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Dinslaken:
Glockenspiel an der Stadtbibliothek erklingt
wieder Am Donnerstag (16.07.),
erklang um 16.16 Uhr erstmals nach langer Zeit
wieder das Dinslakener Glockenspiel an seinem
neuen festen Platz, der Stadtbibliothek auf der
Duisburger Straße.

Bürgermeister Simon Panke und zahlreiche
Unterstützer und Förderer, allen voran der
Stadtmarketingverein Dinslaken e.V., wurden
Zeuge des musikalischen Wohlklangs der 16 neuen
Glocken, die in derselben Glockengießerei
gefertigt wurden, wie das ursprüngliche
Glockenspiel.
Mit dem originalgetreuen
Nachbau des Glockenspiels ist nun ein Stück
Dinslakener Geschichte zurück in die Innenstadt
gekehrt. Die Glocken werden nun täglich um 11.55
Uhr, 14.55 Uhr und 17.55 Uhr läuten.
Wesel stellt mit
Beteiligung die Weichen für die Sportentwicklung
der kommenden Jahre Wie sollen sich
der Sport und die Sportstätten in Wesel in den
kommenden zehn bis 15 Jahren entwickeln? Welche
Angebote benötigen die Menschen, und wie können
die Sportvereine angesichts gesellschaftlicher,
demografischer und finanzieller Veränderungen
zukunftsfähig aufgestellt werden?

Auftaktveranstaltung der
Sportentwicklungsplanung Stadt, Sportvereine und
Stadtsportverband starten gemeinsam in die
Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung
Mit diesen Fragen befasste sich die
Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung der
Weseler Sportentwicklungsplanung am Montag, 29.
Juni 2026. Vertreterinnen und Vertreter der
Weseler Sportvereine, des Stadtsportverbandes,
der Schulen, der Politik und der Stadtverwaltung
kamen zusammen, um den weiteren Planungsprozess
einzuleiten.
Begleitet wird dieser
erneut vom Institut für Kooperative Planung und
Sportentwicklung (ikps). Das Institut hatte
bereits den im Jahr 2017 vom Rat der Stadt Wesel
beschlossenen Sportentwicklungsplan erarbeitet.
„Sport bringt die Menschen zusammen, stärkt das
gesellschaftliche Miteinander und leistet
wichtige Beiträge zur Integration, Inklusion und
Gesundheitsförderung. Deshalb betrachten wir
gemeinsam mit den Vereinen genau, welche
Strukturen und Angebote künftig benötigt werden
und welche Vorhaben realistisch umgesetzt werden
können“, erklärt Bürgermeister Rainer Benien.
Zum Auftakt stellte Dr. Stefan Eckl vom
ikps aktuelle Entwicklungen und
Rahmenbedingungen vor. Dazu gehören unter
anderem der demografische Wandel, ein
verändertes Sportverhalten, neue Erwartungen an
flexible Sportangebote sowie die angespannte
Finanzlage vieler Kommunen. Gleichzeitig zeigt
die Entwicklung der Vereinsmitgliedschaften,
dass der organisierte Sport in Wesel weiterhin
einen hohen Stellenwert besitzt: Zum 1. Januar
2026 waren insgesamt 15.662 Mitgliedschaften in
Weseler Sportvereinen registriert.
Ein
Schwerpunkt des weiteren Verfahrens liegt auf
der Zukunft des vereinsorganisierten Sports.
Gemeinsam mit den Weseler Sportvereinen sollen
unter anderem Themen wie Nachwuchsgewinnung,
ehrenamtliches Engagement,
Mitgliederentwicklung, Integration und Inklusion
sowie die Zusammenarbeit mit Schulen und anderen
Einrichtungen bearbeitet werden.
Darüber
hinaus wird ein Konzept zur Weiterentwicklung
der Weseler Sportplatzanlagen erarbeitet. Hierzu
werden die vorhandenen Anlagen und ihre Nutzung
untersucht sowie Standortprofile erstellt. In
mehreren Workshops sollen die
sportplatznutzenden Vereine ihre Erfahrungen und
Bedarfe einbringen.
Eine
Entscheidungsmatrix soll anschließend dabei
helfen, notwendige Maßnahmen nachvollziehbar zu
bewerten und Prioritäten zu setzen. In den
kommenden Monaten werden zunächst die
vorhandenen Grundlagendaten aktualisiert und
ausgewertet. Für den Zeitraum von September 2026
bis Januar 2027 sind weitere Zukunftswerkstätten
und Workshops mit den Sportvereinen vorgesehen.
Die Ergebnisse sollen anschließend in
einem Abschlussbericht zusammengeführt und den
politischen Gremien im Frühjahr 2027 vorgestellt
werden. Ansprechpartner
Team Schule und Sport
RepelenerKids feiern Vielfalt und Miteinander
Bei strahlendem Sommerwetter verwandelte sich
das Außengelände der Offenen Einrichtung für
Kinder RepelenerKids (,ReKi‘) am Freitag, 10.
Juli, in einen bunten Treffpunkt für Familien.

Zahlreiche Kinder und ihre Familien genossen
gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag auf dem
Außengelände der RepelenerKids (Foto: pst).
Das Fest der Vielfalt setzte ein sichtbares
Zeichen für Toleranz, Gemeinschaft und ein
respektvolles Miteinander und lockte zahlreiche
Kinder und ihre Familien an. Ziel der
Veranstaltung war es, Begegnungen zu fördern,
Vielfalt sichtbar zu machen und den Zusammenhalt
im Stadtteil zu stärken. Für Begeisterung sorgte
ein abwechslungsreiches Programm mit einem Clown
und Ballonkünstler sowie drei Maskottchen.
Dank der finanziellen Unterstützung von
Klartext für Kinder e. V. konnten diese
besonderen Highlights angeboten werden. Kreative
Angebote wie Tattoos und Freundschaftsbänder
sorgten für viel Freude bei den Kindern.
Organisiert wurden sie gemeinsam mit dem
AWO-Integrationszentrum, der Katholischen
Kirchengemeinde St. Josef Moers und der
Lindenschule.
Slush-Eis, Zuckerwatte und
Popcorn rundeten das Angebot ab. Alle Angebote
waren kostenfrei, sodass alle Familien,
unabhängig von ihrer finanziellen Situation,
unbeschwert teilnehmen konnten. Ein großer Dank
gilt allen engagierten Eltern, die mit
gespendeten Speisen und Getränken und ihrem
Einsatz an den Verpflegungsständen zum Gelingen
des Festes beitrugen. Ebenso bedankt sich das
,ReKi‘ bei allen Kooperationspartnern,
Ehrenamtlichen und insbesondere bei Klartext für
Kinder e. V. für die Unterstützung.
Keine
Langeweile: Viele Tipps für die Sommerferien
Am Niederrhein gibt es in den
kommenden Wochen jede Menge zu erleben. Hurra,
endlich Sommerferien! Und nun? Diese Frage
stellt sich am Niederrhein nicht. Die Region
bietet auch in den kommenden sechs Wochen einen
perfekten Mix aus Sport und Spiel, aus Kultur
und Unterhaltung.
Die Bandbreite der
Angebote ist riesig, wie diese Beispiel-Auswahl
zeigt. Langeweile ist also ausgeschlossen. Wie
wäre es zum Beispiel mit einer Reise in die Zeit
vor 2.000 Jahren? An den Sommer-Wochenenden bis
September laden im LVR-Archäologischen Park
Xanten
immer wieder neue Aktionen zum Mitmachen
ein – zu lebendiger Archäologie für die ganze
Familie.
Römische Handwerker,
Gladiatoren, Legionäre und Archäologen beleben
den Park und zeigen Ausschnitte aus dem Leben
der Römer am Niederrhein. Am 8. und 9. August
zeigt außerdem die Gladiatorenschule Amor
Mortis, wie viel Ausdauer, Kraft und
Beweglichkeit die Gladiatoren in römischer Zeit
mitbringen mussten.
Tierisch wird es
dagegen in Kleve: Im Juli und August wartet
eine ganz besondere neue Veranstaltung auf alle
Gäste des Tiergartens – die tierischen
Sommerabende. Immer von donnerstags bis sonntags
erweitert der Tiergarten Kleve seine
Öffnungszeiten und ist von 9 bis 21 Uhr
geöffnet.
Es wartet eine einzigartige
Abendatmosphäre mit spannenden
Tierbeobachtungen, stimmungsvoller Live-Musik
und vielem mehr „Herlinde“ können Besucherinnen
und Besucher in Erkelenz kennenlernen: Sie nimmt
die Gäste auf dem Markt in Empfang und berichtet
über die Zeit, als die Erkelenzer spanisch
wurden: Kaiser Karl V. rückt mit Waffengewalt
bis kurz vor die Stadttore, denn er will
verhindern, dass das Herzogtum Geldern an den
reichen Herzog Wilhelm fällt.
Die
Truppen des Kaisers, in dessen Reich die Sonne
nicht untergeht, obsiegen, und so kommt Geldern
– und damit Erkelenz – unter neue Herrschaft.
Die Kostümführung am 9. August beginnt um 17 Uhr
(Anmeldung erforderlich). Kostüm-Fans kommen
auch in Willich auf ihre Kosten: Die
traditionsreichen Schlossfestspiele Neersen
(noch bis 30. August) bieten in diesem Jahr
unter anderem „Miss Merkel – Mord in der
Uckermark“, die Musik-Komödie „Aber bitte mit
Schlager!“ und „Pocahontas“, das Familienstück
für Zuschauer ab 5 Jahren.
Ob Streifzüge
durchs Freilichtmuseum, Kulturgenuss auf
Festivals oder Spiel und Spaß in Freizeitzentren
– im niederrheinischen Sommer ist für jeden
Geschmack etwas dabei. Eine Auswahl an Tipps für
die NRW-Sommerferien sind gebündelt hier zu
finden:
www.niederrhein-tourismus.de/niederrhein/sommerferientipps-am-niederrhein

Auch das Niederrheinische Freilichtmuseum lohnt
immer einen Besuch. Foto: Patrick Gawandtka

Baugenehmigungen für Wohnungen im Mai 2026:
+24,7 % zum Vorjahresmonat +16,6 %
bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt +12,6
% bei Einfamilienhäusern +21,6 % bei
Zweifamilienhäusern
Im Mai 2026 wurde in
Deutschland der Bau von 21 000 Wohnungen
genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, waren das 24,7 % oder 4 200
Baugenehmigungen mehr als im Mai 2025. Dabei
stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im
Neubau um 29,9 % oder 4 100 auf 17 800. Die Zahl
genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau
bestehender Gebäude entstehen, stieg im Mai 2026
gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 % oder 100
auf 3 200.

Januar bis Mai 2026: Aufwärtstrend
bei neuen Wohngebäuden hält an Im Zeitraum
von Januar bis Mai 2026 wurde in Deutschland der
Bau von 104 700 Wohnungen in neuen sowie bereits
bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 15,4 %
oder 13 900 Wohnungen mehr als von Januar bis
Mai 2025.
In neu zu errichtenden
Wohngebäuden wurden von Januar bis Mai 2026
insgesamt 86 000 Wohnungen genehmigt, das waren
16,6 % oder 12 200 Neubauwohnungen mehr als im
Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der
Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 12,6 %
(+2 200) auf 19 900.
Bei den
Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter
Wohnungen um 21,6 % (+1 100) auf 6 200 zu. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten
Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden
56 100 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um
18,9 % (+8 900) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in
Wohnheimen blieb dagegen mit einem Anstieg von
0,1 % auf 3 900 Wohnungen (+5) nahezu
unverändert. In neuen Nichtwohngebäuden wurden
von Januar bis Mai 2026 insgesamt
1 700 Wohnungen (+26,8 %; +400) genehmigt.
Hierunter fallen zum Beispiel
Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder
Wohnungen in Innenstadtlagen über
Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in
bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden
von Januar bis Mai 2026 insgesamt
16 900 Wohnungen genehmigt, das waren 8,6 % oder
1 300 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum
des Jahres 2025.
NRW:
Einschätzungen bei Verdacht auf
Kindeswohlgefährdung nahmen 2025 um 11 % zu
* Rund 75.300 gemeldete Verfahren zur
Einschätzung von Kindeswohlgefährdung * In
rund einem Viertel der Fälle lag eine akute oder
eine latente Gefährdung des Kindeswohls vor
* Vernachlässigung war häufigste Form der akuten
bzw. latenten Kindeswohlgefährdung
Die Jugendämter in
Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2025 im Rahmen
ihres Schutzauftrags in rund 75.300 Fällen eine
Einschätzung bei Verdacht auf
Kindeswohlgefährdung vorgenommen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, war die
Fallzahl damit rund 11 % höher als ein Jahr
zuvor. 2024 hatte es rund 68.000 Verfahren
gegeben. Im Vergleich zu 2020 ist die Zahl sogar
um rund 39 % gestiegen. Damals hatte die Zahl
bei rund 54.300 Gefährdungseinschätzungen
gelegen.

Die Fälle, bei denen die
Jugendämter eine akute oder latente
Kindeswohlgefährdung feststellten, machten auch
im Jahr 2025 rund ein Viertel aller
Gefährdungseinschätzungen aus. In rund einem
Drittel der Fälle wurde zwar keine
Kindeswohlgefährdung, jedoch ein Hilfebedarf
festgestellt. Mit einem Anteil von rund 42 %
wurde bei den meisten Verdachtseinschätzungen
weder eine Kindeswohlgefährdung noch ein
Hilfebedarf festgestellt.
28 % mehr
Fälle von latenter Kindeswohlgefährdung
Nachdem es im Jahr 2024 einen
überdurchschnittlichen Anstieg der Fälle akuter
Kindeswohlgefährdung gegeben hatte, gingen die
Zahlen im Jahr 2025 um rund 3 % leicht zurück.
2025 nahmen die Jugendämter rund 10.700
Einschätzungen mit diesem Ergebnis vor. Dagegen
lag die Zahl der Fälle latenter
Kindeswohlgefährdung mit fast 8.000 Fällen um
rund 28 % über dem Vorjahreswert.
Bei
einer latenten Gefährdung lässt sich die
gegenwärtige Gefahr nicht eindeutig feststellen,
sie kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.
Gegenüber dem Jahr 2020 gab es bei beiden Formen
deutliche Zuwächse – so wurden 2025 knapp 48 %
mehr Fälle akuter Kindeswohlgefährdung und rund
15 % mehr Fälle latenter Kindeswohlgefährdung
festgestellt.
Vernachlässigung war 2025
die häufigste Form der Kindeswohlgefährdung
Bei Fällen einer akuten oder latenten Gefährdung
der Kinder stellten die Jugendämter im Jahr 2025
in rund 9.800 Fällen Anzeichen für eine
Vernachlässigung fest. Im Weiteren gab es in
rund 6.400 Fällen Anzeichen für
eine körperliche und in rund 7.100 Fällen
Anzeichen für eine psychische Misshandlung.
Bei rund 1.300 Fällen stellten die
Jugendämter Anzeichen für sexuelle Gewalt fest.
Es ist zu beachten, dass pro Fall mehrere
Anzeichen einer Gefährdung vorliegen können. In
NRW lebten laut Bevölkerungsfortschreibung zum
31. Dezember 2025 rund 3,0 Millionen
Minderjährige unter 18 Jahren.
Rein
rechnerisch kamen damit 25 Verfahren zur
Einschätzung des Kindeswohls auf 1.000 Kinder.
Eine akute bzw. latente Kindeswohlgefährdung
wurde umgerechnet bei 6 von 1.000 Kindern und
Jugendlichen in NRW festgestellt. Es ist jedoch
zu beachten, dass Verfahren zur Einschätzung
einer Kindeswohlgefährdung mehrfach je
minderjähriger Person erfolgen können.
Moers: Neuer
Philosophiekurs der vhs Philosophie
gilt oft zu Unrecht als komplizierte, abgehobene
Beschäftigung. Dass es auch ganz anders geht,
zeigt ein neuer Kurs der vhs Moers –
Kamp-Lintfort.: Unter dem Titel ‚Keine Angst
vorm Selbstdenken. Eine Einführung in die
Philosophie‘ sind ab Donnerstag, 23. Juli,
Interessierte ab 10 Uhr eingeladen, die
Philosophie als das zu entdecken, was sie im
Kern ist –eine Anregung zum eigenen Nachdenken
und zur freien Gestaltung des eigenen Lebens.
Der Kurs findet insgesamt dreimal jeweils
donnerstags statt.
In gemeinsamen
Gesprächen geht es darum, den Dingen auf den
Grund zu gehen. Der Kurs richtet sich an alle
interessierten Bürgerinnen und Bürger. Spezielle
Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht
erforderlich. Wichtig ist Offenheit und die
Bereitschaft, sich auf unterschiedliche
Sichtweisen einzulassen und deren
Überzeugungskraft in der Gruppe gemeinsam zu
diskutieren und zu überprüfen.
Veranstaltungsort ist die vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10. Anmeldungen und
weitere Informationen sind telefonisch unter 0
28 41 / 201 – 565 und online unter
www.vhs-moers.de möglich.
Moers:
Neuer vhs-Workshop - Kreatives Gestalten mit
Linoleum Linoleum ist weit mehr als
nur ein Bodenbelag – es ist ein überraschend
vielseitiger und weicher Werkstoff, der sich
hervorragend für künstlerische Drucktechniken
eignet. Am Mittwoch, 22. Juli, lädt die vhs
Moers - Kamp-Lintfort ab 13 Uhr zum Workshop
‚Linoleum – Ein natürlicher Werkstoff für
kreative Drucktechniken‘ ein.
In diesem
Kurs, in den Räumen der vhs an der
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, lernen die
Teilnehmenden, wie sich das weiche Material auf
unterschiedlichste Weise bearbeiten lässt. Neben
den klassischen Schnittmessern kommen dabei auch
ungewöhnliche Werkzeuge wie Bohrmaschinen oder
sogar Papierschnipsel zum Einsatz, um
faszinierende und einzigartige
Oberflächenstrukturen zu erschaffen.
Der
Kurs ist sowohl für Anfängerinnen und Anfänger
als auch für Fortgeschrittene bestens geeignet.
Anmeldungen sind entweder telefonisch unter 0
28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Bitte auch den Materialhinweis auf der Internetseite
der vhs beachten.
Moers:
vhs-Sommerakademie für Malerei und Bildhauerei
Die vhs-Sommerakademie für Malerei und
Bildhauerei lädt vom 20. bis zum 24. Juli, zu
einer kreativen Auszeit in das Künstlerhaus von
Susan und Jörn Kempfer, Römerstraße 490, in
Moers ein. In inspirierender Atmosphäre können
Interessierte ihre künstlerischen Fähigkeiten
entdecken, erweitern oder vertiefen. Das Angebot
richtet sich gleichermaßen an Anfänger und
Fortgeschrittene.
Unter der intensiven
Anleitung des Künstlerpaares Susan und Jörn
Kempfer besteht die Möglichkeit, sich in den
Bereichen Malerei, Zeichnung und plastisches
Gestalten auszuprobieren, neue Techniken
kennenzulernen und kunsttheoretische
Hintergründe zu entdecken. Der familiäre Rahmen
des Künstlerhauses und der großzügige Garten
schaffen ideale Voraussetzungen für
konzentriertes und kreatives Arbeiten – mitten
in der Stadt und dennoch in ruhiger,
inspirierender Umgebung.
Die
Sommerakademie findet täglich von Montag, 20.
Juli, bis Freitag, 24. Juli 2026, jeweils von 9
bis 16 Uhr, statt. Jeder Kurstag kann auch
einzeln gebucht werden. Informationen und
Anmeldung: Telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565
und online unter www.vhs-moers.de.
vhs Moers-Kamp-Lintfort: Sommerprogramm
lädt zu Gesundheit und Fitness ein
Die vhs Moers-Kamp-Lintfort bietet in den
Sommerferien ein abwechslungsreiches Programm
für alle, die aktiv bleiben, etwas für ihre
Gesundheit tun oder einfach einmal neue
Bewegungsformen ausprobieren möchten. Das
Angebot reicht von Rückentraining und Fitness
über Entspannung bis hin zu Bogenschießen und
Boule. Viele Kurse sind als kompakte
Schnupperangebote konzipiert und eignen sich
sowohl für Einsteigerinnen und Einsteiger als
auch für Interessierte mit Vorkenntnissen.
Bogenschießen und Fitnesskurse Den
Auftakt macht am Samstag, 18. Juli, ab 14 Uhr
der Kurs „Intuitives Bogenschießen“ in
Krefeld-Vennikel bei Bogenbau Aktiv, Brügger
Straße 41. Unter Anleitung lernen die
Teilnehmenden den Umgang mit dem traditionellen
Langbogen. Dabei stehen Konzentration,
Achtsamkeit und das meditative Schießen ebenso
im Mittelpunkt wie Sicherheit und Technik.
Ab Montag, 20. Juli, starten mehrere
Gesundheits- und Fitnesskurse in der vhs Moers.
Zweimal montags ab 17 Uhr findet „Rückentraining
für jedes Alter“ in der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Ebenfalls ab
Montag, 20. Juli, beginnt ab 17 Uhr ein
dreiteiliger Zumba-Kurs, der Fitness mit
lateinamerikanischen Rhythmen verbindet. Am
selben Tag ab 18.15 Uhr stehen gleich zwei
Angebote zur Auswahl: das „Core-Training für
einen starken Rücken und eine bewegliche
Wirbelsäule“ sowie die „Ganzkörpergymnastik“.
Kurse zu Ausdauer und Kräftigung Am
Dienstag, 21. Juli, startet ab 10 Uhr
‚Progressive Muskelentspannung (PME)‘. Am selben
Tag beginnt um 15 Uhr der Kurs
„Hula-Hoop-Fitness“, der Ausdauer, Koordination
und Kräftigung auf abwechslungsreiche Weise
kombiniert. Der Mittwoch, 22. Juli, steht ganz
im Zeichen von Bewegung und geistiger Fitness.
Ab 10 Uhr vermittelt der Kurs „Ganzheitliches
Gedächtnistraining (GGT) 60 plus“ kreative
Merkstrategien und abwechslungsreiche Übungen
für den Kopf. Ab 10.45 Uhr findet „Eine gute
Stunde für den Rücken“ statt. Und parallel läuft
ab 11 Uhr ein Kurs ‚Ausgleichsgymnastik (50+)‘.
Eine weitere Gelegenheit zur
Progressiven Muskelentspannung (PME) bietet sich
dann am Donnerstag, 23. Juli, ab 10. Am Freitag,
24. Juli, beginnt um 17 Uhr die
Ausgleichsgymnastik (50+) in Kamp-Lintfort,
Diesterweg-Forum, Vinnstraße 40. Ebenfalls ab 17
Uhr können Interessierte bei der „Einführung ins
Boule-Spiel“ auf der Boulebahn Scherpenberg in
Moers, Kornstraße/Wiesenstraße) den beliebten
französischen Präzisionssport kennenlernen.
Boule verbindet Bewegung mit Geselligkeit
und eignet sich für nahezu jedes Alter. Wenn
nicht anders angegeben, finden die Kurse in den
Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße
10, statt.
Anmeldungen zu allen Kursen
sind erforderlich und telefonisch unter 0 28 41
/ 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de
möglich.
Frischer Asphalt für
drei Moerser Straßen - Enni trägt neue
Fahrbahndecken auf Die
Straßenkontrolleure der ENNI Stadt & Service
(Enni) sind täglich im Moerser Stadtgebiet
unterwegs und erfassen den Zustand der
Fahrbahnen und Gehwege. Nun saniert das
Unternehmen im Auftrag der Stadt Moers drei
besonders beschädigte Verkehrsflächen: Die
Straße An der Beeke, der Hirtenweg und die
Bendmannstraße bekommen eine neue
Asphaltschicht.
Im Zuge der Maßnahmen
erneuert die Enni dort insgesamt außerdem 14
Schachtabdeckungen und passt diese an die neue
Fahrbahnhöhe an. Die Arbeiten finden zwischen
dem 20. und 24. Juli statt und erfolgen
nacheinander. Die Straßen werden jeweils
voraussichtlich nur für einige Stunden gesperrt.
Während dieser Zeit ist auch die Zufahrt zu den
Grundstücken nicht möglich.
Anwohner
informiert die Enni vorab per Einwurfschreiben.
Zudem stellt sie rechtzeitig entsprechende
Hinweisschilder auf und richtet
Halteverbotszonen ein. Für die vorübergehenden
Einschränkungen bittet das Unternehmen um
Verständnis. Witterungsbedingt können sich die
Arbeiten kurzfristig verschieben, da die
Asphaltierung trockene Wetterverhältnisse
erfordert. Fragen beantwortet die Enni am
Baustellentelefon unter der Rufnummer 104-600.
Moers: Neuer Glanz für
historische Friedhofsmauer - Enni startet
Sanierungsarbeiten an der Klever Straße
Die Mauer entlang der Klever Straße prägt
seit Jahrzehnten das Erscheinungsbild des
dortigen Friedhofs. Nun startet die ENNI Stadt &
Service (Enni) eine umfassende Sanierung der
historischen Anlage. Die Arbeiten beginnen
voraussichtlich am Montag, 20. Juli, im Bereich
der Kriegsgräber.
Von dort aus geht es
abschnittsweise weiter. Bis November 2027 will
das Unternehmen die umfangreichen Putz- und
Mauerwerksarbeiten auf der gesamten Länge
abschließen und auch die vorhandenen Tore
instandsetzen. „Ziel ist es, die historische
Bausubstanz fachgerecht zu sichern und die
Maueranlage dauerhaft zu erhalten“, erklärt
Marcus Petrausch, Enni-Abteilungsleiter für
Grünpflege und Friedhöfe.
Während der
Bauzeit kann es in einzelnen Bereichen des
Friedhofs zu vorübergehenden Einschränkungen
kommen. Dies betrifft insbesondere Flächen, die
für Arbeitsbereiche, Materiallagerung,
Containerstandorte oder
Verkehrssicherungsmaßnahmen benötigt werden.
Zudem können einzelne
Toreingänge zeitweise nur eingeschränkt nutzbar
sein oder kurzfristig gesperrt werden. Die
erforderlichen Gehwegabsperrungen richtet die
Enni vorab in Abstimmung mit der Stadt Moers
ein.
Badespaß in den
Sommerferien: Enni weitet Öffnungszeiten in den
Freibädern aus Da der Schul- und
Vereinssport in den Sommerferien eine Pause
einlegt, gelten in den Freibädern der ENNI Sport
& Bäder (Enni) ab dem 18. Juli geänderte
Öffnungszeiten. Im Naturbad Bettenkamper Meer
können Gäste dann täglich von 10 bis 20 Uhr
schwimmen und entspannen, das Freibad Solimare
öffnet täglich von 10 bis 19 Uhr.
Zusätzlich gibt es im Aktivbad Solimare montags
bis freitags wieder das beliebte Frühschwimmen
von 6:30 bis 8 Uhr – inklusive Nutzung der
Außenbecken. Nachmittags steht das Aktivbad von
13 bis 19 Uhr ausschließlich den Hallenbadgästen
zur Verfügung. Das Hallenbad im Enni Sportpark
Rheinkamp bleibt in den Sommerferien geschlossen
– hier findet wie gewohnt die jährliche Revision
statt.
Ein besonderes Highlight steht in
den Ferien im Bettenkamper Meer an. Für Samstag,
22. August, laden die Enni, die DLRG und der
Freundeskreis Bettenkamper Meer wieder zum
Badewannenrennen ein. Alle Infos dazu sowie zu
Öffnungszeiten und Online-Tickets gibt es unter
www.enni.de
Sommerferien im Freizeitbad;
Längere Öffnungszeiten und Poolparty zum
Ferienfinale Die Sommerferien
nahen und bald geht es für viele Niederrheiner
wieder ab in den Urlaub. Wer zuhause bleibt,
findet im Freizeitbad Neukirchen-Vluyn
Abwechslung und Erholung. Die ENNI Sport & Bäder
Niederrhein (Enni) weitet dazu wie gewohnt die
Öffnungszeiten aus.
So ist das Bad in
der Ferienzeit dienstags bis freitags
durchgehend von 6 bis 20:30 Uhr sowie samstags
und sonntags jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Einen besonderen Spaß bieten die beliebten
Spielenachmittage an allen Samstagen zwischen 14
und 16 Uhr für Kinder bis 14 Jahre. Am Samstag,
22. August, steigt außerdem wieder eine
Pool-Party für kleine und große Badegäste – von
14 bis 17 Uhr mit aktueller Discomusik, Spaß und
Unterhaltung.
Die Saunaanlage des
Freizeitbades öffnet in den Ferien zu den
gewohnten Zeiten, donnerstags können die Gäste
zudem das Bad bis 20 Uhr mitbenutzen. Montags
bleiben Bad und Sauna geschlossen. Weitere Infos
gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de
Das Starterfeld ist komplett 17.
Badewannenrennen im Bettenkamper Meer
Kaum etwas ist im Sommer so erfrischend
wie ein Bad im Bettenkamper Meer. Einmal im Jahr
jedoch lautet die Devise: Bloß nicht nass
werden! Am Samstag, 22. August, steht die 17.
Auflage des beliebten Badewannenrennens an, bei
dem die Teilnehmenden wieder möglichst trocken
von der Rutsche bis zum Steg paddeln müssen.
Wer kentert, ist raus! Und damit das Ganze
fürs Publikum noch unterhaltsamer wird, gilt
Regel Nummer zwei: Alle Teams müssen kostümiert
sein. 32 mutige Duos nehmen die Herausforderung
an und haben sich bereits angemeldet. „Damit ist
das Starterfeld komplett – es werden nur noch
Nachrückerplätze vergeben“, sagt Mitorganisator
Jan Priefert von der DLRG, die das Event
gemeinsam mit dem Freundeskreis Bettenkamper
Meer und der ENNI Sport & Bäder (Enni)
veranstaltet.
Das Badewannenrennen ist
seit Jahren eines der Sommer-Highlights im
Naturfreibad. Rund 1.000 Besucherinnen und
Besucher verfolgen das Spektakel regelmäßig vom
Ufer aus und feuern die Teams an. Besonders
beliebt sind die fantasievollen Kostüme, mit
denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den
Start gehen. Dabei kommt es nicht allein auf
Muskelkraft an.
Wer zu hektisch paddelt
oder die Balance verliert, landet schnell im
Wasser. Gefragt sind deshalb vor allem Geschick,
Taktik und eine ruhige Hand. Für die Sicherheit
auf dem Wasser sorgt die DLRG, die
Schiffbrüchige und ihre Badewannen bei Bedarf
schnell wieder an Land bringt. Nach der
Siegerehrung geht die Veranstaltung nahtlos in
die traditionelle After-Race-Party über.
„Das Badewannenrennen lebt von der
besonderen Gemeinschaft rund um das Bettenkamper
Meer“, sagt Tobias Berndt, Vorsitzender des
Freundeskreises Bettenkamper Meer, der gemeinsam
mit Enni-Bereichsleiter Benjamin Beckerle mit
einem regen Andrang rechnet.
Der
Eintritt ins Naturfreibad ist am
Veranstaltungstag frei. Weitere Informationen
zum Naturfreibad Bettenkamper Meer gibt es auf
www.bettenkamper-meer.de und auf
www.enni.de
Dinslaken: Für den Kiloverkauf:
Bücherspenden am 21. und 22. August möglich
Der Kulturförderverein „Freundeskreis
Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e.V."
nimmt in diesem Jahr wieder Bücher für den
Kiloverkauf 2026 an. Die diesjährigen Annahmen
von Bücherspenden für den Kiloverkauf 2026
finden wieder in der Kathrin-Türks-Halle statt.

Bürgermeister Simon Panke (3. v.l.) freut sich
gemeinsam mit dem Kulturförderverein
„Freundeskreis Stadtbibliothek und Stadtarchiv
Dinslaken e.V." auf den Kiloverkauf 2026.
Unter dem „Slogan Schätze teilen, Wissen
vermehren, Bücher spenden und Horizonte
erweitern“ können neuwertige und gut erhaltene
Bücher am: Freitag, 21.08.2026
von 10 bis 16 Uhr und am
Samstag, 22.08.2026 von 10 bis 16 Uhr gespendet
werden.

Der traditionelle Kiloverkauf findet dann wieder
am Samstag, 29. August: 9 bis 18 Uhr sowie
am Sonntag, 30. August: 9 bis 16 Uhr statt.
Wesel: Arturo de
la Vega einstimmig zum neuen Technischen
Beigeordneten gewählt Der Rat der
Stadt Wesel hat Arturo de la Vega in seiner
Sitzung am Dienstag, 14. Juli 2026, einstimmig
zum neuen Beigeordneten der Stadt Wesel gewählt.
Er wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
Leitung des Dezernates III übernehmen.

v.l.r.: Frau Kownatzki (FDP), Frau Heumann
(Bündnis 90/Die Grünen), Herr Grande (Die
Linke), Herr Fritz (Bündnis 90/Die Grünen), Herr
Lorberg (SPD), Herr Moll (Wir für Wesel), Herr
de la Vega, Herr Schütz (Beigeordneter), Herr
Benien (Bürgermeister), Herr Dr. Postulka
(Beigeordneter), Herr Linz (CDU)
„Die
einstimmige Wahl ist ein starkes Signal und
schafft eine sehr gute Grundlage für die
zukünftige Zusammenarbeit. Arturo de la Vega
bringt umfassende Erfahrungen aus Verwaltung,
Wirtschaft und Politik mit. Ich freue mich
darauf, gemeinsam mit ihm die wichtigen Projekte
und Aufgaben der Verwaltung weiter
voranzubringen“, sagt Bürgermeister Rainer
Benien.
Zum Dezernat III gehören die
Fachbereiche Stadtentwicklung, Gebäudeservice
sowie Feuerwehr und Rettungsdienst. Damit
übernimmt de la Vega die Verantwortung für
zentrale Zukunftsthemen der Stadt Wesel, von der
räumlichen und baulichen Entwicklung über die
städtischen Gebäude bis hin zum Brandschutz.
Arturo de la Vega ist Diplomchemiker und verfügt
über langjährige berufliche Erfahrungen in
unterschiedlichen Bereichen.
Mehr als
zehn Jahre war er in leitenden Funktionen bei
der Stadt Dortmund tätig, unter anderem in der
Wirtschaftsförderung und im Leitungsstab des
Oberbürgermeisters. Dort war er zuletzt mit
Aufgaben der Strategie und Planung befasst.
Zuvor arbeitete er unter anderem im politischen
Umfeld auf Landes- und Europaebene.
Der
Wahl war ein öffentliches
Ausschreibungsverfahren vorausgegangen. Die
Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen
und WfW sowie die Gruppen FDP und Die Linke
hatten de la Vega gemeinsam für das Amt
vorgeschlagen. Der Beigeordnete wird für eine
Amtszeit von acht Jahren in das
Beamtenverhältnis auf Zeit berufen. Vor der
Aushändigung der Ernennungsurkunde ist noch das
gesetzlich vorgesehene aufsichtsbehördliche
Verfahren abzuschließen.
E-Scooter-Unfälle steigen um 38,1 Prozent: DVR
fordert Befähigungsnachweis und Mindestalter von
15 Jahren Die
Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden
ist im Jahr 2025 drastisch gestiegen. Nach
aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) nahm ihre Zahl gegenüber 2024 um 38,1
Prozent von 11.944 auf 16.496 zu. Bei
E-Scooter-Unfällen kamen 2025 insgesamt 38
Menschen ums Leben, was im Vergleich zu 2024 mit
27 Getöteten einem Anstieg um 40,7 Prozent
entspricht.

© Daniela Stanek, DVR
Auch die Zahl der
Schwerverletzten stieg deutlich um 25,2 Prozent
von 1.513 auf 1.895. Bei den Leichtverletzten
gab es einen Zuwachs um 41,6 Prozent von 11.433
im Jahr 2024 auf 16.184 im Jahr 2025.
Befähigungsnachweis für sichere Mobilität
einführen Als einen Baustein zur Verhütung
von E-Scooter-Unfällen fordert der Deutsche
Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Einführung
eines E-Scooter-Befähigungsnachweises für alle
Verkehrsteilnehmenden, die keinen Führerschein
besitzen. Das Unfallgeschehen deutet darauf hin,
dass es häufig an Regelkenntnissen und
Fahrfähigkeiten im Umgang mit E-Scootern
mangelt.
„Wir müssen sicherstellen, dass
alle, die mit einem E-Scooter unterwegs sind,
die wichtigsten Regeln kennen und ihr Fahrzeug
sicher beherrschen“, sagt DVR-Präsident Manfred
Wirsch. „Deshalb brauchen wir einen
Befähigungsnachweis, vergleichbar mit der
Mofa-Prüfbescheinigung. Dabei sollten
grundlegende Verkehrsregeln ebenso vermittelt
werden wie die sichere fahrphysikalische
Beherrschung des Fahrzeugs. Jugendliche könnten
eine solche Ausbildung bereits im schulischen
Kontext absolvieren.“
Mindestnutzungsalter von 14 auf 15 Jahre anheben
Eine aktuelle Auswertung des DVR auf Basis der
Destatis-Daten verdeutlicht das Risiko für
jüngere Altersgruppen. Demnach waren im Jahr
2025 2.200 der verunglückten
E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrer oder unerlaubt
Mitfahrenden jünger als 15 Jahre. Vier von ihnen
kamen ums Leben, 211 wurden schwer verletzt. Vor
diesem Hintergrund fordert der DVR, das
Mindestalter für die Nutzung von E-Scootern von
14 auf 15 Jahre anzuheben.
„Wer ein
motorisiertes Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt,
braucht die nötige Reife und Erfahrung“, betont
Manfred Wirsch. „Die Unfallzahlen zeigen
deutlich, dass das Mindestalter auf 15 Jahre
angehoben werden muss.“
Fahrverhalten
überdenken und Regeln konsequent durchsetzen
Laut Destatis war das häufigste Fehlverhalten
von E-Scooter-Fahrendenden die falsche Benutzung
der Fahrbahn oder von Gehwegen mit einem Anteil
von 21,6 Prozent. Dahinter folgten das Fahren
unter Alkoholeinfluss mit 10,9 Prozent sowie
eine nicht angepasste Geschwindigkeit mit 8,4
Prozent.
„Viele Regeln im Straßenverkehr
sind bekannt und leicht verständlich. Trotzdem
entscheiden sich manche bewusst dagegen, sie
einzuhalten“, sagt Manfred Wirsch. „Wo Regeln
bewusst missachtet werden, braucht es mehr
Kontrollen durch die Polizei, damit
Verkehrsregeln konsequent durchgesetzt werden.“
Sichtbarkeit verbessern:
Seitenmarkierungsleuchten einführen Vor allem
beim Queren von Fahrbahnen werden
E-Scooter-Fahrende bei Dämmerung oder Dunkelheit
häufig übersehen. Der DVR fordert deshalb eine
verpflichtende Ausstattung der Fahrzeuge mit
gelben, aktiv leuchtenden
Seitenmarkierungsleuchten. Für Bestandsfahrzeuge
sollten zudem Reflektoren an der Lenkstange
vorgeschrieben werden, um die seitliche
Erkennbarkeit zu verbessern.
Bund und
Länder müssen nachsteuern Der DVR begrüßt die
ab 2027 geltende Blinkerpflicht für Neufahrzeuge
sowie die angehobenen Verwarngelder für
unerlaubte Gehwegnutzung und das Fahren zu
zweit. Positiv bewertet der DVR auch die
geplante Einbeziehung von E-Scootern in die
Gefährdungshaftung der Fahrzeughalter, die sich
derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindet.
Diese Regelung soll Menschen, die durch
rücksichtslos abgestellte E-Scooter verletzt
werden, den Zugang zu Entschädigungen
erleichtern.
„Angesichts der
alarmierenden Unfallbilanz appelliere ich an
Bund und Länder, bei den Regeln für E-Scooter
kontinuierlich nachzusteuern“, sagt Manfred
Wirsch. „Ein Befähigungsnachweis, ein
Mindestalter von 15 Jahren und eine bessere
Sichtbarkeit können dazu beitragen, die Zahl
schwerer Unfälle wirksam zu senken.“
Zudem rät der DVR dringend zum Selbstschutz:
„Wer mit dem E-Scooter sicher unterwegs sein
will, sollte sich nicht nur an die
Verkehrsregeln halten und vorausschauend fahren,
sondern auch einen Helm tragen, um das Risiko
schwerer Kopfverletzungen zu reduzieren“, rät
Manfred Wirsch.

Wer hätte
das gedacht:
Wohnungs-Durchschnittsgröße
94 Quadratmeter
44,0 Millionen
Wohnungen in Deutschland zum Jahresende 2025
• 0,4 % oder
196 000 Wohnungen mehr als zum Jahresende 2024
• Mehr als die Hälfte der Wohnungen befindet
sich in Mehrfamilienhäusern • Eine
Durchschnittswohnung ist 94,0 Quadratmeter groß,
die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf
beträgt 49,5 Quadratmeter
Zum Jahresende
2025 gab es in Deutschland rund 44,0 Millionen
Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, waren das 0,4 % oder 196
000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im
Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte
sich der Wohnungsbestand um 6,0 % oder 2,5
Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche
vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 % auf
4,1 Milliarden Quadratmeter.

Deutschlandweit
23,6 Millionen Wohnungen in 3,5 Millionen
Mehrfamilienhäusern Von den 44,0 Millionen
Wohnungen zum Jahresende 2025 befanden sich rund
43,1 Millionen oder 98,0 % in Wohngebäuden, mehr
als die Hälfte davon (54,9 % oder 23,6 Millionen
Wohnungen) in Mehrfamilienhäusern. Im
Durchschnitt bestand damit jedes der
deutschlandweit 3,5 Millionen Mehrfamilienhäuser
aus 6,7 Wohnungen.
Die 13,5 Millionen
Einfamilienhäuser machten knapp ein Drittel
(31,3 %) der Wohnungen in Wohngebäuden aus.
5,5 Millionen Wohnungen (12,8 %) befanden sich
in den insgesamt 2,8 Millionen
Zweifamilienhäusern und weitere 0,4 Millionen
(1,0 %) in Wohnheimen (zum Beispiel für
Studierende, Geflüchtete oder Wohnungslose).
In Nichtwohngebäuden waren rund 890 000 oder
2,0 % aller Wohnungen untergebracht. Hierunter
fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in
Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen
über Gewerbeflächen. Gesamtwohnfläche und
Wohnfläche pro Kopf zeigen langfristige Trends
auf Die Entwicklung der Gesamtwohnfläche und der
durchschnittlichen Wohnfläche pro Kopf zeigt
langfristige Trends der Wohnraumstruktur.
Diese Kennzahlen geben jedoch keine Auskunft
über die Nutzung oder Verteilung des Wohnraums,
etwa nach soziodemografischen Merkmalen wie der
Haushaltsgröße oder siedlungsstrukturellen
Merkmalen. Auch der Wohnungsleerstand wird nicht
berücksichtigt. Dennoch sind beide Kennzahlen
wichtig, da sie langfristige Vergleiche der
Wohnraumstruktur ermöglichen.
Durchschnittswohnung Ende 2025 um
2,4 Quadratmeter größer als Ende 2015 Die
Gesamtwohnfläche aller Wohnungen stieg in den
Jahren von 2015 bis 2025 um 8,9 % und damit
etwas stärker als die Zahl der Wohnungen
(+6,0 %). Die Wohnungen in Deutschland wurden
somit im Durchschnitt größer: Zum
Jahresende 2025 betrug die durchschnittliche
Wohnfläche je Wohnung 94,0 Quadratmeter, die
durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf lag bei
49,5 Quadratmetern.
Damit haben sich die
Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2015 um
2,4 Quadratmeter (+2,6 %) und die Wohnfläche je
Einwohnerin und Einwohner um 3,3 Quadratmeter
(+7,1 %) erhöht. Da der Wohnungsbestand seit
2015 insgesamt etwas stärker wuchs als die
Bevölkerung, verringerte sich das Verhältnis
"Personen je Wohnung" leicht: Ende 2025 betrug
das Verhältnis gut 1,9 Personen je Wohnung,
während es Ende 2015 knapp 2,0 Personen je
Wohnung waren.
Sterbefallkalender NRW: Einfluss von
Wärmebelastung auf Mortalität *
Kalender weist tagesscharfe Sterbefallzahlen von
2015 bis 2025 aus * Ergänzende Daten des
Deutschen Wetterdienstes und des Robert
Koch-Instituts zeigen Einflussfaktoren * Phasen
extremer Wärmebelastung im Sommer beeinflussten
die Zahl der Sterbefälle deutlich
Nicht erst seit der langanhaltenden Hitzeperiode
in der zweiten Junihälfte 2026 stellt sich die
Frage nach den gesundheitlichen Auswirkungen
extremer Temperaturen auf die Bevölkerung in
NRW. Wie das Statistische Landesamt mitteilt,
liefert der neue Sterbefallkalender
NRW mit den Daten der Jahre 2015 bis 2025
wichtige Erkenntnisse zum Einfluss von
Wärmebelastung auf die Mortalität.
Höhere Mortalität während Hitzephasen Das
Sterbegeschehen der Jahre 2015 bis 2025 weist
ein ausgeprägtes saisonales Muster auf, bei dem
die Mortalität in den Wintermonaten höher liegt
als im Sommer. Dennoch können Phasen extremer
Wärmebelastung im Sommer die Zahl der
Sterbefälle deutlich beeinflussen.
Besonders stark zeigte sich dieser Zusammenhang
im Jahr 2019. Begleitend zu den Hitzewarnungen
des Deutschen Wetterdienstes war ein Anstieg der
Sterbefälle zu konstatieren. Während Anfang Juli
2019 in Nordrhein-Westfalen noch weniger als 560
Personen pro Tag verstarben, stieg diese Zahl
mit Beginn der extremen Wärmebelastung auf 906
Fälle am 26. Juli desselben Jahres an.
Bemerkenswert ist, dass die Mortalität während
dieses kurzen Zeitraums das Maximum der
vorangegangenen Wintermonate 2018/2019 – 687
Sterbefälle am 28. Januar – sogar deutlich
übertraf. Welchen Einfluss neben Hitze das
Infektionsgeschehen in den Wintermonaten hat und
welche Rolle das Alter der Verstorbenen spielt –
diese Fragen beantwortet die Analyse „Sterbegeschehen
in Nordrhein-Westfalen“ anhand des neuen Sterbefallkalenders
NRW.
Daten zu einer möglichen
Übersterblichkeit in NRW während der zweiten
Junihälfte 2026 liegen aktuell noch nicht vor.
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht
Bundesergebnisse für die entsprechende Woche hier.
Landesergebnisse veröffentlicht das Statistische
Bundesamt an gleicher Stelle voraussichtlich am
28. Juli 2026.
Ehrenamtlich schlichten: Bewerbungen für das
Schiedsamt Wesel V möglich
Schiedsfrauen und Schiedsmänner helfen den
Beteiligten bei kleineren zivil- und
strafrechtlichen Streitigkeiten, ihre
Auseinandersetzung unbürokratisch und
kostengünstig beizulegen.

Amtsgericht Wesel am Herzogenring 33 Quelle:
Flaggschiff Film
Schiedspersonen
arbeiten ehrenamtlich und werden unter Aufsicht
des Amtsgerichtes tätig. Sie entscheiden nicht
wie ein Richter, sondern haben die Aufgabe,
zwischen den sich streitenden Parteien zu
schlichten. Für den Schiedsamtsbezirk Wesel V
finden im Herbst 2026 Wahlen statt. Daher macht
die Stadt Wesel darauf aufmerksam, dass sich
interessierte Personen um das Amt bewerben
können und Bewerbungen von Menschen mit
Migrationshintergrund ausdrücklich erwünscht
sind.
Schiedspersonen können
wiedergewählt werden. Aktuell stellt sich die
amtierende Schiedsperson für den Schiedsbezirk
Wesel V für eine Wiederwahl zur Verfügung.
Interessierte Personen, die diese ehrenamtliche
Aufgabe wahrnehmen möchten, sollten über ein
ausgeprägtes Rechtsempfinden verfügen, in dem
jeweiligen Schiedsamtsbezirk ihren Wohnsitz
haben und mindestens 25 Jahre alt sein.
Der Schiedsamtsbezirk Wesel V umgrenzt
folgendes Gebiet: Büderich, Ginderich, Werrich
und Perrich. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich. Mitzubringen sind gesunde
Menschenkenntnis, Lebenserfahrung, Geduld, die
Fähigkeit zur Abfassung von schriftlichen
Protokollen und Vergleichen sowie die
Bereitschaft, an Aus- und
Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.
Nicht gewählt werden kann, wer die Fähigkeit
zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt
und wer unter Betreuung steht. Zur Schiedsperson
soll nicht gewählt werden, wer das 75.
Lebensjahr vollendet hat. Schiedspersonen werden
durch den Rat der Stadt Wesel für die Dauer von
fünf Jahren gewählt. Anschließend bestätigt die
Leitung des Amtsgerichts Wesel die Wahl und
bestellt die Gewählten zu Schiedspersonen.
Bewerbungen können schriftlich bei der Stadt
Wesel (Rechtsservice, Klever-Tor-Platz 1, 46483
Wesel) bis zum 30.08.2026 eingereicht werden.
Neben Angaben zur Person (Name, Vorname,
Geburtsname, Geburtstag, Geburtsort, Beruf,
Anschrift) sollte die Bewerbung auch einen
kurzen Lebenslauf beinhalten. Für Fragen stehen
die Mitarbeiter*innen des Rechtsservice der
Stadt unter der Rufnummer 0281/203-2511 sowie
203-2412 zur Verfügung. E-Mail: rechtsservice@wesel.de
Wesel: Jugendliche geben die
Richtung vor: Ninja-Parcours ist Favorit am
Mölderplatz W ie soll der neue
Aufenthalts- und Sportbereich am Mölderplatz
aussehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt bei
der Beteiligungsaktion der Stadt Wesel. Knapp 20
Jugendliche und junge Weseler nutzten die
Gelegenheit, die vorgestellten Entwürfe
kennenzulernen, ihre Ideen einzubringen und über
ihren Aufenthalts- und Sportbereich
mitzuentscheiden.

Das Ergebnis ist eindeutig: Die Jugendlichen
wünschen sich einen Ninja-Parcours. Damit ist
nun die Richtung für die weitere Planung
festgelegt. Im nächsten Schritt werden auf
dieser Grundlage konkrete Entwürfe und
Gestaltungsvorschläge erarbeitet. Diese werden
anschließend in einer Online-Beteiligung
vorgestellt. Dann haben alle interessierten
Jugendlichen erneut die Möglichkeit, ihre
Meinung zu den konkreten Planungen abzugeben und
so die weitere Gestaltung aktiv mitzubestimmen.
Mit der Beteiligungsaktion zeigt die
Stadt Wesel, dass die Ideen und Wünsche junger
Menschen frühzeitig in die Planung öffentlicher
Räume einfließen. Das Ziel ist ein moderner
Aufenthalts- und Sportbereich, der den
Bedürfnissen der Jugendlichen entspricht und von
ihnen gerne genutzt wird. Informationen zur
Online-Beteiligung werden rechtzeitig
veröffentlicht. Links
Kinder- und Jugendbeteiligung
Moers:
Bürgermeisterin dankt THW-Helfern für
Erdbebeneinsatz in Venezuela Mit
den Eindrücken eines zerstörten Erdbebengebiets
noch frisch im Gepäck hat Bürgermeisterin Julia
Zupancic die beiden Moerser THW-Helfer Timo
Eilhardt und Uwe Meyer im Rathaus empfangen. Sie
dankte den Ehrenamtlern des THW-Ortsverbands
Moers persönlich für ihren außergewöhnlichen
Einsatz und ließ sich von den Erlebnissen vor
Ort berichten.

Uwe Meyer und Timo Eilhardt berichteten
Bürgermeisterin Julia Zupancic (v. l.) von ihrem
schweren Einsatz. (Foto: pst)
Nur einen
Tag vor der Alarmierung hatten beide noch an
einer geplanten Übung teilgenommen. Bereits am
nächsten Morgen wurde aus der Vorbereitung
Realität: Als Mitglieder der
Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA)
machten sie sich mit insgesamt 48 Einsatzkräften
auf den Weg nach Venezuela. Dort suchten sie
nach dem schweren Erdbeben unter schwierigsten
Bedingungen nach Überlebenden.
Die
Bilder vor Ort seien kaum in Worte zu fassen
gewesen, berichtete Einsatzleiter Timo Eilhardt.
Ganze Hotel- und Wohnkomplexe seien in sich
zusammengestürzt, viele Gebäude mehrere Meter
tief in ihre Tiefgaragen abgesackt. Das zweite
schwere Erdbeben habe die Trümmer zusätzlich
verdichtet und die Rettungsarbeiten erheblich
erschwert.
Verschüttete Person nach 15
Stunden nicht gefunden Besonders bewegend
war für die beiden Ehrenamtler die 15-stündige
Suche nach einer verschütteten Person. Zunächst
hatten Helfer Klopfgeräusche aus den Trümmern
wahrgenommen. Gemeinsam mit Suchhunden und
Ortungstechnik versuchte das Team, den Menschen
zu erreichen. Als schließlich keine
Lebenszeichen mehr festzustellen waren, musste
der Einsatz abgebrochen werden.
Auch
diese Momente gehörten zur Aufgabe der
Einsatzkräfte, berichteten Eilhardt und Meyer.
Bürgermeisterin Julia Zupancic würdigte den
Einsatz der beiden Moerser: „Sie haben unter
extremen Bedingungen Verantwortung übernommen
und Menschen in größter Not geholfen.
Dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement
verdient unseren größten Respekt und unseren
herzlichen Dank.“ Für Timo Eilhardt ist die
Motivation trotz der belastenden Erfahrungen
ungebrochen: „Wir machen das auch gerne. Aber es
gibt halt nicht viele, die das gerne machen.“
Moers – Kamp-Lintfort: vhs
trauert um langjährige Dozentin Sabrina Staats
Das Team der vhs Moers –
Kamp-Lintfort trauert um seine langjährige
Dozentin Sabrina Staats, die im Alter von nur 59
Jahren verstorben ist. Bereits seit 2001 war
Sabrina Staats als Dozentin im Bereich Deutsch
bei der vhs tätig sowie für Integrationskurse
zuständig.

vhs-Dozentin Sabrina Staats ist nach langer
Krankheit verstorben. (Foto: vhs)
Im
Jahr 2005 wurde sie zur Sprecherin aller
Kursleitenden gewählt und hatte diese Funktion
trotz einer Erkrankung bis zuletzt wahrgenommen.
Mit großem Engagement setzte sie sich sowohl für
die Belange der Lehrkräfte als auch für die der
Teilnehmenden ein. Ihre Unterstützung innerhalb
der vhs wurde hochgeschätzt.
Positive Entwicklung der
Übernachtungszahlen im Kreis Wesel auch 2026
Im Kreis Wesel wurden in den ersten
vier Monaten des Jahres bereits insgesamt
246.530 Übernachtungen registriert. Dies ist
einer Zunahme von 19.738 Übernachtungen, was
einer Steigerung von 8,7 Prozent im Vergleich
zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres
entspricht.
„Die erfreuliche Steigerung
der Übernachtungszahlen hält auch im Jahr 2026
an und der Kreis Wesel präsentiert sich
weiterhin als ein äußerst attraktives
Reiseziel“, hebt Landrat Ingo Brohl hervor.
„Unsere Region überzeugt mit ihrer einzigartigen
Natur- und Kulturlandschaft, einem hochwertigen
Freizeitangebot sowie einer ausgezeichneten
Infrastruktur zum Radfahren und Wandern. Ich bin
stolz auf die zahlreichen touristischen
Akteurinnen und Akteure, die mit großem
Engagement dazu beitragen, dass sich Gäste bei
uns willkommen fühlen.“
Die positive
Entwicklung ist besonders erfreulich, da die
ersten vier Monate des Jahres traditionell zu
den übernachtungsschwächeren Reisezeiträumen
zählen. Für den Kreis Wesel bilden die aktuellen
Zahlen daher eine vielversprechende Grundlage
für die bevorstehenden Sommermonate, die
erfahrungsgemäß die höchste touristische
Nachfrage verzeichnen.
In die Statistik
von IT-NRW werden ausschließlich Daten aus
Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn
Betten aufgenommen. Da im Kreis Wesel jedoch
zahlreiche kleinere Pensionen und
Ferienwohnungen vorhanden sind, ist davon
auszugehen, dass die tatsächliche Anzahl der
Übernachtungen die veröffentlichten Zahlen
deutlich übersteigt. Weitere Informationen zu
Angeboten für Familien und Freizeitmöglichkeiten
stehen unter www.tourismus-kreiswesel.de zur
Verfügung.
Workshop „Kunst &
Yoga“ im Museum Kurhaus Kleve Am
Mittwoch, den 22. Juli 2026, von 11 – 13.30 Uhr,
findet im Museum Kurhaus Kleve ein offenes
Angebot für Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahre
statt, das von Stefanie Dennstedt in
Zusammenarbeit mit dem Theater im Fluss
realisiert wird. Von der Bewegung zur Statue –
fließend und doch stabil.

Wir starten mit einer kurzen Yogaeinheit und mit
Bewegungen. Von den eigenen Bewegungen
inspiriert, formen und biegen wir anschließend
verschiedene Materialien. Das Angebot richtet
sich gezielt an Mädchen zwischen 10 und 14
Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Das
Angebot wird möglich gemacht durch den Kultur
Rucksack NRW. Informationen und Anmeldungen
ausnahmsweise NICHT im Museum Kurhaus Kleve,
sondern unter Tel. +49-(0)2821 / 97 93 79 oder
thea.fluss@t-online.de.
ADAC
Stauprognose: 17. bis 19. Juli -
Nordrhein-Westfalen startet in die Sommerferien/
Staugefahr steigt weiter Mit dem Ferienbeginn
in Nordrhein-Westfalen erreicht die
Sommerreisewelle ihren nächsten Höhepunkt. Bis
auf Bayern und Baden-Württemberg haben nun alle
Bundesländer Sommerferien. Entsprechend voll
wird es auf den Autobahnen.
Zusätzlich
sorgen Urlauber aus den europäischen
Nachbarländern, in denen ebenfalls Ferien sind,
für noch mehr Verkehr auf den wichtigsten
Reiserouten. Besonders am Freitagnachmittag und
am Samstagvormittag müssen Autofahrer mit langen
Staus rechnen.
Neben dem Urlaubsverkehr
sind auch zahlreiche Ausflügler unterwegs. Bei
schönem Wetter steigt die Staugefahr auf den
Strecken in Richtung Alpen, Mittelgebirge,
Küsten und Seen noch einmal deutlich an. Am
Samstag- und Sonntagabend ist zudem mit dichtem
Rückreiseverkehr zu rechnen. Bundesweit gibt es
rund 1.000 Baustellen, die den Verkehr
zusätzlich ausbremsen.
Erhebliche
Verkehrsbehinderungen und hoher Parkdruck sind
auch rund um große Veranstaltungen wie die
„Größte Kirmes am Rhein” in Düsseldorf, das
„Parookaville Festival” in Weeze, das
„Deichbrand Festival” bei Cuxhaven sowie den
„Großen Preis von Belgien” in Spa-Francorchamps
zu erwarten.
Besonders staugefährdete
Autobahnen in Deutschland A1 Lübeck – Hamburg
– Bremen – Dortmund – Köln A2 Oberhausen –
Dortmund – Hannover – Berliner Ring A3
Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg sowie
Passau – Linz A5 Kassel – Frankfurt –
Karlsruhe – Basel A6 Mannheim – Heilbronn –
Nürnberg A7 Flensburg – Hamburg – Hannover –
Kassel – Ulm – Füssen/Reutte A8 Karlsruhe –
Stuttgart – München – Salzburg A9 Berlin –
Leipzig – Nürnberg – München A10 Berliner
Ring A20 Lübeck – Rostock A24 Hamburg –
Berliner Ring A81 Singen – Stuttgart –
Heilbronn A95 München –
Garmisch-Partenkirchen A96 München – Lindau
A99 Autobahnring München
Auch im
benachbarten Ausland müssen Reisende mit
erheblichen Verzögerungen rechnen. In Österreich
führen Ferienverkehr und zahlreiche Baustellen
auf den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen zu
langen Staus. Besonders betroffen sind die
West-, Tauern-, Inntal-, Brenner-, Pyhrn- und
Rheintalautobahn.
Auf der
Brennerautobahn dauern die Sanierungsarbeiten an
der Luegbrücke an. Auch auf der Fernpassroute
und der Arlbergstraße muss mit stockendem
Verkehr gerechnet werden. In Tirol gelten an den
Wochenenden erneut Abfahrtssperren auf
zahlreichen Ausweichstrecken. Am Montag, dem 20.
Juli, findet zusätzlich wieder eine
Blockabfertigung für den Lkw-Verkehr am
Grenzübergang Kufstein statt.
In der
Schweiz bleibt die Verkehrslage auf den
klassischen Transitachsen angespannt. Besonders
betroffen sind die Gotthard-Route (A2), die
San-Bernardino-Route (A13) sowie die Autobahnen
A1 und A3. Auch in Italien muss auf der
Brennerroute (A22) sowie auf der Strecke
zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua
mit erheblichem Reiseverkehr gerechnet werden.
Bei der Rückreise nach Deutschland sollten
Autofahrer außerdem mögliche Wartezeiten an den
Grenzen einkalkulieren. Insbesondere an den
Übergängen aus Österreich, Polen, Tschechien und
der Schweiz kann es aufgrund der Grenzkontrollen
zu Verzögerungen kommen.
Für Lkw über 7,5
Tonnen gilt am Sonntag das übliche Fahrverbot.
Zusätzlich gilt noch bis zum 31. August das
Ferienfahrverbot an Samstagen von 7 bis 20 Uhr
auf zahlreichen Autobahnen und ausgewählten
Bundesstraßen. Weitere Informationen finden
Sie auf www.adac.de.
Urlaubsfahrt mit Hindernissen: Was ist beim
Unfall zu tun? - Warnweste nicht
vergessen - Unfallbericht: Unterschiedliche
Beweiskraft in unterschiedlichen Ländern -
Zuhause oder im Ausland reparieren?
Sommer und Ferien: ein unschlagbares Duo. Bei
Urlaubsbeginn atmen alle tief durch und denken
an Erholung. Niemand rechnet mit einem Unfall.
Doch wenn es wirklich passiert, ist es gut,
vorbereitet zu sein.
Die HUK-COBURG rät,
vor dem Aussteigen eine Warnweste anzuziehen. In
den meisten europäischen Ländern ist das Tragen
Pflicht. Wer ohne erwischt wird, muss zahlen.
Die Höhe des Bußgeldes variiert: Die Spanne
reicht von 14 Euro bis zu ein paar hundert Euro.
Oft müssen nicht nur Auto- sondern auch
Motorradfahrer eine Leuchtweste tragen.
Ebenso variabel gehen die Staaten mit der Frage
um, ob Warnwesten nur für den Fahrer oder für
alle Fahrzeuginsassen vorhanden sein müssen. Mit
einem Exemplar für jeden ist man immer auf der
sicheren Seite.
Es gibt keine Vorschrift
zur Aufbewahrung von Warnwesten. Aber um sie vor
dem Aussteigen anziehen zu können, müssen sie
griffbereit liegen, am besten im Handschuhfach
oder in den Seitenfächern der Türen.
Genauso wichtig wie die Warnweste ist das
Absichern der Unfallstelle mit einem
Warndreieck. Liegt die Unfallstelle in einer
Kurve oder vor einer Kuppe, muss das Dreieck
immer davor aufgestellt werden. Am wichtigsten
ist, die anderen Verkehrsteilnehmer rechtzeitig
und deutlich sichtbar vor der Gefahrenstelle zu
warnen.
Zudem gibt es Staaten, wie zum
Beispiel Polen oder Rumänien, die vorschreiben,
jeden Unfall der Polizei zu melden. Um nichts
falsch zu machen, ist ein Anruf bei der Polizei
also immer richtig. Selbst wenn sie – wie
mancherorts üblich – nur große Sach- oder
Personenschäden aufnimmt.
Mit oder ohne
Polizei, ein Unfall muss protokolliert werden.
Nur wer Ansprüche belegen kann, hat Anspruch auf
Entschädigung. Deshalb gehört der europäische
Unfallbericht - den man bei seiner
Kfz-Versicherung bekommt - ins Handschuhfach.
Wer die Fragen nach den Personalien der
Unfallbeteiligten und Zeugen, der Versicherung
und dem Unfallhergang sorgfältig beantwortet,
hat eine solide Basis für die Schadenregulierung
gelegt. Aber natürlich sollten auch noch Fotos
von der Unfallstelle gemacht werden. Den
Europäischen Unfallbericht gibt es für manche
Länder zweisprachig.

Auch im Urlaub können Unfälle passieren. Es ist
gut, vorbereitet zu sein. Foto: HUK-COBURG
Wichtig: In vielen europäischen Staaten, z.
B. in Frankreich, kommt dem Europäischen
Unfallbericht eine ungleich wichtigere Rolle zu
als in Deutschland. Der Unterschreibende erkennt
den Inhalt unwiderruflich an. Anmerkungen oder
Widersprüche müssen unbedingt unter Punkt 14
festgehalten werden. Bei Widersprüchen oder
Sprachschwierigkeiten füllt am besten jeder
seinen eigenen Bericht aus und unterzeichnet
ihn. Anschließend werden die Kopien
ausgetauscht.
Nicht allein in diesem
Punkt unterscheidet sich die Schadenregulierung
der einzelnen Länder. Sobald es im Ausland
kracht, gilt für die Schadenregulierung in der
Regel nationales Recht: So stehen Geschädigten
z.B. Wertminderung, Nutzungsausfall oder auch
Mietwagenkosten nicht in allen europäischen
Staaten zu oder sie liegen deutlich hinter den
hierzulande üblichen Summen.
Kfz-Versicherte mit
einer Ausland-Schadenschutz-Versicherung müssen
darüber nicht nachdenken. Dieses Zusatzmodul zur
Kfz-Haftpflichtversicherung garantiert, dass der
eigene Versicherer Personen- und Sachschäden so
reguliert, als hätte sich der Unfall im Inland
ereignet. Statt der gegnerischen
Kfz-Haftpflichtversicherung reguliert dann der
eigene Versicherer den durch einen Dritten
verursachten Schaden.
Reparatur im Urlaub
oder zu Hause Natürlich trübt ein Unfall die
Urlaubsfreude, doch muss er die Ferien nicht
komplett verderben. Ist das Auto nicht mehr
fahrbereit, gibt es ungeklärte Fragen: Ein
Schutzbrief, wie ihn die meisten Kfz-Versicherer
anbieten, hilft. Das gilt auch, wenn Betroffene
sich in der fremden Sprache nur schwer oder gar
nicht verständigen können. Hier fungiert der
Schutzbriefanbieter als Bindeglied und
unterstützt telefonisch bei
Verständigungsproblemen.
Unfall oder
Panne lassen den Stresspegel steigen. Gut, vor
Reiseantritt die Notrufnummer mit deutscher
Vorwahl einzuspeichern. Gibt es eine App, gehört
auch sie auf das Mobiltelefon. Nach dem
Erstkontakt übernimmt der Schutzbriefanbieter
die Pannen- und Unfallorganisation.
Entweder wird das Auto vor Ort fahrbereit
gemacht oder zur Reparatur in eine Werkstatt
abgeschleppt. Verzögert sich die Reparatur,
unterstützt der Schutzbriefanbieter in der Regel
auch die Umorganisation des Urlaubs. Bei
einer kurzen Urlaubsunterbrechung brauchen
Kunden ein Hotel vor Ort. Dauert das Warten zu
lange, kann der Wagen später abgeholt werden. In
diesem Fall wird bis dahin ein Mietwagen
benötigt.
Und ohne eine der üblichen
Kreditkarten geht beim Anmieten eines Pkw
nichts: Dabei steht nicht das Bezahlen im
Vordergrund, sondern das Hinterlegen der
erforderlichen Sicherheitskaution.
Sie
fällt an für Kosten, die nicht über den
Kfz-Schutzbrief gedeckt werden können, z.B. für
Kraftstoff bzw. Strom oder Zusatzversicherungen
für den Mietwagen.
Ist der Unfallwagen
fahrbereit und verkehrssicher, steht der
Reparatur zu Hause nichts im Weg.
Schadenersatzansprüche lassen sich jederzeit von
Deutschland aus geltend machen. Alle Versicherer
in der EU müssen entweder selbst in jedem
anderen EU-Staat regulieren oder dort einen
Schadenbeauftragten für die Regulierung haben.
Abgewickelt wird der Schaden nach dem Recht des
Unfalllandes, aber in der Sprache des
Geschädigten.
Enthält die eigene
Kfz-Versicherung nicht das Zusatzmodul
Ausland-Schadenschutz-Versicherung, hilft zu
Hause die Auskunftsstelle (Tel. 0800-250 260 0;
aus dem Ausland: 0049 40 300 330 300) weiter.
Mit Hilfe des gegnerischen Autokennzeichens
ermittelt sie den verantwortlichen Versicherer
bzw. dessen Schadenregulierungsbeauftragten.
Hat die gegnerische Versicherung oder ihr
Repräsentant drei Monate nichts von sich hören
lassen, kann man sich auch an die
Entschädigungsstelle der Verkehrsopferhilfe in
Berlin wenden.

NRW:
Preise für Straßen- und Brückenbau innerhalb von
fünf Jahren deutlich gestiegen *
Preise stiegen zwischen Mai 2021 und Mai 2026 im
Straßenbau um 56,6 % und im Brückenbau um 36,7 %
an * Stärkster Preisanstieg im Straßenbau
für Oberbauschichten von Verkehrswegen *
Bitumen auf Erdölbasis verteuerte sich
bundesweit um 56,3 %
Die Preise für den Straßenbau in
Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2026 um 56,6 %
höher als fünf Jahre zuvor (Mai 2021). In diesem
Zeitraum stiegen die Preise kontinuierlich an.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt auf Basis der
Preisindizes für die Bauwirtschaft mitteilt,
sind die Preise für Brücken im Straßenbau im
gleichen Zeitraum um 36,7 % gestiegen.

Straßenbau: Höchster Preisanstieg für
den Verkehrswegebau Den stärksten
Preisanstieg zwischen Mai 2021 und Mai 2026 gab
es im Straßenbau für den Bau von
Verkehrswegen: Oberbauschichten mit
hydraulischen Bindemitteln wurden in diesem
Zeitraum um 74,8 % teurer; Oberbauschichten ohne
Bindemittel oder aus Asphalt verteuerten sich
jeweils um 63,1 %.
Oberbauschichten ohne
Bindemittel bestehen aus Gesteinskörnungen wie
z. B. Schotter, Splitt oder Kies und werden
u. a. als Frostschutz oder zur Entwässerung
eingesetzt. Oberbauschichten
mit hydraulischen Bindemitteln, wie z. B. Zement
oder Kalk, kommen u. a. als lastverteilende
Schichten zum Einsatz, um die Tragfähigkeit von
Verkehrsflächen zu erhöhen.
Unterdurchschnittlich stiegen die Preise im
Straßenbau u. a. für Beton- und
Stahlbetonarbeiten sowie Mauerarbeiten mit
jeweils 23,8 %.

Den stärksten Preisanstieg zwischen
Mai 2021 und Mai 2026 gab es im Straßenbau für
den Bau von Verkehrswegen: Oberbauschichten mit
hydraulischen Bindemitteln wurden in diesem
Zeitraum um 74,8 % teurer; Oberbauschichten ohne
Bindemittel oder aus Asphalt verteuerten sich
jeweils um 63,1 %. Oberbauschichten ohne
Bindemittel bestehen aus Gesteinskörnungen wie
z. B. Schotter, Splitt oder Kies und werden
u. a. als Frostschutz oder zur Entwässerung
eingesetzt.
Oberbauschichten
mit hydraulischen Bindemitteln, wie z. B. Zement
oder Kalk, kommen u. a. als lastverteilende
Schichten zum Einsatz, um die Tragfähigkeit von
Verkehrsflächen zu erhöhen.
Unterdurchschnittlich stiegen die Preise im
Straßenbau u. a. für Beton- und
Stahlbetonarbeiten sowie Mauerarbeiten mit
jeweils 23,8 %.

Brückenbau: Geringster
Preisanstieg bei Mauerarbeiten mit 24,6 %
Für Brücken im Straßenbau stiegen die Preise für
den Verkehrswegebau ebenfalls
überdurchschnittlich: Oberbauschichten ohne
Bindemittel verteuerten sich hier zwischen Mai
2021 und Mai 2026 um 71,8 %; gefolgt
von Oberbauschichten aus Asphalt mit 56,3 %.
Abdichtungsarbeiten und Entwässerungskanalarbeiten wurden
im gleichen Zeitraum um jeweils 47,2 % teurer.
Den geringsten Preisanstieg gab es
bei Mauerarbeiten mit 24,6 %. Bitumen auf
Erdölbasis verteuerte sich seit Mai 2021 um 56,3
% Die Preisanstiege im Straßen- und Brückenbau
stehen u. a. in Verbindung mit steigenden
Materialkosten.
Der Erzeugerpreisindex
gewerblicher Produkte bildet die
Preisentwicklung für Deutschland ab: Bitumen aus
Erdöl, das im Straßenbau als Bindemittel
eingesetzt wird, war im Mai 2026 um 56,3 %
teurer als im Mai 2021. Die Erzeugerpreise für
Asphaltmischgut aus natürlichen und/oder
industriell hergestellten Gesteinskörnungen und
Bitumen stiegen im gleichen Zeitraum um 52,7%.
NRW: Immer weniger Haushalte
kauften 2023 Fleisch * Anteil der
Haushalte mit Ausgaben für Fleischprodukte lag
bei 88,6 % * Haushalte mit Ausgaben für
Fleischwaren gaben dafür im Schnitt 72 Euro
monatlich aus – 24 Euro mehr als 2003. *
Knapp ein Viertel der Haushalte (22,7 %) kaufte
Fleischersatzprodukte – am häufigsten Haushalte
unter 40 Jahren
Im Jahr
2023 hatten 88,6 % der privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen Ausgaben für Fleisch,
Fleischprodukte oder Wurstwaren. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, setzt sich
damit der seit mehreren Erhebungen beobachtete
Rückgang des Anteils dieser Haushalte fort. Ihr
Anteil ist gegenüber 2003 um 8,8 und gegenüber
2013 um 8,3 Prozentpunkte gesunken.

Knapp ein Viertel der Haushalte
kaufte 2023 Fleischersatzprodukte 2023
kauften 22,7 % der privaten Haushalte
Fleischersatzprodukte. Diese wurden im Rahmen
der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS)
2023 erstmals separat erfasst. Hierzu zählen
unter anderem Sojaprodukte, Tofu sowie weitere
vegetarische und vegane Ersatzprodukte
einschließlich Gemüse- und Nussaufstrichen.
Mit knapp einem Drittel (29,4 %) war der
Anteil der Haushalte mit Konsumausgaben für
Fleischersatzprodukte bei Haushalten
mit Haupteinkommenspersonen unter 40 Jahren am
höchsten. Bei den 40- bis unter 60-Jährigen lag
er bei knapp einem Viertel (23,6 %) und bei den
Haushalten ab 60 Jahren bei rund einem Sechstel
(15,9 %).
Haushalte mit
Ausgaben für Fleisch gaben deutlich mehr aus
Haushalte mit Ausgaben für Fleisch gaben 2023
durchschnittlich 72 Euro je Monat dafür aus. Das
waren 20 Euro mehr als 2013 (52 Euro) und 24
Euro mehr als 2003 (48 Euro). Damit lagen die
durchschnittlichen monatlichen Ausgaben höher
als in allen vorherigen Vergleichsjahren seit
2003. Haushalte mit Ausgaben für
Fleischersatzprodukte gaben 2023
durchschnittlich 15 Euro je Monat aus.

Auch bei den Ausgaben für Fleisch
zeigten sich Unterschiede nach dem Alter der
Haupteinkommensperson. Mit durchschnittlich 85
Euro je Monat verzeichneten Haushalte mit
Haupteinkommenspersonen im Alter von 40 bis
unter 60 Jahren die höchsten Ausgaben.
Haushalte unter 40 Jahren gaben durchschnittlich
58 Euro aus, Haushalte ab 60 Jahren 69 Euro.
Die höheren Ausgaben der mittleren
Altersgruppe dürften auch darauf zurückzuführen
sein, dass in dieser Lebensphase vergleichsweise
häufig Familien- und andere
Mehrpersonenhaushalte vertreten sind. Mit ein
Grund für die höheren Ausgaben sind die
gestiegenen Verbraucherpreise für Fleisch und
Fleischwaren, darunter auch Wurstwaren. Aktuelle
Ergebnisse für die Verbraucherpreise finden Sie
in der Landesdatenbank
NRW.
Wesel: Rat der Kinder: Viertklässler
setzen Zeichen für Mut und Courage
Mit viel Begeisterung haben die Schülerinnen und
Schüler der vierten Klassen der GGS Am
Buttendick im Ratssaal des Weseler Rathauses
ihren eigenen Rat der Kinder durchgeführt und
fassten genau dort, wo sonst der Stadtrat tagt,
gemeinsam eine Entscheidung für ihre Schule.

Die Schule ist Mitglied im Netzwerk „Schule ohne
Rassismus – Schule mit Courage“. Die
Schirmherrschaft hat Bürgermeister Rainer Benien
übernommen. Beim Besuch der Schülerinnen und
Schüler im Rathaus, der durch Frau Welsing vom
Team Kinder- und Jugendförderung vorbereitet und
durchgeführt wurde, beantwortete er zunächst die
vielen interessierten Fragen der Kinder zu
seiner Arbeit.
Im Anschluss entwickelten
die Kinder in Fraktionen Ideen, wie das Thema
„Courage“ im Schulalltag sichtbar werden kann
und erarbeiteten Argumente für ihr Vorhaben.
Der Bürgermeister eröffnete dann die Sitzung und
stellte die Tagesordnung vor. Bei der Abstimmung
übernahm er die Aufgabe des Schriftführers. Nach
der gemeinsamen Beratung fassten die
Schülerinnen und Schüler eine Entscheidung: Mit
12 Stimmen wurde das Thema „Mut“ gewählt.
Als Zeichen soll künftig ein Herz an der
Schule gestaltet werden, das für Mut,
Zusammenhalt und Respekt steht. „Die Kinder
haben mit viel Engagement diskutiert, auffallend
gut argumentiert, entschieden und Verantwortung
übernommen – gelebte Demokratie von Anfang an“,
sagte Bürgermeister Rainer Benien voller
Begeisterung. Die Veranstaltung zeigte
eindrucksvoll, wie Kinder demokratische
Entscheidungen treffen und aktiv mitgestalten
können. Links
Kinder- und Jugendbeteiligung
Neue Notfallseelsorgende für den Kreis
Wesel Am Samstag, 11.07.2026,
wurden insgesamt 12 neue Notfallseelsorgende für
die Kreise Kleve und Wesel in der Pfarrkirche
St. Walburgis in Alpen-Menzelen von
Superintendent Wolfram Syben und
Pastoralreferent Peter Bromkamp feierlich in ihr
neues Amt aufgenommen. Für den Kreis Wesel
verstärken die bestehenden Notfallseelsorgeteams
künftig: Maite Blümer, Hans-Jürgen Hoffmann,
Heiko Jung, Claudia Schruff und Michael
Sulzbacher.
Sie haben sich über einen
Zeitraum von sechs Monaten auf ihre neue Aufgabe
vorbereitet. Die Notfallseelsorge im Kreis Wesel
besteht aus rund 50 ehrenamtlichen Kräften.
Notfallseelsorger und Notfallseelsorgerinnen
werden z. B. bei Unfällen, bei der Überbringung
von Todesnachrichten, aber auch im Rahmen der
überörtlichen Allgemeinen Hilfe und bei
Großschadensereignissen eingesetzt.
Diese „Erste Hilfe an der Seele“ steht rund um
die Uhr zur Verfügung und wird im Bedarfsfall
über die Leitstelle hinzugerufen. Die
Notfallseelsorge im Kreis Wesel wendet sich an
alle, die mit belastenden und extremen
Situationen zu tun haben: als Opfer, als
Angehörige oder als Helfende.

Die personell verstärkten Teams der
Notfallseelsorge in den Kreisen Kleve und Wesel
stehen Menschen, die mit belastenden und
extremen Situationen zu tun haben, unterstützend
zur Seite.
Aktionskunst auf der
Museumsbaustelle: Thomas Baumgärtel begeistert
zur Eröffnung im Städtischen Museum Wesel
Mit einer feierlichen und sehr gut
besuchten Eröffnung startete am vergangenen
Donnerstag die spektakuläre Doppelausstellung
des bundesweit bekannten „Bananensprayers“
Thomas Baumgärtel in Wesel. Das Städtische
Museum Wesel an der Ritterstraße positioniert
sich mit seiner Ausstellung „Projekte im
öffentlichen Raum“ als das vitale,
dokumentarische Herzstück der regionalen
„NiederrheinTour 2026“.

Das benachbarte LVR-Niederrheinmuseum zeigt den
politischen „Europablock“ Ein besonderer Coup
Der Künstler hinterließ dem Städtischen Museum
als Highlight gleich zwei frisch gesprühte
Bananen als bleibende Kunstwerke: einmal an der
Eingangstür zum Kulturzentrum und direkt am
neuen Eingang zum Städtischen Museum. Die
Baustelle als kuratorisches Konzept Rund um das
Städtische Museum herrscht aktuell reger Wandel
– die Räume befinden sich mitten in einer
umfassenden Modernisierungsphase.
Museumsleiterin Sarah Heidebroek nutzte diesen
Zustand für ein mutiges kuratorisches
Experiment: Sie öffnete die aktive, unfertige
Baustelle als temporären, urbanen Kunstraum.
„Urban Art, Aktionskunst und Street-Art
entstehen im echten Leben und in der direkten
Reibung mit der Architektur“, betonte Heidebroek
in ihrer Eröffnungsrede vor den zahlreich
erschienenen Gästen im vollbesetzten
LVR-Niederrheinmuseum, wo der Abend nach den
Grußworten von Bürgermeister Rainer Benien,
Prof. Jürgen Wilhelm, stv. Vorsitzender der
Landschaftsversammlung Rheinland und
Museumsleiterin Corinna Endlich (LVR) seinen
Anfang nahm.

Vom juristischen Kampf zum bleibenden Kunstwerk
Im Anschluss an den offiziellen Auftakt bewegte
sich das Publikum entlang eines eigens
gesprayten „Bananenwegs“ vom LVR-Museum zum
Städtischen Museum in der Ritterstraße. Dort
offenbarte sich den Besucherinnen und Besuchern
die eigenständige Kraft der Schau: Gezeigt wird
in etwa 60 Arbeiten eine dichte Dokumentation
von Aktionen, die in den vergangenen vier
Jahrzehnten ganz Deutschland bewegten.
Das Spektrum reicht von historischen, auf
Leinwand gezogenen Strafbefehlen aus der
Frühzeit über die spektakulären Interventionen
am Kölner Dom bis hin zur anarchischen
Übermalung von Wolf Vostells Fluxus-Ikone
„Ruhender Verkehr“. Die Reaktionen des
Eröffnungsabends machten deutlich: Das
Städtische Museum Wesel hebt sich durch diese
radikale Authentizität und den tiefen Einblick
in die Künstlerbiografie von den übrigen 39
Stationen der Tour ab.
Die Ästhetik der
Baustelle bot den perfekten, lebendigen
Resonanzboden für Fachgespräche und Diskussionen
über Kunstfreiheit. Informationen Die
Ausstellung „Thomas Baumgärtel – Freiheit für
Kunst! Projekte im öffentlichen Raum“ ist ab
sofort bis zum 5. September 2026 kostenfrei
zugänglich.
Ort: Städtisches Museum
Wesel, Ritterstraße 12–14, 46483 Wesel
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11:00 –
17:00 Uhr Samstag 10:00 – 13:00 Uhr Montags und
sonntags geschlossen Eintritt: Frei.
Dinslaken: Sommer genießen beim
Feierabendmarkt am 17. Juli Der
Dinslakener Feierabendmarkt lädt am Freitag, 17.
Juli 2026, erneut dazu ein, den Start ins
Wochenende in entspannter Atmosphäre zu
genießen. Von 16 bis 20 Uhr verwandelt sich der
Altmarkt in einen Treffpunkt für Genießer,
Musikliebhaber und alle, die den Feierabend
gemeinsam ausklingen lassen möchten.
Im
Mittelpunkt steht auch diesmal ein vielfältiges
kulinarisches Angebot. Ein besonderes Highlight
sind die frisch zubereiteten
Smoker-Spezialitäten von Eisenrauch, die mit
ihrem herzhaften Geschmack Lust auf einen
entspannten Sommerabend machen. Ergänzt wird das
Angebot durch frisch gebackene Pizza, süße und
herzhafte Crêpes sowie die beliebten Klassiker
des Feierabendmarktes.
Musikalisch
begleitet Noah Warel den Nachmittag und Abend
mit Live-Musik. Seine handgemachten Songs sorgen
für die passende Atmosphäre und schaffen den
idealen Rahmen für gute Gespräche, kühle
Getränke und entspannte Stunden unter freiem
Himmel. Ob auf ein Getränk nach der Arbeit, ein
gemeinsames Essen mit Freunden oder einen
gemütlichen Familienausflug – der
Feierabendmarkt bietet die Gelegenheit, den
Sommer mitten in der Dinslakener Innenstadt zu
erleben und das Wochenende gemeinsam
einzuläuten.
Der Eintritt ist frei. Alle
Interessierten sind herzlich eingeladen,
vorbeizukommen und den Feierabendmarkt auf dem
Altmarkt zu besuchen. Weitere Informationen und
alle Termine des Feierabendmarktes 2026 finden
Sie unter: https://www.dinslaken.de/wirtschaft-freizeit/citymanagement/dinslakener-feierabendmarkt#
Das Netz wächst weiter:
NiederrheinRad nun auch in Kempen
Eine neue Station des beliebten Verleihsystems
ist ab sofort am AquaSol zu finden. Das
app-basierte Verleihsystem NiederrheinRad wächst
weiter: Niederrhein Tourismus (NT) hat nun in
Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Kempen eine
neue Station an der Sauna- und Wasserwelt
AquaSol eingerichtet.
„Wir freuen uns
sehr, dass das beliebte System seine
Kempen-Premiere am AquaSol feiern kann“, sagt
Daniel Banzhaf, Geschäftsführer der Stadtwerke,
die das Schwimmbad betreiben. Der Standort sei
ideal. Denn neben den vielen Badegästen von
außerhalb – welche die grünen Räder zum Beispiel
für einen Abstecher in die Kempener Altstadt
nutzen können –, richtet sich das Angebot auch
an die Nutzer des benachbarten Reisemobil-Parks.
„Von diesem Stellplatz bis zur
NiederrheinRad-Station sind es nur wenige
Schritte“, betont NT-Geschäftsführerin Martina
Baumgärtner. Und natürlich können auch
Einheimische von der neuen Möglichkeit
profitieren: „Herrliche Ausflüge in die Umgebung
mit dem NiederrheinRad lassen sich unkompliziert
und spontan realisieren“, so Baumgärtner. Zwei
NiederrheinRäder stehen ab sofort an den
Fahrradständern am AquaSol-Haupteingang für
kurze und längere Fahrten bereit.
„Sollten weitere Fahrräder benötigt werden, etwa
für den Ausflug mit der Familie oder mit dem
Freundeskreis, können wir bei entsprechender
Anmeldung über die App oder auch telefonisch das
Angebot vor Ort aufstocken“, erklärt Kathrin
Peters, die das System verwaltet. Mit rund 30
Stationen und mehr als 300 Fahrrädern in der
gesamten Region bietet NiederrheinRad maximale
Flexibilität für die Tour auf zwei Rädern.
Und das komplett digital: Mit der Einführung
der NiederrheinRad-App im Frühjahr 2025 wurde
der Fahrradverleih am Niederrhein grundlegend
modernisiert. Mietverträge und AGBs auf Papier
gehören seitdem der Vergangenheit an.
Stattdessen erfolgt die gesamte Nutzung schnell
und unkompliziert über das Smartphone:
Kundenkonto anlegen, Zahlungsmittel hinterlegen,
NiederrheinRad am gewünschten Standort auswählen
und losfahren.
Diese einfache Handhabung
ist nicht nur für die Nutzer, sondern auch für
die Anbieter komfortabel. „Übernachtungsbetriebe
oder gastronomische Einrichtungen können ihren
Gästen diesen attraktiven Service bieten – und
zwar ohne nennenswerten personellen oder
zeitlichen Mehraufwand“, betont Baumgärtner.
Das Netzwerk soll weiterwachsen: „Weitere
Betriebe am Niederrhein, die sich für die
Einrichtung einer NiederrheinRad-Station
interessieren, können sich gerne bei uns
melden“, sagt Baumgärtner. Weitere Infos gibt es
hier: www.niederrhein-rad.de BU: Das AquaSol in
Kempen ist nun angebunden an das
NiederrheinRad-System.

Den Startschuss gaben (v.l.): Martina
Baumgärtner und Kathrin Peters von Niederrhein
Tourismus und Daniel Banzhaf, Geschäftsführer
der Stadtwerke Kempen. Foto: NT
„Zeugnis-Telefon" der Bezirksregierung
Düsseldorf Am Freitag,
17.07.2026, erhalten viele Schülerinnen und
Schüler ihre Zeugnisse. Aus diesem Anlass bietet
die Bezirksregierung Düsseldorf – neben den
Sorgentelefonen von Städten und sozialen
Einrichtungen – wieder ein Zeugnis-Telefon an.
Eltern sowie Schülerinnen und Schüler
können dort vor allem rechtliche Fragen klären,
etwa wenn sie die Notengebung für ungerecht
halten oder Fragen zur Schullaufbahn haben. Das
Zeugnistelefon zu Fragen aus den Schulformen
Realschule, Gymnasium, Gesamtschule,
Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie
Berufskolleg ist unter der Rufnummer 0211
475-4002 an folgenden Tagen erreichbar:
Freitag, 17.07.2026 Montag, 20.07.2026
Dienstag, 21.07.2026 jeweils von 10:00 bis
12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr.
In den Grundschulen werden die Zeugnisse im
Laufe der letzten Unterrichtswoche ausgegeben.
Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule,
Hauptschule und Förderschule ist das
Zeugnistelefon der Bezirksregierung bei den
jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien
Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk
Düsseldorf eingerichtet.
Diese sind zu
den vorgenannten Zeiten unter folgenden
Rufnummern zu erreichen: Kreis Kleve: 02821
85-496 Kreis Wesel: 0281 207-2212
Kleve: Gewinner des Ausmalwettbewerbs
stehen fest! Auch wenn der Tag der
offenen Tür bei den Umweltbetrieben der Stadt
Kleve (USK) aufgrund der angekündigten hohen
Temperaturen leider abgesagt werden musste,
haben wir die Siegerinnen und Sieger unseres
Ausmalwettbewerbs persönlich ausgezeichnet.

Die siegreichen kreativen Köpfe wurden vor Ort
bei den USK geehrt.
Der 1. Platz ging an
Charlotte,

den 2. Platz belegte Leo

und über den 3. Platz durfte sich Mira freuen.

Die Gewinner
erhielten ihre Urkunden und Preise im Rahmen
einer kleinen Preisübergabe bei den USK. Wir
bedanken uns herzlich bei allen Kindern, die mit
so viel Kreativität und Begeisterung
teilgenommen haben.
Die Entscheidung
fiel unserer Jury alles andere als leicht, denn
es waren viele liebevoll gestaltete und tolle
Bilder dabei. Herzlichen Glückwunsch an
Charlotte, Leo und Mira – und vielen Dank an
alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fürs
Mitmachen! Bitte schon jetzt vormerken: Unser
Tag der offenen Tür findet nun am 26.09.2026 von
13-17 Uhr statt. Wir freuen uns darauf, euch
dort begrüßen zu dürfen!

Schulanfang:
Schul- oder Lehrbücher im Juni 2026 um 2,3 %
teurer als ein Jahr zuvor Ob
Stifte, Hefte oder Bücher – der Schulanfang nach
den Sommerferien ist in der Regel mit einigen
Anschaffungen verbunden. Für den Kauf von
Schulbüchern, Schreib- und Zeichenmaterialien
mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im Juni
2026 mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor.
Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhten sich
etwa die Preise für Schul- oder Lehrbücher im
Juni 2026 um 2,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat.
Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt
stiegen im selben Zeitraum ebenfalls um 2,3 %.

Papierprodukte etwas günstiger als
ein Jahr zuvor Bei anderen Schulmaterialien
fiel die Preisentwicklung unterschiedlich aus.
So sind die Preise für Papierprodukte wie
Schulhefte oder Zeichenblöcke leicht gesunken:
Sie lagen mit -0,3 % unter dem Niveau des
Vorjahresmonats. Für anderes Schreib- und
Zeichenmaterial mussten Verbraucherinnen und
Verbraucher im Juni 2026 dagegen 3,5 % mehr
zahlen als im Juni 2025. Darunter fallen
beispielsweise Füller, Stifte oder Farbkästen.
Stark erhöhte Sterbefallzahlen
während der Hitzewelle Ende des 2. Quartals
•
Sterbefallzahlen in der
letzten Juniwoche 32 % über dem Vergleichswert
der Vorjahre
Im 2. Quartal 2026 sind in
Deutschland nach vorläufigen Angaben des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 243
600 Menschen gestorben. Die Sterbefallzahlen
bewegten sich zumeist im Bereich der mittleren
Werte der vier Vorjahre oder merklich darunter.
Ausnahmen waren erhöhte Sterbefallzahlen in
Wochen mit hohen Durchschnittstemperaturen
("Hitzewellen").
Besonders deutlich war
dieser Effekt in der letzten Juniwoche (22. -
28. Juni), in der die Sterbefallzahlen
zeitgleich mit einer historischen Hitzewelle um
32 % über dem mittleren Wert der vier Vorjahre
lagen. In dieser Woche starben in Deutschland
demnach etwa 23 900 Menschen. Das waren etwa 7
100 Sterbefälle mehr als noch zwei Wochen zuvor.
Auf die einzelnen Monate bezogen betrug
die Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der
Jahre 2022 bis 2025 für den April -5 % und für
den Mai -2 %. Der von der Hitzeperiode geprägte
Juni verzeichnete Sterbefallzahlen, die um 9 %
über dem entsprechenden Vergleichswert lagen.
Dass im Zusammenhang
mit Hitze die gesundheitliche Belastung hoch ist
und in Folge auch die Sterbefallzahlen
ansteigen, ist ein bekannter Effekt, der in
Sommermonaten bereits häufiger beobachtet wurde.


Auswirkung der Hitzewelle zeigte sich
auch in anderen europäischen Ländern Das EuroMOMO-Netzwerk zur
Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen
ordnet Befunde zur Übersterblichkeit auf Basis
einer eigenen Hochrechnung unvollständiger
Meldungen und eines eigenen
Übersterblichkeitskonzepts europaweit
vergleichend ein.
Im 2. Quartal 2026
wurden dort in mehreren europäischen Ländern
ebenfalls während der Hitzewelle Ende Juni
größere Abweichungen von den erwartbaren
Entwicklungen festgestellt. So wird dort aktuell
insbesondere für Frankreich und für Belgien eine
sehr hohe Übersterblichkeit ("very high excess")
in der letzten Juniwoche ausgewiesen.
Auch zahlreiche andere Länder weisen zumindest
eine leichte ("low excess") oder moderate
Übersterblichkeit ("moderate excess") auf. Die
Einordnung der letzten Juniwoche durch EuroMOMO
ist derzeit noch mit Unsicherheiten behaftet, da
die Hochrechnungen zum Teil noch auf sehr
unvollständigen Sterbefallmeldungen beruhen.
Mit der Vervollständigung der Daten in den
kommenden Wochen wird sich das tatsächliche
Ausmaß der Auswirkungen der vergangenen
Hitzewelle auf die Sterblichkeit schrittweise
genauer bestimmen lassen.
„Hecken: Artenreich und Klimastark“ Kreis Wesel
ruft zur Teilnahme am Heckenwettbewerb auf
Der Heckenwettbewerb des Kreises
Wesel geht in die nächste Runde: Das vor über
zwei Jahrzehnten gestartete Projekt wurde vor
drei Jahren reaktiviert und wird dieses Jahr
erneut durchgeführt. Alle Natur- und
Landschaftsliebende sind erneut dazu aufgerufen,
ihre Ideen für eine kreative Bepflanzung auf der
eigenen Fläche einzureichen.
Die Kosten
für die Anpflanzung und die darauffolgende
Pflege der Hecken übernimmt der Kreis Wesel. Die
Planung muss bis einschließlich Montag, 7.
September 2026, beim Kreis Wesel eingegangen
sein. Interessierte können teilnehmen, indem sie
ein Bepflanzungskonzept für die gewünschte Hecke
einreichen, dass die Kriterien einer ökologisch
und klimatologisch wertvollen Anpflanzung
erfüllt.
Die eingereichten Konzepte
sollten zudem detaillierte Informationen zur
Auswahl der Pflanzenarten, dem Pflanzschema oder
auch zu den Vorteilen für die umliegende
Landschaft enthalten. Alle nötigen Angaben zu
den Bedingungen gibt es detailliert in einem
„Roten Faden“ auf der Webseite des Kreises
Wesel.
Grundvoraussetzungen
für die Teilnahme am Wettbewerb: Die geplante
Hecke muss sich im baulichen Außenbereich
befinden, mindestens 100 Meter lang sein und aus
heimischen Gehölzen bestehen. Die Umsetzung
konkreter Maßnahmen soll dabei auf freiwilliger
Basis erfolgen. Die Bürgerinnen und Bürger
sollen dabei die Möglichkeit erhalten, sich
aktiv in den Planungsprozess einzubringen.
„Hecken, Gehölzstreifen und Krautsäume in
der Landschaft leisten einen wichtigen Beitrag
zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt. Für
Insekten und Vögeln sind sie Lebensraum und
Futterquelle und binden CO2. Außerdem werten sie
als Biotope unsere Kulturlandschaft weiter auf,
als Wind- und Erosionsschutz dienen sie der
Landwirtschaft. Deshalb haben auch die
Landschaftspläne im Kreis Wesel weitere solcher
Anpflanzungen als sogenannte
Entwicklungsmaßnahmen zum Ziel“, erklärt Dr.
Christian Steenpaß, Vorstandsmitglied für den
Bereich Naturschutz und Umwelt des Kreises
Wesel.
Die untere Naturschutzbehörde des
Kreises Wesel gibt die Gewinnerinnen und
Gewinner des Heckenwettbewerbs im Rahmen einer
Preisverleihung im Herbst bekannt und prämiert
sie mit Preisgeldern von 500 bis 2.000 Euro.
Weitere Informationen zur Anmeldung und zu den
Teilnahmebedingungen gibt es unter https://www.kreis-wesel.de/heckenwettbewerb.
Für Fragen steht Arif Burnaz aus dem Bereich
Landschaftsplanung unter 0281/207 2550 oder per
E-Mail an arif.burnaz@kreis-wesel.de zur
Verfügung.
KSB Wesel ehrt
langjähriges Engagement in der DLRG-Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp Klaudia Bours und
Siegfried Thiel für jahrzehntelangen Einsatz in
der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung
ausgezeichnet Moers, 23. Juni 2026 – Der
Kreissportbund (KSB) Wesel hat Klaudia Bours und
Siegfried Thiel von der DLRG-Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp für ihr außergewöhnliches
ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen
des Stadtsportverbandes Moers würdigte der KSB
Wesel die langjährige Arbeit der beiden
DLRG-Mitglieder in der Kategorie „Ehrenamt".
Beide engagieren sich seit mehr als drei
Jahrzehnten für die DLRG und leisten bis heute
einen wichtigen Beitrag zur Schwimm- und
Rettungsschwimmausbildung in der Region.

v.l. Denise Boymann (KSB), Klaudia Bours,
(DLRG), Siegfried Thiel (DLRG), Pascal Smit
(KSB) - Foto privat
Klaudia Bours hat die
Entwicklung der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp
über viele Jahre maßgeblich geprägt. Mehr als 30
Jahre war sie Mitglied des Ortsgruppenvorstands
und übernahm zahlreiche verantwortungsvolle
Aufgaben, unter anderem als Ortsgruppenleiterin
und Geschäftsführerin. Auch nach ihrer
Vorstandszeit ist sie weiterhin aktiv in der
Schwimmausbildung tätig und begleitet
insbesondere Kinder und Erwachsene bei ihren
ersten Schritten im Wasser.
Neben ihrem
Engagement in der eigenen Ortsgruppe brachte
Klaudia Bours ihre Erfahrung auch auf Bezirks-
und Verbandsebene ein. Dazu gehörten unter
anderem die Organisation von Ehrungen sowie die
Mitarbeit an Projekten wie der Aufklärung von
Kindern über Wassergefahren im Rahmen von
Kindergartenprojekten. Für ihre besonderen
Verdienste wurde sie bereits mit dem
Verdienstabzeichen der DLRG in Gold
ausgezeichnet.
Auch Siegfried Thiel
steht seit vielen Jahren für kontinuierliches
ehrenamtliches Engagement bei der
DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp. Er war über
lange Zeit Mitglied des Vorstands und übernahm
unter anderem Verantwortung als
stellvertretender Ortsgruppenleiter. Sein
besonderer Schwerpunkt lag und liegt in der
Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung. Als
langjähriger Ausbildungsleiter und heutiger
stellvertretender Ausbildungsleiter hat er
zahlreiche Generationen von Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen begleitet.
Woche für Woche steht Siegfried Thiel am
Beckenrand, führt Schwimm- und
Rettungsschwimmkurse durch und nimmt
Rettungsschwimmabzeichen ab. Viele aktive
Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer im
Kreis Wesel wurden durch seine Ausbildung
geprägt. Auch er wurde für seine Verdienste
bereits mit dem Verdienstabzeichen der DLRG in
Gold ausgezeichnet.
Die Ehrungen stehen
stellvertretend für die Bedeutung des Ehrenamts
in Sportvereinen und Hilfsorganisationen. Gerade
Organisationen wie die DLRG sind vollständig auf
freiwilliges Engagement angewiesen. In der
DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp werden sämtliche
Aufgaben von der Schwimmausbildung über
Verwaltung und Organisation bis hin zum
Einsatzdienst ehrenamtlich übernommen. Eine
Vergütung über Übungsleiterpauschalen erfolgt
nicht. „Ehrenamtliches Engagement ist heute
keine Selbstverständlichkeit mehr.
Die
Anforderungen an Vereine steigen kontinuierlich:
Gleichzeitig müssen immer mehr Aufgaben
bewältigt werden, während weniger Menschen
bereit sind, langfristig Verantwortung zu
übernehmen", erklärt Sven Kattelans,
Ortsgruppenleiter der DLRG-Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp. „Neben der eigentlichen
Vereinsarbeit nehmen Bürokratie, digitale
Anforderungen und rechtliche Verantwortung einen
immer größeren Raum ein.
Umso wichtiger
ist es, Menschen wie Klaudia und Siegfried
sichtbar zu würdigen, die über Jahrzehnte
Verantwortung übernommen und ihr Wissen an
kommende Generationen weitergegeben haben." Das
Ehrenamt steht aktuell vor vielfältigen
Herausforderungen. Viele Vereine kämpfen mit
begrenzter Zeit, fehlendem Nachwuchs für
Leitungsaufgaben und steigenden
organisatorischen Anforderungen. Datenschutz,
Versicherungsfragen, Förderanträge und
rechtliche Vorgaben gehören inzwischen ebenso
zum Vereinsalltag wie die Betreuung von
Mitgliedern und die Durchführung von Angeboten.
Gleichzeitig steigen die Erwartungen an
Kommunikation, digitale Angebote und
Professionalität, obwohl weiterhin alle Aufgaben
freiwillig geleistet werden. Für
Hilfsorganisationen wie die DLRG kommen weitere
Herausforderungen hinzu. Dazu zählen
insbesondere die Gewinnung und Bindung von
Einsatzkräften, die umfangreiche Aus- und
Fortbildung von Rettungsschwimmerinnen und
Rettungsschwimmern sowie die Vereinbarkeit von
Ausbildung, Einsatzdienst und Privatleben.
Gleichzeitig wächst der Bedarf an
Schwimmausbildung, während die Zahl verfügbarer
Ausbilderinnen und Ausbilder begrenzt ist. Mit
der jährlichen Ehrenamtsehrung würdigt der
Kreissportbund Wesel Menschen, die sich über
viele Jahre hinweg für den Sport, die
Vereinsgemeinschaft und den gesellschaftlichen
Zusammenhalt einsetzen. Klaudia Bours und
Siegfried Thiel stehen dabei beispielhaft für
die vielen Ehrenamtlichen, ohne deren Einsatz
die Arbeit von Vereinen und Hilfsorganisationen
nicht möglich wäre.
Die DLRG-Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp wird auch künftig auf die
Gewinnung, Ausbildung und Unterstützung neuer
Ehrenamtlicher setzen, um ihre Aufgaben in der
Schwimmausbildung, Wasserrettung und
Jugendarbeit langfristig sicherzustellen.
Moers: Konzert im Martinstift -
Junge Musiker laden zum Schuljahresausklang ein
Zum Abschluss des Schuljahres lädt die
Moerser Musikschule zu einem besonderen
Konzertnachmittag ein: Am Freitag, 17. Juli,
gestalten fortgeschrittene Schülerinnen und
Schüler von 10 bis 19 Jahren das Programm im
Martinstift (Filder Straße 126). Das Konzert
beginnt um 18.30 Uhr im Kammermusiksaal. Der
Eintritt ist frei.
Die sieben
teilnehmenden Talente aus den Klassen Wagner
Prado (Klavier), Thomas Sieg (Klavier) und
Claudia Scheibel (Klarinette) präsentieren
Meisterwerke von Bach, Haydn, Schubert, Brahms,
Chopin und weiteren Komponisten.
Von der
Musikschule zur professionellen Musiklaufbahn
Das Konzert zeigt das Können der
fortgeschrittenen Ausbildung an der Musikschule.
Alle Mitwirkenden blicken entweder auf aktuelle
Erfolge beim Wettbewerb ‚Jugend musiziert 2026‘
zurück oder befinden sich bereits in der
intensiven Vorbereitung auf die Wettbewerbsrunde
2027.
Ein schöner Anlass ist an diesem
Abend auch die Verabschiedung von Henry Blanke.
Nach seiner erfolgreich bestandenen
Aufnahmeprüfung an der renommierten Robert
Schumann Hochschule (RSH) Düsseldorf schlägt er
nun den Weg in die professionelle Musiklaufbahn
ein.
Moers: Konzert Elisabeth
Coudoux & Chuck Roth, Marina Tantanozi & Evi
Filippou Set 1: Elisabeth Coudoux
(Cello) & Chuck Roth (Gitarre) Ein
filigranes und zutiefst intensives Zwiegespräch:
Die Cellistin Elisabeth Coudoux und der
Gitarrist Chuck Roth spielen ein dichtes,
atmosphärisches Set, bei dem klassische
Bogenstriche, perkussive Saitenarbeit und
fragile Jazz-Nuancen zu einer faszinierenden
klanglichen Einheit verschmelzen.
Set 2:
Marina Tantanozi (Vocal, Flöte) & Evi Filippou
(Vibraphone) Im zweiten Set des Abends treffen
zwei absolute Ausnahme-Künstlerinnen der
aktuellen Szene aufeinander: Die Flötistin und
Sängerin Marina Tantanozi und die moerser
Improviser in Residence Evi Filippou am
Vibraphon weben ein hochdynamisches Klangnetz
aus vokaler Poesie, schwebenden Flötenmelodien
und der perkussiven Magie des Vibraphons.
Der Eintritt ist frei. Spenden auf freiwilliger
Basis. Veranstaltungsdatum 17.07.2026 - 20:00
Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater -
Pulverhaus
Moers:
Terrassenkonzert mit Toxic Order, Jammin Jake
und Mikesch
Terrassenkonzert im Bollwerk
107 – da heißt drei Bands, drei Sounds.
Gemeinsam mit euch und kalten Getränken, die
bekanntlich zu jedem Genre passen. Mit dabei
sind:
Toxic Order: Thrash Metal aus Oberhausen.
Gegründet 2024, mit einem klaren Ziel: niemand
bleibt still stehen. Bei ihren Songs möchte man
sofort Headbangen oder Moshen. Spätestens
seit dem gemeinsamen Auftritt mit RAGE beim Syls
Festival 2025 ist klar: Diese Band liefert
ehrliche, direkte Live-Power. The Toxic Order
strikes on you!
Jammin Jake: Wer Bock auf geile Mucke hat,
hört Jammin Jake. Die Band aus dem Pott macht
Independent Smooth Grind. Eine Art und Weise,
Geräusche zu erzeugen, die dein Gemüt in jeden
Aggregatzustand gleichzeitig versetzt: Spannung,
Spiel und was zum Naschen!

Die volle Packung live ist Gönnung pur!
Mikesch: Deutschsprachiger Pop-Punk aus
Wuppertal, inspiriert von blink-182 und Sum 41,
direkt aus der klassischen Schule, aber mit
eigener Sprache. Energiegeladene Gitarren
treffen auf Texte über Zeitgeist, Alltag und
Gefühl – mal politisch, mal albern, mal ernst,
immer ehrlich.
Für alle, die Pop-Punk
lieben, aber keine Lust auf reine Nostalgie
haben: direkt, Gitarren-lastig und mit Herz. Ein
Abend für alle, die Musik nicht nur hören,
sondern spüren wollen. Der Eintritt ist
kostenlos! Veranstaltungsdatum 18.07.2026 -
19:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107,
47441 Moers.
Altes und modernes
Moers
Auf einem Rundgang durch die Altstadt
gewinnen wir interessante Einblicke in die
Stadtentwicklung im 20. und 21. Jahrhundert, in
die Wirtschaft und den Verkehr. Den
tiefgreifenden Wandel, den das ehemals
kleinstädtische Moers durch den Bergbau erfahren
hat, verfolgen wir dabei bis in die Gegenwart
einer modernen Stadt.

Altmarkt in Moers
Geführt
von Dr. Wilfried Scholten.
Weitere Infos zu den Stadtführungen Kosten:
8 Euro Veranstaltungsdatum 19.07.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Eingang
Schloss.

NRW: Zahl
der zugelassenen Wohnmobile um 7 % gestiegen
* 211.800 Wohnmobile in NRW zugelassen
– dies entspricht einer Dichte von 118
Wohnmobilen je 10.000 Personen * Anzahl der
Wohnmobile seit 2022 um 35,7 % gestiegen *
Kreis Coesfeld Spitzenreiter bei Wohnmobildichte
Am Stichtag 1. Januar
2026 waren in Nordrhein-Westfalen insgesamt
211.800 Wohnmobile zugelassen. Wie das
Statistische Landesamt anhand von Ergebnissen
des Kraftfahrt-Bundesamts mitteilt, ist der
Wohnmobilbestand damit gegenüber dem 1. Januar
2025 um 7,0 % und gegenüber dem 1. Januar 2022
um 35,7 % gestiegen.
Bezogen auf die
Gesamtbevölkerung in NRW waren Anfang 2026 rein
rechnerisch 118 Wohnmobile je 10.000
Einwohnerinnen und Einwohner zugelassen. Damit
lag NRW leicht unterhalb der bundesweiten
Wohnmobildichte von 125 zugelassenen Wohnmobilen
je 10.000 Personen.
Wohnmobildichte in
Kreisen höher als in kreisfreien Städten – Kreis
Coesfeld war Spitzenreiter Während am
01. Januar 2026 in Kreisen 149.400 Wohnmobile
zugelassen waren, lag die Anzahl in kreisfreien
Städten bei nur 62.400 Wohnmobilen. Im Vergleich
zum Stichtag 2022 entsprach dies bei kreisfreien
Städten einem Anstieg von 32,7 %, bei Kreisen
sogar 37,0 %.
Anfang des Jahres 2026
waren in allen Kreisen und kreisfreien Städten
in NRW mehr Wohnmobile zugelassen als noch ein
Jahr zuvor – die einzige Ausnahme war die Stadt
Mönchengladbach mit einem Rückgang von 3,8 %.

Die Wohnmobildichte war in den Kreisen mit 139
Wohnmobilen je 10.000 Personen rund 61,3 % höher
als in den kreisfreien Städten mit 86
Wohnmobilen je 10.000 Personen. Am 1. Januar
2025 hatte die Wohnmobildichte in den Kreisen
noch bei 129 Wohnmobilen und in den kreisfreien
Städten bei 82 Wohnmobilen je 10.000 Personen
gelegen.
Am höchsten war die
Wohnmobildichte – wie in den letzten fünf Jahren
- im Kreis Coesfeld mit rund 197 Wohnmobilen
(1. Januar 2025: 182). Die niedrigste
Wohnmobildichte gab es mit rund 56 zugelassenen
Wohnmobilen je 10.000 Einwohnerinnen und
Einwohnern weiterhin in der Stadt Gelsenkirchen
(1. Januar 2025: 50).
Im Vergleich
zum Vorjahr hatte der Kreis Höxter mit 12,0 %
die größte Zunahme bei der Wohnmobildichte zu
verzeichnen. Am 1. Januar 2025 lag diese bei 121
Wohnmobilen je 10.000 Personen und stieg zum
1. Januar 2026 auf 135 Wohnmobile je 10.000
Personen an.
7,8 Millionen
schwerbehinderte Menschen leben in Deutschland
• 9,4 % der Gesamtbevölkerung haben
eine schwere Behinderung • Knapp die Hälfte
der schwerbehinderten Menschen zwischen 55 und
74 Jahre alt, gut ein Drittel 75 Jahre und älter
• 9 von 10 schweren Behinderungen durch eine
Krankheit verursacht • Gut ein Fünftel der
Schwerbehinderten mit höchstem Behinderungsgrad
Zum Jahresende 2025
lebten in Deutschland gut 7,8 Millionen Menschen
mit schwerer Behinderung. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren somit 9,4 %
der Menschen in Deutschland schwerbehindert.
49,9 % der Schwerbehinderten waren Männer, 50,1
% waren Frauen.
Zum
Jahresende 2023, dem Zeitpunkt der letzten
Erhebung, waren knapp 7,9 Millionen Menschen der
Bevölkerung schwerbehindert. Das waren rund
27 000 mehr als zum Jahresende 2025. Die
Vergleichbarkeit von 2025 zu 2023 ist allerdings
aufgrund starker Bereinigung der
Verwaltungsdaten in Hessen und Sachsen
eingeschränkt.
Die Zahl der in beiden
Bundesländern zum Jahresende 2025 erfassten
schwerbehinderten Menschen lag aufgrund der
Datenbereinigung zusammen um rund 195 000
Personen niedriger als 2023. Es ist davon
auszugehen, dass zuvor eine Übererfassung
vorlag. Als schwerbehindert gelten Personen,
denen die Versorgungsämter einen
Behinderungsgrad von mindestens 50 zuerkannt
sowie einen gültigen Ausweis ausgehändigt haben.
Knapp die Hälfte der schwerbehinderten
Menschen zwischen 55 und 74 Jahre alt
Behinderungen bestehen vergleichsweise selten
seit der Geburt oder im Kindesalter, sondern
entstehen meist erst im fortgeschrittenen Alter.
So war gut ein Drittel (34 % oder 2,7 Millionen)
der schwerbehinderten Menschen zum Jahresende
2025 im Alter ab 75 Jahren.
Etwas
weniger als die Hälfte (45 % oder 3,5 Millionen)
der Schwerbehinderten gehörte der Altersgruppe
von 55 bis 74 Jahren an. 3 % oder 231 000 waren
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
9 von 10 schweren Behinderungen durch eine
Krankheit verursacht Gut 91 % der schweren
Behinderungen wurden durch eine Krankheit
verursacht. 3 % der Behinderungen waren
angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf.
Gut 1 % der Behinderungen waren auf einen Unfall
oder eine Berufskrankheit zurückzuführen. Die
übrigen Ursachen summieren sich auf gut 4 %.
Körperliche Behinderungen hatten 57 % der
schwerbehinderten Menschen: Bei 27 % waren die
inneren Organe beziehungsweise Organsysteme
betroffen. Bei 10 % waren Arme und/oder Beine in
ihrer Funktion eingeschränkt, bei weiteren 9 %
Wirbelsäule und Rumpf. In weiteren 4 % der Fälle
lag Blindheit oder eine Sehbehinderung vor.
Ebenfalls 4 % litten unter Schwerhörigkeit,
Gleichgewichts- oder Sprachstörungen. Der
Verlust einer oder beider Brüste war bei 2 %
Grund für die Schwerbehinderung. Geistige oder
seelische Behinderungen hatten insgesamt 16 %
der schwerbehinderten Menschen, zerebrale
Störungen lagen in 9 % der Fälle vor.
Bei den übrigen Personen (19 %) war die Art der
schwersten Behinderung nicht ausgewiesen. Gut
ein Fünftel der Schwerbehinderten mit höchstem
Behinderungsgrad Bei etwas mehr als einem
Fünftel der Menschen mit schwerer Behinderung
(21 %) war vom Versorgungsamt der höchste Grad
der Behinderung von 100 festgestellt worden.
Über ein Drittel (36 %) der Schwerbehinderten
wiesen einen Behinderungsgrad von 50 auf.
Wesel: Rat
beschließt neue Gestaltungssatzung für
Neu-Büderich Der Rat der Stadt
Wesel hat in seiner Sitzung am 19. Mai 2026 die
neue Gestaltungssatzung Nr. 19 „Neu-Büderich“
beschlossen. Sie ersetzt nach ihrem
Inkrafttreten die bisherige Gestaltungssatzung
Nr. 17 aus dem Jahr 2013. Neu-Büderich ist mit
seinem charakteristischen Straßenraster die
erste einheitlich geplante Siedlungsanlage des
Klassizismus am Niederrhein.

Außenansicht der evangelischen Kirche in
Büderich (nach 1998) Fotograf: Eginhard Brandt
Das besondere Ortsbild und die historische
Bausubstanz stehen daher seit vielen Jahren im
Fokus des Denkmalschutzes. Die neue
Gestaltungssatzung soll dazu beitragen, die
prägenden Merkmale des historischen Ortskerns zu
bewahren und zugleich den Eigentümerinnen und
Eigentümern mehr Orientierung bei baulichen
Veränderungen zu geben.
„Neu-Büderich
ist ein besonderer Ort mit einer besonderen
Geschichte. Mit der neuen Gestaltungssatzung
schaffen wir einen verlässlichen Rahmen, der den
Denkmalschutz ernst nimmt und gleichzeitig
heutige Anforderungen berücksichtigt“, sagt
Bürgermeister Rainer Benien.
Anlass für die Überarbeitung
waren insbesondere veränderte Rahmenbedingungen
im Bereich erneuerbare Energien sowie Fragen zur
energetischen Sanierung. In einem Arbeitskreis
aus Politik und Verwaltung wurden die
bestehenden Regelungen geprüft und angepasst.
Dabei standen unter anderem Solaranlagen auf
Dächern sowie Möglichkeiten der Fassadendämmung
im Mittelpunkt.
Die neue Satzung enthält
konkrete Vorgaben zur äußeren Gestaltung von
Gebäuden, etwa zu Fassaden, Fenstern, Türen,
Dächern, Einfriedungen, Werbeanlagen und
Solaranlagen. Ergänzende zeichnerische Beispiele
sollen die Regelungen verständlicher machen und
den Eigentümerinnen und Eigentümern eine bessere
Grundlage für die Planung geben.
Ziel
ist es, frühzeitig Klarheit darüber zu schaffen,
welche Maßnahmen im Denkmalbereich möglich sind
und welche Abstimmungen erforderlich werden. Die
Gestaltungssatzung tritt am 09.07.2026 mit der
öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
https://www.wesel.de/gestaltungssatzungneubuederich
Kontakt
Team Bauordnung und Denkmalschutz E-Mail: bauen@wesel.de
Bundesrat
macht Weg für Durchführungsgesetz zum AI Act
frei. Der TÜV-Verband begrüßt die
geplante Bündelung der KI-Marktüberwachung bei
der Bundesnetzagentur und fordert jetzt einen
schnellen Aufbau leistungsfähiger
Marktaufsichts- und Notifizierungsprozesse.

©TÜV-Verband / Tobias Koch
Der TÜV-Verband
begrüßt, dass der Bundesrat den Weg für das
deutsche Durchführungsgesetz (KI-MIG) zur
europäischen KI-Verordnung (AI Act) freigemacht
hat. Positiv bewertet der TÜV-Verband auch die
Verständigung von Bund und Ländern, die
KI-Marktüberwachung künftig bei der
Bundesnetzagentur zu bündeln und bewährte
sektorspezifische Aufsichtsstrukturen zu
erhalten. Das schafft die Grundlage für eine
einheitliche und effiziente Umsetzung des AI
Acts.
„Die Verständigung von Bund und
Ländern ist ein wichtiger Schritt für eine
einheitliche und wirksame KI-Aufsicht“, sagt Dr.
Patrick Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz
und Bildung beim TÜV-Verband. „Unterschiedliche
Bewertungsmaßstäbe und Doppelstrukturen müssen
vermieden werden. Jetzt kommt es darauf an, die
Verwaltungsvereinbarung direkt nach der
Sommerpause abzuschließen und die
Bundesnetzagentur personell und technisch so
auszustatten, dass sie ihre Aufgaben von Beginn
an wirksam erfüllen kann.“
Der
TÜV-Verband begrüßt zudem, dass in den
drittprüfungspflichtigen Produktbereichen die
bewährten sektorspezifischen Marktüberwachungs-
und Notifizierungsstrukturen weiter genutzt
werden. So bleiben vorhandene Expertise und
etablierte Verfahren erhalten und unnötige
Bürokratie wird vermieden.
„Unternehmen
und Prüfstellen brauchen schlanke Verfahren
statt neuer Behördenwege“, sagt Gilroy.
„Bestehende Akkreditierungen und Notifizierungen
sollten durch eine schlanke Erweiterung ihres
Geltungsbereichs um die KI-spezifischen
Anforderungen ergänzt werden können.
Gleichzeitig müssen die Akkreditierungs- und
Notifizierungsverfahren deutlich beschleunigt
und von der Bundesnetzagentur über ihr
Koordinierungs- und Kompetenzzentrum eng
begleitet werden.“
Die Bundesnetzagentur
muss gemeinsam mit der Deutschen
Akkreditierungsstelle (DAkkS), dem Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und
den zuständigen notifizierenden Behörden für
einen koordinierten und zügigen Hochlauf der
Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren
sorgen.
Nur wenn Aufsicht,
Akkreditierung und Notifizierung reibungslos
ineinandergreifen, können die Anforderungen des
AI Acts zügig, einheitlich und praxisgerecht
umgesetzt werden. Über den TÜV-Verband: Als
TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen
Interessen der TÜV-Prüforganisationen und
fördern den fachlichen Austausch unserer
Mitglieder. Wir setzen uns für die technische
und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit
von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und
Dienstleistungen ein.
Grundlage dafür
sind allgemeingültige Standards, unabhängige
Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser
Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen
Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale
Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu
erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen
Austausch mit Politik, Behörden, Medien,
Unternehmen und Verbraucher:innen.
Ehrenamt mit
Herz: Moers sucht ehrenamtliche Standesbeamte
Ein ‚Ja‘ im historischen Ambiente
des Moerser Schlosses, unter dem Förderturm von
Schacht IV oder im besonderen Flair des
Peschkenhauses: Viele Paare wünschen sich eine
Trauung, die mehr ist als ein Termin im
Kalender.

Hier ist ein Arbeitsplatz für die ehrenamtlichen
Standesbeamten. Auch auf Schacht IV werden
samstags Trauungen durchgeführt. (Foto: pst)
Damit künftig noch mehr Menschen diesen
besonderen Moment an ihrem Wunschort erleben
können, geht die Stadt Moers neue Wege: Sie
setzt ‚Ehrenbeamte‘ ein und sucht ehrenamtliche
Standesbeamtinnen und Standesbeamte.
Sie sollen samstags
Eheschließungen an besonderen Trauorten
durchführen. Die organisatorische Vorbereitung
und alle Verwaltungsaufgaben bleiben beim
Standesamt. Zur Vorbereitung gehört eine
Schulung mit den rechtlichen Grundlagen sowie
Tipps zur Gestaltung persönlicher und
würdevoller Zeremonien. Die Stadt Moers
übernimmt die Kosten der Fortbildung. Für die
durchgeführten Trauungen erhalten die
Ehrenamtlichen eine Aufwandsentschädigung.
Besonderen Moment mitgestalten Das
Moerser Standesamt führt jedes Jahr bis zu 470
Eheschließungen durch. Daneben erfüllen die
Mitarbeitenden viele andere Aufgaben rund um
Personenstandsurkunden, Geburts- und Sterbefälle
sowie internationale Verfahren. Mit zusätzlichen
Kräften für die Trauungen kann das Angebot an
Samstagen von 112 auf 160 erweitert werden.
Eine Verwaltungsausbildung ist nicht
erforderlich. „Spaß am Umgang mit Menschen,
Einfühlungsvermögen, der sichere Umgang mit
Sprache und ein souveränes Auftreten sind
wichtig“, weiß Standesamtsleiter Marcel
Hartmann.
„Wir suchen Menschen, die
Freude daran haben, Paare an einem ihrer
schönsten Tage zu begleiten und diesen
besonderen Moment mitzugestalten.“
Interessierte können sich ab sofort bei der
Stadt Moers melden: Marcel Hartmann, Telefon: 0
28 41 / 201-690, Mail an marcel.hartmann@moers.de.
Weitere Informationen.
Moers: Mit dem Rollstuhl über die Skateanlage:
Jetzt für WCMX-Workshop anmelden
Ein Rollstuhl kann auch ein Sportgerät sein, das
richtig Spaß macht. Das können Kinder und
Jugendliche beim inklusiven WCMX-Workshop am
Samstag, 22. August, von 11 bis 14 Uhr auf der
Skateanlage im Freizeitpark erleben.

(Wheelchair Motocross/Foto: Pascal Lieleg)
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Das
Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche
im Alter von 6 bis 18 Jahren mit und ohne
Behinderung. Unter Anleitung der erfahrenen
Coaches Simone Wachowiak und Florian Günther vom
Verein Sit'n'Skate lernen sie die Grundlagen des
Wheelchair Motocross kennen.
Der
Workshop findet bewusst auf den einfachen
Abschnitten der Skateanlage statt und ist als
Anfängerkurs konzipiert. Auch Kinder und
Jugendliche, die keinen Rollstuhl nutzen, können
die Sportart ausprobieren. Ziel des Workshops
ist es, gemeinsam in Bewegung zu kommen,
Berührungsängste abzubauen und Begegnungen zu
schaffen.
Der Workshop ist Teil des
Projekts ‚Gemeinsam inklusiv – gemeinsam aktiv‘,
das die Stadt Moers mit Fördermitteln aus dem
Kinder- und Jugendförderplan des Landes
Nordrhein-Westfalen umsetzt. Teilnehmende müssen
von einer Person begleitet werden, die während
des gesamten Workshops vor Ort bleibt.
Alltagsrollstühle und Fahrradhelme können
genutzt werden. Zusätzlich stellt Sit'n'Skate
Sportrollstühle, Helme und Schutzausrüstung zur
Verfügung. Anmeldungen
sind online möglich.
Klever
Stadthallenparkplatz nach Umbau wieder komplett
geöffnet Der große Parkplatz südlich
der Stadthalle - hier rechts im Bild - ist nach
dem Umbau wieder vollständig nutzbar.

Drohne Baustelle Parkplatz Stadthalle
Nachdem das nördliche Teilstück des Parkplatzes
direkt an der Klever Stadthalle bereits zum
Anfang der Woche zum Parken freigegeben werden
konnte, sind nun – pünktlich vor dem Beginn der
Klever Kirmes 2026 – auch die übrigen
Parkflächen fertiggestellt. Ab
Freitagnachmittag, 10. Juli 2026, steht somit
wieder der gesamte Parkplatz südlich der
Stadthalle zur Verfügung.
Insgesamt
bietet der die umgestaltete Fläche rund 90
Stellplätze für Autos. Zuletzt wurden die
Pflasterarbeiten an den Stellflächen mit
zusätzlichem Personal durchgeführt, damit der
innerstädtische Parkplatz noch vor dem
Kirmesbeginn wieder zur Verfügung steht.
Seit Mitte April wurde der Platz zwischen der
Stadthalle und dem beliebten Spielplatz am Fuße
der Schwanenburg aufwändig umgestaltet. Die
große, unbefestigte Fläche ist seither optisch
aufgewertet worden und beherbergt jetzt deutlich
mehr unversiegelten Raum für Grünflächen.
Während die großen Platanen dadurch von besseren
Standortbedingungen profitieren, kann auch
anfallendes Regenwasser nun besser versickern.
Während die Stellplätze nun wieder nutzbar
sind, werden noch letzte Arbeiten auf der Fläche
erledigt. So wird in der kommenden Woche der
letzte Teilabschnitt der neuen
Beleuchtungsanlage fertiggestellt. Die Montage
und Inbetriebnahme zusätzlicher Ladesäulen für
Elektrofahrzeuge steht ebenfalls noch aus.
Außerdem erfolgt noch die Bepflanzung der
neugeschaffenen und vergrößerten Grünflächen
sowie der Hecken als Abgrenzung zur Wasserstraße
und zum Uferwanderweg am Kermisdahl.
Zuletzt wird vor der Stadthalle an der Lohstätte
noch eine überdachte Fahrradabstellanlage
errichtet. Für die Errichtung der überdachten
Abstellanlage erhält die Stadt Kleve
Fördermittel aus der Förderrichtlinie
Nahmobilität und dem Sonderprogramm Stadt und
Land.
Alle Restarbeiten sollen im Rahmen
der ursprünglich angekündigten Bauzeit bis
Oktober 2026 abgeschlossen sein. Die Stadt Kleve
dankt allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern
für ihre Geduld während der Umbauzeit.

Umgestaltung des Stadthallenparkplatzes
Am 14. Juli startet der
SommerLeseClub 2026 in der Klever Stadtbücherei.
Extra für den SommerLeseClub hat die
Stadtbücherei Kleve wieder viele neue Bücher
angeschafft, die darauf warten, ausgeliehen und
gelesen zu werden. Natürlich stehen auch die
anderen Medien der Bücherei, darunter Hörbücher
und Tonies für den SommerLeseClub zur Verfügung.
Die Anmeldung erfolgt persönlich in der
Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32. Die
Öffnungszeiten finden sich auf der
Bücherei-Webseite unter
www.stadtbuecherei-kleve.de.

Zudem bietet der Klever SommerLeseClub auch in
diesem Jahr wieder eine Vielzahl spannender
Veranstaltungen: - Mit dem Schachclub gibt es
„Schach für Kids“ ab 6 Jahren, - in
Zusammenarbeit mit dem Kreismedienzentrum wird
ein Schnuppertermin „Robotik für Kinder“ ab 7
Jahren angeboten, bei dem Robotik spielerisch
mit Bee-Bots und Blue-Bots entdeckt wird, -
das beliebte Kinder-Yoga wird auch in diesem
Jahr wieder angeboten, - kreativ wird es
beim Perlenbasteln und bei einem zweitägigen
„Diamond Painting“.
Weitere Informationen
zu den Veranstaltungen gibt es auf der Info-Wand
im Erdgeschoss der Stadtbücherei und bei der
Anmeldung zum SommerLeseClub. Eine verbindliche
Anmeldung zu den Einzelveranstaltungen innerhalb
des SommerLeseClubs ist nötig, die Teilnahme ist
kostenlos.
Während der Aktion erhalten
die Teilnehmenden Logbücher zum Sammeln von
Stempel für die gelesenen Bücher. Diese
Logbücher dürfen gerne kreativ gestaltet werden.
Zusätzlich erhalten eifrige junge Teilnehmende
bei Abgabe des Logbuches vom 25. August bis zum
5. September bei oder nach der
Abschlussveranstaltung eine Urkunde. Dann werden
auch besonders gestaltete Logbücher prämiert.
Die Teilnahme am SommerLeseClub ist
kostenlos, jedoch ist ein Büchereiausweis der
Stadtbücherei Kleve erforderlich. Für Kinder bis
14 Jahren ist die Ausstellung des
Büchereiausweises gebührenfrei.
Der
SommerLeseClub wird gefördert vom Ministerium
für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen und wird unterstützt von
zahlreichen lokalen Sponsoren, denen die
Stadtbücherei Kleve an dieser Stelle
ausdrücklich dankt. Das Büchereiteam freut sich
auf eine rege Teilnahme und hofft, dass der
SommerLeseClub 2026 für alle Beteiligten erneut
ein voller Erfolg wird! Allgemeine Infos zum
Sommerleseclub gibt es auch auf
www.sommerleseclub.de.
Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve
Auch in diesem Sommer setzt das Museum Kurhaus
Kleve die erfolgreiche Reihe des Sommerkinos
fort. Die Aufführungen finden wie bis anhin in
Zusammenarbeit mit Tichelpark Cinemas, Kleve, im
Innenhof des Museums statt und werden jeden
Donnerstag vom 16. Juli bis zum 13. August 2026,
jeweils um 21 Uhr, durchgeführt. Die diesjährige
Reihe ist unter dem Titel „Lakonie & Skurriler
Humor“ eine Hommage an den Regisseur Jim
Jarmusch. Der Eintritt ist frei.Bitte Eingang
direkt beim Friedrich-Wilhelm-Bad benutzen.
Bei Regen fallen die Veranstaltungen aus,
was wir frühzeitig auf der Webseite und in den
sozialen Medien bekannt geben würden. Wenn Sie
sich unsicher sind, können Sie sich auch gerne
beim Empfang des Museums erkundigen.

Programm „Lakonie & Skurriler Humor“ - eine
Hommage an Jim Jarmusch Donnerstag, 16. Juli
2026, ab 21 Uhr: Stranger Than Paradise (1994,
89 Min.) Der Auftakt macht der Film „Stranger
Than Paradise“, der in drei Kapiteln und mit
viel trockenem Humor die Beziehung zwischen Bela
„Willie“ Molnar, seiner Cousine Eva und seinem
Freund Eddie erzählt. Der Film zeichnet sich
durch eine minimalistische Handlung aus, in der
die Hauptfigur Willie Besuch von seiner Cousine
Eva aus Ungarn erhält.
Eva bleibt zehn
Tage bei ihm, bevor sie nach Cleveland
weiterreist. Ein Jahr später fahren Willie und
sein Freund Eddie nach Cleveland, um sie zu
besuchen, und die drei unternehmen anschließend
eine Reise nach Florida. Regie, Co-Drehbuch und
Co-Schnitt stammen von Jim Jarmusch; in den
Hauptrollen sind der Jazzmusiker John Lurie, der
ehemalige „Sonic Youth“-Schlagzeuger und
Schauspieler Richard Edson sowie die in Ungarn
geborene Schauspielerin und Geigerin Eszter
Balint zu sehen.
Donnerstag, 23. Juli
2026, 21 Uhr: Night on Earth (1991, 123 Min.)
„Night on Earth“ besteht aus fünf Episoden, die
sich in derselben Nacht zur ungefähr gleichen
Zeit abspielen und von den flüchtigen
Begegnungen zwischen Taxifahrern und Fahrgästen
handeln. Die komisch-tragischen Geschichten
spielen in den fünf Städten Los Angeles, New
York City, Paris, Rom und Helsinki. Jarmusch
schrieb das Drehbuch in etwa acht Tagen, und die
Auswahl einiger Städte richtete sich weitgehend
nach den Schauspielern, mit denen er
zusammenarbeiten wollte.
Donnerstag, 30.
Juli 2026, 21 Uhr: Broken Flowers (2005, 106
Min.) Der Roadmovie „Broken Flowers“ dreht
sich um ein in die Jahre gekommener Don
Johnston. Zur gleichen Zeit als der ewige
Junggeselle Johnston von seiner Freundin Sherry
verlassen wird, erfährt er, dass er einen
19-jährigen Sohn hat, der auf der Suche nach ihm
ist.
Sein Nachbar und Hobby-Detektiv
Winston bringt ihn dazu, eine Liste mit
ehemaligen Freundinnen aufzusetzen und stellt
für Johnston einen kompletten Reiseplan mit
Flug-, Auto- und Hotelbuchungen auf. Johnston
macht sich auf eine Odysee quer durchs Land, um
herauszufinden wer die Mutter sein könnte. Der
Film wurde bei den Filmfestspielen in Cannes
2005 mit dem „Großen Preis der Jury“
ausgezeichnet.
Donnerstag, 6. August
2026, 21 Uhr: The Dead Don´t Die (2019, 104
Min.) In der verschlafenen Stadt Centerville
geht die Sonne nicht mehr unter und es beginnen
Zombies in die einst friedliche Stadt zu
strömen. Die Menschen laufen Gefahr vom
Aussterben bedroht zu werden und die Toten
wollen einfach nicht sterben. Die Horror-Komödie
von Jim Jarmusch besticht durch eine
hochkarätige Besetzung von unter anderem mit
Bill Murray, Adam Driver, Chloë Sevigny, Steve
Buscemi, Tilda Swinton, Tom Waits, Iggy Pop und
Selena Gomez.
Donnerstag, 13. August
2026, 21 Uhr: FatherMotherSisterBrother (2025,
111 Min.) In diesem Film geht Jim Jarmusch in
drei komischen Dramen, die in den USA, Dublin
und Paris spielen, der Unbeholfenheit und Nähe
zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern
nach.
Der Film handelt von der uralten
Frage: Wer sind oder waren die Eltern? Hatten
sie bevor sie Kinder hatten ein eigenes Leben,
das die Kinder niemals verstehen werden? Und ist
es Schicksal, dass das eigene Leben von den
eigenen Kindern ausgelöscht und als irrelevant
oder tabu abgetan wird? Die Besetzung ist
hochkarätig mit unter anderem Kate Blanchett,
Charlotte Rampling, Adam Driver und Tom Waits.
Dinslaken:
Führung im Museum Voswinckelshof: Küche Kochen
Esskultur Am Sonntag, 19. Juli 2026,
findet im Dinslakener Museum Voswinckelshof eine
öffentliche Führung durch die Ausstellung „Küche
Kochen Esskultur“ statt. Sie beginnt um 15:00
Uhr und erklärt die Zusammenhänge zwischen
Kochen, Ernährung und gesellschaftlicher
Veränderung.
Das eigentliche Highlight
findet nach der Führung statt: Norbert Stirba
präsentiert seinen künstlichen Kaviar. Dieser
künstliche Kaviar ist aus Stirbas unterhaltsamem
VHS-Vortrag „Chemie des Kochens“ bekannt und
konnte dort verköstigt werden. Die Herstellung
wurde umfassend erklärt (Stichwort „molekulares
Kochen“), konnte aber nicht gezeigt werden. Das
holt der promovierte Physiker und langjährige
Lehrer nun im Museum Voswinckelshof nach.
Im Anschluss an die Führung wird der
berühmte Kaviar also live hergestellt und kann
anschließend verköstigt werden. Es sei bereits
verraten: Der Vortrag ist unterhaltsam und der
Kaviar lecker. Die Zahl der Teilnehmenden an
der Vorführung von Norbert Stirba ist begrenzt
auf zwölf Personen. Anmeldung per E-Mail an
museum-voswinckelshof@dinlaken.de.
An der
Führung können hingegen zwanzig Leute
teilnehmen. Die Ausstellung „Küche Kochen
Esskultur“ stellt Kochbücher in den Mittelpunkt
und würdigt sie als historische Quelle.
Ausgehend von einer privaten Kochbuchsammlung
sowie Objekten aus dem Stadthistorischen Zentrum
zeigt das Museum unsere Kochkulturen. Zu sehen
sind auch Kuriosa: ein Kochbuch der Diktatoren,
ein Kochbüchlein für Kinder und die Broschüre
eines bekannten Food-Influencers.
Esskulturen sind auch verbunden mit Technik, mit
Geräten und Geschirr. Sie stellen Beziehungen
über mehrere Generationen her, zum Beispiel über
in der Familie weitergegebene Rezepte und
Küchengeräte. Auch hierfür sind Kochbücher
Beispiele, sie werden oft von mehreren
Generationen intensiv benutzt und weisen
entsprechende Schäden auf. Das gilt auch für
Kochgeräte und -geschirr, es wird oft über
Generationen genutzt und vererbt.
Die
Ausstellung ist noch bis zum 30. August 2026 im
Museum Voswinckelshof zu sehen. Das Museum ist
dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr
geöffnet.
Neue Ausstellung:
EPAL.art: Fotokunst auf Europalette von Rainer
Höpken Fotografie auf Holzpaletten.
So einfach kann man die Ausstellung von Rainer
Höpken zusammenfassen. Doch es steckt mehr
hinter dieser Idee.

Die Fotografie ist eine vielschichtige
Kunstform, sie ist abhängig vom künstlerischen
Gedanken, von Technik, von Licht und Schatten
sowie von Farbe. Sie ist aber auch abhängig von
dem Material, auf dem das Foto gedruckt wird:
Papier, Metall, Kunststoff und einiges mehr kann
als Untergrund dienen. Und je nach Material und
Drucktechnik entstehen unterschiedliche
Eindrücke und Perspektiven.
Holz ist kein
übliches Material für Fotokunst, erst recht
keine gewöhnliche Europalette. Und doch: Die
Fotomotive erhalten durch die grobe Oberfläche
der Palette und deren Gebrauchsspuren einen
anderen Eindruck. Sie wirken malerischer, fast
wie ein Grafitto. Es entsteht ein plastischer
und fast dreidimensionaler Eindruck, ein
Kunstwerk ganz anderer Art.
Im
Dachgeschoss des Museums ist mit EPAL.art wieder
eine Ausstellung zu sehen, die zeigt, welche
ungewöhnliche Materialien Künstlerinnen und
Künstler als Grundlage für ihre Werke nehmen.
Schon die aktuelle Ausstellung „Atem holen“
rückt mit Papier einen besonderen Werkstoff in
den Blickpunkt. Diese Ausstellung ist noch bis
zum 16. Juli zu sehen.
Rainer Höpken ist
in den Gruppenausstellungen im Voswinckelshof
fast immer dabei, meist als Künstler, manchmal
als Kurator. Er ist ein passionierter Fotograf
und ein vielseitiger Objektkünstler. Seine
beiden künstlerischen Ansätze verbindet er gern
und macht Fotos zu Objekten. Die Ausstellung
zeigt, dass aus dieser Verbindung herausragende
Kunst entsteht, die mehr ist als die Summe ihrer
Teile.
Zur Entstehung dieser in
mehrfacher Hinsicht großen Kunstwerke sagt
Höpken: „Zur Holzpalette als Kunstgegenstand kam
ich 2021 durch Ausstellung „Paletti“, die auch
im Museum Voswinckelshof zu sehen war. Dabei
wurden profane Europaletten zu Kunstobjekten.
Ich stellte damals ein liegendes Wurzelobjekt
(„Genesis“) her, welches in eine Palette
integriert wurde. 2023 entstanden für meine
Ausstellung in Wesel weitere Palettenobjekte, da
mich dieses Medium jetzt sehr faszinierte.
Damals entstand mit Hilfe meiner Druckerei auch
das erste Fotoobjekt auf einer Palette: ‚Monkey
House‘.
Das Kunstwerk „Monkey House“ hat
mittlerweile einen dauerhaften Platz im Museum
gefunden, es hängt im Treppenhaus. Das
Wurzelobjekt „Genesis“ ist auch ein Teil der
neuen Wechselausstellung.
Rainer Höpken
hat die Idee von Paletten-Kunstwerken
notwendigerweise weiterentwickeln müssen: Der
Druck war nicht ganz leicht und zwischendurch
musste er die Druckerei wechseln. Diese
Schwierigkeiten merkt man den Kunstwerken nicht
an, locker und leicht hängen sie im Dachgeschoss
des Museums und erfüllen den Raum mit ihrer
künstlerischen Präsenz.
Die Ausstellung
wird am Freitag, 24. Juli, um 16:00 Uhr
eröffnet. Der Künstler Rainer Höpken wird
anwesend sein. Die Ausstellung ist bis zum
30. August 2026 im Museum Voswinckelshof zu
sehen. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine
Spende gebeten.
Das Museum Voswinckelshof
ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00
Uhr geöffnet. Weitere Informationen zum Museum
Voswinckelshof sind unter www.dinslaken.de zu
finden.
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