen bittet das Unternehmen um Verständnis. Witterungsbedingt können sich die Arbeiten kurzfristig verschieben, da die Asphaltierung trockene Wetterverhältnisse erfordert.  
Fragen beantwortet die Enni am Baustellentelefon unter der Rufnummer 104-600.

Moers: Neuer Glanz für historische Friedhofsmauer - Enni startet Sanierungsarbeiten an der Klever Straße
Die Mauer entlang der Klever Straße prägt seit Jahrzehnten das Erscheinungsbild des dortigen Friedhofs. Nun startet die ENNI Stadt & Service (Enni) eine umfassende Sanierung der historischen Anlage. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 20. Juli, im Bereich der Kriegsgräber.

Von dort aus geht es abschnittsweise weiter. Bis November 2027 will das Unternehmen die umfangreichen Putz- und Mauerwerksarbeiten auf der gesamten Länge abschließen und auch die vorhandenen Tore instandsetzen. „Ziel ist es, die historische Bausubstanz fachgerecht zu sichern und die Maueranlage dauerhaft zu erhalten“, erklärt Marcus Petrausch, Enni-Abteilungsleiter für Grünpflege und Friedhöfe.  

Während der Bauzeit kann es in einzelnen Bereichen des Friedhofs zu vorübergehenden Einschränkungen kommen. Dies betrifft insbesondere Flächen, die für Arbeitsbereiche, Materiallagerung, Containerstandorte oder Verkehrssicherungsmaßnahmen benötigt werden.


Zudem können einzelne Toreingänge zeitweise nur eingeschränkt nutzbar sein oder kurzfristig gesperrt werden. Die erforderlichen Gehwegabsperrungen richtet die Enni vorab in Abstimmung mit der Stadt Moers ein.  

Badespaß in den Sommerferien: Enni weitet Öffnungszeiten in den Freibädern aus  
Da der Schul- und Vereinssport in den Sommerferien eine Pause einlegt, gelten in den Freibädern der ENNI Sport & Bäder (Enni) ab dem 18. Juli geänderte Öffnungszeiten. Im Naturbad Bettenkamper Meer können Gäste dann täglich von 10 bis 20 Uhr schwimmen und entspannen, das Freibad Solimare öffnet täglich von 10 bis 19 Uhr.

Zusätzlich gibt es im Aktivbad Solimare montags bis freitags wieder das beliebte Frühschwimmen von 6:30 bis 8 Uhr – inklusive Nutzung der Außenbecken. Nachmittags steht das Aktivbad von 13 bis 19 Uhr ausschließlich den Hallenbadgästen zur Verfügung. Das Hallenbad im Enni Sportpark Rheinkamp bleibt in den Sommerferien geschlossen – hier findet wie gewohnt die jährliche Revision statt.

Ein besonderes Highlight steht in den Ferien im Bettenkamper Meer an. Für Samstag, 22. August, laden die Enni, die DLRG und der Freundeskreis Bettenkamper Meer wieder zum Badewannenrennen ein. Alle Infos dazu sowie zu Öffnungszeiten und Online-Tickets gibt es unter www.enni.de

Sommerferien im Freizeitbad; Längere Öffnungszeiten und Poolparty zum Ferienfinale  
Die Sommerferien nahen und bald geht es für viele Niederrheiner wieder ab in den Urlaub. Wer zuhause bleibt, findet im Freizeitbad Neukirchen-Vluyn Abwechslung und Erholung. Die ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) weitet dazu wie gewohnt die Öffnungszeiten aus.

So ist das Bad in der Ferienzeit dienstags bis freitags durchgehend von 6 bis 20:30 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Einen besonderen Spaß bieten die beliebten Spielenachmittage an allen Samstagen zwischen 14 und 16 Uhr für Kinder bis 14 Jahre. Am Samstag, 22. August, steigt außerdem wieder eine Pool-Party für kleine und große Badegäste – von 14 bis 17 Uhr mit aktueller Discomusik, Spaß und Unterhaltung.

Die Saunaanlage des Freizeitbades öffnet in den Ferien zu den gewohnten Zeiten, donnerstags können die Gäste zudem das Bad bis 20 Uhr mitbenutzen. Montags bleiben Bad und Sauna geschlossen. Weitere Infos gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de

Das Starterfeld ist komplett 17. Badewannenrennen im Bettenkamper Meer
Kaum etwas ist im Sommer so erfrischend wie ein Bad im Bettenkamper Meer. Einmal im Jahr jedoch lautet die Devise: Bloß nicht nass werden! Am Samstag, 22. August, steht die 17. Auflage des beliebten Badewannenrennens an, bei dem die Teilnehmenden wieder möglichst trocken von der Rutsche bis zum Steg paddeln müssen.

Wer kentert, ist raus! Und damit das Ganze fürs Publikum noch unterhaltsamer wird, gilt Regel Nummer zwei: Alle Teams müssen kostümiert sein. 32 mutige Duos nehmen die Herausforderung an und haben sich bereits angemeldet. „Damit ist das Starterfeld komplett – es werden nur noch Nachrückerplätze vergeben“, sagt Mitorganisator Jan Priefert von der DLRG, die das Event gemeinsam mit dem Freundeskreis Bettenkamper Meer und der ENNI Sport & Bäder (Enni) veranstaltet.

Das Badewannenrennen ist seit Jahren eines der Sommer-Highlights im Naturfreibad. Rund 1.000 Besucherinnen und Besucher verfolgen das Spektakel regelmäßig vom Ufer aus und feuern die Teams an. Besonders beliebt sind die fantasievollen Kostüme, mit denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start gehen. Dabei kommt es nicht allein auf Muskelkraft an.

Wer zu hektisch paddelt oder die Balance verliert, landet schnell im Wasser. Gefragt sind deshalb vor allem Geschick, Taktik und eine ruhige Hand. Für die Sicherheit auf dem Wasser sorgt die DLRG, die Schiffbrüchige und ihre Badewannen bei Bedarf schnell wieder an Land bringt. Nach der Siegerehrung geht die Veranstaltung nahtlos in die traditionelle After-Race-Party über.

„Das Badewannenrennen lebt von der besonderen Gemeinschaft rund um das Bettenkamper Meer“, sagt Tobias Berndt, Vorsitzender des Freundeskreises Bettenkamper Meer, der gemeinsam mit Enni-Bereichsleiter Benjamin Beckerle mit einem regen Andrang rechnet.

Der Eintritt ins Naturfreibad ist am Veranstaltungstag frei.   Weitere Informationen zum Naturfreibad Bettenkamper Meer gibt es auf www.bettenkamper-meer.de und auf www.enni.de

Dinslaken: Für den Kiloverkauf: Bücherspenden am 21. und 22. August möglich
Der Kulturförderverein „Freundeskreis Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e.V." nimmt in diesem Jahr wieder Bücher für den Kiloverkauf 2026 an. Die diesjährigen Annahmen von Bücherspenden für den Kiloverkauf 2026 finden wieder in der Kathrin-Türks-Halle statt.

Bürgermeister Simon Panke (3. v.l.) freut sich gemeinsam mit dem Kulturförderverein „Freundeskreis Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e.V." auf den Kiloverkauf 2026.

Unter dem „Slogan Schätze teilen, Wissen vermehren, Bücher spenden und Horizonte erweitern“ können neuwertige und gut erhaltene Bücher am:             
Freitag, 21.08.2026 von 10 bis 16 Uhr und am            
Samstag, 22.08.2026 von 10 bis 16 Uhr  gespendet werden.

Der traditionelle Kiloverkauf findet dann wieder am Samstag, 29. August: 9 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 30. August: 9 bis 16 Uhr statt.  

Wesel: Arturo de la Vega einstimmig zum neuen Technischen Beigeordneten gewählt
Der Rat der Stadt Wesel hat Arturo de la Vega in seiner Sitzung am Dienstag, 14. Juli 2026, einstimmig zum neuen Beigeordneten der Stadt Wesel gewählt. Er wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Leitung des Dezernates III übernehmen.

v.l.r.: Frau Kownatzki (FDP), Frau Heumann (Bündnis 90/Die Grünen), Herr Grande (Die Linke), Herr Fritz (Bündnis 90/Die Grünen), Herr Lorberg (SPD), Herr Moll (Wir für Wesel), Herr de la Vega, Herr Schütz (Beigeordneter), Herr Benien (Bürgermeister), Herr Dr. Postulka (Beigeordneter), Herr Linz (CDU)

„Die einstimmige Wahl ist ein starkes Signal und schafft eine sehr gute Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit. Arturo de la Vega bringt umfassende Erfahrungen aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik mit. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihm die wichtigen Projekte und Aufgaben der Verwaltung weiter voranzubringen“, sagt Bürgermeister Rainer Benien.

Zum Dezernat III gehören die Fachbereiche Stadtentwicklung, Gebäudeservice sowie Feuerwehr und Rettungsdienst. Damit übernimmt de la Vega die Verantwortung für zentrale Zukunftsthemen der Stadt Wesel, von der räumlichen und baulichen Entwicklung über die städtischen Gebäude bis hin zum Brandschutz. Arturo de la Vega ist Diplomchemiker und verfügt über langjährige berufliche Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen.

Mehr als zehn Jahre war er in leitenden Funktionen bei der Stadt Dortmund tätig, unter anderem in der Wirtschaftsförderung und im Leitungsstab des Oberbürgermeisters. Dort war er zuletzt mit Aufgaben der Strategie und Planung befasst. Zuvor arbeitete er unter anderem im politischen Umfeld auf Landes- und Europaebene.

Der Wahl war ein öffentliches Ausschreibungsverfahren vorausgegangen. Die Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und WfW sowie die Gruppen FDP und Die Linke hatten de la Vega gemeinsam für das Amt vorgeschlagen. Der Beigeordnete wird für eine Amtszeit von acht Jahren in das Beamtenverhältnis auf Zeit berufen. Vor der Aushändigung der Ernennungsurkunde ist noch das gesetzlich vorgesehene aufsichtsbehördliche Verfahren abzuschließen. 

E-Scooter-Unfälle steigen um 38,1 Prozent: DVR fordert Befähigungsnachweis und Mindestalter von 15 Jahren
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden ist im Jahr 2025 drastisch gestiegen. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahm ihre Zahl gegenüber 2024 um 38,1 Prozent von 11.944 auf 16.496 zu. Bei E-Scooter-Unfällen kamen 2025 insgesamt 38 Menschen ums Leben, was im Vergleich zu 2024 mit 27 Getöteten einem Anstieg um 40,7 Prozent entspricht.

© Daniela Stanek, DVR

Auch die Zahl der Schwerverletzten stieg deutlich um 25,2 Prozent von 1.513 auf 1.895. Bei den Leichtverletzten gab es einen Zuwachs um 41,6 Prozent von 11.433 im Jahr 2024 auf 16.184 im Jahr 2025.

Befähigungsnachweis für sichere Mobilität einführen
Als einen Baustein zur Verhütung von E-Scooter-Unfällen fordert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Einführung eines E-Scooter-Befähigungsnachweises für alle Verkehrsteilnehmenden, die keinen Führerschein besitzen. Das Unfallgeschehen deutet darauf hin, dass es häufig an Regelkenntnissen und Fahrfähigkeiten im Umgang mit E-Scootern mangelt.

„Wir müssen sicherstellen, dass alle, die mit einem E-Scooter unterwegs sind, die wichtigsten Regeln kennen und ihr Fahrzeug sicher beherrschen“, sagt DVR-Präsident Manfred Wirsch. „Deshalb brauchen wir einen Befähigungsnachweis, vergleichbar mit der Mofa-Prüfbescheinigung. Dabei sollten grundlegende Verkehrsregeln ebenso vermittelt werden wie die sichere fahrphysikalische Beherrschung des Fahrzeugs. Jugendliche könnten eine solche Ausbildung bereits im schulischen Kontext absolvieren.“

Mindestnutzungsalter von 14 auf 15 Jahre anheben
Eine aktuelle Auswertung des DVR auf Basis der Destatis-Daten verdeutlicht das Risiko für jüngere Altersgruppen. Demnach waren im Jahr 2025 2.200 der verunglückten E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrer oder unerlaubt Mitfahrenden jünger als 15 Jahre. Vier von ihnen kamen ums Leben, 211 wurden schwer verletzt. Vor diesem Hintergrund fordert der DVR, das Mindestalter für die Nutzung von E-Scootern von 14 auf 15 Jahre anzuheben.

„Wer ein motorisiertes Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt, braucht die nötige Reife und Erfahrung“, betont Manfred Wirsch. „Die Unfallzahlen zeigen deutlich, dass das Mindestalter auf 15 Jahre angehoben werden muss.“

Fahrverhalten überdenken und Regeln konsequent durchsetzen
Laut Destatis war das häufigste Fehlverhalten von E-Scooter-Fahrendenden die falsche Benutzung der Fahrbahn oder von Gehwegen mit einem Anteil von 21,6 Prozent. Dahinter folgten das Fahren unter Alkoholeinfluss mit 10,9 Prozent sowie eine nicht angepasste Geschwindigkeit mit 8,4 Prozent.

„Viele Regeln im Straßenverkehr sind bekannt und leicht verständlich. Trotzdem entscheiden sich manche bewusst dagegen, sie einzuhalten“, sagt Manfred Wirsch. „Wo Regeln bewusst missachtet werden, braucht es mehr Kontrollen durch die Polizei, damit Verkehrsregeln konsequent durchgesetzt werden.“

Sichtbarkeit verbessern: Seitenmarkierungsleuchten einführen
Vor allem beim Queren von Fahrbahnen werden E-Scooter-Fahrende bei Dämmerung oder Dunkelheit häufig übersehen. Der DVR fordert deshalb eine verpflichtende Ausstattung der Fahrzeuge mit gelben, aktiv leuchtenden Seitenmarkierungsleuchten. Für Bestandsfahrzeuge sollten zudem Reflektoren an der Lenkstange vorgeschrieben werden, um die seitliche Erkennbarkeit zu verbessern.

Bund und Länder müssen nachsteuern
Der DVR begrüßt die ab 2027 geltende Blinkerpflicht für Neufahrzeuge sowie die angehobenen Verwarngelder für unerlaubte Gehwegnutzung und das Fahren zu zweit. Positiv bewertet der DVR auch die geplante Einbeziehung von E-Scootern in die Gefährdungshaftung der Fahrzeughalter, die sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindet. Diese Regelung soll Menschen, die durch rücksichtslos abgestellte E-Scooter verletzt werden, den Zugang zu Entschädigungen erleichtern.

„Angesichts der alarmierenden Unfallbilanz appelliere ich an Bund und Länder, bei den Regeln für E-Scooter kontinuierlich nachzusteuern“, sagt Manfred Wirsch. „Ein Befähigungsnachweis, ein Mindestalter von 15 Jahren und eine bessere Sichtbarkeit können dazu beitragen, die Zahl schwerer Unfälle wirksam zu senken.“

Zudem rät der DVR dringend zum Selbstschutz: „Wer mit dem E-Scooter sicher unterwegs sein will, sollte sich nicht nur an die Verkehrsregeln halten und vorausschauend fahren, sondern auch einen Helm tragen, um das Risiko schwerer Kopfverletzungen zu reduzieren“, rät Manfred Wirsch.



Wer hätte das gedacht: Wohnungs-Durchschnittsgröße 94 Quadratmeter
44,0 Millionen Wohnungen in Deutschland zum Jahresende 2025

• 0,4 % oder 196 000 Wohnungen mehr als zum Jahresende 2024
• Mehr als die Hälfte der Wohnungen befindet sich in Mehrfamilienhäusern
• Eine Durchschnittswohnung ist 94,0 Quadratmeter groß, die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf beträgt 49,5 Quadratmeter

Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44,0 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,4 % oder 196 000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 6,0 % oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 % auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.




Deutschlandweit 23,6 Millionen Wohnungen in 3,5 Millionen Mehrfamilienhäusern
Von den 44,0 Millionen Wohnungen zum Jahresende 2025 befanden sich rund 43,1 Millionen oder 98,0 % in Wohngebäuden, mehr als die Hälfte davon (54,9 % oder 23,6 Millionen Wohnungen) in Mehrfamilienhäusern. Im Durchschnitt bestand damit jedes der deutschlandweit 3,5 Millionen Mehrfamilienhäuser aus 6,7 Wohnungen.

Die 13,5 Millionen Einfamilienhäuser machten knapp ein Drittel (31,3 %) der Wohnungen in Wohngebäuden aus. 5,5 Millionen Wohnungen (12,8 %) befanden sich in den insgesamt 2,8 Millionen Zweifamilienhäusern und weitere 0,4 Millionen (1,0 %) in Wohnheimen (zum Beispiel für Studierende, Geflüchtete oder Wohnungslose).

In Nichtwohngebäuden waren rund 890 000 oder 2,0 % aller Wohnungen untergebracht. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Gesamtwohnfläche und Wohnfläche pro Kopf zeigen langfristige Trends auf Die Entwicklung der Gesamtwohnfläche und der durchschnittlichen Wohnfläche pro Kopf zeigt langfristige Trends der Wohnraumstruktur.

Diese Kennzahlen geben jedoch keine Auskunft über die Nutzung oder Verteilung des Wohnraums, etwa nach soziodemografischen Merkmalen wie der Haushaltsgröße oder siedlungsstrukturellen Merkmalen. Auch der Wohnungsleerstand wird nicht berücksichtigt. Dennoch sind beide Kennzahlen wichtig, da sie langfristige Vergleiche der Wohnraumstruktur ermöglichen.

Durchschnittswohnung Ende 2025 um 2,4 Quadratmeter größer als Ende 2015
Die Gesamtwohnfläche aller Wohnungen stieg in den Jahren von 2015 bis 2025 um 8,9 % und damit etwas stärker als die Zahl der Wohnungen (+6,0 %). Die Wohnungen in Deutschland wurden somit im Durchschnitt größer: Zum Jahresende 2025 betrug die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung 94,0 Quadratmeter, die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf lag bei 49,5 Quadratmetern.


Damit haben sich die Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2015 um 2,4 Quadratmeter (+2,6 %) und die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner um 3,3 Quadratmeter (+7,1 %) erhöht. Da der Wohnungsbestand seit 2015 insgesamt etwas stärker wuchs als die Bevölkerung, verringerte sich das Verhältnis "Personen je Wohnung" leicht: Ende 2025 betrug das Verhältnis gut 1,9 Personen je Wohnung, während es Ende 2015 knapp 2,0 Personen je Wohnung waren.

Sterbefallkalender NRW: Einfluss von Wärmebelastung auf Mortalität
* Kalender weist tagesscharfe Sterbefallzahlen von 2015 bis 2025 aus * Ergänzende Daten des Deutschen Wetterdienstes und des Robert Koch-Instituts zeigen Einflussfaktoren * Phasen extremer Wärmebelastung im Sommer beeinflussten die Zahl der Sterbefälle deutlich 

Nicht erst seit der langanhaltenden Hitzeperiode in der zweiten Junihälfte 2026 stellt sich die Frage nach den gesundheitlichen Auswirkungen extremer Temperaturen auf die Bevölkerung in NRW. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, liefert der neue Sterbefallkalender NRW mit den Daten der Jahre 2015 bis 2025 wichtige Erkenntnisse zum Einfluss von Wärmebelastung auf die Mortalität.

Höhere Mortalität während Hitzephasen
Das Sterbegeschehen der Jahre 2015 bis 2025 weist ein ausgeprägtes saisonales Muster auf, bei dem die Mortalität in den Wintermonaten höher liegt als im Sommer. Dennoch können Phasen extremer Wärmebelastung im Sommer die Zahl der Sterbefälle deutlich beeinflussen.

Besonders stark zeigte sich dieser Zusammenhang im Jahr 2019. Begleitend zu den Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes war ein Anstieg der Sterbefälle zu konstatieren. Während Anfang Juli 2019 in Nordrhein-Westfalen noch weniger als 560 Personen pro Tag verstarben, stieg diese Zahl mit Beginn der extremen Wärmebelastung auf 906 Fälle am 26. Juli desselben Jahres an.

Bemerkenswert ist, dass die Mortalität während dieses kurzen Zeitraums das Maximum der vorangegangenen Wintermonate 2018/2019 – 687 Sterbefälle am 28. Januar – sogar deutlich übertraf. Welchen Einfluss neben Hitze das Infektionsgeschehen in den Wintermonaten hat und welche Rolle das Alter der Verstorbenen spielt – diese Fragen beantwortet die Analyse „Sterbegeschehen in Nordrhein-Westfalen“ anhand des neuen Sterbefallkalenders NRW.

Daten zu einer möglichen Übersterblichkeit in NRW während der zweiten Junihälfte 2026 liegen aktuell noch nicht vor. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Bundesergebnisse für die entsprechende Woche hier. Landesergebnisse veröffentlicht das Statistische Bundesamt an gleicher Stelle voraussichtlich am 28. Juli 2026.



Ehrenamtlich schlichten: Bewerbungen für das Schiedsamt Wesel V möglich
Schiedsfrauen und Schiedsmänner helfen den Beteiligten bei kleineren zivil- und strafrechtlichen Streitigkeiten, ihre Auseinandersetzung unbürokratisch und kostengünstig beizulegen.

Amtsgericht Wesel am Herzogenring 33 Quelle: Flaggschiff Film

Schiedspersonen arbeiten ehrenamtlich und werden unter Aufsicht des Amtsgerichtes tätig. Sie entscheiden nicht wie ein Richter, sondern haben die Aufgabe, zwischen den sich streitenden Parteien zu schlichten.  Für den Schiedsamtsbezirk Wesel V finden im Herbst 2026 Wahlen statt. Daher macht die Stadt Wesel darauf aufmerksam, dass sich interessierte Personen um das Amt bewerben können und Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund ausdrücklich erwünscht sind. 

Schiedspersonen können wiedergewählt werden. Aktuell stellt sich die amtierende Schiedsperson für den Schiedsbezirk Wesel V für eine Wiederwahl zur Verfügung.  Interessierte Personen, die diese ehrenamtliche Aufgabe wahrnehmen möchten, sollten über ein ausgeprägtes Rechtsempfinden verfügen, in dem jeweiligen Schiedsamtsbezirk ihren Wohnsitz haben und mindestens 25 Jahre alt sein. 

Der Schiedsamtsbezirk Wesel V umgrenzt folgendes Gebiet: Büderich, Ginderich, Werrich und Perrich. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitzubringen sind gesunde Menschenkenntnis, Lebenserfahrung, Geduld, die Fähigkeit zur Abfassung von schriftlichen Protokollen und Vergleichen sowie die Bereitschaft, an Aus- und Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

Nicht gewählt werden kann, wer die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt und wer unter Betreuung steht. Zur Schiedsperson soll nicht gewählt werden, wer das 75. Lebensjahr vollendet hat. Schiedspersonen werden durch den Rat der Stadt Wesel für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Anschließend bestätigt die Leitung des Amtsgerichts Wesel die Wahl und bestellt die Gewählten zu Schiedspersonen. Bewerbungen können schriftlich bei der Stadt Wesel (Rechtsservice, Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel) bis zum 30.08.2026 eingereicht werden.

Neben Angaben zur Person (Name, Vorname, Geburtsname, Geburtstag, Geburtsort, Beruf, Anschrift) sollte die Bewerbung auch einen kurzen Lebenslauf beinhalten. Für Fragen stehen die Mitarbeiter*innen des Rechtsservice der Stadt unter der Rufnummer 0281/203-2511 sowie 203-2412 zur Verfügung. E-Mail: rechtsservice@wesel.de

Wesel: Jugendliche geben die Richtung vor: Ninja-Parcours ist Favorit am Mölderplatz  W
ie soll der neue Aufenthalts- und Sportbereich am Mölderplatz aussehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt bei der Beteiligungsaktion der Stadt Wesel. Knapp 20 Jugendliche und junge Weseler nutzten die Gelegenheit, die vorgestellten Entwürfe kennenzulernen, ihre Ideen einzubringen und über ihren Aufenthalts- und Sportbereich mitzuentscheiden.

Das Ergebnis ist eindeutig: Die Jugendlichen wünschen sich einen Ninja-Parcours. Damit ist nun die Richtung für die weitere Planung festgelegt. Im nächsten Schritt werden auf dieser Grundlage konkrete Entwürfe und Gestaltungsvorschläge erarbeitet. Diese werden anschließend in einer Online-Beteiligung vorgestellt. Dann haben alle interessierten Jugendlichen erneut die Möglichkeit, ihre Meinung zu den konkreten Planungen abzugeben und so die weitere Gestaltung aktiv mitzubestimmen.

Mit der Beteiligungsaktion zeigt die Stadt Wesel, dass die Ideen und Wünsche junger Menschen frühzeitig in die Planung öffentlicher Räume einfließen. Das Ziel ist ein moderner Aufenthalts- und Sportbereich, der den Bedürfnissen der Jugendlichen entspricht und von ihnen gerne genutzt wird. Informationen zur Online-Beteiligung werden rechtzeitig veröffentlicht. Links Kinder- und Jugendbeteiligung

Moers: Bürgermeisterin dankt THW-Helfern für Erdbebeneinsatz in Venezuela
Mit den Eindrücken eines zerstörten Erdbebengebiets noch frisch im Gepäck hat Bürgermeisterin Julia Zupancic die beiden Moerser THW-Helfer Timo Eilhardt und Uwe Meyer im Rathaus empfangen. Sie dankte den Ehrenamtlern des THW-Ortsverbands Moers persönlich für ihren außergewöhnlichen Einsatz und ließ sich von den Erlebnissen vor Ort berichten.

Uwe Meyer und Timo Eilhardt berichteten Bürgermeisterin Julia Zupancic (v. l.) von ihrem schweren Einsatz. (Foto: pst)

Nur einen Tag vor der Alarmierung hatten beide noch an einer geplanten Übung teilgenommen. Bereits am nächsten Morgen wurde aus der Vorbereitung Realität: Als Mitglieder der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) machten sie sich mit insgesamt 48 Einsatzkräften auf den Weg nach Venezuela. Dort suchten sie nach dem schweren Erdbeben unter schwierigsten Bedingungen nach Überlebenden.

Die Bilder vor Ort seien kaum in Worte zu fassen gewesen, berichtete Einsatzleiter Timo Eilhardt. Ganze Hotel- und Wohnkomplexe seien in sich zusammengestürzt, viele Gebäude mehrere Meter tief in ihre Tiefgaragen abgesackt. Das zweite schwere Erdbeben habe die Trümmer zusätzlich verdichtet und die Rettungsarbeiten erheblich erschwert.

Verschüttete Person nach 15 Stunden nicht gefunden
Besonders bewegend war für die beiden Ehrenamtler die 15-stündige Suche nach einer verschütteten Person. Zunächst hatten Helfer Klopfgeräusche aus den Trümmern wahrgenommen. Gemeinsam mit Suchhunden und Ortungstechnik versuchte das Team, den Menschen zu erreichen. Als schließlich keine Lebenszeichen mehr festzustellen waren, musste der Einsatz abgebrochen werden.

Auch diese Momente gehörten zur Aufgabe der Einsatzkräfte, berichteten Eilhardt und Meyer. Bürgermeisterin Julia Zupancic würdigte den Einsatz der beiden Moerser: „Sie haben unter extremen Bedingungen Verantwortung übernommen und Menschen in größter Not geholfen.

Dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement verdient unseren größten Respekt und unseren herzlichen Dank.“ Für Timo Eilhardt ist die Motivation trotz der belastenden Erfahrungen ungebrochen: „Wir machen das auch gerne. Aber es gibt halt nicht viele, die das gerne machen.“

Moers – Kamp-Lintfort: vhs trauert um langjährige Dozentin Sabrina Staats
Das Team der vhs Moers – Kamp-Lintfort trauert um seine langjährige Dozentin Sabrina Staats, die im Alter von nur 59 Jahren verstorben ist. Bereits seit 2001 war Sabrina Staats als Dozentin im Bereich Deutsch bei der vhs tätig sowie für Integrationskurse zuständig.

vhs-Dozentin Sabrina Staats ist nach langer Krankheit verstorben. (Foto: vhs)

Im Jahr 2005 wurde sie zur Sprecherin aller Kursleitenden gewählt und hatte diese Funktion trotz einer Erkrankung bis zuletzt wahrgenommen. Mit großem Engagement setzte sie sich sowohl für die Belange der Lehrkräfte als auch für die der Teilnehmenden ein. Ihre Unterstützung innerhalb der vhs wurde hochgeschätzt. 

Positive Entwicklung der Übernachtungszahlen im Kreis Wesel auch 2026
Im Kreis Wesel wurden in den ersten vier Monaten des Jahres bereits insgesamt 246.530 Übernachtungen registriert. Dies ist einer Zunahme von 19.738 Übernachtungen, was einer Steigerung von 8,7 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres entspricht.

„Die erfreuliche Steigerung der Übernachtungszahlen hält auch im Jahr 2026 an und der Kreis Wesel präsentiert sich weiterhin als ein äußerst attraktives Reiseziel“, hebt Landrat Ingo Brohl hervor. „Unsere Region überzeugt mit ihrer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, einem hochwertigen Freizeitangebot sowie einer ausgezeichneten Infrastruktur zum Radfahren und Wandern. Ich bin stolz auf die zahlreichen touristischen Akteurinnen und Akteure, die mit großem Engagement dazu beitragen, dass sich Gäste bei uns willkommen fühlen.“

Die positive Entwicklung ist besonders erfreulich, da die ersten vier Monate des Jahres traditionell zu den übernachtungsschwächeren Reisezeiträumen zählen. Für den Kreis Wesel bilden die aktuellen Zahlen daher eine vielversprechende Grundlage für die bevorstehenden Sommermonate, die erfahrungsgemäß die höchste touristische Nachfrage verzeichnen.

In die Statistik von IT-NRW werden ausschließlich Daten aus Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn Betten aufgenommen. Da im Kreis Wesel jedoch zahlreiche kleinere Pensionen und Ferienwohnungen vorhanden sind, ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Anzahl der Übernachtungen die veröffentlichten Zahlen deutlich übersteigt. Weitere Informationen zu Angeboten für Familien und Freizeitmöglichkeiten stehen unter www.tourismus-kreiswesel.de zur Verfügung.

Workshop „Kunst & Yoga“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Mittwoch, den 22. Juli 2026, von 11 – 13.30 Uhr, findet im Museum Kurhaus Kleve ein offenes Angebot für Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahre statt, das von Stefanie Dennstedt in Zusammenarbeit mit dem Theater im Fluss realisiert wird. Von der Bewegung zur Statue – fließend und doch stabil.

Wir starten mit einer kurzen Yogaeinheit und mit Bewegungen. Von den eigenen Bewegungen inspiriert, formen und biegen wir anschließend verschiedene Materialien. Das Angebot richtet sich gezielt an Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos.
Das Angebot wird möglich gemacht durch den Kultur Rucksack NRW. Informationen und Anmeldungen ausnahmsweise NICHT im Museum Kurhaus Kleve, sondern unter Tel. +49-(0)2821 / 97 93 79 oder thea.fluss@t-online.de.

ADAC Stauprognose: 17. bis 19. Juli
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Nordrhein-Westfalen startet in die Sommerferien/ Staugefahr steigt weiter
Mit dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen erreicht die Sommerreisewelle ihren nächsten Höhepunkt. Bis auf Bayern und Baden-Württemberg haben nun alle Bundesländer Sommerferien. Entsprechend voll wird es auf den Autobahnen.

Zusätzlich sorgen Urlauber aus den europäischen Nachbarländern, in denen ebenfalls Ferien sind, für noch mehr Verkehr auf den wichtigsten Reiserouten. Besonders am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag müssen Autofahrer mit langen Staus rechnen.

Neben dem Urlaubsverkehr sind auch zahlreiche Ausflügler unterwegs. Bei schönem Wetter steigt die Staugefahr auf den Strecken in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Küsten und Seen noch einmal deutlich an. Am Samstag- und Sonntagabend ist zudem mit dichtem Rückreiseverkehr zu rechnen. Bundesweit gibt es rund 1.000 Baustellen, die den Verkehr zusätzlich ausbremsen.

Erhebliche Verkehrsbehinderungen und hoher Parkdruck sind auch rund um große Veranstaltungen wie die „Größte Kirmes am Rhein” in Düsseldorf, das „Parookaville Festival” in Weeze, das „Deichbrand Festival” bei Cuxhaven sowie den „Großen Preis von Belgien” in Spa-Francorchamps zu erwarten.

Besonders staugefährdete Autobahnen in Deutschland
A1 Lübeck – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berliner Ring
A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg sowie Passau – Linz
A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Leipzig – Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A20 Lübeck – Rostock
A24 Hamburg – Berliner Ring
A81 Singen – Stuttgart – Heilbronn
A95 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 München – Lindau
A99 Autobahnring München

Auch im benachbarten Ausland müssen Reisende mit erheblichen Verzögerungen rechnen. In Österreich führen Ferienverkehr und zahlreiche Baustellen auf den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen zu langen Staus. Besonders betroffen sind die West-, Tauern-, Inntal-, Brenner-, Pyhrn- und Rheintalautobahn.

Auf der Brennerautobahn dauern die Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke an. Auch auf der Fernpassroute und der Arlbergstraße muss mit stockendem Verkehr gerechnet werden. In Tirol gelten an den Wochenenden erneut Abfahrtssperren auf zahlreichen Ausweichstrecken. Am Montag, dem 20. Juli, findet zusätzlich wieder eine Blockabfertigung für den Lkw-Verkehr am Grenzübergang Kufstein statt.

In der Schweiz bleibt die Verkehrslage auf den klassischen Transitachsen angespannt. Besonders betroffen sind die Gotthard-Route (A2), die San-Bernardino-Route (A13) sowie die Autobahnen A1 und A3. Auch in Italien muss auf der Brennerroute (A22) sowie auf der Strecke zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua mit erheblichem Reiseverkehr gerechnet werden.

Bei der Rückreise nach Deutschland sollten Autofahrer außerdem mögliche Wartezeiten an den Grenzen einkalkulieren. Insbesondere an den Übergängen aus Österreich, Polen, Tschechien und der Schweiz kann es aufgrund der Grenzkontrollen zu Verzögerungen kommen.

Für Lkw über 7,5 Tonnen gilt am Sonntag das übliche Fahrverbot. Zusätzlich gilt noch bis zum 31. August das Ferienfahrverbot an Samstagen von 7 bis 20 Uhr auf zahlreichen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen.
Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.


Urlaubsfahrt mit Hindernissen: Was ist beim Unfall zu tun?
- Warnweste nicht vergessen
- Unfallbericht: Unterschiedliche Beweiskraft in unterschiedlichen Ländern
- Zuhause oder im Ausland reparieren?

Sommer und Ferien: ein unschlagbares Duo. Bei Urlaubsbeginn atmen alle tief durch und denken an Erholung. Niemand rechnet mit einem Unfall. Doch wenn es wirklich passiert, ist es gut, vorbereitet zu sein.

Die HUK-COBURG rät, vor dem Aussteigen eine Warnweste anzuziehen. In den meisten europäischen Ländern ist das Tragen Pflicht. Wer ohne erwischt wird, muss zahlen. Die Höhe des Bußgeldes variiert: Die Spanne reicht von 14 Euro bis zu ein paar hundert Euro. Oft müssen nicht nur Auto- sondern auch Motorradfahrer eine Leuchtweste tragen.

Ebenso variabel gehen die Staaten mit der Frage um, ob Warnwesten nur für den Fahrer oder für alle Fahrzeuginsassen vorhanden sein müssen. Mit einem Exemplar für jeden ist man immer auf der sicheren Seite.

Es gibt keine Vorschrift zur Aufbewahrung von Warnwesten. Aber um sie vor dem Aussteigen anziehen zu können, müssen sie griffbereit liegen, am besten im Handschuhfach oder in den Seitenfächern der Türen.

Genauso wichtig wie die Warnweste ist das Absichern der Unfallstelle mit einem Warndreieck. Liegt die Unfallstelle in einer Kurve oder vor einer Kuppe, muss das Dreieck immer davor aufgestellt werden. Am wichtigsten ist, die anderen Verkehrsteilnehmer rechtzeitig und deutlich sichtbar vor der Gefahrenstelle zu warnen.

Zudem gibt es Staaten, wie zum Beispiel Polen oder Rumänien, die vorschreiben, jeden Unfall der Polizei zu melden. Um nichts falsch zu machen, ist ein Anruf bei der Polizei also immer richtig. Selbst wenn sie – wie mancherorts üblich – nur große Sach- oder Personenschäden aufnimmt.

Mit oder ohne Polizei, ein Unfall muss protokolliert werden. Nur wer Ansprüche belegen kann, hat Anspruch auf Entschädigung. Deshalb gehört der europäische Unfallbericht - den man bei seiner Kfz-Versicherung bekommt - ins Handschuhfach. Wer die Fragen nach den Personalien der Unfallbeteiligten und Zeugen, der Versicherung und dem Unfallhergang sorgfältig beantwortet, hat eine solide Basis für die Schadenregulierung gelegt. Aber natürlich sollten auch noch Fotos von der Unfallstelle gemacht werden. Den Europäischen Unfallbericht gibt es für manche Länder zweisprachig.

Auch im Urlaub können Unfälle passieren. Es ist gut, vorbereitet zu sein. Foto: HUK-COBURG

Wichtig: In vielen europäischen Staaten, z. B. in Frankreich, kommt dem Europäischen Unfallbericht eine ungleich wichtigere Rolle zu als in Deutschland. Der Unterschreibende erkennt den Inhalt unwiderruflich an. Anmerkungen oder Widersprüche müssen unbedingt unter Punkt 14 festgehalten werden. Bei Widersprüchen oder Sprachschwierigkeiten füllt am besten jeder seinen eigenen Bericht aus und unterzeichnet ihn. Anschließend werden die Kopien ausgetauscht.

Nicht allein in diesem Punkt unterscheidet sich die Schadenregulierung der einzelnen Länder. Sobald es im Ausland kracht, gilt für die Schadenregulierung in der Regel nationales Recht: So stehen Geschädigten z.B. Wertminderung, Nutzungsausfall oder auch Mietwagenkosten nicht in allen europäischen Staaten zu oder sie liegen deutlich hinter den hierzulande üblichen Summen.

Kfz-Versicherte mit einer Ausland-Schadenschutz-Versicherung müssen darüber nicht nachdenken. Dieses Zusatzmodul zur Kfz-Haftpflichtversicherung garantiert, dass der eigene Versicherer Personen- und Sachschäden so reguliert, als hätte sich der Unfall im Inland ereignet. Statt der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung reguliert dann der eigene Versicherer den durch einen Dritten verursachten Schaden.

Reparatur im Urlaub oder zu Hause
Natürlich trübt ein Unfall die Urlaubsfreude, doch muss er die Ferien nicht komplett verderben. Ist das Auto nicht mehr fahrbereit, gibt es ungeklärte Fragen: Ein Schutzbrief, wie ihn die meisten Kfz-Versicherer anbieten, hilft. Das gilt auch, wenn Betroffene sich in der fremden Sprache nur schwer oder gar nicht verständigen können. Hier fungiert der Schutzbriefanbieter als Bindeglied und unterstützt telefonisch bei Verständigungsproblemen.

Unfall oder Panne lassen den Stresspegel steigen. Gut, vor Reiseantritt die Notrufnummer mit deutscher Vorwahl einzuspeichern. Gibt es eine App, gehört auch sie auf das Mobiltelefon. Nach dem Erstkontakt übernimmt der Schutzbriefanbieter die Pannen- und Unfallorganisation.

Entweder wird das Auto vor Ort fahrbereit gemacht oder zur Reparatur in eine Werkstatt abgeschleppt. Verzögert sich die Reparatur, unterstützt der Schutzbriefanbieter in der Regel auch die Umorganisation des Urlaubs.
Bei einer kurzen Urlaubsunterbrechung brauchen Kunden ein Hotel vor Ort. Dauert das Warten zu lange, kann der Wagen später abgeholt werden. In diesem Fall wird bis dahin ein Mietwagen benötigt.

Und ohne eine der üblichen Kreditkarten geht beim Anmieten eines Pkw nichts: Dabei steht nicht das Bezahlen im Vordergrund, sondern das Hinterlegen der erforderlichen Sicherheitskaution.

Sie fällt an für Kosten, die nicht über den Kfz-Schutzbrief gedeckt werden können, z.B. für Kraftstoff bzw. Strom oder Zusatzversicherungen für den Mietwagen.

Ist der Unfallwagen fahrbereit und verkehrssicher, steht der Reparatur zu Hause nichts im Weg. Schadenersatzansprüche lassen sich jederzeit von Deutschland aus geltend machen. Alle Versicherer in der EU müssen entweder selbst in jedem anderen EU-Staat regulieren oder dort einen Schadenbeauftragten für die Regulierung haben. Abgewickelt wird der Schaden nach dem Recht des Unfalllandes, aber in der Sprache des Geschädigten.

Enthält die eigene Kfz-Versicherung nicht das Zusatzmodul Ausland-Schadenschutz-Versicherung, hilft zu Hause die Auskunftsstelle (Tel. 0800-250 260 0; aus dem Ausland: 0049 40 300 330 300) weiter. Mit Hilfe des gegnerischen Autokennzeichens ermittelt sie den verantwortlichen Versicherer bzw. dessen Schadenregulierungsbeauftragten.
Hat die gegnerische Versicherung oder ihr Repräsentant drei Monate nichts von sich hören lassen, kann man sich auch an die Entschädigungsstelle der Verkehrsopferhilfe in Berlin wenden.


NRW: Preise für Straßen- und Brückenbau innerhalb von fünf Jahren deutlich gestiegen
* Preise stiegen zwischen Mai 2021 und Mai 2026 im Straßenbau um 56,6 % und im Brückenbau um 36,7 % an
* Stärkster Preisanstieg im Straßenbau für Oberbauschichten von Verkehrswegen
* Bitumen auf Erdölbasis verteuerte sich bundesweit um 56,3 %

Die Preise für den Straßenbau in Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2026 um 56,6 % höher als fünf Jahre zuvor (Mai 2021). In diesem Zeitraum stiegen die Preise kontinuierlich an. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der Preisindizes für die Bauwirtschaft mitteilt, sind die Preise für Brücken im Straßenbau im gleichen Zeitraum um 36,7 % gestiegen.


Straßenbau: Höchster Preisanstieg für den Verkehrswegebau
Den stärksten Preisanstieg zwischen Mai 2021 und Mai 2026 gab es im Straßenbau für den Bau von Verkehrswegen: Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln wurden in diesem Zeitraum um 74,8 % teurer; Oberbauschichten ohne Bindemittel oder aus Asphalt verteuerten sich jeweils um 63,1 %.

Oberbauschichten ohne Bindemittel bestehen aus Gesteinskörnungen wie z. B. Schotter, Splitt oder Kies und werden u. a. als Frostschutz oder zur Entwässerung eingesetzt. Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln, wie z. B. Zement oder Kalk, kommen u. a. als lastverteilende Schichten zum Einsatz, um die Tragfähigkeit von Verkehrsflächen zu erhöhen. Unterdurchschnittlich stiegen die Preise im Straßenbau u. a. für Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie Mauerarbeiten mit jeweils 23,8 %.



Den stärksten Preisanstieg zwischen Mai 2021 und Mai 2026 gab es im Straßenbau für den Bau von Verkehrswegen: Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln wurden in diesem Zeitraum um 74,8 % teurer; Oberbauschichten ohne Bindemittel oder aus Asphalt verteuerten sich jeweils um 63,1 %. Oberbauschichten ohne Bindemittel bestehen aus Gesteinskörnungen wie z. B. Schotter, Splitt oder Kies und werden u. a. als Frostschutz oder zur Entwässerung eingesetzt.

Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln, wie z. B. Zement oder Kalk, kommen u. a. als lastverteilende Schichten zum Einsatz, um die Tragfähigkeit von Verkehrsflächen zu erhöhen. Unterdurchschnittlich stiegen die Preise im Straßenbau u. a. für Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie Mauerarbeiten mit jeweils 23,8 %. 



Brückenbau: Geringster Preisanstieg bei Mauerarbeiten mit 24,6 %
Für Brücken im Straßenbau stiegen die Preise für den Verkehrswegebau ebenfalls überdurchschnittlich: Oberbauschichten ohne Bindemittel verteuerten sich hier zwischen Mai 2021 und Mai 2026 um 71,8 %; gefolgt von Oberbauschichten aus Asphalt mit 56,3 %. 

Abdichtungsarbeiten und Entwässerungskanalarbeiten wurden im gleichen Zeitraum um jeweils 47,2 % teurer. Den geringsten Preisanstieg gab es bei Mauerarbeiten mit 24,6 %. Bitumen auf Erdölbasis verteuerte sich seit Mai 2021 um 56,3 % Die Preisanstiege im Straßen- und Brückenbau stehen u. a. in Verbindung mit steigenden Materialkosten.

Der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte bildet die Preisentwicklung für Deutschland ab: Bitumen aus Erdöl, das im Straßenbau als Bindemittel eingesetzt wird, war im Mai 2026 um 56,3 % teurer als im Mai 2021. Die Erzeugerpreise für Asphaltmischgut aus natürlichen und/oder industriell hergestellten Gesteinskörnungen und Bitumen stiegen im gleichen Zeitraum um 52,7%.

NRW: Immer weniger Haushalte kauften 2023 Fleisch
* Anteil der Haushalte mit Ausgaben für Fleischprodukte lag bei 88,6 %
* Haushalte mit Ausgaben für Fleischwaren gaben dafür im Schnitt 72 Euro monatlich aus – 24 Euro mehr als 2003.
* Knapp ein Viertel der Haushalte (22,7 %) kaufte Fleischersatzprodukte – am häufigsten Haushalte unter 40 Jahren

Im Jahr 2023 hatten 88,6 % der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen Ausgaben für Fleisch, Fleischprodukte oder Wurstwaren. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, setzt sich damit der seit mehreren Erhebungen beobachtete Rückgang des Anteils dieser Haushalte fort. Ihr Anteil ist gegenüber 2003 um 8,8 und gegenüber 2013 um 8,3 Prozentpunkte gesunken. 



Knapp ein Viertel der Haushalte kaufte 2023 Fleischersatzprodukte
2023 kauften 22,7 % der privaten Haushalte Fleischersatzprodukte. Diese wurden im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2023 erstmals separat erfasst. Hierzu zählen unter anderem Sojaprodukte, Tofu sowie weitere vegetarische und vegane Ersatzprodukte einschließlich Gemüse- und Nussaufstrichen. 

Mit knapp einem Drittel (29,4 %) war der Anteil der Haushalte mit Konsumausgaben für Fleischersatzprodukte bei Haushalten mit Haupteinkommenspersonen unter 40 Jahren am höchsten. Bei den 40- bis unter 60-Jährigen lag er bei knapp einem Viertel (23,6 %) und bei den Haushalten ab 60 Jahren bei rund einem Sechstel (15,9 %).

Haushalte mit Ausgaben für Fleisch gaben deutlich mehr aus Haushalte mit Ausgaben für Fleisch gaben 2023 durchschnittlich 72 Euro je Monat dafür aus. Das waren 20 Euro mehr als 2013 (52 Euro) und 24 Euro mehr als 2003 (48 Euro). Damit lagen die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben höher als in allen vorherigen Vergleichsjahren seit 2003. Haushalte mit Ausgaben für Fleischersatzprodukte gaben 2023 durchschnittlich 15 Euro je Monat aus. 



Auch bei den Ausgaben für Fleisch zeigten sich Unterschiede nach dem Alter der Haupteinkommensperson. Mit durchschnittlich 85 Euro je Monat verzeichneten Haushalte mit Haupteinkommenspersonen im Alter von 40 bis unter 60 Jahren die höchsten Ausgaben. Haushalte unter 40 Jahren gaben durchschnittlich 58 Euro aus, Haushalte ab 60 Jahren 69 Euro.

Die höheren Ausgaben der mittleren Altersgruppe dürften auch darauf zurückzuführen sein, dass in dieser Lebensphase vergleichsweise häufig Familien- und andere Mehrpersonenhaushalte vertreten sind. Mit ein Grund für die höheren Ausgaben sind die gestiegenen Verbraucherpreise für Fleisch und Fleischwaren, darunter auch Wurstwaren. Aktuelle Ergebnisse für die Verbraucherpreise finden Sie in der Landesdatenbank NRW.



Wesel: Rat der Kinder: Viertklässler setzen Zeichen für Mut und Courage
Mit viel Begeisterung haben die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der GGS Am Buttendick im Ratssaal des Weseler Rathauses ihren eigenen Rat der Kinder durchgeführt und fassten genau dort, wo sonst der Stadtrat tagt, gemeinsam eine Entscheidung für ihre Schule. 

Die Schule ist Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Rainer Benien übernommen. Beim Besuch der Schülerinnen und Schüler im Rathaus, der durch Frau Welsing vom Team Kinder- und Jugendförderung vorbereitet und durchgeführt wurde, beantwortete er zunächst die vielen interessierten Fragen der Kinder zu seiner Arbeit.

Im Anschluss entwickelten die Kinder in Fraktionen Ideen, wie das Thema „Courage“ im Schulalltag sichtbar werden kann und erarbeiteten Argumente für ihr Vorhaben.  Der Bürgermeister eröffnete dann die Sitzung und stellte die Tagesordnung vor. Bei der Abstimmung übernahm er die Aufgabe des Schriftführers. Nach der gemeinsamen Beratung fassten die Schülerinnen und Schüler eine Entscheidung: Mit 12 Stimmen wurde das Thema „Mut“ gewählt.

Als Zeichen soll künftig ein Herz an der Schule gestaltet werden, das für Mut, Zusammenhalt und Respekt steht. „Die Kinder haben mit viel Engagement diskutiert, auffallend gut argumentiert, entschieden und Verantwortung übernommen – gelebte Demokratie von Anfang an“, sagte Bürgermeister Rainer Benien voller Begeisterung. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie Kinder demokratische Entscheidungen treffen und aktiv mitgestalten können.  Links Kinder- und Jugendbeteiligung

Neue Notfallseelsorgende für den Kreis Wesel
Am Samstag, 11.07.2026, wurden insgesamt 12 neue Notfallseelsorgende für die Kreise Kleve und Wesel in der Pfarrkirche St. Walburgis in Alpen-Menzelen von Superintendent Wolfram Syben und Pastoralreferent Peter Bromkamp feierlich in ihr neues Amt aufgenommen. Für den Kreis Wesel verstärken die bestehenden Notfallseelsorgeteams künftig: Maite Blümer, Hans-Jürgen Hoffmann, Heiko Jung, Claudia Schruff und Michael Sulzbacher.

Sie haben sich über einen Zeitraum von sechs Monaten auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Die Notfallseelsorge im Kreis Wesel besteht aus rund 50 ehrenamtlichen Kräften. Notfallseelsorger und Notfallseelsorgerinnen werden z. B. bei Unfällen, bei der Überbringung von Todesnachrichten, aber auch im Rahmen der überörtlichen Allgemeinen Hilfe und bei Großschadensereignissen eingesetzt.

Diese „Erste Hilfe an der Seele“ steht rund um die Uhr zur Verfügung und wird im Bedarfsfall über die Leitstelle hinzugerufen. Die Notfallseelsorge im Kreis Wesel wendet sich an alle, die mit belastenden und extremen Situationen zu tun haben: als Opfer, als Angehörige oder als Helfende.

Die personell verstärkten Teams der Notfallseelsorge in den Kreisen Kleve und Wesel stehen Menschen, die mit belastenden und extremen Situationen zu tun haben, unterstützend zur Seite.

Aktionskunst auf der Museumsbaustelle: Thomas Baumgärtel begeistert zur Eröffnung im Städtischen Museum Wesel
Mit einer feierlichen und sehr gut besuchten Eröffnung startete am vergangenen Donnerstag die spektakuläre Doppelausstellung des bundesweit bekannten „Bananensprayers“ Thomas Baumgärtel in Wesel. Das Städtische Museum Wesel an der Ritterstraße positioniert sich mit seiner Ausstellung „Projekte im öffentlichen Raum“ als das vitale, dokumentarische Herzstück der regionalen „NiederrheinTour 2026“. 

Das benachbarte LVR-Niederrheinmuseum zeigt den politischen „Europablock“ Ein besonderer Coup Der Künstler hinterließ dem Städtischen Museum als Highlight gleich zwei frisch gesprühte Bananen als bleibende Kunstwerke: einmal an der Eingangstür zum Kulturzentrum und direkt am neuen Eingang zum Städtischen Museum. Die Baustelle als kuratorisches Konzept Rund um das Städtische Museum herrscht aktuell reger Wandel – die Räume befinden sich mitten in einer umfassenden Modernisierungsphase.

Museumsleiterin Sarah Heidebroek nutzte diesen Zustand für ein mutiges kuratorisches Experiment: Sie öffnete die aktive, unfertige Baustelle als temporären, urbanen Kunstraum.  „Urban Art, Aktionskunst und Street-Art entstehen im echten Leben und in der direkten Reibung mit der Architektur“, betonte Heidebroek in ihrer Eröffnungsrede vor den zahlreich erschienenen Gästen im vollbesetzten LVR-Niederrheinmuseum, wo der Abend nach den Grußworten von Bürgermeister Rainer Benien, Prof. Jürgen Wilhelm, stv. Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland und Museumsleiterin Corinna Endlich (LVR) seinen Anfang nahm.

Vom juristischen Kampf zum bleibenden Kunstwerk Im Anschluss an den offiziellen Auftakt bewegte sich das Publikum entlang eines eigens gesprayten „Bananenwegs“ vom LVR-Museum zum Städtischen Museum in der Ritterstraße. Dort offenbarte sich den Besucherinnen und Besuchern die eigenständige Kraft der Schau: Gezeigt wird in etwa 60 Arbeiten eine dichte Dokumentation von Aktionen, die in den vergangenen vier Jahrzehnten ganz Deutschland bewegten. 

Das Spektrum reicht von historischen, auf Leinwand gezogenen Strafbefehlen aus der Frühzeit über die spektakulären Interventionen am Kölner Dom bis hin zur anarchischen Übermalung von Wolf Vostells Fluxus-Ikone „Ruhender Verkehr“.  Die Reaktionen des Eröffnungsabends machten deutlich: Das Städtische Museum Wesel hebt sich durch diese radikale Authentizität und den tiefen Einblick in die Künstlerbiografie von den übrigen 39 Stationen der Tour ab.

Die Ästhetik der Baustelle bot den perfekten, lebendigen Resonanzboden für Fachgespräche und Diskussionen über Kunstfreiheit.  Informationen Die Ausstellung „Thomas Baumgärtel – Freiheit für Kunst! Projekte im öffentlichen Raum“ ist ab sofort bis zum 5. September 2026 kostenfrei zugänglich. 

Ort: Städtisches Museum Wesel, Ritterstraße 12–14, 46483 Wesel  Öffnungszeiten:  Dienstag bis Freitag 11:00 – 17:00 Uhr Samstag 10:00 – 13:00 Uhr Montags und sonntags geschlossen Eintritt: Frei. 

Dinslaken: Sommer genießen beim Feierabendmarkt am 17. Juli
Der Dinslakener Feierabendmarkt lädt am Freitag, 17. Juli 2026, erneut dazu ein, den Start ins Wochenende in entspannter Atmosphäre zu genießen. Von 16 bis 20 Uhr verwandelt sich der Altmarkt in einen Treffpunkt für Genießer, Musikliebhaber und alle, die den Feierabend gemeinsam ausklingen lassen möchten.

Im Mittelpunkt steht auch diesmal ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Ein besonderes Highlight sind die frisch zubereiteten Smoker-Spezialitäten von Eisenrauch, die mit ihrem herzhaften Geschmack Lust auf einen entspannten Sommerabend machen. Ergänzt wird das Angebot durch frisch gebackene Pizza, süße und herzhafte Crêpes sowie die beliebten Klassiker des Feierabendmarktes.

Musikalisch begleitet Noah Warel den Nachmittag und Abend mit Live-Musik. Seine handgemachten Songs sorgen für die passende Atmosphäre und schaffen den idealen Rahmen für gute Gespräche, kühle Getränke und entspannte Stunden unter freiem Himmel. Ob auf ein Getränk nach der Arbeit, ein gemeinsames Essen mit Freunden oder einen gemütlichen Familienausflug – der Feierabendmarkt bietet die Gelegenheit, den Sommer mitten in der Dinslakener Innenstadt zu erleben und das Wochenende gemeinsam einzuläuten.

Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und den Feierabendmarkt auf dem Altmarkt zu besuchen. Weitere Informationen und alle Termine des Feierabendmarktes 2026 finden Sie unter: https://www.dinslaken.de/wirtschaft-freizeit/citymanagement/dinslakener-feierabendmarkt#  

Das Netz wächst weiter: NiederrheinRad nun auch in Kempen
Eine neue Station des beliebten Verleihsystems ist ab sofort am AquaSol zu finden. Das app-basierte Verleihsystem NiederrheinRad wächst weiter: Niederrhein Tourismus (NT) hat nun in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Kempen eine neue Station an der Sauna- und Wasserwelt AquaSol eingerichtet.

„Wir freuen uns sehr, dass das beliebte System seine Kempen-Premiere am AquaSol feiern kann“, sagt Daniel Banzhaf, Geschäftsführer der Stadtwerke, die das Schwimmbad betreiben. Der Standort sei ideal. Denn neben den vielen Badegästen von außerhalb – welche die grünen Räder zum Beispiel für einen Abstecher in die Kempener Altstadt nutzen können –, richtet sich das Angebot auch an die Nutzer des benachbarten Reisemobil-Parks.

„Von diesem Stellplatz bis zur NiederrheinRad-Station sind es nur wenige Schritte“, betont NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner. Und natürlich können auch Einheimische von der neuen Möglichkeit profitieren: „Herrliche Ausflüge in die Umgebung mit dem NiederrheinRad lassen sich unkompliziert und spontan realisieren“, so Baumgärtner. Zwei NiederrheinRäder stehen ab sofort an den Fahrradständern am AquaSol-Haupteingang für kurze und längere Fahrten bereit.

„Sollten weitere Fahrräder benötigt werden, etwa für den Ausflug mit der Familie oder mit dem Freundeskreis, können wir bei entsprechender Anmeldung über die App oder auch telefonisch das Angebot vor Ort aufstocken“, erklärt Kathrin Peters, die das System verwaltet. Mit rund 30 Stationen und mehr als 300 Fahrrädern in der gesamten Region bietet NiederrheinRad maximale Flexibilität für die Tour auf zwei Rädern.

Und das komplett digital: Mit der Einführung der NiederrheinRad-App im Frühjahr 2025 wurde der Fahrradverleih am Niederrhein grundlegend modernisiert. Mietverträge und AGBs auf Papier gehören seitdem der Vergangenheit an. Stattdessen erfolgt die gesamte Nutzung schnell und unkompliziert über das Smartphone: Kundenkonto anlegen, Zahlungsmittel hinterlegen, NiederrheinRad am gewünschten Standort auswählen und losfahren.

Diese einfache Handhabung ist nicht nur für die Nutzer, sondern auch für die Anbieter komfortabel. „Übernachtungsbetriebe oder gastronomische Einrichtungen können ihren Gästen diesen attraktiven Service bieten – und zwar ohne nennenswerten personellen oder zeitlichen Mehraufwand“, betont Baumgärtner.

Das Netzwerk soll weiterwachsen: „Weitere Betriebe am Niederrhein, die sich für die Einrichtung einer NiederrheinRad-Station interessieren, können sich gerne bei uns melden“, sagt Baumgärtner. Weitere Infos gibt es hier: www.niederrhein-rad.de BU: Das AquaSol in Kempen ist nun angebunden an das NiederrheinRad-System.

Den Startschuss gaben (v.l.): Martina Baumgärtner und Kathrin Peters von Niederrhein Tourismus und Daniel Banzhaf, Geschäftsführer der Stadtwerke Kempen. Foto: NT

„Zeugnis-Telefon" der Bezirksregierung Düsseldorf  
Am Freitag, 17.07.2026, erhalten viele Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse. Aus diesem Anlass bietet die Bezirksregierung Düsseldorf – neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen – wieder ein Zeugnis-Telefon an.  

Eltern sowie Schülerinnen und Schüler können dort vor allem rechtliche Fragen klären, etwa wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn haben. Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter der Rufnummer 0211 475-4002 an folgenden Tagen erreichbar:  

Freitag, 17.07.2026
Montag, 20.07.2026
Dienstag, 21.07.2026 jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr.

In den Grundschulen werden die Zeugnisse im Laufe der letzten Unterrichtswoche ausgegeben. Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon der Bezirksregierung bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet. 

Diese sind zu den vorgenannten Zeiten unter folgenden Rufnummern zu erreichen:
Kreis Kleve: 02821 85-496
Kreis Wesel: 0281 207-2212

Kleve: Gewinner des Ausmalwettbewerbs stehen fest!
Auch wenn der Tag der offenen Tür bei den Umweltbetrieben der Stadt Kleve (USK) aufgrund der angekündigten hohen Temperaturen leider abgesagt werden musste, haben wir die Siegerinnen und Sieger unseres Ausmalwettbewerbs persönlich ausgezeichnet.

Die siegreichen kreativen Köpfe wurden vor Ort bei den USK geehrt.

Der 1. Platz ging an Charlotte,

den 2. Platz belegte Leo

und über den 3. Platz durfte sich Mira freuen.

Die Gewinner erhielten ihre Urkunden und Preise im Rahmen einer kleinen Preisübergabe bei den USK. Wir bedanken uns herzlich bei allen Kindern, die mit so viel Kreativität und Begeisterung teilgenommen haben.

Die Entscheidung fiel unserer Jury alles andere als leicht, denn es waren viele liebevoll gestaltete und tolle Bilder dabei. Herzlichen Glückwunsch an Charlotte, Leo und Mira – und vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fürs Mitmachen! Bitte schon jetzt vormerken: Unser Tag der offenen Tür findet nun am 26.09.2026 von 13-17 Uhr statt. Wir freuen uns darauf, euch dort begrüßen zu dürfen!


Schulanfang: Schul- oder Lehrbücher im Juni 2026 um 2,3 % teurer als ein Jahr zuvor
Ob Stifte, Hefte oder Bücher – der Schulanfang nach den Sommerferien ist in der Regel mit einigen Anschaffungen verbunden. Für den Kauf von Schulbüchern, Schreib- und Zeichenmaterialien mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im Juni 2026 mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhten sich etwa die Preise für Schul- oder Lehrbücher im Juni 2026 um 2,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum ebenfalls um 2,3 %.



Papierprodukte etwas günstiger als ein Jahr zuvor
Bei anderen Schulmaterialien fiel die Preisentwicklung unterschiedlich aus. So sind die Preise für Papierprodukte wie Schulhefte oder Zeichenblöcke leicht gesunken: Sie lagen mit -0,3 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats.
Für anderes Schreib- und Zeichenmaterial mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im Juni 2026 dagegen 3,5 % mehr zahlen als im Juni 2025. Darunter fallen beispielsweise Füller, Stifte oder Farbkästen.

Stark erhöhte Sterbefallzahlen während der Hitzewelle Ende des 2. Quartals
Sterbefallzahlen in der letzten Juniwoche 32 % über dem Vergleichswert der Vorjahre

Im 2. Quartal 2026 sind in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 243 600 Menschen gestorben. Die Sterbefallzahlen bewegten sich zumeist im Bereich der mittleren Werte der vier Vorjahre oder merklich darunter. Ausnahmen waren erhöhte Sterbefallzahlen in Wochen mit hohen Durchschnittstemperaturen ("Hitzewellen").

Besonders deutlich war dieser Effekt in der letzten Juniwoche (22. - 28. Juni), in der die Sterbefallzahlen zeitgleich mit einer historischen Hitzewelle um 32 % über dem mittleren Wert der vier Vorjahre lagen. In dieser Woche starben in Deutschland demnach etwa 23 900 Menschen. Das waren etwa 7 100 Sterbefälle mehr als noch zwei Wochen zuvor.

Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den April -5 % und für den Mai -2 %. Der von der Hitzeperiode geprägte Juni verzeichnete Sterbefallzahlen, die um 9 % über dem entsprechenden Vergleichswert lagen.

Dass im Zusammenhang mit Hitze die gesundheitliche Belastung hoch ist und in Folge auch die Sterbefallzahlen ansteigen, ist ein bekannter Effekt, der in Sommermonaten bereits häufiger beobachtet wurde.




Auswirkung der Hitzewelle zeigte sich auch in anderen europäischen Ländern Das EuroMOMO-Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zur Übersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung unvollständiger Meldungen und eines eigenen Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein.

Im 2. Quartal 2026 wurden dort in mehreren europäischen Ländern ebenfalls während der Hitzewelle Ende Juni größere Abweichungen von den erwartbaren Entwicklungen festgestellt. So wird dort aktuell insbesondere für Frankreich und für Belgien eine sehr hohe Übersterblichkeit ("very high excess") in der letzten Juniwoche ausgewiesen.

Auch zahlreiche andere Länder weisen zumindest eine leichte ("low excess") oder moderate Übersterblichkeit ("moderate excess") auf. Die Einordnung der letzten Juniwoche durch EuroMOMO ist derzeit noch mit Unsicherheiten behaftet, da die Hochrechnungen zum Teil noch auf sehr unvollständigen Sterbefallmeldungen beruhen.
Mit der Vervollständigung der Daten in den kommenden Wochen wird sich das tatsächliche Ausmaß der Auswirkungen der vergangenen Hitzewelle auf die Sterblichkeit schrittweise genauer bestimmen lassen.



„Hecken: Artenreich und Klimastark“ Kreis Wesel ruft zur Teilnahme am Heckenwettbewerb auf
Der Heckenwettbewerb des Kreises Wesel geht in die nächste Runde: Das vor über zwei Jahrzehnten gestartete Projekt wurde vor drei Jahren reaktiviert und wird dieses Jahr erneut durchgeführt. Alle Natur- und Landschaftsliebende sind erneut dazu aufgerufen, ihre Ideen für eine kreative Bepflanzung auf der eigenen Fläche einzureichen.

Die Kosten für die Anpflanzung und die darauffolgende Pflege der Hecken übernimmt der Kreis Wesel. Die Planung muss bis einschließlich Montag, 7. September 2026, beim Kreis Wesel eingegangen sein. Interessierte können teilnehmen, indem sie ein Bepflanzungskonzept für die gewünschte Hecke einreichen, dass die Kriterien einer ökologisch und klimatologisch wertvollen Anpflanzung erfüllt.

Die eingereichten Konzepte sollten zudem detaillierte Informationen zur Auswahl der Pflanzenarten, dem Pflanzschema oder auch zu den Vorteilen für die umliegende Landschaft enthalten. Alle nötigen Angaben zu den Bedingungen gibt es detailliert in einem „Roten Faden“ auf der Webseite des Kreises Wesel.

Grundvoraussetzungen für die Teilnahme am Wettbewerb: Die geplante Hecke muss sich im baulichen Außenbereich befinden, mindestens 100 Meter lang sein und aus heimischen Gehölzen bestehen. Die Umsetzung konkreter Maßnahmen soll dabei auf freiwilliger Basis erfolgen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen dabei die Möglichkeit erhalten, sich aktiv in den Planungsprozess einzubringen.

„Hecken, Gehölzstreifen und Krautsäume in der Landschaft leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt. Für Insekten und Vögeln sind sie Lebensraum und Futterquelle und binden CO2. Außerdem werten sie als Biotope unsere Kulturlandschaft weiter auf, als Wind- und Erosionsschutz dienen sie der Landwirtschaft. Deshalb haben auch die Landschaftspläne im Kreis Wesel weitere solcher Anpflanzungen als sogenannte Entwicklungsmaßnahmen zum Ziel“, erklärt Dr. Christian Steenpaß, Vorstandsmitglied für den Bereich Naturschutz und Umwelt des Kreises Wesel.

Die untere Naturschutzbehörde des Kreises Wesel gibt die Gewinnerinnen und Gewinner des Heckenwettbewerbs im Rahmen einer Preisverleihung im Herbst bekannt und prämiert sie mit Preisgeldern von 500 bis 2.000 Euro. Weitere Informationen zur Anmeldung und zu den Teilnahmebedingungen gibt es unter https://www.kreis-wesel.de/heckenwettbewerb. Für Fragen steht Arif Burnaz aus dem Bereich Landschaftsplanung unter 0281/207 2550 oder per E-Mail an arif.burnaz@kreis-wesel.de zur Verfügung.

KSB Wesel ehrt langjähriges Engagement in der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp
Klaudia Bours und Siegfried Thiel für jahrzehntelangen Einsatz in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung ausgezeichnet Moers, 23. Juni 2026 – Der Kreissportbund (KSB) Wesel hat Klaudia Bours und Siegfried Thiel von der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen des Stadtsportverbandes Moers würdigte der KSB Wesel die langjährige Arbeit der beiden DLRG-Mitglieder in der Kategorie „Ehrenamt". Beide engagieren sich seit mehr als drei Jahrzehnten für die DLRG und leisten bis heute einen wichtigen Beitrag zur Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung in der Region.

v.l. Denise Boymann (KSB), Klaudia Bours, (DLRG), Siegfried Thiel (DLRG), Pascal Smit (KSB) - Foto privat

Klaudia Bours hat die Entwicklung der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp über viele Jahre maßgeblich geprägt. Mehr als 30 Jahre war sie Mitglied des Ortsgruppenvorstands und übernahm zahlreiche verantwortungsvolle Aufgaben, unter anderem als Ortsgruppenleiterin und Geschäftsführerin. Auch nach ihrer Vorstandszeit ist sie weiterhin aktiv in der Schwimmausbildung tätig und begleitet insbesondere Kinder und Erwachsene bei ihren ersten Schritten im Wasser.

Neben ihrem Engagement in der eigenen Ortsgruppe brachte Klaudia Bours ihre Erfahrung auch auf Bezirks- und Verbandsebene ein. Dazu gehörten unter anderem die Organisation von Ehrungen sowie die Mitarbeit an Projekten wie der Aufklärung von Kindern über Wassergefahren im Rahmen von Kindergartenprojekten. Für ihre besonderen Verdienste wurde sie bereits mit dem Verdienstabzeichen der DLRG in Gold ausgezeichnet.

Auch Siegfried Thiel steht seit vielen Jahren für kontinuierliches ehrenamtliches Engagement bei der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp. Er war über lange Zeit Mitglied des Vorstands und übernahm unter anderem Verantwortung als stellvertretender Ortsgruppenleiter. Sein besonderer Schwerpunkt lag und liegt in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung. Als langjähriger Ausbildungsleiter und heutiger stellvertretender Ausbildungsleiter hat er zahlreiche Generationen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen begleitet.

Woche für Woche steht Siegfried Thiel am Beckenrand, führt Schwimm- und Rettungsschwimmkurse durch und nimmt Rettungsschwimmabzeichen ab. Viele aktive Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer im Kreis Wesel wurden durch seine Ausbildung geprägt. Auch er wurde für seine Verdienste bereits mit dem Verdienstabzeichen der DLRG in Gold ausgezeichnet.

Die Ehrungen stehen stellvertretend für die Bedeutung des Ehrenamts in Sportvereinen und Hilfsorganisationen. Gerade Organisationen wie die DLRG sind vollständig auf freiwilliges Engagement angewiesen. In der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp werden sämtliche Aufgaben von der Schwimmausbildung über Verwaltung und Organisation bis hin zum Einsatzdienst ehrenamtlich übernommen. Eine Vergütung über Übungsleiterpauschalen erfolgt nicht. „Ehrenamtliches Engagement ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr.

Die Anforderungen an Vereine steigen kontinuierlich: Gleichzeitig müssen immer mehr Aufgaben bewältigt werden, während weniger Menschen bereit sind, langfristig Verantwortung zu übernehmen", erklärt Sven Kattelans, Ortsgruppenleiter der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp. „Neben der eigentlichen Vereinsarbeit nehmen Bürokratie, digitale Anforderungen und rechtliche Verantwortung einen immer größeren Raum ein.

Umso wichtiger ist es, Menschen wie Klaudia und Siegfried sichtbar zu würdigen, die über Jahrzehnte Verantwortung übernommen und ihr Wissen an kommende Generationen weitergegeben haben." Das Ehrenamt steht aktuell vor vielfältigen Herausforderungen. Viele Vereine kämpfen mit begrenzter Zeit, fehlendem Nachwuchs für Leitungsaufgaben und steigenden organisatorischen Anforderungen. Datenschutz, Versicherungsfragen, Förderanträge und rechtliche Vorgaben gehören inzwischen ebenso zum Vereinsalltag wie die Betreuung von Mitgliedern und die Durchführung von Angeboten.

Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Kommunikation, digitale Angebote und Professionalität, obwohl weiterhin alle Aufgaben freiwillig geleistet werden. Für Hilfsorganisationen wie die DLRG kommen weitere Herausforderungen hinzu. Dazu zählen insbesondere die Gewinnung und Bindung von Einsatzkräften, die umfangreiche Aus- und Fortbildung von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern sowie die Vereinbarkeit von Ausbildung, Einsatzdienst und Privatleben.

Gleichzeitig wächst der Bedarf an Schwimmausbildung, während die Zahl verfügbarer Ausbilderinnen und Ausbilder begrenzt ist. Mit der jährlichen Ehrenamtsehrung würdigt der Kreissportbund Wesel Menschen, die sich über viele Jahre hinweg für den Sport, die Vereinsgemeinschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Klaudia Bours und Siegfried Thiel stehen dabei beispielhaft für die vielen Ehrenamtlichen, ohne deren Einsatz die Arbeit von Vereinen und Hilfsorganisationen nicht möglich wäre.

Die DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp wird auch künftig auf die Gewinnung, Ausbildung und Unterstützung neuer Ehrenamtlicher setzen, um ihre Aufgaben in der Schwimmausbildung, Wasserrettung und Jugendarbeit langfristig sicherzustellen.
 


Moers: Konzert im Martinstift - Junge Musiker laden zum Schuljahresausklang ein
Zum Abschluss des Schuljahres lädt die Moerser Musikschule zu einem besonderen Konzertnachmittag ein: Am Freitag, 17. Juli, gestalten fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler von 10 bis 19 Jahren das Programm im Martinstift (Filder Straße 126). Das Konzert beginnt um 18.30 Uhr im Kammermusiksaal. Der Eintritt ist frei. 

Die sieben teilnehmenden Talente aus den Klassen Wagner Prado (Klavier), Thomas Sieg (Klavier) und Claudia Scheibel (Klarinette) präsentieren Meisterwerke von Bach, Haydn, Schubert, Brahms, Chopin und weiteren Komponisten.

Von der Musikschule zur professionellen Musiklaufbahn
Das Konzert zeigt das Können der fortgeschrittenen Ausbildung an der Musikschule. Alle Mitwirkenden blicken entweder auf aktuelle Erfolge beim Wettbewerb ‚Jugend musiziert 2026‘ zurück oder befinden sich bereits in der intensiven Vorbereitung auf die Wettbewerbsrunde 2027.

Ein schöner Anlass ist an diesem Abend auch die Verabschiedung von Henry Blanke. Nach seiner erfolgreich bestandenen Aufnahmeprüfung an der renommierten Robert Schumann Hochschule (RSH) Düsseldorf schlägt er nun den Weg in die professionelle Musiklaufbahn ein.

Moers: Konzert Elisabeth Coudoux & Chuck Roth, Marina Tantanozi & Evi Filippou
Set 1: Elisabeth Coudoux (Cello) & Chuck Roth (Gitarre)
Ein filigranes und zutiefst intensives Zwiegespräch: Die Cellistin Elisabeth Coudoux und der Gitarrist Chuck Roth spielen ein dichtes, atmosphärisches Set, bei dem klassische Bogenstriche, perkussive Saitenarbeit und fragile Jazz-Nuancen zu einer faszinierenden klanglichen Einheit verschmelzen.

Set 2: Marina Tantanozi (Vocal, Flöte) & Evi Filippou (Vibraphone) Im zweiten Set des Abends treffen zwei absolute Ausnahme-Künstlerinnen der aktuellen Szene aufeinander: Die Flötistin und Sängerin Marina Tantanozi und die moerser Improviser in Residence Evi Filippou am Vibraphon weben ein hochdynamisches Klangnetz aus vokaler Poesie, schwebenden Flötenmelodien und der perkussiven Magie des Vibraphons.
Der Eintritt ist frei. Spenden auf freiwilliger Basis. Veranstaltungsdatum 17.07.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater - Pulverhaus

Moers: Terrassenkonzert mit Toxic Order, Jammin Jake und Mikesch
Terrassenkonzert im Bollwerk 107 – da heißt drei Bands, drei Sounds. Gemeinsam mit euch und kalten Getränken, die bekanntlich zu jedem Genre passen. Mit dabei sind:

Toxic Order: Thrash Metal aus Oberhausen. Gegründet 2024, mit einem klaren Ziel: niemand bleibt still stehen. Bei ihren Songs möchte man sofort Headbangen oder Moshen.
Spätestens seit dem gemeinsamen Auftritt mit RAGE beim Syls Festival 2025 ist klar: Diese Band liefert ehrliche, direkte Live-Power. The Toxic Order strikes on you!

Jammin Jake: Wer Bock auf geile Mucke hat, hört Jammin Jake. Die Band aus dem Pott macht Independent Smooth Grind. Eine Art und Weise, Geräusche zu erzeugen, die dein Gemüt in jeden Aggregatzustand gleichzeitig versetzt: Spannung, Spiel und was zum Naschen!

Die volle Packung live ist Gönnung pur!
 
Mikesch: Deutschsprachiger Pop-Punk aus Wuppertal, inspiriert von blink-182 und Sum 41, direkt aus der klassischen Schule, aber mit eigener Sprache. Energiegeladene Gitarren treffen auf Texte über Zeitgeist, Alltag und Gefühl – mal politisch, mal albern, mal ernst, immer ehrlich.

Für alle, die Pop-Punk lieben, aber keine Lust auf reine Nostalgie haben: direkt, Gitarren-lastig und mit Herz. Ein Abend für alle, die Musik nicht nur hören, sondern spüren wollen. Der Eintritt ist kostenlos! Veranstaltungsdatum 18.07.2026 - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Altes und modernes Moers  
Auf einem Rundgang durch die Altstadt gewinnen wir interessante Einblicke in die Stadtentwicklung im 20. und 21. Jahrhundert, in die Wirtschaft und den Verkehr. Den tiefgreifenden Wandel, den das ehemals kleinstädtische Moers durch den Bergbau erfahren hat, verfolgen wir dabei bis in die Gegenwart einer modernen Stadt.

Altmarkt in Moers

Geführt von Dr. Wilfried Scholten. Weitere Infos zu den Stadtführungen Kosten: 8 Euro Veranstaltungsdatum 19.07.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Eingang Schloss.


NRW: Zahl der zugelassenen Wohnmobile um 7 % gestiegen
* 211.800 Wohnmobile in NRW zugelassen – dies entspricht einer Dichte von 118 Wohnmobilen je 10.000 Personen
* Anzahl der Wohnmobile seit 2022 um 35,7 % gestiegen
* Kreis Coesfeld Spitzenreiter bei Wohnmobildichte

Am Stichtag 1. Januar 2026 waren in Nordrhein-Westfalen insgesamt 211.800 Wohnmobile zugelassen. Wie das Statistische Landesamt anhand von Ergebnissen des Kraftfahrt-Bundesamts mitteilt, ist der Wohnmobilbestand damit gegenüber dem 1. Januar 2025 um 7,0 % und gegenüber dem 1. Januar 2022 um 35,7 % gestiegen.

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung in NRW waren Anfang 2026 rein rechnerisch 118 Wohnmobile je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner zugelassen. Damit lag NRW leicht unterhalb der bundesweiten Wohnmobildichte von 125 zugelassenen Wohnmobilen je 10.000 Personen.

Wohnmobildichte in Kreisen höher als in kreisfreien Städten – Kreis Coesfeld war Spitzenreiter
Während am 01. Januar 2026 in Kreisen 149.400 Wohnmobile zugelassen waren, lag die Anzahl in kreisfreien Städten bei nur 62.400 Wohnmobilen. Im Vergleich zum Stichtag 2022 entsprach dies bei kreisfreien Städten einem Anstieg von 32,7 %, bei Kreisen sogar 37,0 %.

Anfang des Jahres 2026 waren in allen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW mehr Wohnmobile zugelassen als noch ein Jahr zuvor – die einzige Ausnahme war die Stadt Mönchengladbach mit einem Rückgang von 3,8 %.


Die Wohnmobildichte war in den Kreisen mit 139 Wohnmobilen je 10.000 Personen rund 61,3 % höher als in den kreisfreien Städten mit 86 Wohnmobilen je 10.000 Personen. Am 1. Januar 2025 hatte die Wohnmobildichte in den Kreisen noch bei 129 Wohnmobilen und in den kreisfreien Städten bei 82 Wohnmobilen je 10.000 Personen gelegen.

Am höchsten war die Wohnmobildichte – wie in den letzten fünf Jahren - im Kreis Coesfeld mit rund 197 Wohnmobilen (1. Januar 2025: 182). Die niedrigste Wohnmobildichte gab es mit rund 56 zugelassenen Wohnmobilen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern weiterhin in der Stadt Gelsenkirchen (1. Januar 2025: 50). 

Im Vergleich zum Vorjahr hatte der Kreis Höxter mit 12,0 % die größte Zunahme bei der Wohnmobildichte zu verzeichnen. Am 1. Januar 2025 lag diese bei 121 Wohnmobilen je 10.000 Personen und stieg zum 1. Januar 2026 auf 135 Wohnmobile je 10.000 Personen an.

7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen leben in Deutschland
• 9,4 % der Gesamtbevölkerung haben eine schwere Behinderung
• Knapp die Hälfte der schwerbehinderten Menschen zwischen 55 und 74 Jahre alt, gut ein Drittel 75 Jahre und älter
• 9 von 10 schweren Behinderungen durch eine Krankheit verursacht
• Gut ein Fünftel der Schwerbehinderten mit höchstem Behinderungsgrad

 Zum Jahresende 2025 lebten in Deutschland gut 7,8 Millionen Menschen mit schwerer Behinderung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren somit 9,4 % der Menschen in Deutschland schwerbehindert. 49,9 % der Schwerbehinderten waren Männer, 50,1 % waren Frauen.

Zum Jahresende 2023, dem Zeitpunkt der letzten Erhebung, waren knapp 7,9 Millionen Menschen der Bevölkerung schwerbehindert. Das waren rund 27 000 mehr als zum Jahresende 2025. Die Vergleichbarkeit von 2025 zu 2023 ist allerdings aufgrund starker Bereinigung der Verwaltungsdaten in Hessen und Sachsen eingeschränkt.

Die Zahl der in beiden Bundesländern zum Jahresende 2025 erfassten schwerbehinderten Menschen lag aufgrund der Datenbereinigung zusammen um rund 195 000 Personen niedriger als 2023. Es ist davon auszugehen, dass zuvor eine Übererfassung vorlag. Als schwerbehindert gelten Personen, denen die Versorgungsämter einen Behinderungsgrad von mindestens 50 zuerkannt sowie einen gültigen Ausweis ausgehändigt haben.  

Knapp die Hälfte der schwerbehinderten Menschen zwischen 55 und 74 Jahre alt Behinderungen bestehen vergleichsweise selten seit der Geburt oder im Kindesalter, sondern entstehen meist erst im fortgeschrittenen Alter. So war gut ein Drittel (34 % oder 2,7 Millionen) der schwerbehinderten Menschen zum Jahresende 2025 im Alter ab 75 Jahren.

Etwas weniger als die Hälfte (45 % oder 3,5 Millionen) der Schwerbehinderten gehörte der Altersgruppe von 55 bis 74 Jahren an. 3 % oder 231 000 waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

9 von 10 schweren Behinderungen durch eine Krankheit verursacht
Gut 91 % der schweren Behinderungen wurden durch eine Krankheit verursacht. 3 % der Behinderungen waren angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf. Gut 1 % der Behinderungen waren auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen. Die übrigen Ursachen summieren sich auf gut 4 %.

Körperliche Behinderungen hatten 57 % der schwerbehinderten Menschen: Bei 27 % waren die inneren Organe beziehungsweise Organsysteme betroffen. Bei 10 % waren Arme und/oder Beine in ihrer Funktion eingeschränkt, bei weiteren 9 % Wirbelsäule und Rumpf. In weiteren 4 % der Fälle lag Blindheit oder eine Sehbehinderung vor.

Ebenfalls 4 % litten unter Schwerhörigkeit, Gleichgewichts- oder Sprachstörungen. Der Verlust einer oder beider Brüste war bei 2 % Grund für die Schwerbehinderung. Geistige oder seelische Behinderungen hatten insgesamt 16 % der schwerbehinderten Menschen, zerebrale Störungen lagen in 9 % der Fälle vor.

Bei den übrigen Personen (19 %) war die Art der schwersten Behinderung nicht ausgewiesen. Gut ein Fünftel der Schwerbehinderten mit höchstem Behinderungsgrad Bei etwas mehr als einem Fünftel der Menschen mit schwerer Behinderung (21 %) war vom Versorgungsamt der höchste Grad der Behinderung von 100 festgestellt worden. Über ein Drittel (36 %) der Schwerbehinderten wiesen einen Behinderungsgrad von 50 auf.



Wesel: Rat beschließt neue Gestaltungssatzung für Neu-Büderich
Der Rat der Stadt Wesel hat in seiner Sitzung am 19. Mai 2026 die neue Gestaltungssatzung Nr. 19 „Neu-Büderich“ beschlossen. Sie ersetzt nach ihrem Inkrafttreten die bisherige Gestaltungssatzung Nr. 17 aus dem Jahr 2013. Neu-Büderich ist mit seinem charakteristischen Straßenraster die erste einheitlich geplante Siedlungsanlage des Klassizismus am Niederrhein.

Außenansicht der evangelischen Kirche in Büderich (nach 1998) Fotograf: Eginhard Brandt

Das besondere Ortsbild und die historische Bausubstanz stehen daher seit vielen Jahren im Fokus des Denkmalschutzes. Die neue Gestaltungssatzung soll dazu beitragen, die prägenden Merkmale des historischen Ortskerns zu bewahren und zugleich den Eigentümerinnen und Eigentümern mehr Orientierung bei baulichen Veränderungen zu geben.

„Neu-Büderich ist ein besonderer Ort mit einer besonderen Geschichte. Mit der neuen Gestaltungssatzung schaffen wir einen verlässlichen Rahmen, der den Denkmalschutz ernst nimmt und gleichzeitig heutige Anforderungen berücksichtigt“, sagt Bürgermeister Rainer Benien.

Anlass für die Überarbeitung waren insbesondere veränderte Rahmenbedingungen im Bereich erneuerbare Energien sowie Fragen zur energetischen Sanierung. In einem Arbeitskreis aus Politik und Verwaltung wurden die bestehenden Regelungen geprüft und angepasst. Dabei standen unter anderem Solaranlagen auf Dächern sowie Möglichkeiten der Fassadendämmung im Mittelpunkt.

Die neue Satzung enthält konkrete Vorgaben zur äußeren Gestaltung von Gebäuden, etwa zu Fassaden, Fenstern, Türen, Dächern, Einfriedungen, Werbeanlagen und Solaranlagen. Ergänzende zeichnerische Beispiele sollen die Regelungen verständlicher machen und den Eigentümerinnen und Eigentümern eine bessere Grundlage für die Planung geben.

Ziel ist es, frühzeitig Klarheit darüber zu schaffen, welche Maßnahmen im Denkmalbereich möglich sind und welche Abstimmungen erforderlich werden. Die Gestaltungssatzung tritt am 09.07.2026 mit der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft. https://www.wesel.de/gestaltungssatzungneubuederich Kontakt Team Bauordnung und Denkmalschutz E-Mail: bauen@wesel.de

Bundesrat macht Weg für Durchführungsgesetz zum AI Act frei.
Der TÜV-Verband begrüßt die geplante Bündelung der KI-Marktüberwachung bei der Bundesnetzagentur und fordert jetzt einen schnellen Aufbau leistungsfähiger Marktaufsichts- und Notifizierungsprozesse.

©TÜV-Verband / Tobias Koch

Der TÜV-Verband begrüßt, dass der Bundesrat den Weg für das deutsche Durchführungsgesetz (KI-MIG) zur europäischen KI-Verordnung (AI Act) freigemacht hat. Positiv bewertet der TÜV-Verband auch die Verständigung von Bund und Ländern, die KI-Marktüberwachung künftig bei der Bundesnetzagentur zu bündeln und bewährte sektorspezifische Aufsichtsstrukturen zu erhalten. Das schafft die Grundlage für eine einheitliche und effiziente Umsetzung des AI Acts.

„Die Verständigung von Bund und Ländern ist ein wichtiger Schritt für eine einheitliche und wirksame KI-Aufsicht“, sagt Dr. Patrick Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz und Bildung beim TÜV-Verband. „Unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe und Doppelstrukturen müssen vermieden werden. Jetzt kommt es darauf an, die Verwaltungsvereinbarung direkt nach der Sommerpause abzuschließen und die Bundesnetzagentur personell und technisch so auszustatten, dass sie ihre Aufgaben von Beginn an wirksam erfüllen kann.“

Der TÜV-Verband begrüßt zudem, dass in den drittprüfungspflichtigen Produktbereichen die bewährten sektorspezifischen Marktüberwachungs- und Notifizierungsstrukturen weiter genutzt werden. So bleiben vorhandene Expertise und etablierte Verfahren erhalten und unnötige Bürokratie wird vermieden.

„Unternehmen und Prüfstellen brauchen schlanke Verfahren statt neuer Behördenwege“, sagt Gilroy. „Bestehende Akkreditierungen und Notifizierungen sollten durch eine schlanke Erweiterung ihres Geltungsbereichs um die KI-spezifischen Anforderungen ergänzt werden können. Gleichzeitig müssen die Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren deutlich beschleunigt und von der Bundesnetzagentur über ihr Koordinierungs- und Kompetenzzentrum eng begleitet werden.“

Die Bundesnetzagentur muss gemeinsam mit der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS), dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und den zuständigen notifizierenden Behörden für einen koordinierten und zügigen Hochlauf der Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren sorgen.

Nur wenn Aufsicht, Akkreditierung und Notifizierung reibungslos ineinandergreifen, können die Anforderungen des AI Acts zügig, einheitlich und praxisgerecht umgesetzt werden. Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein.

Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.



Ehrenamt mit Herz: Moers sucht ehrenamtliche Standesbeamte
Ein ‚Ja‘ im historischen Ambiente des Moerser Schlosses, unter dem Förderturm von Schacht IV oder im besonderen Flair des Peschkenhauses: Viele Paare wünschen sich eine Trauung, die mehr ist als ein Termin im Kalender.

Hier ist ein Arbeitsplatz für die ehrenamtlichen Standesbeamten. Auch auf Schacht IV werden samstags Trauungen durchgeführt. (Foto: pst)

Damit künftig noch mehr Menschen diesen besonderen Moment an ihrem Wunschort erleben können, geht die Stadt Moers neue Wege: Sie setzt ‚Ehrenbeamte‘ ein und sucht ehrenamtliche Standesbeamtinnen und Standesbeamte. 

Sie sollen samstags Eheschließungen an besonderen Trauorten durchführen. Die organisatorische Vorbereitung und alle Verwaltungsaufgaben bleiben beim Standesamt. Zur Vorbereitung gehört eine Schulung mit den rechtlichen Grundlagen sowie Tipps zur Gestaltung persönlicher und würdevoller Zeremonien. Die Stadt Moers übernimmt die Kosten der Fortbildung. Für die durchgeführten Trauungen erhalten die Ehrenamtlichen eine Aufwandsentschädigung.

Besonderen Moment mitgestalten
Das Moerser Standesamt führt jedes Jahr bis zu 470 Eheschließungen durch. Daneben erfüllen die Mitarbeitenden viele andere Aufgaben rund um Personenstandsurkunden, Geburts- und Sterbefälle sowie internationale Verfahren. Mit zusätzlichen Kräften für die Trauungen kann das Angebot an Samstagen von 112 auf 160 erweitert werden.

Eine Verwaltungsausbildung ist nicht erforderlich. „Spaß am Umgang mit Menschen, Einfühlungsvermögen, der sichere Umgang mit Sprache und ein souveränes Auftreten sind wichtig“, weiß Standesamtsleiter Marcel Hartmann.

„Wir suchen Menschen, die Freude daran haben, Paare an einem ihrer schönsten Tage zu begleiten und diesen besonderen Moment mitzugestalten.“  Interessierte können sich ab sofort bei der Stadt Moers melden:  Marcel Hartmann, Telefon: 0 28 41 / 201-690,  Mail an marcel.hartmann@moers.de Weitere Informationen. 

Moers: Mit dem Rollstuhl über die Skateanlage: Jetzt für WCMX-Workshop anmelden
Ein Rollstuhl kann auch ein Sportgerät sein, das richtig Spaß macht. Das können Kinder und Jugendliche beim inklusiven WCMX-Workshop am Samstag, 22. August, von 11 bis 14 Uhr auf der Skateanlage im Freizeitpark erleben.

(Wheelchair Motocross/Foto: Pascal Lieleg)

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren mit und ohne Behinderung. Unter Anleitung der erfahrenen Coaches Simone Wachowiak und Florian Günther vom Verein Sit'n'Skate lernen sie die Grundlagen des Wheelchair Motocross kennen. 

Der Workshop findet bewusst auf den einfachen Abschnitten der Skateanlage statt und ist als Anfängerkurs konzipiert. Auch Kinder und Jugendliche, die keinen Rollstuhl nutzen, können die Sportart ausprobieren. Ziel des Workshops ist es, gemeinsam in Bewegung zu kommen, Berührungsängste abzubauen und Begegnungen zu schaffen.

Der Workshop ist Teil des Projekts ‚Gemeinsam inklusiv – gemeinsam aktiv‘, das die Stadt Moers mit Fördermitteln aus dem Kinder- und Jugendförderplan des Landes Nordrhein-Westfalen umsetzt. Teilnehmende müssen von einer Person begleitet werden, die während des gesamten Workshops vor Ort bleibt.

Alltagsrollstühle und Fahrradhelme können genutzt werden. Zusätzlich stellt Sit'n'Skate Sportrollstühle, Helme und Schutzausrüstung zur Verfügung. Anmeldungen sind online möglich.

Klever Stadthallenparkplatz nach Umbau wieder komplett geöffnet
Der große Parkplatz südlich der Stadthalle - hier rechts im Bild - ist nach dem Umbau wieder vollständig nutzbar.

Drohne Baustelle Parkplatz Stadthalle

Nachdem das nördliche Teilstück des Parkplatzes direkt an der Klever Stadthalle bereits zum Anfang der Woche zum Parken freigegeben werden konnte, sind nun – pünktlich vor dem Beginn der Klever Kirmes 2026 – auch die übrigen Parkflächen fertiggestellt. Ab Freitagnachmittag, 10. Juli 2026, steht somit wieder der gesamte Parkplatz südlich der Stadthalle zur Verfügung.

Insgesamt bietet der die umgestaltete Fläche rund 90 Stellplätze für Autos. Zuletzt wurden die Pflasterarbeiten an den Stellflächen mit zusätzlichem Personal durchgeführt, damit der innerstädtische Parkplatz noch vor dem Kirmesbeginn wieder zur Verfügung steht.

Seit Mitte April wurde der Platz zwischen der Stadthalle und dem beliebten Spielplatz am Fuße der Schwanenburg aufwändig umgestaltet. Die große, unbefestigte Fläche ist seither optisch aufgewertet worden und beherbergt jetzt deutlich mehr unversiegelten Raum für Grünflächen. Während die großen Platanen dadurch von besseren Standortbedingungen profitieren, kann auch anfallendes Regenwasser nun besser versickern.

Während die Stellplätze nun wieder nutzbar sind, werden noch letzte Arbeiten auf der Fläche erledigt. So wird in der kommenden Woche der letzte Teilabschnitt der neuen Beleuchtungsanlage fertiggestellt. Die Montage und Inbetriebnahme zusätzlicher Ladesäulen für Elektrofahrzeuge steht ebenfalls noch aus. Außerdem erfolgt noch die Bepflanzung der neugeschaffenen und vergrößerten Grünflächen sowie der Hecken als Abgrenzung zur Wasserstraße und zum Uferwanderweg am Kermisdahl.

Zuletzt wird vor der Stadthalle an der Lohstätte noch eine überdachte Fahrradabstellanlage errichtet. Für die Errichtung der überdachten Abstellanlage erhält die Stadt Kleve Fördermittel aus der Förderrichtlinie Nahmobilität und dem Sonderprogramm Stadt und Land.

Alle Restarbeiten sollen im Rahmen der ursprünglich angekündigten Bauzeit bis Oktober 2026 abgeschlossen sein. Die Stadt Kleve dankt allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld während der Umbauzeit.

Umgestaltung des Stadthallenparkplatzes


Am 14. Juli startet der SommerLeseClub 2026 in der Klever Stadtbücherei.
Extra für den SommerLeseClub hat die Stadtbücherei Kleve wieder viele neue Bücher angeschafft, die darauf warten, ausgeliehen und gelesen zu werden. Natürlich stehen auch die anderen Medien der Bücherei, darunter Hörbücher und Tonies für den SommerLeseClub zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt persönlich in der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32. Die Öffnungszeiten finden sich auf der Bücherei-Webseite unter www.stadtbuecherei-kleve.de.

Zudem bietet der Klever SommerLeseClub auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl spannender Veranstaltungen:
- Mit dem Schachclub gibt es „Schach für Kids“ ab 6 Jahren,
- in Zusammenarbeit mit dem Kreismedienzentrum wird ein Schnuppertermin „Robotik für Kinder“ ab 7 Jahren angeboten, bei dem Robotik spielerisch mit Bee-Bots und Blue-Bots entdeckt wird,
- das beliebte Kinder-Yoga wird auch in diesem Jahr wieder angeboten,
- kreativ wird es beim Perlenbasteln und bei einem zweitägigen „Diamond Painting“.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auf der Info-Wand im Erdgeschoss der Stadtbücherei und bei der Anmeldung zum SommerLeseClub. Eine verbindliche Anmeldung zu den Einzelveranstaltungen innerhalb des SommerLeseClubs ist nötig, die Teilnahme ist kostenlos.

Während der Aktion erhalten die Teilnehmenden Logbücher zum Sammeln von Stempel für die gelesenen Bücher. Diese Logbücher dürfen gerne kreativ gestaltet werden. Zusätzlich erhalten eifrige junge Teilnehmende bei Abgabe des Logbuches vom 25. August bis zum 5. September bei oder nach der Abschlussveranstaltung eine Urkunde. Dann werden auch besonders gestaltete Logbücher prämiert.

Die Teilnahme am SommerLeseClub ist kostenlos, jedoch ist ein Büchereiausweis der Stadtbücherei Kleve erforderlich. Für Kinder bis 14 Jahren ist die Ausstellung des Büchereiausweises gebührenfrei.

Der SommerLeseClub wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und wird unterstützt von zahlreichen lokalen Sponsoren, denen die Stadtbücherei Kleve an dieser Stelle ausdrücklich dankt. Das Büchereiteam freut sich auf eine rege Teilnahme und hofft, dass der SommerLeseClub 2026 für alle Beteiligten erneut ein voller Erfolg wird! Allgemeine Infos zum Sommerleseclub gibt es auch auf www.sommerleseclub.de.

Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve
Auch in diesem Sommer setzt das Museum Kurhaus Kleve die erfolgreiche Reihe des Sommerkinos fort. Die Aufführungen finden wie bis anhin in Zusammenarbeit mit Tichelpark Cinemas, Kleve, im Innenhof des Museums statt und werden jeden Donnerstag vom 16. Juli bis zum 13. August 2026, jeweils um 21 Uhr, durchgeführt. Die diesjährige Reihe ist unter dem Titel „Lakonie & Skurriler Humor“ eine Hommage an den Regisseur Jim Jarmusch. Der Eintritt ist frei.Bitte Eingang direkt beim Friedrich-Wilhelm-Bad benutzen.

Bei Regen fallen die Veranstaltungen aus, was wir frühzeitig auf der Webseite und in den sozialen Medien bekannt geben würden. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie sich auch gerne beim Empfang des Museums erkundigen.


Programm „Lakonie & Skurriler Humor“ - eine Hommage an Jim Jarmusch
Donnerstag, 16. Juli 2026, ab 21 Uhr: Stranger Than Paradise (1994, 89 Min.)
Der Auftakt macht der Film „Stranger Than Paradise“, der in drei Kapiteln und mit viel trockenem Humor die Beziehung zwischen Bela „Willie“ Molnar, seiner Cousine Eva und seinem Freund Eddie erzählt. Der Film zeichnet sich durch eine minimalistische Handlung aus, in der die Hauptfigur Willie Besuch von seiner Cousine Eva aus Ungarn erhält.

Eva bleibt zehn Tage bei ihm, bevor sie nach Cleveland weiterreist. Ein Jahr später fahren Willie und sein Freund Eddie nach Cleveland, um sie zu besuchen, und die drei unternehmen anschließend eine Reise nach Florida. Regie, Co-Drehbuch und Co-Schnitt stammen von Jim Jarmusch; in den Hauptrollen sind der Jazzmusiker John Lurie, der ehemalige „Sonic Youth“-Schlagzeuger und Schauspieler Richard Edson sowie die in Ungarn geborene Schauspielerin und Geigerin Eszter Balint zu sehen.

Donnerstag, 23. Juli 2026, 21 Uhr: Night on Earth (1991, 123 Min.)
„Night on Earth“ besteht aus fünf Episoden, die sich in derselben Nacht zur ungefähr gleichen Zeit abspielen und von den flüchtigen Begegnungen zwischen Taxifahrern und Fahrgästen handeln. Die komisch-tragischen Geschichten spielen in den fünf Städten Los Angeles, New York City, Paris, Rom und Helsinki. Jarmusch schrieb das Drehbuch in etwa acht Tagen, und die Auswahl einiger Städte richtete sich weitgehend nach den Schauspielern, mit denen er zusammenarbeiten wollte.

Donnerstag, 30. Juli 2026, 21 Uhr: Broken Flowers (2005, 106 Min.)
Der Roadmovie „Broken Flowers“ dreht sich um ein in die Jahre gekommener Don Johnston. Zur gleichen Zeit als der ewige Junggeselle Johnston von seiner Freundin Sherry verlassen wird, erfährt er, dass er einen 19-jährigen Sohn hat, der auf der Suche nach ihm ist.

Sein Nachbar und Hobby-Detektiv Winston bringt ihn dazu, eine Liste mit ehemaligen Freundinnen aufzusetzen und stellt für Johnston einen kompletten Reiseplan mit Flug-, Auto- und Hotelbuchungen auf. Johnston macht sich auf eine Odysee quer durchs Land, um herauszufinden wer die Mutter sein könnte. Der Film wurde bei den Filmfestspielen in Cannes 2005 mit dem „Großen Preis der Jury“ ausgezeichnet.

Donnerstag, 6. August 2026, 21 Uhr: The Dead Don´t Die (2019, 104 Min.)
In der verschlafenen Stadt Centerville geht die Sonne nicht mehr unter und es beginnen Zombies in die einst friedliche Stadt zu strömen. Die Menschen laufen Gefahr vom Aussterben bedroht zu werden und die Toten wollen einfach nicht sterben. Die Horror-Komödie von Jim Jarmusch besticht durch eine hochkarätige Besetzung von unter anderem mit Bill Murray, Adam Driver, Chloë Sevigny, Steve Buscemi, Tilda Swinton, Tom Waits, Iggy Pop und Selena Gomez.

Donnerstag, 13. August 2026, 21 Uhr: FatherMotherSisterBrother (2025, 111 Min.)
In diesem Film geht Jim Jarmusch in drei komischen Dramen, die in den USA, Dublin und Paris spielen, der Unbeholfenheit und Nähe zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern nach.

Der Film handelt von der uralten Frage: Wer sind oder waren die Eltern? Hatten sie bevor sie Kinder hatten ein eigenes Leben, das die Kinder niemals verstehen werden? Und ist es Schicksal, dass das eigene Leben von den eigenen Kindern ausgelöscht und als irrelevant oder tabu abgetan wird? Die Besetzung ist hochkarätig mit unter anderem Kate Blanchett, Charlotte Rampling, Adam Driver und Tom Waits.

Dinslaken: Führung im Museum Voswinckelshof: Küche Kochen Esskultur
Am Sonntag, 19. Juli 2026, findet im Dinslakener Museum Voswinckelshof eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Küche Kochen Esskultur“ statt. Sie beginnt um 15:00 Uhr und erklärt die Zusammenhänge zwischen Kochen, Ernährung und gesellschaftlicher Veränderung.

Das eigentliche Highlight findet nach der Führung statt: Norbert Stirba präsentiert seinen künstlichen Kaviar. Dieser künstliche Kaviar ist aus Stirbas unterhaltsamem VHS-Vortrag „Chemie des Kochens“ bekannt und konnte dort verköstigt werden. Die Herstellung wurde umfassend erklärt (Stichwort „molekulares Kochen“), konnte aber nicht gezeigt werden. Das holt der promovierte Physiker und langjährige Lehrer nun im Museum Voswinckelshof nach.

Im Anschluss an die Führung wird der berühmte Kaviar also live hergestellt und kann anschließend verköstigt werden. Es sei bereits verraten: Der Vortrag ist unterhaltsam und der Kaviar lecker.
Die Zahl der Teilnehmenden an der Vorführung von Norbert Stirba ist begrenzt auf zwölf Personen. Anmeldung per E-Mail an museum-voswinckelshof@dinlaken.de.

An der Führung können hingegen zwanzig Leute teilnehmen.
Die Ausstellung „Küche Kochen Esskultur“ stellt Kochbücher in den Mittelpunkt und würdigt sie als historische Quelle. Ausgehend von einer privaten Kochbuchsammlung sowie Objekten aus dem Stadthistorischen Zentrum zeigt das Museum unsere Kochkulturen. Zu sehen sind auch Kuriosa: ein Kochbuch der Diktatoren, ein Kochbüchlein für Kinder und die Broschüre eines bekannten Food-Influencers.

Esskulturen sind auch verbunden mit Technik, mit Geräten und Geschirr. Sie stellen Beziehungen über mehrere Generationen her, zum Beispiel über in der Familie weitergegebene Rezepte und Küchengeräte. Auch hierfür sind Kochbücher Beispiele, sie werden oft von mehreren Generationen intensiv benutzt und weisen entsprechende Schäden auf. Das gilt auch für Kochgeräte und -geschirr, es wird oft über Generationen genutzt und vererbt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. August 2026 im Museum Voswinckelshof zu sehen. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Neue Ausstellung: EPAL.art: Fotokunst auf Europalette von Rainer Höpken
Fotografie auf Holzpaletten. So einfach kann man die Ausstellung von Rainer Höpken zusammenfassen. Doch es steckt mehr hinter dieser Idee.

Die Fotografie ist eine vielschichtige Kunstform, sie ist abhängig vom künstlerischen Gedanken, von Technik, von Licht und Schatten sowie von Farbe. Sie ist aber auch abhängig von dem Material, auf dem das Foto gedruckt wird: Papier, Metall, Kunststoff und einiges mehr kann als Untergrund dienen. Und je nach Material und Drucktechnik entstehen unterschiedliche Eindrücke und Perspektiven.

Holz ist kein übliches Material für Fotokunst, erst recht keine gewöhnliche Europalette. Und doch: Die Fotomotive erhalten durch die grobe Oberfläche der Palette und deren Gebrauchsspuren einen anderen Eindruck. Sie wirken malerischer, fast wie ein Grafitto. Es entsteht ein plastischer und fast dreidimensionaler Eindruck, ein Kunstwerk ganz anderer Art.

Im Dachgeschoss des Museums ist mit EPAL.art wieder eine Ausstellung zu sehen, die zeigt, welche ungewöhnliche Materialien Künstlerinnen und Künstler als Grundlage für ihre Werke nehmen. Schon die aktuelle Ausstellung „Atem holen“ rückt mit Papier einen besonderen Werkstoff in den Blickpunkt. Diese Ausstellung ist noch bis zum 16. Juli zu sehen.

Rainer Höpken ist in den Gruppenausstellungen im Voswinckelshof fast immer dabei, meist als Künstler, manchmal als Kurator. Er ist ein passionierter Fotograf und ein vielseitiger Objektkünstler. Seine beiden künstlerischen Ansätze verbindet er gern und macht Fotos zu Objekten. Die Ausstellung zeigt, dass aus dieser Verbindung herausragende Kunst entsteht, die mehr ist als die Summe ihrer Teile.

Zur Entstehung dieser in mehrfacher Hinsicht großen Kunstwerke sagt Höpken: „Zur Holzpalette als Kunstgegenstand kam ich 2021 durch Ausstellung „Paletti“, die auch im Museum Voswinckelshof zu sehen war. Dabei wurden profane Europaletten zu Kunstobjekten. Ich stellte damals ein liegendes Wurzelobjekt („Genesis“) her, welches in eine Palette integriert wurde. 2023 entstanden für meine Ausstellung in Wesel weitere Palettenobjekte, da mich dieses Medium jetzt sehr faszinierte. Damals entstand mit Hilfe meiner Druckerei auch das erste Fotoobjekt auf einer Palette: ‚Monkey House‘.

Das Kunstwerk „Monkey House“ hat mittlerweile einen dauerhaften Platz im Museum gefunden, es hängt im Treppenhaus. Das Wurzelobjekt „Genesis“ ist auch ein Teil der neuen Wechselausstellung.

Rainer Höpken hat die Idee von Paletten-Kunstwerken notwendigerweise weiterentwickeln müssen: Der Druck war nicht ganz leicht und zwischendurch musste er die Druckerei wechseln. Diese Schwierigkeiten merkt man den Kunstwerken nicht an, locker und leicht hängen sie im Dachgeschoss des Museums und erfüllen den Raum mit ihrer künstlerischen Präsenz.

Die Ausstellung wird am Freitag, 24. Juli, um 16:00 Uhr eröffnet.
Der Künstler Rainer Höpken wird anwesend sein.
Die Ausstellung ist bis zum 30. August 2026 im Museum Voswinckelshof zu sehen.
Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.

Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zum Museum Voswinckelshof sind unter www.dinslaken.de zu finden.