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Themen u.a.:
Dinslaken: Trockener
Rotbach - Müllsichtungen melden mit der
Meldoo-App Aufgrund der trockenen
Wetterlage ist der Rotbach aktuell an einigen
Stellen ausgetrocknet. Generell weist der Bach
aufgrund der klimatischen Veränderungen und der
damit verbundenen Dürreperioden in den
Sommermonaten immer wieder temporäres
Trockenfallen auf. Gerade in diesen Phasen sind
die verbleibenden feuchten Zonen im Bachbett
überlebenswichtige Rückzugsorte für Fische,
Amphibien und Insekten.
Deshalb soll der
Rotbach aktuell auch nicht betreten werden, da
diese Rückzugsorte dann zerstört werden könnten.
Das Nichtbetreten dient dem Schutz von Tier- und
Pflanzenarten. Abschnittsweise verläuft der
Rotbach auf seiner gesamten Strecke zudem durch
ausgewiesene Naturschutzgebiete, hier gilt
sowieso ein striktes Betretungsverbot. Die
DIN-Service nutzt jedoch aktuell die derzeitige
Lage, um das ökologische System des Bachs von
Unrat zu befreien.
Die Mitarbeitenden
patrouillieren in Sichtweite des Ufers, um Müll
gezielt zu beseitigen. Dabei gehen sie behutsam
und umsichtig vor, um das Ökosystem nicht zu
beschädigen. Sollten Privatpersonen Müll
entdecken, bittet die Stadt, dass sie sich
diesen über die Meldoo-App (https://www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/dienstleistungen/maengelmelder#)
melden, damit die städtischen Mitarbeitenden
tätig werden können.
Die Stadt bittet
darum, dass niemand eigenmächtig das Flussbett
betritt, da es dort zudem auch sehr tiefe
Stellen gibt, in die man einsinken könnte.
Dinslaken: Villa
Kunterbunt erneut als FAIREKita ausgezeichnet
Die Villa Kunterbunt in Dinslaken
hat am 24.07.26 ihre erneute Auszeichnung als
FaireKITA gefeiert. Die Auszeichnung erfolgte
durch das Netzwerk „Faire Metropole Ruhr“ und
dem Weltläden Basis e.V..

Die Villa Kunterbunt in Dinslaken hat am
24.7.2026 ihre erneute Auszeichnung als
FaireKITA gefeiert.
Seit 2013 verankert
die Kita Themen der Bildung für nachhaltige
Entwicklung sowie die Auseinandersetzung mit dem
fairen Handel fest in ihrem pädagogischen
Konzept. Anlässlich der erfolgten
Rezertifizierung im vergangenen Jahr, backten
die Kinder ausgestattet mit „fairen“ Schürzen am
Brotbackofen am Bollwerkskath unter Anleitung
des ehrenamtlichen Bäckers, Reinhard Claves,
frisches Brot.
Dieses wurde anschließend
„fair“ mit den Gästen der Feier geteilt. Zur
Übergabe der Rezertifizierungsurkunde kamen
Mitarbeitende der Stadt Dinslaken und des
Eine-Welt-Ladens sowie Eltern, die neben den
Kindern die Kita repräsentierten. Sie würdigten
das langjährige Engagement der Villa Kunterbunt
und die Einbindung nachhaltiger und fairer
Themen in den Kita-Alltag.
Mit der
erneuten Auszeichnung zeigt die Kita, wie früh
und wirksam Kinder an Themen wie globale
Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und
verantwortungsvolles Konsumverhalten
herangeführt werden können.
33. Galeria-Standorte in Deutschland
von Schließung bedoht In
Nordrhein-Westfalen sind das die Standorte:
Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe
Straße, Nippes), Mülheim (Rhein-Ruhr-Zentrum),
Münster (Salzstraße)
Tanken im
Vergleich zur Vorwoche erneut stark verteuert
ADAC Auswertung: Super E10 um mehr als sechs
Cent teurer, Dieselpreis steigt um fast zehn
Cent / Aktuelle Kraftstoffpreise sind gemessen
an Ölpreis und Wechselkurs deutlich zu hoch
Die Kraftstoffpreise sind im Vergleich zur
Vorwoche erneut deutlich gestiegen. Dies gilt
vor allem für Diesel, wie die aktuelle ADAC
Auswertung zeigt. Danach kostet ein Liter im
bundesweiten Mittel 2,168 Euro, in der
vergangenen Woche waren es 9,8 Cent weniger. Der
Preis für einen Liter Super E10 stieg um 6,3
Cent und liegt aktuell bei 2,146 Euro.
Hauptauslöser für die weitere sehr deutliche
Verteuerung ist der kriegsbedingte Anstieg des
Rohölpreises der Sort Brent von gut 85 US-Dollar
in der Vorwoche auf derzeit rund 91 US-Dollar.
Der Wechselkurs von Euro und US-Dollar, der
entscheidenden Währung für den Kauf von Rohöl
auf dem Weltmarkt, liegt in etwa auf dem Niveau
der Vorwoche.
Laut ADAC lassen sich die
aktuellen Kraftstoffpreise nicht allein durch
die Entwicklung von Ölpreis und Wechselkurs
erklären. Daher sollte das Bundeskartellamt die
Marktverhältnisse kritisch überwachen und
mögliche Wettbewerbsprobleme gerade im
Raffinerie- und Großhandelsbereich aufdecken.
Diesel ist mittlerweile wieder teurer als
Super E10, dies war zuletzt Mitte Mai der Fall.
Seitdem hatte sich die Lage im Nahen Osten
sukzessive etwas entspannt, sodass auch der
Ölpreis in der Folge wieder deutlich unter die
Marke von 100 US-Dollar gerutscht war. Mit dem
erneuten Aufflammen der Auseinandersetzungen
zieht nun der Dieselpreis auch deswegen so
massiv an, weil der Kraftstoff zu großen Teilen
importiert werden muss und der Dieselpreis
wesentlich stärker von ökonomischen und
geopolitischen Faktoren beeinflusst wird als
Benzin.

Wer beim Tanken sparen will, sollte nach
Möglichkeit kurz vor 12 Uhr mittags zur
Tankstelle fahren, denn dann sind die Preise im
Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen
sie stark an und fallen danach langsam wieder
ab. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten
Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC
Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die
aktuellen Preise an den mehr als 14.000
Tankstellen in Deutschland vergleichen.
Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt
und aktuelle Preise gibt es unter
www.adac.de/tanken.
Dinslaken: Geänderte Öffnungszeiten
bei den Bürgerbüros In der
kommenden Woche gibt es bei den beiden
Bürgerbüros der Stadt Dinslaken abweichende
Öffnungszeiten: Am Montag, den 27. Juli bleibt
das Bürgerbüro Hiesfeld geschlossen. Am
Dienstag, den 28. Juli schließt das Bürgerbüro
Stadtmitte schließt bereits um 16 Uhr.
Digital
Services Act: Neuer Leitfaden erklärt
Verbraucherrechte Der Digital
Services Act (DSA) gilt seit Februar 2024
vollumfänglich in der gesamten Europäischen
Union. Dennoch wissen viele Verbraucherinnen und
Verbraucher nicht, welche Rechte ihnen die
Verordnung im Alltag verschafft. Das Europäische
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland hat deshalb
einen leicht verständlichen Online-Leitfaden
veröffentlicht, der die wichtigsten Regelungen
erklärt. Der Digital Services Act stärkt die
Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern auf
Online-Plattformen.
Vorschriften für
Plattformbetreiber wie Facebook, Amazon, Google
und Co. Ob gelöschter Social-Media-Beitrag,
gesperrtes Nutzerkonto oder undurchsichtige
Werbung – viele Verbraucher kennen solche
Situationen aus ihrem digitalen Alltag.
Seit Februar 2024 gelten die Vorschriften des
Digital Services Act (DSA) in der gesamten
Europäischen Union für Anbieter digitaler
Dienste, etwa soziale Netzwerke wie Facebook,
Instagram oder TikTok, Online-Marktplätze wie
Amazon, Zalando oder Booking.com sowie
Suchmaschinen wie Google oder Bing.
Ziel
der EU-Verordnung ist es, den digitalen Raum
sicherer, transparenter und fairer zu gestalten.
Konkrete Regeln für die Anbieter Mit dem
DSA wurden Verbraucherrechte in mehreren
Bereichen gestärkt. Plattformen müssen
Entscheidungen über die Löschung von Inhalten
oder die Sperrung von Nutzerkonten
nachvollziehbar begründen können.
Darüber
hinaus müssen Plattformen deutlich kennzeichnen,
wenn es sich um Werbung handelt. Sie müssen
außerdem Informationen darüber bereitstellen,
wer die Werbung bezahlt hat und warum sie einem
Nutzer angezeigt wird.
Gleichzeitig
verpflichtet die Verordnung Online-Marktplätze
dazu, ihre Händler sorgfältiger zu überprüfen,
um den Verkauf illegaler oder gefährlicher
Produkte zu erschweren. Zudem erhalten
Verbraucher bessere Möglichkeiten, rechtswidrige
Inhalte oder betrügerische Angebote zu melden
und Entscheidungen von Plattformen überprüfen zu
lassen.
Der DSA verbietet außerdem
bestimmte manipulative Gestaltungsmuster ("Dark
Patterns"). Beispiele sind irreführende oder
manipulativ eingesetzte Hinweise, etwa wenn
durch Aussagen wie „Nur noch ein Zimmer
verfügbar“ künstlicher Kaufdruck erzeugt wird.
Durchgreifen der EU-Kommission Der DSA
wird inzwischen von der Europäischen Kommission
aktiv durchgesetzt. So hat die Kommission
bereits mehrere Verfahren gegen große
Online-Plattformen eingeleitet. Dazu zählen
unter anderem Verfahren gegen TikTok und Temu
wegen des Verdachts, gegen Vorschriften des DSA
verstoßen zu haben.
Wo Verbraucher Hilfe
finden Der neue Leitfaden zeigt auf, an
welche Stellen sich Verbraucher bei Problemen
wenden können. Dazu gehören die internen
Beschwerdeverfahren der Plattformen, unabhängige
Streitbeilegungsstellen sowie zuständige
Aufsichtsbehörden. Außerdem wird die Rolle der
sogenannten Trusted Flagger erklärt –
zertifizierter Organisationen, deren Hinweise
auf rechtswidrige Inhalte von Plattformen
vorrangig bearbeitet werden müssen.
Mit
dem Online-Leitfaden möchte das Europäische
Verbraucherzentrum Deutschland dazu beitragen,
dass Verbraucherinnen und Verbraucher ihre
Rechte im digitalen Alltag kennen und wirksam
nutzen können.
Zum Leitfaden
Buchführung sicher im Griff: IHK-Lehrgang
vermittelt Praxiswissen Eine
korrekte Buchführung ist für jedes Unternehmen
unverzichtbar. Die Niederrheinische IHK bietet
deshalb einen Online-Zertifikatslehrgang an. Vom
1. September bis zum 12. November lernen die
Teilnehmer, wie sie die Finanz- und
Betriebsbuchführung professionell und
IT-gestützt umsetzen.
Der Lehrgang
richtet sich an kaufmännische Beschäftigte und
Interessierte mit grundlegenden Kenntnissen von
betrieblichen Abläufen. In 80
Unterrichtseinheiten erwerben sie das Wissen, um
die Buchführung insbesondere in kleinen und
mittleren Unternehmen korrekt und effizient zu
organisieren.
Zugleich schafft der Kurs
eine gute Grundlage für weitere
Qualifizierungen, etwa in der Bilanzbuchhaltung.
Weitere Informationen gibt es bei
IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203
2821-382,
althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt
unter:
www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
Personalmanagement gestalten:
IHK-Lehrgang macht fit für moderne
Personalarbeit Personalreferenten
übernehmen wichtige Aufgaben zwischen
Unternehmen und Mitarbeitern. Die
Niederrheinische IHK bietet einen
Zertifikatslehrgang zum Thema an. Vom 3.
September bis zum 22. Dezember findet dieser
online über MS Teams statt. Themen sind unter
anderem Personalplanung, Recruiting,
Personalentwicklung sowie arbeitsrechtliche
Grundlagen.
Die Weiterbildung richtet
sich an Mitarbeiter im Personalwesen, Fachkräfte
mit Personalverantwortung und alle, die sich für
Aufgaben im HR-Bereich qualifizieren möchten.
Weitere Informationen gibt es bei
IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203
2821-382,
althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung
direkt unter:
www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
Willkommensbesuche in Kleve: Ein guter Start für
neue Familien Ein Kind zu bekommen
ist etwas ganz Besonderes: mit einem Mal
verändert sich vieles im Leben der Eltern und
das neugeborene Kind steht im Mittelpunkt des
Alltags.

Präsentieren die neuen Willkommenstaschen
(v.l.): Klimaschutzmanager Christoph Bors,
Netzwerkkoordinator Alexander Paß-von Wedel,
Klimaanpassungsmanagerin Merle Gemke.
In
dieser gleichermaßen schönen wie mitunter
herausfordernden Zeit möchten die Stadt Kleve
und soziale Träger frischgebackene Eltern in der
Schwanenstadt besonders unterstützen. Mit
freiwilligen Willkommensbesuchen gibt es von
Expertinnen und Experten hilfreiche Tipps und
Antworten auf viele Fragen bequem in den eigenen
vier Wänden. Schon seit März 2025 bietet die
Stadt Kleve gemeinsam mit vier Trägern – dem SOS
Kinderdorf, dem Anna-Stift, der
Familienbildungsstätte und dem Bunten Kreis
Kleverland – die kostenlosen Willkommensbesuche
an.

Im Mittelpunkt der Besuche steht ein
professionelles Beratungsgespräch für die neue
Familie, bei dem die verschiedensten Fragen
geklärt werden können. Es kann genauso um
Elterngeld und Kita-Plätze gehen, wie um die
Ernährung des Neugeborenen, um Kinderärzte oder
darum, was getan werden kann, wenn ein Baby viel
weint. Die Gespräche haben keinen festen Rahmen,
sondern richten sich ganz nach den Bedürfnissen
der Eltern.

Und auch die Erwachsenen können im Mittelpunkt
der Beratung stehen, wenn es um Kurs- und
Hilfeangebote für frischgebackene Eltern gehen
soll. Bei ihren Besuchen haben die Expertinnen
und Experten zudem einige Mitbringsel im Gepäck.
In einer Willkommenstasche erhalten die
besuchten Familien kleine Präsente für das
neugeborene Kind und eine Vielzahl an
Informationsflyern über Freizeit- und
Kursangebote, Betreuungsmöglichkeiten und
Hilfeangebote.

In Kooperation mit Merle Gemke und Christoph
Bors vom Klima-Team der Stadt Kleve wurden nun
neue wiederverwendbare Taschen ausgewählt und
mit lokalen Motiven bedruckt. Nach dem Besuch
können Eltern auf weiterführende Angebote
zurückgreifen, die durch das Koordinationsteam
laufend weiterentwickelt werden. So findet
aktuell einmal im Quartal ein Elternfrühstück
statt, bei dem Referenten zu ausgesuchten Themen
vortragen.
Genau wie die Besuche an sich
ist das weiterführende Angebot komplett
kostenfrei und freiwillig. Als
niedrigschwelliges Beratungsangebot wird der
Willkommensbesuch ausnahmslos allen Familien
angeboten und durch freie Träger der Jugendhilfe
durchgeführt. Nach der Geburt schlägt die Stadt
Kleve den Eltern per Post einen Termin vor und
informiert über das Angebot.
Bislang ist
das Projekt ein Erfolgsmodell: Von März 2025 bis
Dezember 2025 nahmen drei Viertel der Familien
mit Neugeborenen das Angebot an. Da die Tendenz
zuletzt leicht stieg, geht das Netzwerkteam
davon aus, dass für 2026 rund vier von fünf
Familien das Angebot nutzen möchten.
Wer
noch Fragen zu dem Angebot hat oder die Inhalte
der Willkommenstasche mitgestalten möchte, kann
sich an den Netzwerkkoordinator der Frühen
Hilfen in Kleve, Alexander Paß-von Wedel,
wenden. Erreichbar ist er per E-Mail an alexander.pass-von.wedel@kleve.de
oder per Telefon unter 02821/84605.
Jugendrat Wesel wählt neuen Vorstand
Der Jugendrat Wesel hat in seiner
Vollversammlung am 15. Juli 2026 einen neuen
Vorstand gewählt. Die engagierten Jugendlichen
setzen sich künftig dafür ein, die Interessen
und Ideen der Weseler Jugend zu vertreten und
aktiv in politische Entscheidungsprozesse
einzubringen.
Neben der Mitwirkung im
Jugendhilfeausschuss der Stadt Wesel sowie dem
Stimmrecht in Jury-Sitzungen der Stadt liegen
die Schwerpunkte im kommenden Jahr auf der
Vorbereitung und Information junger Menschen zur
Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen sowie
auf der Planung verschiedener Veranstaltungen
für Jugendliche in Wesel.
Darüber hinaus
tauscht sich der Jugendrat regelmäßig mit
anderen Jugendgremien, beispielsweise dem
Kinder- und Jugendrat NRW, aus, um Ideen und
Erfahrungen zu teilen und gemeinsame Impulse für
die Jugendbeteiligung zu entwickeln.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Linus Low stellvertretender
Vorsitzender: Thomas Voigt Beisitzer*innen:
Emilia Wingers, Lisa Elschner, Tom Mayer Zu den
Vollversammlungen des Jugendrates sind alle
Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingeladen,
die in Wesel wohnen oder eine Schule in Wesel
besuchen.
Wer sich an politischen
Entscheidungs- und Planungsprozessen beteiligen
oder eigene Ideen für die Stadt einbringen
möchte, ist herzlich willkommen. Auch bei Fragen
oder Anliegen rund um die Beteiligung von
Kindern und Jugendlichen steht der Jugendrat
gerne als Ansprechpartner zur Verfügung und
unterstützt interessierte junge Menschen bei
ihrem Engagement.
Jugendrat Wesel - Wir bestimmen mit!
Kinder- und Jugendbeteiligung

NRW: Preise
für Dienstleistungen in Alten- und
Pflegeeinrichtungen um 5,8 % gestiegen
* Stationäre Pflege gesetzlich
Versicherter im ersten Halbjahr 2026 um 6,8 %
teurer * Preise für Dienstleistungen in
Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen zwischen
2021 und 2025 um 16,6 % gestiegen * Essen
auf Rädern verteuerte sich im
Fünfjahresvergleich um 28,4 %
Die Preise für Dienstleistungen in
Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen sind im
ersten Halbjahr 2026 in Nordrhein-Westfalen im
Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 5,8 %
gestiegen. Wie das statistische Landesamt auf
Basis von Daten des Verbraucherpreisindex
mitteilt, erhöhten sich dabei die Preise für die
stationäre Pflege gesetzlich versicherter
Personen um 6,8 % und die für privat versicherte
Personen um 6,2 %. Die Aufwendungen für
Altenwohnheime oder betreutes Wohnen verteuerten
sich im selben Zeitraum um 3,5 %.

Stationäre Pflege privat
Versicherter im Fünfjahresvergleich um 25,6 %,
gesetzlich Versicherter um 15,6 % gestiegen Im
Fünfjahresvergleich zeigt sich, dass die Preise
für die stationäre Pflege gesetzlich
Versicherter zwischen 2021 und 2025 um 15,6 %
gestiegen sind. Der höchste Preisanstieg zum
Vorjahr wurde dabei im Jahr 2024 gemessen
(+10,5 %).
Zwischen den Jahren 2021 und
2022 kam es zu einem Preisrückgang, maßgeblich
dafür war die Pflegereform 2021. Die Preise für
die stationäre Pflege privat Versicherter stieg
zwischen 2021 und 2025 mit 25,6 %
überdurchschnittlich stark an. Zum Vergleich:
Die Preise für Dienstleistungen in
Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen
insgesamt erhöhten sich um 16,6 %. Preise für
ambulante Pflege gesetzlich Versicherter im
Fünfjahresvergleich um 35,0 % gestiegen
Steigende Preise zeigen sich jedoch nicht nur in
Pflegeeinrichtungen.
Betroffen ist auch,
wer zu Hause auf professionelle Unterstützung
angewiesen ist. Die ambulante Pflege privat
Versicherter war im ersten Halbjahr 2026 um
7,1 % teurer als im Vorjahreszeitraum,
die gesetzlich Versicherter um 11,9 %. Neben den
direkten Pflegekosten sind auch die Preise für
zusätzliche Dienstleistungen gestiegen. So
verteuerte sich Essen auf Rädern im selben
Zeitraum um 4,8 % und medizinische Bäder,
Physiotherapie, Krankentransporte u. Ä. um
1,5 %.
Im Fünfjahresvergleich von 2021
bis 2025 verzeichnete die ambulante Pflege
privat Versicherter einen Anstieg von 26,8 % und
die der gesetzlich Versicherten von
35,0 %. Essen auf Rädern verteuerte sich um
28,4 %, medizinische Bäder, Physiotherapie,
Krankentransporte u. Ä. um 18,2 %.
Arztpraxen 2024: Einnahmen stiegen
erstmals seit zwei Jahren wieder stärker als
Aufwendungen • Einnahmen in
Arztpraxen 2024 gegenüber 2023 um 6,2 % auf 854
000 Euro je Praxis gestiegen •
Durchschnittliche Einnahmen 2024 in
Zahnarztpraxen bei 937 000 Euro je Praxis, in
psychotherapeutischen Praxen bei 134 000 Euro je
Praxis • Durchschnittlich arbeiten in
Arztpraxen und Zahnarztpraxen rund 10 Personen,
in psychotherapeutischen Praxen rund 2 Personen
Die Arztpraxen in
Deutschland erzielten im Jahr 2024
durchschnittliche Einnahmen von 854 000 Euro je
Praxis. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, ergibt sich daraus
ein Anstieg der Einnahmen gegenüber dem Vorjahr
um 6,2 % (2023: 804 000 Euro). Die Aufwendungen
erhöhten sich um 4,7 % auf durchschnittlich 516
000 Euro je Praxis (2023: 493 000 Euro).
Damit stiegen die Einnahmen erstmals seit
zwei Jahren wieder stärker als die Aufwendungen.
In den beiden Vorjahren 2022 und 2023 hatte die
Steigerung der Aufwendungen das Einnahmenplus
bei Arztpraxen jeweils deutlich übertroffen.
Zahnarztpraxen und psychotherapeutische Praxen
werden getrennt ausgewiesen.
Der
durchschnittliche Reinertrag je Arztpraxis stieg
2024 um 9,0 % auf 338 000 Euro
(2023: 310 000 Euro). Die genannten
Durchschnittswerte sind jedoch stark von
Arztpraxen mit hohen Einnahmen, Aufwendungen und
Reinerträgen beeinflusst: So verzeichnete die
Hälfte aller Arztpraxen Einnahmen bis maximal
502 000 Euro, Aufwendungen bis 260 000 Euro und
einen Reinertrag von höchstens 232 000 Euro
(Medianwerte).
Im Durchschnitt waren
9,9 Personen im Jahr 2024 in Arztpraxen tätig.
Der Reinertrag ist nicht mit dem Gewinn
beziehungsweise dem Einkommen der Ärztinnen und
Ärzte gleichzusetzen. Er stellt das Ergebnis des
Geschäftsjahres der gesamten Praxis dar,
berücksichtigt aber zum Beispiel nicht die
Aufwendungen für Praxisübernahmen oder
Aufwendungen für die Alters-, Invaliditäts-,
Hinterbliebenen- und Krankenversicherung der
Praxisinhaberinnen und -inhaber.
Plus
bei Einnahmen, Aufwendungen und Reinerträgen in
Zahnarztpraxen Zahnarztpraxen erwirtschafteten
im Jahr 2024 durchschnittlich 937 000 Euro an
Einnahmen und verzeichneten 632 000 Euro an
Aufwendungen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen
die Einnahmen um 4,8 % (2023: 894 000 Euro), die
Aufwendungen erhöhten sich um 3,6 %
(2023: 610 000 Euro).
Der im Jahr 2024
erzielte Reinertrag betrug 305 000 Euro je
Zahnarztpraxis (+ 7,4 % gegenüber 2023). Der
Median des Reinertrags liegt mit 217 000 Euro
auch hier weit darunter. Durchschnittlich 10,2
tätige Personen verzeichneten Zahnarztpraxen im
Jahr 2024. Durchschnittliche Einnahmen von
Praxen Bar chart with 3 data series. in Tausend
Euro je Praxis 1 Einschließlich
fachübergreifende Berufsausübungsgemeinschaften
und MVZ.

Psychotherapeutische Praxen: Spürbarer
Anstieg bei Aufwendungen Die mit
durchschnittlich 1,9 tätigen Personen im
Vergleich zu Arzt- und Zahnarztpraxen deutlich
kleineren psychotherapeutischen Praxen erzielten
im Jahr 2024 Einnahmen von 134 000 Euro je
Praxis. Dem Einnahmenplus zum Vorjahr von 10,7 %
stand eine kräftige Erhöhung der Aufwendungen
von 22,9 % auf 43 000 Euro je Praxis gegenüber
(2023: 35 000 Euro).
Der in 2024
durchschnittlich erwirtschaftete Reinertrag
stieg um 4,7 % gegenüber dem Vorjahr
(2023: 86 000 Euro) auf 90 000 Euro je Praxis.
Der Anstieg des Reinertrags fiel damit deutlich
geringer aus als bei Arzt- und Zahnarztpraxen.
Die Hälfte aller psychotherapeutischen Praxen
erwirtschaftete einen Reinertrag von maximal
83 000 Euro (Median).

7 % aller Vollzeiterwerbstätigen
arbeiteten 2025 mindestens 49 Stunden pro Woche
• Überlange Arbeitszeiten vor allem
bei Selbstständigen • Frauenanteil bei
Führungspositionen: 30,3 % • 4,9 % der
Teilzeitbeschäftigten unfreiwillig in Teilzeit
Lange Arbeitszeiten können für
Erwerbstätige zur Belastung werden. Im Jahr 2025
arbeiteten 7,1 % der rund 30 Millionen
Vollzeiterwerbstätigen gewöhnlich 49 Stunden und
mehr pro Woche. Dies gilt als überlange
Arbeitszeit. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, waren Selbstständige
mit Beschäftigten (44,5 %) und
Solo-Selbstständige (23,0 %) am häufigsten von
überlanger Arbeitszeit betroffen. Im Vergleich
dazu arbeiten nur 4,1 % aller
vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer so viele Stunden. Im Durchschnitt
arbeiteten Vollzeiterwerbstätige im vergangenen
Jahr 40,2 Stunden in der Woche.
Überlange Arbeitszeiten abhängig von Alter und
Geschlecht Generell gilt: je älter die
Erwerbstätigen, desto länger die Arbeitszeiten.
Während 1,4 % der Vollzeiterwerbstätigen im
Alter von 15 bis 24 Jahren mindestens 49 Stunden
pro Woche arbeiteten, lag dieser Anteil bei den
Erwerbstätigen in Vollzeit zwischen 55 und
64 Jahren bei 9,6 %.
Einer der Gründe
für die deutlichen Unterschiede ist der hohe
Anteil überlanger Arbeitszeiten bei
Führungskräften, die eher in höheren
Altersgruppen und bei Männern zu finden sind.
Nur knapp ein Drittel der Führungskräfte sind
Frauen Der Frauenanteil an Führungspositionen
lag mit 30,3 % im Jahr 2025 deutlich niedriger
als der Frauenanteil an allen Erwerbstätigen von
47,1 %. Auch wenn sich heute mehr Frauen in
Führungspositionen befinden als noch vor über
30 Jahren (1992: 25,8 %), waren 2025 immer noch
knapp sieben von zehn Führungskräften männlich.

Selbstständige arbeiten häufiger auch am
Abend Selbstständige mit Beschäftigten haben
häufiger später Feierabend als Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer. 30,8 % der Selbstständigen mit
Beschäftigten haben 2025 regelmäßig zwischen 18
und 23 Uhr gearbeitet. Bei den Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmern war es hingegen nur gut jede
siebte Person (13,4 %). Bei der Nachtarbeit von
23 bis 6 Uhr war das Verhältnis ausgeglichen:
Nur 4,2 % der Selbstständigen mit Beschäftigten
und 4,3 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
verdienten ihr Geld, während andere schliefen.
Fast 5 % der Beschäftigten arbeiten
unfreiwillig in Teilzeit Zu geringe
Arbeitszeiten können auch zur Belastung werden,
und das nicht nur, weil sie meist zu
Gehaltseinbußen führen. Teilweise wird kürzer
gearbeitet, weil gerade keine Tätigkeit mit
höherer Stundenzahl zu finden ist: 4,9 % aller
gut 13 Millionen Teilzeiterwerbstätigen
betrachteten 2025 die Teilzeitarbeit als
Notlösung.
Sie gaben als Grund für ihre
Teilzeittätigkeit an, keine Vollzeitstelle
gefunden zu haben. Im Vergleich zu 2015 hat der
Anteil sich mehr als halbiert (2015: 12,9 %).
2025 waren 6,5 % der teilzeitbeschäftigten
Männer und 4,3 % der Frauen auf der Suche nach
einem Vollzeitjob.
Fast jeder vierzehnte
Arbeitsvertrag ist befristet Ein weiterer
Stressfaktor ist die Unsicherheit über die
berufliche Zukunft, die unter anderem mit der
Befristung von Arbeitsverträgen zusammenhängt.
2025 waren in Deutschland 7,2 % der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 25 Jahren
befristet beschäftigt. Die meisten der
befristet Beschäftigten (52,4 %) besaßen einen
Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von weniger
als einem Jahr.
Bei 21,3 % der Befragten
betrug die Befristung ein bis unter zwei Jahre,
bei weiteren 14,7 % zwei bis unter drei Jahre.
11,6 % gaben an, einen Vertrag mit einer
Laufzeit von mehr als drei Jahren zu besitzen.
41 % der Beschäftigten haben seit mindestens
zehn Jahren denselben Arbeitgeber Wer sich in
seinem Arbeitsumfeld wohlfühlt, ist weniger
geneigt, den Job zu wechseln.
Insofern
ist die Dauer der Beschäftigung beim aktuellen
Arbeitsgeber ein Indikator für die Zufriedenheit
von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Im
Jahr 2025 waren 41,3 % der Erwerbstätigen ab
25 Jahren seit mindestens zehn Jahren bei ihrem
Arbeitgeber beschäftigt. 20,1 % arbeiteten seit
fünf bis zehn Jahren am gleichen Arbeitsplatz
und eine Beschäftigungsdauer von weniger als
fünf Jahren gaben mehr als ein Drittel (38,6 %)
an.

Unwirksamkeit des Bebauungsplans Nr. 232
“Rhein-Lippe-Hafen - Süd“ der Stadt Wesel -
Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt vom
17.07.2026 Inhalt der Bekanntmachung
der Stadt Wesel über die Unwirksamkeit des
Bebauungsplans Nr. 232 “Rhein-Lippe-Hafen - Süd“
der Stadt Wesel Der 2. Senat des
Oberverwaltungsgerichts für das Land
Nordrhein-Westfalen hat gemäß Urteil unter dem
Aktenzeichen 2 D 272/24.NE in dem
Normenkontrollverfahren gegen die Stadt Wesel
wegen baurechtlicher Normenkontrolle
(Bebauungsplan Nr. 232 „Rhein-Lippe-Hafen -
Süd“) ohne mündliche Verhandlung am 02. Juni
2026 für Recht erkannt: „Der Bebauungsplan Nr.
232 „Rhein-Lippe-Hafen - Süd“ der Stadt Wesel
ist unwirksam.“
Gemäß § 47 Abs. 5 Satz 2
Verwaltungsgerichtsordnung in Verbindung mit §
10 Abs. 3 Baugesetzbuch und § 17 Absatz 1 der
Hauptsatzung der Stadt Wesel wird das Urteil des
Oberverwaltungsgerichts für das Land
Nordrhein-Westfalen über die Unwirksamkeit des
Bebauungsplans Nr. 232 “Rhein-Lippe-Hafen - Süd“
der Stadt Wesel hiermit öffentlich bekannt
gemacht. Wesel, 15.07.2026 Stadt Wesel
gezeichnet Rainer Benien Bürgermeister
E-Mail: bauleitplanung@wesel.de
Frau Paaßen Telefon: 02
81 / 2 03 24 26 E-Mail: bauleitplanung@wesel.de
Links
Amtsblatt & Bekanntmachungen
NRW-Stiftung präsentiert Arbeit im Foyer
des Moerser Rathauses Seit kurzem
präsentiert die NRW-Stiftung im Foyer des
Rathauses (Rathausplatz 1) auf einem
Informationsmonitor ihre Tätigkeit. Ergänzt wird
das Angebot durch Broschüren und Flyer.
Hintergrund ist das 40-jährige Bestehen der
Institution.

Foto: pst
Sie unterstützt gemeinnützige
Vereinen, Verbände und ehrenamtlich arbeitenden
Gruppen, die sich in Nordrhein-Westfalen für
Naturschutz, Heimatpflege oder Kultur
einsetzen. Die Stadt Moers ist Mitglied im
Förderverein der Stiftung. In der Vergangenheit
sind Stiftungsmittel in größerem Umfang an
Vereine und Institutionen hier geflossen.
Beispielsweise hat der Verein ‚Neue
Geschichte im Alten Landratsamt‘ 2019 für die
Erstausstattung des pädagogischen Sammlungs- und
Studierbereiches im Obergeschoss des Gebäudes
einen Zuschuss in Höhe von 55.000 Euro
erhalten. Auch die ehrenamtlich geführte
Galerie Peschkenhaus hat bereits zweimal
Fördermittel bekommen.
Zudem gingen in
der Vergangenheit Zuschüsse an den Trägerverein
des Industriedenkmals Schacht IV und in Projekte
des SCI Moers. Das Land Nordrhein-Westfalen hat
die NRW-Stiftung 1986 gegründet.
Moers: Familienzentrum Barbarastraße lud
zum Fußballturnier Anlässlich der
Weltmeisterschaft hatte das Familienzentrum
Barbarastraße zu einem Fußballturnier für
Familien eingeladen. Im Mittelpunkt der
Veranstaltung standen gemeinsamer Sport,
Teamgeist und jede Menge Spaß. Jede Mannschaft
bestand aus zwei Kindern und einem Elternteil.
Gespielt wurde auf einem Spielfeld des
Sportparks Rheinpreußen.

Auch die Jüngsten zeigten vollen Einsatz beim
Fußballturnier des Familienzentrums
Barbarastraße. (Foto: Familienzentrum
Barbarastraße)
Die einzelnen Partien
dauerten jeweils vier Minuten und sorgten für
spannende Begegnungen sowie viele schöne
gemeinsame Momente auf dem Platz. Auch zwischen
den Spielen war für Unterhaltung gesorgt: Die
Kinder konnten sich bei einem Wurfspiel
ausprobieren oder ihrer Kreativität beim Malen
freien Lauf lassen. So kam auch in den
Spielpausen keine Langeweile auf.
Das
Turnier wurde von den Familien mit großer
Begeisterung angenommen. Eltern und Kinder
hatten sichtlich Freude daran, gemeinsam als
Team anzutreten und sich sportlich zu messen.
Zum feierlichen Abschluss erhielten alle
teilnehmenden Kinder als Erinnerung an den
gelungenen Tag eine Medaille, eine Urkunde sowie
ein kleines Geschenk. Das Fußballturnier war
ein voller Erfolg und bot den Familien die
Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu sein und schöne
Erinnerungen zu sammeln.
Grundsteuer-Hebesätze in NRW: Die Spirale dreht
sich weiter nach oben BdSt NRW legt
aktuelle Erhebung vor – zahlreiche Kommunen
erhöhen Hebesätze, Belastung für Eigentümer und
Mieter wächst rasant
Die kommunale
Finanzkrise in Nordrhein-Westfalen hinterlässt
zunehmend deutliche Spuren auf den
Steuerbescheiden der Bürgerinnen und Bürger. Das
belegt die aktuelle Grundsteuer B-Erhebung des
Bundes der Steuerzahler (BdSt) NRW mit Stand
Juli 2026: Zahlreiche Kommunen haben ihre
Hebesätze angepasst – und die Tendenz weist
eindeutig nach oben. Viele Kommunen haben die
neuen Hebesätze erst im laufenden Jahr
beschlossen. Bis zum Stichtag 30. Juni ist das
rückwirkend möglich.
Von 396
ausgewerteten Kommunen haben 140 den Hebesatz
von 2025 auf 2026 erhöht, lediglich drei haben
ihn gesenkt. Wohnen wird damit weiter teurer.
Während bei der einheitlichen
Grundsteuersystematik ein Hebesatz für alle
Grundstücksarten gilt, steht bei einer
Differenzierung der Hebesätze bei der
BdSt-Untersuchung vor allem der Satz für
Wohngrundstücke im Fokus.

„Die Hebesatzspirale dreht sich ungebremst
weiter nach oben. Alsdorf (1.240 Punkte),
Nideggen (1.200 Punkte) und Lüdenscheid (1.190
Punkte) rufen die höchsten Hebesätze fürs Wohnen
auf – mit spürbaren Folgen für Wohneigentümer
und Mieter gleichermaßen“, sagt Rik Steinheuer,
Vorsitzender des BdSt NRW (Foto BdSt).
Insgesamt befinden sich inzwischen 25 Städte und
Gemeinden mit einheitlichen Hebesätzen über der
1.000-Prozentmarke. Bei den differenzierten
Hebesätzen sind drei Kommunen mit Hebesätzen für
Wohngrundstücke über dieser Marke zu finden.
Besorgniserregende Zukunftsperspektive
„Angesichts der vielerorts weiterhin
angespannten Haushaltslage ist in den kommenden
Jahren mit weiteren deutlichen Anhebungen zu
rechnen. Entsprechende Planungen finden sich
bereits in vielen Haushalten“, so Steinheuer.
Die Erhebung zeigt außerdem: Während einige
Kommunen versuchen, ihre Hebesätze stabil zu
halten, erhoffen sich andere angesichts
struktureller Finanzprobleme spürbare
Ergebnisverbesserungen durch eine höhere
Grundsteuer B.
Von den Erhöhungen bei
den einheitlichen Hebesätzen finden sich 57
oberhalb von 100 Prozentpunkten, davon sogar 19
mit Erhöhungen (teilweise weit) über 200
Prozentpunkten wieder. Bei den Anwendern der
differenzierten Hebesätze wurden die Hebesätze
für Wohnen in vier Kommunen um mehr als 100
Prozentpunkte erhöht.
Positive Ausreißer
Es gibt einige wenige positive Beispiele, bei
denen Wohnen günstiger wird – wenn auch nur um
wenige Prozentpunkte: Borgholzhausen senkte um
34 Punkte, Büren um neun und Ahlen um einen
Prozentpunkt.
Differenzierte Hebesätze
vielfach wieder abgeschafft Nach dem
bekannten Urteil des Verwaltungsgerichts
Gelsenkirchen zu den differenzierten Hebesätzen
kehren zudem viele Kommunen zum einheitlichen
System zurück: Insgesamt sind 53 Kommunen von
einem differenzierten auf einen einheitlichen
Hebesatz gewechselt.
Gerade in diesen
Städten und Gemeinden wird Wohnen teurer, da die
zuvor tendenziell entlastenden differenzierten
Sätze für Wohngrundstücke nun hinfällig sind.
Mit Meinerzhagen geht nur eine Kommune den
umgekehrten Weg und hat sich im Vergleich zum
Vorjahr für differenzierte Hebesätze entschieden
– diese Entscheidung fiel jedoch bereits vor dem
Gelsenkirchener Urteil.
Landesdurchschnitt ein trauriger Spitzenwert
Der Durchschnitt der einheitlichen Hebesätze
beträgt in Nordrhein-Westfalen nun 764
Prozentpunkte – ein trauriger Spitzenwert unter
den Flächenländern in der Bundesrepublik. Bei
den differenzierten Hebesätzen summiert sich der
Schnitt auf 686 Prozentpunkte für die
Wohngrundstücke und auf 1.258 für
Nicht-Wohngrundstücke.
„Die
Belastungsgrenze ist vielerorts längst
überschritten“, sagt Steinheuer. „Die kommunale
Finanzkrise ist real, und die Menschen vor Ort
bekommen das zu spüren. Die Tendenz, dass dieser
staatlich beeinflusste Teil der Miete besonders
stark steigt, verfestigt sich.“
Bund und
Land müssen endlich für eine sinnvolle
Aufgabenverteilung und eine angemessene
Finanzausstattung der Kommunen sorgen – und die
Kommunen selbst müssen alles daransetzen, die
Belastungen so niedrig wie möglich zu halten.
Der Gesetzgeber wird auch nicht umhin
kommen, die in vielen Bereichen ständig erhöhten
Standards teilweise wieder zurückzuschrauben, um
eine Überforderung der Steuerzahler abzuwenden.
Der BdSt NRW fordert die Kommunen auf,
Einsparpotenziale konsequent zu nutzen und auf
weitere Hebesatzerhöhungen zu verzichten.
Steuererhöhungen dürfen keine Dauerlösung für
strukturelle Probleme sein.
In diesem
Jahr zeigte sich bei der Recherche der aktuellen
Hebesätze erneut: Auf den Webseiten vieler
Kommunen sind die bereitgestellten Satzungen und
Daten nicht aktuell. Das ist weder transparent
noch bürgerfreundlich. Der Bund der Steuerzahler
NRW fordert, dass sich das ändert.
Warum steigen die
Grundsteuer-Hebesätze in Nordrhein-Westfalen
schon wieder? Die neue Erhebung des Bundes der
Steuerzahler NRW zeigt: Die Belastung für
Eigentümer und Mieter wächst rasant. Wohnen wird
teurer! Denn zahlreiche Kommunen haben ihre
Hebesätze für 2026 angehoben, oft deutlich.
Welche Städte besonders betroffen sind, warum
weitere Erhöhungen drohen und was der BdSt NRW
fordert, erfahren Sie hier:
Grundsteuer-Hebesätze steigen in vielen Städten
deutlich Die finanzielle Lage vieler Kommunen
in Nordrhein-Westfalen macht sich zunehmend auf
den Steuerbescheiden bemerkbar. Das zeigt die
aktuelle Erhebung des Bundes der Steuerzahler
NRW zu den Grundsteuer-Hebesätzen (Stand: Juli
2026).
Von den 396 ausgewerteten Städten
und Gemeinden haben 140 ihren Hebesatz gegenüber
dem Vorjahr erhöht. Nur drei Kommunen haben ihn
gesenkt. Viele Beschlüsse wurden erst im
laufenden Jahr gefasst. Bis zum 30. Juni können
Kommunen ihre Hebesätze rückwirkend zum
Jahresbeginn festlegen.
„Die
Hebesatzspirale dreht sich ungebremst weiter
nach oben", sagt Rik Steinheuer, Vorsitzender
des BdSt NRW. Die höchsten Hebesätze fürs
Wohnen: Alsdorf (1.240 Punkte) Nideggen
(1.200 Punkte) Lüdenscheid (1.190 Punkte)
Mit spürbaren Folgen für Wohneigentümer und
Mieter gleichermaßen. Inzwischen verlangen 25
Kommunen mit einheitlichen Hebesätzen mehr als
1.000 Prozentpunkte. Bei den differenzierten
Hebesätzen liegen drei Kommunen für
Wohngrundstücke ebenfalls über dieser Marke.
Das Wichtigste auf einen Blick 140 von
396 Kommunen haben ihre Grundsteuer-Hebesätze
erhöht. Nur 3 Städte und Gemeinden haben sie
gesenkt. Alsdorf, Nideggen und Lüdenscheid
verlangen die höchsten Hebesätze fürs Wohnen.
Nordrhein-Westfalen erreicht mit
durchschnittlich 764 Prozentpunkten erneut einen
Spitzenwert unter den Flächenländern.
Warum steigen die Grundsteuer-Hebesätze weiter?
Die Erhebung zeigt: Während einige Kommunen
versuchen, ihre Hebesätze stabil zu halten,
erhoffen sich andere angesichts struktureller
Finanzprobleme spürbare Ergebnisverbesserungen
durch eine höhere Grundsteuer B.
Besonders stark steigen die Hebesätze in

Vettweiß (+377 Punkte) Dinslaken (+350
Punkte) Bergkamen (+325 Punkte) Prozentual
sind dies Steigerungen von teilweise mehr als
50%. „Unfassbar“, so Steinheuers Kommentar.
Von den Kommunen mit einheitlichen
Hebesätzen erhöhten 57 Städte und Gemeinden
ihren Satz um mehr als 100 Punkte. 19 Kommunen
gingen sogar deutlich über 200 Punkte hinaus.
Auch bei den differenzierten Hebesätzen erhöhten
mehrere Kommunen ihre Sätze für Wohngrundstücke
um mehr als 100 Punkte.

„Unfassbar", kommentiert Steinheuer
diese Entwicklung. Drohen weitere
Grundsteuer-Erhöhungen? Nach Einschätzung des
Bundes der Steuerzahler NRW ja.
„Angesichts der vielerorts weiterhin
angespannten Haushaltslage ist in den kommenden
Jahren mit weiteren deutlichen Anhebungen zu
rechnen. Entsprechende Planungen finden sich
bereits in vielen Haushalten", sagt Steinheuer.
Für Eigentümer bedeutet das höhere laufende
Kosten. Mieter spüren die Entwicklung ebenfalls,
denn die Grundsteuer kann über die Nebenkosten
auf die Miete umgelegt werden.
Warum
schaffen viele Kommunen die differenzierten
Hebesätze wieder ab? Nach dem Urteil des
Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen verabschieden
sich zahlreiche Städte wieder von den
differenzierten Hebesätzen. 53 Kommunen sind
bereits zum einheitlichen Hebesatz
zurückgekehrt. Gerade dort steigen die
Belastungen für Wohngrundstücke häufig, weil
zuvor niedrigere Wohn-Hebesätze wegfallen.
Lediglich Meinerzhagen hat sich neu für
differenzierte Hebesätze entschieden. Diese
Entscheidung fiel allerdings bereits vor dem
Urteil.
Nordrhein-Westfalen bleibt
trauriger Spitzenreiter Der durchschnittliche
einheitliche Grundsteuer-Hebesatz liegt
inzwischen bei 763 Prozentpunkten. Damit bleibt
Nordrhein-Westfalen bundesweit eines der
teuersten Flächenländer bei der Grundsteuer.
Bei den differenzierten Hebesätzen beträgt
der Durchschnitt 686 Punkte für Wohngrundstücke
und 1.258 Punkte für Nicht-Wohngrundstücke.
„Die Belastungsgrenze ist vielerorts längst
überschritten. Die kommunale Finanzkrise ist
real, und die Menschen vor Ort bekommen das zu
spüren. Die Tendenz, dass dieser staatlich
beeinflusste Teil der Miete besonders stark
steigt, verfestigt sich", sagt Steinheuer.
Der BdSt NRW fordert eine echte Finanzwende
Bund und Land müssen endlich für eine sinnvolle
Aufgabenverteilung und eine angemessene
Finanzausstattung der Kommunen sorgen. Und die
Kommunen selbst müssen alles daransetzen, die
Belastungen so niedrig wie möglich zu halten.
Der Gesetzgeber wird auch nicht umhin kommen,
die in vielen Bereichen ständig erhöhten
Standards teilweise wieder zurückzuschrauben, um
eine Überforderung der Steuerzahler abzuwenden.
Der BdSt NRW fordert die Kommunen auf,
Einsparpotenziale konsequent zu nutzen und auf
weitere Hebesatzerhöhungen zu verzichten.
Steuererhöhungen dürfen keine Dauerlösung für
strukturelle Probleme sein.
Kritisch
sieht der Verband außerdem, dass viele Kommunen
ihre aktuellen Hebesätze und Satzungen auf ihren
Internetseiten nur unvollständig oder verspätet
veröffentlichen. Transparente und aktuelle
Informationen müssen für Bürger
selbstverständlich sein.
Moers: Fake News
erkennen: Interaktives ‚Aktionslabor‘ in der
Bibliothek Wie lassen sich Fake
News und manipulierte Bilder erkennen? Und wie
können Informationen im digitalen Alltag
verlässlich eingeordnet werden? Antworten auf
diese Fragen liefert das interaktive
„Aktionslabor“ der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, das
vom 21. Juli bis 14. August in der Bibliothek
Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, zu Gast
ist.

(Foto: pst)
Die Ausstellung lädt
Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich auf
spielerische Weise mit Journalismus,
Desinformation und Medienkompetenz
auseinanderzusetzen. An verschiedenen
Mitmach-Stationen können sie ihr Wissen testen,
neue Perspektiven kennenlernen und den Umgang
mit digitalen Informationen trainieren.
Zum Angebot gehören unter anderem eine
VR-Station, digitale Spiele sowie der
„Perspekt-O-Mat“, der dazu anregt,
unterschiedliche Sichtweisen einzunehmen und die
eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.
Ausstellung
Projektkurs Hermann-Runge-Gesamtschule
Ergänzt wird das Aktionslabor durch eine
thematisch passende Ausstellung eines
Projektkurses der Hermann-Runge-Gesamtschule in
Kooperation mit der vhs Moers – Kamp-Lintfort.
Diese ist zeitgleich im Foyer des
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrums zu sehen.
Sie setzt sich mit Verschwörungsmythen, deren
Auswirkungen sowie Hilfs- und Beratungsangeboten
auseinander.
Mit beiden Ausstellungen
möchten die Bibliothek Moers und ihre
Kooperationspartner dazu beitragen,
Medienkompetenz zu fördern und Orientierung in
einer zunehmend komplexen digitalen
Informationswelt zu geben.
Der Besuch
der Ausstellungen ist während der Öffnungszeiten
der Bibliothek (dienstags bis freitags 10.30 Uhr
bis 18.30 Uhr, samstags 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr)
möglich, zusätzlich ist das Foyer auch montags
geöffnet.
Sommerkino im Museum
Kurhaus Kleve: Night on Earth (1991, 123 Min.)
Dieses Jahr findet das beliebte
Sommerkino unter dem Titel „Lakonie & Skurriler
Humor“ statt und ist den Filmen des Regisseurs
Jim Jarmusch gewidmet. Das Sommerkino findet in
Kooperation mit den Tichelpark Cinemas Kleve
statt. Der Eintritt ist FREI! Bitte Eingang
direkt beim Friedrich-Wilhelm-Bad benutzen, bei
Regen fallen die Veranstaltungen aus.

Am Donnerstag, den 23. Juli 2026, ab 21 Uhr
zeigen wir: Night on Earth (1991, 123 Min.)
„Night on Earth“ besteht aus fünf Episoden, die
sich in derselben Nacht zur ungefähr gleichen
Zeit abspielen und von den flüchtigen
Begegnungen zwischen Taxifahrern und Fahrgästen
handeln.
Die lustigtragischen
Geschichten spielen in den fünf Städten Los
Angeles, New York City, Paris, Rom und Helsinki.
Jarmusch schrieb das Drehbuch in etwa acht
Tagen, und die Auswahl einiger Städte richtete
sich weitgehend nach den Schauspielern, mit
denen er zusammenarbeiten wollte.
Neuer Kletterspaß in
Repelen eröffnet Neue Abenteuer
warten auf dem Spielplatz Grubenstraße in
Repelen: Der neugestaltete Spielbereich ist ab
sofort für Kinder freigegeben. Zur
Fertigstellung von kleineren Restarbeiten wird
es allerdings im August nochmal zu einer
Teilsperrung des neuen Klettergerätes kommen.

(Fotos: pst)
Herzstück ist eine neue
Kletteranlage mit abwechslungsreichen
Herausforderungen für verschiedene Altersgruppen
und einem neuen Rutschenturm. Passend zum
Umfeld greift die Gestaltung das Thema
‚Einheimische Vögel‘ auf. Kleine Vogelskulpturen
und Nistkästen laden zum Entdecken ein und
setzen besondere Akzente auf dem Spielplatz.
„Die neue Anlage bietet viele Möglichkeiten,
sich auszuprobieren, gemeinsam zu spielen und
immer wieder Neues zu entdecken“, freut sich
Spielplatzplanerin Katrin Velmans. Mit der
Modernisierung investiert die Stadt Moers weiter
in attraktive und familienfreundliche Spiel- und
Aufenthaltsorte in den Stadtteilen.

NRW:
Pkw-Dichte stieg Anfang 2026 erneut an
* NRW mit 593 Fahrzeugen je 1.000
Einwohner/-in auf Deutschlandniveau * Kreis
Olpe mit höchster Pkw-Dichte bei
Privatfahrzeugen in NRW * Private Pkw-Dichte
in ländlichen Regionen tendenziell höher
Auf 1.000 Einwohnerinnen und
Einwohner in Nordrhein-Westfalen kamen zum
Jahresbeginn 2026 durchschnittlich 593
zugelassene Pkw. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, stieg die Pkw-Dichte damit im
Vergleich zum Vorjahr um 0,6 % leicht an. Grund
für diesen Anstieg war sowohl eine höhere Anzahl
an zugelassenen Pkw, als auch eine leicht
rückläufige Bevölkerungszahl in NRW.
Die
Pkw-Dichte in NRW lag auf gleichem Niveau wie
der Bundesdurchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr
stieg auch hier die deutschlandweite Pkw-Dichte
um 0,4 % von etwa 590 auf ebenfalls ca. 593
leicht an. Damit setzte sich der langfristig
ansteigende Trend fort.

Kreis Olpe auf dem ersten Platz bei
Pkw-Dichte von Privatfahrzeugen in NRW Der
Kreis Euskirchen wies im Vergleich der Kreise
und kreisfreien Städte in NRW am 1. Januar 2026
mit ca. 834 Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und
Einwohnern die höchste Pkw-Dichte auf und lag
damit auch deutschlandweit auf dem zweiten
Platz. Diese hohe Anzahl an zugelassen Pkw im
Kreis Euskirchen ist auf einige größere
Unternehmen der Autovermietungsbranche
zurückzuführen.
Entfernt man bei der
Berechnung die Anzahl gewerblich gemeldeter Pkw,
so lag der Kreis Euskirchen mit etwa 616 privat
gemeldeten Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und
Einwohner lediglich auf dem fünften Platz in
NRW. Der Kreis Olpe belegt dann mit einer
Pkw-Dichte von 635 Platz 1, gefolgt vom Kreis
Höxter mit 634 und dem Oberbergischen Kreis mit
620. Die niedrigste Dichte verzeichnete die
kreisfreie Stadt Düsseldorf mit 377 je 1.000
Einwohnerinnen und Einwohner.
Pkw-Dichte
zum Jahresbeginn 2026 nur in den Stadtstaaten
gesunken Auf Ebene der Bundesländer war
ebenfalls ein Anstieg der Pkw-Dichte für alle
Flächenländer erkennbar, während die
Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg einen
Rückgang verzeichneten. Am höchsten war die
Dichte der insgesamt gemeldeten Pkw je 1.000
Einwohnerinnen und Einwohner im Saarland mit
etwa 649 Pkw, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit
ca. 644.
Berlin wies mit ca. 330 Pkw je
1.000 Personen wie im Vorjahr die geringste
Pkw-Dichte auf. Bremen landete mit ca. 427 Pkw
je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an
vorletzter Position. Private Pkw-Dichte fiel in
ländlichen Regionen tendenziell höher aus Beim
Vergleich aller Kreise und kreisfreien Städte in
Deutschland können gewerblich gemeldete
Fahrzeuge, vor allem die von Autovermietungen,
die Ergebnisse für einzelne Kreise stärker nach
oben verzerren.
Das kann auch die
Stadtstaaten betreffen. Daher werden beim
Vergleich aller Kreise und kreisfreien Städte in
Deutschland, inklusive der Stadtstaaten, nur die
privat gemeldeten Pkw verglichen. Bei dieser
Betrachtung lag der Landkreis Südwestpfalz in
Rheinland-Pfalz mit 728 Pkw je 1.000
Einwohnerinnen und Einwohner auf Platz 1.

Am unteren Ende des Rankings befand sich
Bundeshauptstadt Berlin mit 282 privat
gemeldeten Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und
Einwohnern. Diese Unterschiede zwischen
Landkreis und kreisfreier Stadt stehen
stellvertretend für die räumlichen Unterschiede
in ganz Deutschland. In ländlichen Regionen lag
die Pkw-Dichte tendenziell auf einem höheren
Niveau als in städtischen Regionen. Gründe dafür
könnten die mangelnde Verkehrsinfrastruktur und
längere Pendelwege in diesen Regionen sein.
Zahl der Habilitationen
2025 um 0,4 % gestiegen •
Frauenanteil an den Habilitationen bei 35 %
• 58 % aller Habilitationen in
Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften
Insgesamt 1 571 Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler haben im Jahr 2025 ihre
Habilitation an Universitäten und
gleichgestellten Hochschulen in Deutschland
erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm die
Gesamtzahl der Habilitationen im Vergleich zum
Vorjahr (1 564 Habilitationen) geringfügig um
0,4 % zu.
Die Zahl der weiblichen
Habilitierten (554) sank gegenüber dem Vorjahr
(568) um 2,5 %, während die Zahl der männlichen
Habilitierten (1 017) um 2,1 % gegenüber dem
Vorjahr (996) gestiegen ist. Damit lag der
Frauenanteil an den Habilitationen mit 35 %
leicht unter dem Vorjahreswert (36 %).
58 % aller Habilitationen in
Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften Das
akademische Examen der Habilitation dient als
Nachweis einer besonderen Befähigung für Lehre
und Forschung in einem bestimmten Fachgebiet.
Wie in den Vorjahren wurden im Jahr 2025 die
meisten Habilitationen (911 beziehungsweise 58 )
in der Fächergruppe
Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften
abgeschlossen.
Darüber hinaus entfielen
16 % der Habilitationen auf den MINT-Bereich und
13 % auf die Fächergruppe Geisteswissenschaften.
Der Frauenanteil an den Habilitierten lag 2025
in den Fächergruppen Geisteswissenschaften
(39 %) und
Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (36 %)
leicht über dem Durchschnitt, im MINT-Bereich
(22 %) deutlich darunter.
Das
Durchschnittsalter der im Jahr 2025
Habilitierten lag wie in den Vorjahren bei
42 Jahren. Insgesamt 192 Habilitationen in
Deutschland wurden von ausländischen
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
erfolgreich beendet. Der Ausländeranteil bei den
Habilitationen lag damit im Jahr 2025 bei 12 %
(Vorjahr: 11 %).
Moers: Öffnungszeiten der Moerser
Musikschule während der Ferien Die
Moerser Musikschule hat in den Sommerferien
geänderte Öffnungszeiten. Von Montag, 3. August,
bis Freitag, 14. August, bleibt die Einrichtung
aufgrund von Betriebsferien komplett
geschlossen. In der übrigen Ferienzeit ist
die Verwaltung von montags bis freitags jeweils
von 9 bis 13 Uhr erreichbar. Unterricht findet
während der Ferien nicht statt.
Dinslaken: Baumaßnahmen im Bereich der
Eisenbahnbrücken an Hünxer Straße und
Karl-Heinz-Klingen-Straße Im Rahmen
von Baustellenmaßnahmen im Auftrag der Deutschen
Bahn in Dinslaken kommt es zu
Verkehrseinschränkungen. So wird nun die
Karl-Heinz-Klingen-Straße im Bereich der
Eisenbahnbrücke aufgrund von Bauarbeiten
halbseitig gesperrt. Beide Fahrtrichtungen
bleiben jedoch befahrbar. Der Radverkehr wird
über die Max-Eyth-Straße zur Kreuzung
Wilhelm-Lantermann-Straße / Hünxer Straße /
Karl-Heinz-Klingen-Straße umgeleitet.
Der Fußverkehr wird während der Bauarbeiten bis
zum 8. November 2026 jeweils auf die
gegenüberliegende Straßenseite geführt. Ab dem
28. Juli 2026 kommt es zu darüber hinaus zu
Verkehrseinschränkungen auf der Hünxer Straße:
Diese wird aufgrund der Bauarbeiten im Bereich
der Eisenbahnbrücke halbseitig gesperrt. Beide
Fahrtrichtungen bleiben jedoch befahrbar.
Der Radverkehr wird ebenfalls über die
Max-Eyth-Straße zur Kreuzung
Wilhelm-Lantermann-Straße / Hünxer Straße /
Karl-Heinz-Klingen-Straße umgeleitet.
Fußgängerinnen und Fußgänger werden während der
Bauarbeiten jeweils auf die gegenüberliegende
Straßenseite geführt. Auch dies gilt bis zum 8.
November 2026.
Dinslaken:
Felicitas Fuchs liest aus ihrem neuen Roman
"Rosen im Asphalt" Die
Stadtbibliothek Dinslaken lädt gemeinsam mit dem
Freundeskreis Stadtarchiv und Stadtbibliothek e.
V. am Donnerstag, 1. Oktober 2026, zu einer
besonderen Autorenlesung ein. Um 19 Uhr stellt
die Bestsellerautorin Felicitas Fuchs im
Dachstudio der Stadtbibliothek ihren neuen Roman
„Rosen im Asphalt“ vor. Hinter dem Pseudonym
Felicitas Fuchs steht die vielfach erfolgreiche
Autorin Carla Berling, die mit ihren
historischen Familienromanen ein großes Publikum
begeistert.
In ihrem aktuellen Werk
„Rosen im Asphalt“ erzählt sie die bewegende
Geschichte von Linda und Irmi, zwei Frauen aus
völlig unterschiedlichen Verhältnissen, deren
außergewöhnliche Freundschaft sie durch fünf
Jahrzehnte deutscher Nachkriegsgeschichte trägt.
Der Roman verbindet persönliche Schicksale mit
historischen Ereignissen und erzählt von
Verlust, Hoffnung, Zusammenhalt und dem Mut, den
eigenen Weg zu gehen.
Carla Berling ist
nicht nur für ihre Romane bekannt, sondern auch
für ihre temperamentvollen und unterhaltsamen
Lesungen, bei denen sie ihr Publikum mit Charme,
Humor und spannenden Einblicken in ihre Arbeit
begeistert. Die Stadtbibliothek Dinslaken und
der Freundeskreis Stadtarchiv und
Stadtbibliothek e. V. freuen sich, mit Felicitas
Fuchs eine der erfolgreichsten Autorinnen des
Genres in Dinslaken begrüßen zu dürfen.
Die Veranstaltung wurde durch die großzügige
Spende eines Vereinsmitglieds ermöglicht. Die
Karten sind ab sofort zum Preis von 12 Euro im
Vorverkauf bei Reservix sowie in der
Stadtinformation am Rittertor erhältlich.
Wesel:
Erfolgreiche School's Out Party begeistert
Kinder und Familien Mit viel Spaß,
Bewegung und bester Stimmung wurde am
vergangenen Freitag von 13 bis 16 Uhr die
diesjährige School's Out Party gefeiert. Bei
strahlendem Wetter nutzten zahlreiche Kinder und
Familien die Gelegenheit, gemeinsam den Start in
die Sommerferien zu feiern.

Für jede Menge Unterhaltung sorgte eine
große Hüpfburg des DRK, die den ganzen
Nachmittag über ein echter Publikumsmagnet war.
Auch das Tanzangebot mit Haiss lud viele Kinder
zum Mitmachen ein und sorgte für ausgelassene
Stimmung. Die
Jugendhäuser ComeIn und Just4You boten eine
kreative Bastelaktion an, bei der bunte
Armbänder gestaltet werden konnten.
Das Jugendzentrum Karo unterstützte die
Veranstaltung tatkräftig und trug zum
reibungslosen Ablauf bei.
Spiel und Spaß
kamen ebenfalls nicht zu kurz:
Die Stadtbücherei stellte verschiedene
Großspiele wie Cornhole zur Verfügung, die von
kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern
mit Begeisterung genutzt wurden. Für das
leibliche Wohl sorgte die Bäckerei Ernsting mit
Kuchen. Eine willkommene Erfrischung bot der
Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke, der
insbesondere bei den sommerlichen Temperaturen
stark nachgefragt wurde.

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Sparkasse,
die die Veranstaltung mit einer großzügigen
Spende unterstützte. Zusätzlich stellte sie
Caps, Trinkflaschen für den Trinkwasserbrunnen
sowie Frisbees zur Verfügung, die bei den
Kindern großen Anklang fanden. Die Stadt bedankt
sich herzlich bei allen beteiligten Partnerinnen
und Partnern, Unterstützenden sowie den vielen
engagierten Helferinnen und Helfern.

Dank des abwechslungsreichen Programms, der
guten Zusammenarbeit und des sonnigen Wetters
wurde die School's Out Party zu einem rundum
gelungenen Auftakt in die Sommerferien.
Hier finden Sie alle Infos über das
Ferienaktionsprogramm der Stadt Wesel.
Moers: 19 erfolgreich nachgeholte
Schulabschlüsse bei der vhs
Erfolgreicher Abschluss: Zum Ende des
vhs-Semesters können sich 19 Absolventinnen und
Absolventen zwischen 19 und 40 Jahren über ihre
nachgeholten Schulabschlüsse freuen.

(Foto: vhs)
Bei der Zeugnisverleihung
begrüßte vhs-Leiterin Beate Schieren-Ohl (r.)
die 6 Frauen und 13 Männer mit den Worten: „Ihre
Motivation und ihr Durchhaltewille werden heute
belohnt. Sie haben einen wichtigen Baustein für
Ihre berufliche Laufbahn nachgeholt und sich
damit viele weitere Türen geöffnet, herzlichen
Glückwunsch!“
Zu den weiteren
Gratulanten gehörten Peter Boschheidgen und
Stephan Nies vom Rotary-Club Moers, die gerne
die Verleihung der Zeugnisse über den Mittleren
Schulabschluss mit und ohne
Qualifikationsvermerk (Fachoberschulreife),
sowie der Ersten Schulabschlüsse (ehemals
Hauptschulabschluss) übernahmen.
Der RC
Moers unterstützt die Durchführung der
Abendlehrgänge regelmäßig finanziell. Einige
Absolventen haben bereits Ihre
Ausbildungsverträge in der Tasche, andere werden
ihren Bildungsweg fortsetzen. Ein 32-jähriger
Absolvent hatte ganz besonderen Grund zu Freude.
Er erlangte als sechster Absolvent der
vhs-Abendschule die Traumnote 1,0 und das unter
erschwerten Bedingungen: Zur Prüfungsphase
herrschte in den Räumen über 30 Grad Hitze. Wer
ebenfalls einen Schulabschluss in
Abendlehrgängen nachholen oder sich verbessern
möchte, kann sich bei Tim Henning telefonisch
unter 02841 201 559 oder online unter tim.henning@moers.de melden.

NRW: Fast
8 % der Erwerbstätigen arbeitete 2025
hauptberuflich im Minijob *
Das waren gut 703.000 Menschen – bei den
erwerbstätigen Frauen war der Anteil dabei mehr
als doppelt so hoch wie bei den Männern *
Erwerbstätige ab 65 Jahren hatten mit 37,4 % den
höchsten Minijob-Anteil * Jedes zweite
Beschäftigungsverhältnis im NRW-Gastgewerbe war
ein Minijob
Im Jahr 2025 waren in
Nordrhein-Westfalen rund 703.000 Menschen in
ihrer Haupttätigkeit in einem Minijob
beschäftigt. Wie das Statistische Landesamt auf
Basis der Erstergebnisse des Mikrozensus 2025
mitteilt, lag der Anteil an allen Erwerbstätigen
damit bei 7,9 %. Bei den weiblichen
Erwerbstätigen ist er mit 11,0 % mehr als
doppelt so hoch wie bei den männlichen mit
5,0 %.
Im Juni 2026 hatte die
Rentenkommission der Politik die weitestgehende
Abschaffung von Minijobs empfohlen, wovon viele
Menschen in Nordrhein-Westfalen unmittelbar
betroffen wären. Bei einer solchen geringfügigen
Beschäftigung zahlen Arbeitnehmer keine Beiträge
zu den Sozialversicherungen, wie beispielsweise
zur Rentenversicherung.
Knapp ein
Fünftel der jüngeren Erwerbstätigen arbeitete in
der Haupttätigkeit auf Minijob-Basis Bei
Betrachtung verschiedener Altersgruppen in NRW
zeigen sich deutliche Unterschiede: Mehr als ein
Drittel (37,4%) der 409.000 Erwerbstätigen ab 65
Jahren arbeiteten in ihrer Haupttätigkeit auf
Minijob-Basis, was etwa 153.000 Menschen
entspricht. Von den 909.000 Erwerbstätigen unter
25 Jahren waren es 175.000 bzw. mit 19,3 % knapp
ein Fünftel.
Die Erwerbstätigen im Alter
von 25 bis unter 65 Jahren stellten mit 7,6
Millionen die Mehrheit der Erwerbstätigen dar –
hier lag der Anteil der Personen mit Minijob als
Haupttätigkeit lediglich bei 4,9 % bzw. 374.000
Menschen. Jeder zweite Job im NRW-Gastgewerbe
war ein Minijob Wechselt man die Perspektive auf
die Anzahl der Minijobs und wendet
das Jobkonzept auf Basis des Statistischen
Unternehmensregisters an, gab es im Jahr 2024 in
NRW fast 1,8 Millionen Minijobverhältnisse.
Damit war jedes fünfte
Beschäftigungsverhältnis ein Minijob. Die
Zählung der Minijobs beruht auf dem Jobkonzept.
Dies bedeutet, dass Beschäftigte mit mehr als
einem Beschäftigungsverhältnis mit jedem
Beschäftigungsverhältnis nachgewiesen werden.
Der Wirtschaftszweig, mit dem höchsten Anteil an
Minijobs an allen Arbeitsverhältnissen abhängig
Beschäftigter, ist das Gastgewerbe: Hier war mit
einem Anteil von 56 % jedes zweite
Beschäftigungsverhältnis ein Minijob.
Innerhalb der Gastronomie variiert der Anteil
der Minjobs: Beim Ausschank von Getränken war
der Anteil mit 77 % am höchsten; hier sind drei
von vier Beschäftigungsverhältnisse Minijobber.

NRW: Zahl der Masterstudierenden
erreicht neuen Höchststand *
158.200 Masterstudierende im Wintersemester
2025/26 – 4,6 % mehr als ein Jahr zuvor *
Deutlich weniger Bachelorstudierende seit dem
Höchststand im Wintersemester 2018/19 *
Studienbereiche Wirtschaftswissenschaften,
Informatik und Psychologie bei
Masterstudierenden an der Spitze
Im
Wintersemester 2025/26 waren an den Hochschulen
in NRW 158.200 Studierende in einem
Masterstudium eingeschrieben; das waren 4,6 %
mehr als im Vorjahr. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, erreichte die Zahl der
Masterstudierenden damit einen neuen
Höchststand.
Bachelor- und
Masterabschlüsse wurden 1999 im Zuge des
„Bologna-Prozesses“ eingeführt. Seitdem stieg
die Zahl der Masterstudierenden nahezu
kontinuierlich an. Ein Masterstudium setzt in
der Regel auf ein erfolgreich abgeschlossenes
Bachelorstudium auf.

Die Zahl der Masterstudierenden steigt
in einer Zeit, in der die Entwicklung der
Gesamtzahl der Studierenden in
Nordrhein-Westfalen tendenziell rückläufig ist.
Im Wintersemester 2025/26 waren an den
Hochschulen in NRW insgesamt 703.400 Personen in
einem Bachelor-, Master- oder sonstigen Studium
(z. B. Staatsexamen, Promotion) eingeschrieben.
Das waren 0,3 % mehr Studierende als im Vorjahr,
jedoch 9,1 % weniger als im Wintersemester
2018/19.
Damals hatte die
NRW-Studierendenzahl mit 773.900 Studierenden
ihren bisherigen Höchstwert erreicht.
Gegenläufige Entwicklung: Zahl der
Bachelorstudierenden deutlich zurückgegangen Im
Wintersemester 2018/19 war auch die Zahl der
Bachelorstudierenden mit 529.400 auf einem
Allzeithoch gewesen. Ihre Zahl ist bis zum
Wintersemester 2025/26 um 14,6 % gesunken,
während die Zahl der Masterstudierenden um 6,1 %
gestiegen ist.
Damit zeigt sich im
Bachelor und Master eine gegenläufige
Entwicklung: Absolut betrachtet ist die Zahl der
Masterstudierenden in diesem Zeitraum um 9.100
Personen gewachsen, während die Zahl der
Bachelorstudierenden um 77.400 Personen
zurückgegangen ist.
Studienbereich
Wirtschaftswissenschaften hat die meisten
Masterstudierenden An der Spitze standen bei
den Masterstudierenden im Wintersemester 2025/26
die Studienbereiche Wirtschaftswissenschaften
mit 15,8 %, Informatik mit 10,5 % und
Psychologie mit 5,5 %. Sie vereinten damit fast
ein Drittel der Masterstudierenden auf sich.
Insgesamt 13,3 % aller Masterstudierenden
strebten einen Lehramtsabschluss an. 3,7 % mehr
Erstimmatrikulierte im Studienjahr 2025
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt,
haben sich 109.800 Personen im Studienjahr 2025
erstmalig für ein Bachelor-, Master- oder
sonstiges Studium an einer Hochschule in NRW
immatrikuliert. Im Vergleich zum Studienjahr
2024 waren das 3,7 % mehr. Den Höchstwert gab es
hier im Studienjahr 2013, im Vergleich dazu
waren es 14,3 % weniger im Jahr 2025.
Vom
gedämpften Preisanstieg bei Kraftstoffen haben
insbesondere Familien ohne viel Geld profitiert
Die Inflation in Deutschland ist im Juni 2026 um
0,3 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent gesunken,
nachdem sie im Mai ebenso stark auf 2,6 Prozent
gefallen war. Das geht aus dem aktuellen
Inflationsmonitor des IMK hervor.* Der
Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln ist mit 0,4
Prozent erneut schwach ausgefallen, die Kernrate
ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak
verharrte bei 2,4 Prozent.
Verantwortlich für den Rückgang der
Inflationsrate war laut IMK-Expertin Dr. Silke
Tober die nachlassende Teuerung bei Kraftstoffen
und Heizöl, die von 28,1 Prozent im April auf
20,1 Prozent im Mai und 12,6 Prozent im Juni
gesunken ist. Der Tankrabatt von 17 Cent pro
Liter dürfte wesentlich zu der Entwicklung seit
April 2026 beigetragen haben. In Frankreich – wo
es zwar eine Selbstverpflichtung des größten
Tankstellenbetreibers, aber keine steuerliche
Maßnahme zur Dämpfung der Kraftstoffpreise gab –
haben sich die Kraftstoffpreise deutlich stärker
erhöht als in Deutschland.
Die geringere
Teuerung bei Kraftstoffen hat Tobers Analyse
zufolge Paare mit Kindern und geringen sowie
mittleren Einkommen, die im April infolge des
Iran-Kriegs die höchste haushaltsspezifische
Inflationsrate aufwiesen, besonders stark
entlastet. „Durch die Kombination aus Tankrabatt
und Rohölpreisrückgang ist der Beitrag der
Kraftstoffpreise zu den Inflationsraten dieser
Familien seit April um 0,8 Prozentpunkte
gefallen. Dabei gehen rechnerisch – bei
vollständiger Überwälzung auf die Preise – 0,5
Prozentpunkte auf den Tankrabatt zurück“,
erklärt die Ökonomin.
Der durch den
Iran-Krieg ausgelöste Energiepreisschock habe
nicht nur die Inflation angefacht, sondern auch
die Wirtschaft im Euroraum erheblich belastet,
so Tober. Das gelte insbesondere für
Deutschland, wo die Industrie bereits unter der
kombinierten Last von US-Zöllen,
Euro-Aufwertung, starkem Wettbewerbsdruck aus
China und hohen Energiepreisen infolge des
Ukrainekriegs leidet.
Derzeit sei nicht
absehbar, wie lange der Preisschock anhält und
ob es nennenswerte Zweitrundeneffekte geben
wird. Die am 11. Juni von der Europäischen
Zentralbank (EZB) beschlossene Zinserhöhung
sieht die Expertin vor diesem Hintergrund
kritisch: „Die EZB bremst die Konjunktur derzeit
zusätzlich, ohne dass dafür ein hinreichender
ökonomischer Grund besteht.“
Geklickt.
Gestreamt. Gebunden? EuGH zu Streaming-Abos:
Nicht jeder Klick kostet das Widerrufsrecht
Film gestartet – Widerrufsrecht weg? Genau davon
gehen viele Verbraucher aus. Kein Wunder, denn
zahlreiche Streaming-Anbieter vermitteln genau
diesen Eindruck. Doch so einfach ist die
Rechtslage nicht. Der Europäische Gerichtshof
(EuGH) hat jetzt wichtige Leitplanken gesetzt:
Was hinter dem Urteil steckt, erklärt
Rechtsexpertin Magdalena Jankowska-Gilberg vom
Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ)
Deutschland.

Ein Urteil mit Blockbuster-Potenzial: Der
Europäische Gerichtshof stellt klar, dass
Streaming-Abos nicht pauschal wie digitale
Inhalte behandelt werden dürfen. (Bild:
KI-generiert)
Warum war das
Widerrufsrecht bei Streaming-Abos bislang
überhaupt umstritten? Magdalena
Jankowska-Gilberg: Im Kern ging es um die Frage,
wie Streaming-Abos rechtlich einzuordnen sind.
Seit Anfang 2022 unterscheidet das Gesetz
zwischen digitalen Inhalten und digitalen
Dienstleistungen. Das klingt zunächst nach einer
juristischen Feinheit, hat aber ganz praktische
Folgen: Für beide gelten unterschiedliche Regeln
beim Widerrufsrecht.
Ein E-Book oder ein
Film zum Download sind digitale Inhalte. Ich
entscheide mich für einen bestimmten Inhalt, den
mir der Anbieter einmalig zur Verfügung stellt.
Ein Streaming-Abo funktioniert jedoch anders.
Hier kaufe ich keinen einzelnen Film oder eine
bestimmte Serie, sondern den Zugang zu einer
Plattform für einen bestimmten Zeitraum.
Welche Inhalte dort morgen, in einem Monat
oder in einem halben Jahr verfügbar sind, kann
sich ändern. Darin liegt zunächst der
grundlegende Unterschied zwischen einem
einzelnen digitalen Inhalt und einem
fortlaufenden Plattformangebot. Für uns sprach
deshalb schon 2022 vieles dafür, viele
Streaming-Abos rechtlich anders zu bewerten als
einen einzelnen Download.
Entsprechend
haben wir Verbraucherinnen und Verbraucher
beraten und bereits 2023 öffentlich kritisiert,
dass einige Anbieter das Widerrufsrecht trotzdem
schon mit Beginn des Streamings ausschließen
wollten. Sie behandelten ihre Abonnements
weiterhin wie digitale Inhalte. Genau diese
unterschiedliche Auslegung hat nun den
Europäischen Gerichtshof beschäftigt.
Und
was hat der EuGH entschieden? Magdalena
Jankowska-Gilberg: Der Europäische Gerichtshof
sagt nicht, dass jedes Streaming-Abo automatisch
eine digitale Dienstleistung ist. Er nennt aber
klare Kriterien. Entscheidend ist, ob der Dienst
weit mehr bietet als den bloßen Zugriff auf
Filme, Serien oder konkrete
Sportveranstaltungen. Passt er sein Angebot an
das Nutzungsverhalten an, erstellt persönliche
Empfehlungen oder beeinflusst er, welche Inhalte
Nutzer als Nächstes ansehen, spricht vieles für
eine digitale Dienstleistung.
Entscheidend ist nicht, als was ein Anbieter
sein Angebot bezeichnet, sondern was der
Streaming-Dienst tatsächlich leistet. Denn von
dieser Einordnung hängt ab, welche Regeln für
das Widerrufsrecht gelten. Handelt es sich um
eine digitale Dienstleistung, darf das
Widerrufsrecht nicht einfach deshalb
ausgeschlossen werden, weil der Verbraucher dem
sofortigen Beginn des Streamings zugestimmt hat.
Heißt das jetzt: Ich kann zwei Wochen
kostenlos streamen und dann widerrufen?
Magdalena Jankowska-Gilberg: Nein, ganz so
einfach ist es nicht. Das Urteil schafft kein
kostenloses Probeabo. Wer ausdrücklich verlangt,
dass das Streaming sofort beginnt und den Dienst
bereits nutzt, muss bei einem späteren Widerruf
grundsätzlich Wertersatz leisten.
Interessant ist aber, wie der EuGH diesen
Wertersatz versteht. Er muss sich nicht zwingend
nur nach der Nutzungsdauer richten. Der Anbieter
kann unter Umständen auch den wirtschaftlichen
Wert der Inhalte berücksichtigen, die während
dieser Zeit bereitgestellt und tatsächlich
angesehen wurden. Das könnte etwa bei besonders
teuren Live-Sportübertragungen oder exklusiven
Einzelveranstaltungen eine Rolle spielen. Wie
dieser Wert künftig konkret berechnet wird, muss
sich allerdings erst noch zeigen.
Das
Entscheidende ist: Das Widerrufsrecht soll keine
kostenlose Testphase ermöglichen. Es gibt
Verbrauchern vielmehr die Chance, den
Streamingdienst kennenzulernen und sich
innerhalb der Widerrufsfrist gegen eine
langfristige Vertragsbindung zu entscheiden.
Was bedeutet das Urteil nun konkret für
Verbraucher? Magdalena Jankowska-Gilberg: Vor
allem mehr Klarheit. Viele Verbraucher haben
sich bislang von Formulierungen wie „Mit Beginn
des Streamings erlischt Ihr Widerrufsrecht“
abschrecken lassen. Oder schlicht nicht
hinterfragt, ob es ihnen nicht doch zusteht. Der
EuGH macht nun deutlich, dass das so pauschal
nicht gilt. Entscheidend ist vielmehr, wie der
Streaming-Dienst konkret ausgestaltet ist.
Der Rat lautet deshalb: Lassen Sie sich von
einer pauschalen Ablehnung Ihres Widerrufs nicht
vorschnell entmutigen und prüfen Sie die
Begründung genau. Gerade nach diesem Urteil
lohnt sich ein genauer Blick darauf, ob sich der
Ausschluss des Widerrufsrechts tatsächlich
rechtlich begründen lässt. Sitzt der
Vertragspartner im EU-Ausland, kann im Zweifel
auch das Europäische Verbraucherzentrum
Deutschland weiterhelfen.
Moers: Sommerkino – Lichtspiele im
Schlosshof
Verfilmung des
gleichnamigen Romans von Caroline Wahl: Eine
junge Frau trägt die Verantwortung für ihre
kleine Schwester und ihre psychisch belastete
Mutter, während sie von einem anderen Leben
träumt. (Einlass bereits ab 20.30 Uhr mit
erfrischenden Cocktails vorab).

In Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der
Stadt Moers und dem SOROPTIMIST CLUB Moers
Niederrhein. - Beginn mit Einbruch der
Dämmerung, ca 21.30 Uhr, - Einlass: 21 Uhr
Eintritt frei! - Um Anmeldung wird gebeten
unter 0 28 41 / 20 16 82 00 Schlechtwetter:
Bei Regen oder Unwetter finden die Kinoabende im
Alten Landratsamt statt. Veranstaltungsdatum
23.07.2026 - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosshof
Moers: Fahrradtour
Die diesjährige Fahrradtour am
Samstag, den 25.07.2026 führt uns und jeder Mann
oder jede Frau ins „Blaue“. Tourguides, das
Ehepaar Zapp, wissen wo es lang geht. Sie
behüten ihr Geheimnis bestens. Ca. 30 km liegen
vor den Teilnehmenden. Pausen sind natürlich
auch eingeplant worden. Dafür liefern die
Kanoniere, entgegen ihrer Bestimmung, sogar
Sitzmöglichkeiten und Getränken an den Rast-Ort.
Eine Teilnahme ist nur auf Voranmeldung
im Schützenhaus, Vinner Str. 63, 47447 Moers
möglich. Mittwochs oder freitags von 18 bis 22
Uhr steht hier unser Team dafür bereit. Am
Zielort, ebenfalls das Schützenhaus, steht für
die gemeldeten zum Abschluss Kartoffelsalat mit
Bockwürstchen bereit.
Für Tour,
Pausengetränke und den Abschlussimbiss wird eine
Umlage in Höhe von 15 Euro erhoben.
Veranstaltungsdatum 25.07.2026 - 14:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Vinner Straße
63, 47447 Moers. Veranstalter Schützenverein
Moers-Vinn 1903 e.V.
Moers: Rund
ums Schloss
Anna von Dronck lebte um 1600. Als
Zeitzeugin berichtet sie nicht nur vom Testament
der letzten Gräfin, sondern stellt heute im
Museum auch frühere Schlossbesitzer und
-besitzerinnen vor. Freuen Sie sich auf eine
unterhaltsame Führung über Schloss, Kirche,
Theater und "Heilanstalt"- und auf ein Getränk
im Rosengarten.

Geführt von Renate Brings-Otremba.
Treffpunkt: Schloss/Theatereingang Sonstiges: 6
bis 12 Gäste. Tour in Kooperation mit dem
Grafschafter Museum Kosten: 15 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 25.07.2026 - 17:00
Uhr - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Schloss /
Theatereingang.
Moers: Genussfest
im Musenhof
Kulinarisches Angebot:
Fingerfood und herzhafte Spezialitäten aus dem
Bistro Henriette, traditionelle herzhafte
Waffeln mit Lachs und Dip, süße Waffeln mit
Kirschen und Sahne, Limonentörtchen, weitere
süße Leckereien und erfrischende Getränke
Verkaufsstände: Second-Hand-Kleidung und
Accessoires, Schmuck, Dekoration,
Naturillustrationen.
Eine Veranstaltung
des Inner Wheel Club in Kooperation mit dem
Grafschafter Museum. Schlechtwetter: Bei
Starkregen oder Unwetter wird das Genussfest
abgesagt oder abgebrochen. Veranstaltungsdatum
25.07.2026 - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort
Grafschafter Musenhof, Adresse Kastell 9, 47441
Moers.
Architekturführung
Innenstadt Moers 2 - Homberger Straße
Entlang den Moerser Haupt-Geschäftsstraßen
entdecken wir in der Innenstadt Gebäude aus ganz
unterschiedlichen Zeiten. Oft ist ihre
Architektur verkleidet oder verändert worden.
Wer hochschaut, entdeckt aber gerade an den
Fassaden oberhalb der Ladengeschosse Details,
die Auskunft über die Geschichte der Häuser
geben.

Treffpunkt: Homberger Höfe am Kreisverkehr
Augustastraße. Geführt von: Eva-Maria Eifert.
Kosten: 9 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 26.07.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstalter Stadt- und
Touristinformation Moers

NRW-Ernte:
Zehnjahrestief bei der Erdbeer- und Spargelmenge
erwartet * Erdbeererntemenge
voraussichtlich 17,6 % geringer als 2025 *
57,8 % Freiland-Erdbeeren – Anteil von Anbau
„unter Abdeckung“ steigt auf 42,2 % *
Spargelerntemenge voraussichtlich 7,4 % geringer
als im Vorjahr
Die Erdbeererntemenge wird im Jahr 2026
voraussichtlich um 17,6 % geringer ausfallen als
im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt auf
Basis vorläufiger Ergebnisse der
Gemüsevorerhebung mitteilt, wird eine Erntemenge
von 25.290 Tonnen Erdbeeren für das laufende
Jahr erwartet.
Davon entfallen 14.613
Tonnen auf Erdbeeren, die im Freiland geerntet
werden und 10.677 Tonnen auf solche, die unter
hohen begehbaren Schutzabdeckungen (einschl.
Gewächshäuser) angebaut werden. Der Anteil
der unter Abdeckungen geernteten Erdbeerenmenge
ist seit 2016 gestiegen. Lag dieser vor zehn
Jahren noch bei 12,4 %, wird er für dieses Jahr
auf 42,2 % geschätzt.

Spargelerntemenge im Vergleich zum
Vorjahr um 7,4 % geringer Die Spargelsaison
für 2026 ist bereits vorbei. Gemäß vorläufiger
Zahlen belief sich die Erntemenge auf 16.343
Tonnen. Das entspricht einem Rückgang von 7,4 %
im Vergleich zum Vorjahr und einem Rückgang von
10,1 % zu 2016 sowie der niedrigsten Erntemenge
der letzten zehn Jahre.

Produktion von Frischbeton gegenüber 2005 um
fast ein Fünftel gesunken *
Produktion im 1. Quartal 2026 gegenüber dem
Vorjahreszeitraum jedoch um 5 % gestiegen *
Durchschnittlicher Absatzwert im Vergleich zu
2005 um 112 % gestiegen *
NRW-Produktionsschwerpunkt im Regierungsbezirk
Köln
Im Jahr 2025 sind
4,9 Millionen Kubikmeter Frischbeton in 155
NRW-Betrieben industriell hergestellt worden.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war
die Absatzmenge damit um 0,7 % höher als ein
Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2015 sank die
Absatzmenge um 14,3 %; bezogen auf 2005 hat sich
die Absatzmenge um 19,0 % verringert.
Die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal
2026 zeigen einen Anstieg der Produktion von
Frischbeton. Die Absatzmenge stieg gegenüber dem
1. Quartal 2025 um 4,9 %.
Die größten
Produktionsrückgänge gegenüber dem jeweiligen
Vorjahr innerhalb der letzten 20 Jahre waren in
den Jahren 2009 und 2023 zu konstatieren.
Der Absatzwert von Frischbeton betrug im Jahr
2025 nominal (also nicht bereinigt) 568
Millionen Euro und sank damit um 1,9 % gegenüber
dem Vorjahr. Verglichen mit 2005 stieg der
nominale Absatzwert hingegen um 71,6 %.
Frischbeton wird beispielsweise im Hochbau für
Bodenplatten und im Tiefbau zur Herstellung von
Tunneln, Brücken und Fundamenten genutzt.

Durchschnittlicher Absatzwert um
112 % gestiegen Der durchschnittliche
Absatzwert je Kubikmeter Frischbeton war im Jahr
2025 mit 116 Euro um 2,6 % niedriger als ein
Jahr zuvor. Gegenüber 2015 stieg er jedoch um
80,6 % und gegenüber 2005 sogar um 111,7 %;
damals lag er bei 55 Euro je Kubikmeter.
Betriebe aus dem Regierungsbezirk Köln
stellten fast ein Drittel der NRW-Produktion her
31,5 % des in NRW produzierten Frischbetons
wurde im vergangenen Jahr von Betrieben im
Regierungsbezirk Köln hergestellt, gefolgt von
Betrieben in den Regierungsbezirken Düsseldorf
(24,3 %), Münster (18,1 %), Detmold (13,1 %) und
Arnsberg mit 13,0 %.
Der NRW-Anteil an
der bundesweiten Frischbetonproduktion lag bei
fast 17,0 % Deutschlandweit wurden im
vergangenen Jahr unverändert 29,1 Millionen
Kubikmeter Frischbeton produziert. Der Anteil
der in NRW hergestellten Absatzmenge an der
gesamtdeutschen Produktion betrug damit fast
unverändert 16,8 % (Anteil 2024: 16,7 %).
Nachbarschaftshilfe Hülsdonk: Eine Stunde Zeit
kann viel bewirken Vom Einkauf über
kleine Reparaturen bis zur Begleitung zum Arzt
oder zur Hausaufgabenhilfe: Wie vielfältig
Nachbarschaftshilfe sein kann, hat
Bürgermeisterin Julia Zupancic jetzt bei ihrem
Besuch der Nachbarschaftshilfe Hülsdonk erlebt.

Bürgermeisterin Julia Zupancic (vorn 3. v. l.)
besuchte das starke Team für Hülsdonk. (Foto:
pst)
Die Ehrenamtlichen unterstützen
Seniorinnen und Senioren ebenso wie Familien mit
Kindern, organisieren ein wöchentliches
Kaffeekränzchen im Schloer-Stift und engagieren
sich an der Grundschule Hülsdonk. Im kommenden
Jahr feiert die Initiative ihr zehnjähriges
Bestehen. Mehr Anerkennung des Engagements Im
Gespräch berichteten die Helferinnen und Helfer
von ihren Einsätzen.
Dazu gehören
regelmäßige Besuche bei älteren Menschen,
Einkäufe oder kleine handwerkliche Arbeiten. Oft
entstehen dabei enge persönliche Beziehungen.
Gleichzeitig warben die Ehrenamtlichen für mehr
Anerkennung ihres Engagements. Julia Zupancic
würdigte das Engagement der Gruppe und betonte,
wie wichtig freiwilliger Einsatz für den
Zusammenhalt in Moers ist.
Gemeinsam mit
der Nachbarschaftshilfe rief sie dazu auf,
selbst aktiv zu werden. Schon eine Stunde Zeit
pro Woche könne einen großen Unterschied machen.
Wer sich engagieren möchte, ist eingeladen,
Kontakt zur Nachbarschaftshilfe Hülsdonk
aufzunehmen. Die ‚NaHi‘ Hülsdonk trifft sich
jeden zweiten Donnerstag um 17 Uhr im
Kaminzimmer des Forum Hülsdonk (Schwanenring 5).
Weitere Ehrenamtliche
sind herzlich willkommen. Wer in anderen
Stadtteilen selbst aktiv werden möchte, bekommt
dort gerne Unterstützung. Kontakt:
NaHi-Leitung: Siggi Zakrzewski, Telefon 0 28 41
/ 2 83 26, NaHi-Huelsdonk@t-online.de.
vhs Moers – Kamp-Lintfort:
Silver Clay-Workshop Ein
individuelles Schmuckstück aus echtem Feinsilber
selbst gestalten – das ist beim Kurs ‚Silver
Clay‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Freitag,
24. Juli, ab 10 Uhr möglich. In den Räumen der
vhs in Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10,
lernen die Teilnehmenden das aus Japan stammende
Material Silver Clay kennen. Die feine Masse
besteht aus reinem Feinsilber und lässt sich
ähnlich wie Ton formen. Sie kann modelliert, als
Paste mit dem Pinsel aufgetragen oder gespritzt
werden und eröffnet dadurch vielfältige
Gestaltungsmöglichkeiten.
Im Workshop
entwerfen und fertigen die Teilnehmenden ihr
persönliches Schmuckstück. Nach dem Formen,
Trocknen und Brennen entstehen hochwertige
Schmuckstücke, die anschließend wie klassisch
gefertigter Schmuck weiterbearbeitet und
veredelt werden können. Auch geeignete Fassungen
und Steine lassen sich in die Gestaltung
integrieren. Weitere Infos und Anmeldung:
Telefon 0 28 41 / 201 – 565 oder www.vhs-moers.de
Verkehrsregelnde Maßnahmen zur
Materborner Kirmes 2026 Für eine
reibungslose Vorbereitung und die störungsfreie
Durchführung der Materborner Kirmes vom
01.08.2026 bis zum 04.08.2026 sind auch in
diesem Jahr wieder verkehrsregelnde Maßnahmen
erforderlich.
Im Bereich des Kirchweges,
der Dorfstraße, des Gemeindeweges, der
Erikastraße und der Berliner Straße werden am
29.07. und anschließend vom 31.07. bis zum
05.08.2026 zur Freihaltung erforderlicher
Rettungswege, zur Sicherstellung einer
ordnungsgemäßen An- und Abfahrt für die Auf- und
Abbauarbeiten des Volksfestes und zur
Durchführung des Feuerwerkes streckenweise
Haltverbote eingerichtet. Entlang des Friedhofes
werden auf dem Kirchweg für die Dauer der
Materborner Kirmes Taxenplätze eingerichtet.
Die Polizei und die Stadt Kleve weisen
darauf hin, dass verkehrsbehindernd abgestellte
Kraftfahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt
werden können – insbesondere dann, wenn sie in
Bereichen von Haltverboten abgestellt sind.
Entsprechende Kontrollen finden während des
gesamten Zeitraumes statt.
Kleve:
Straßenbankette entlang der Johanna-Sebus-Straße
werden saniert Ab Mitte Juli werden
die Straßenbankette entlang der
Johanna-Sebus-Straße saniert. Ab Montag, 20.
Juli 2026, werden die Bankette entlang der
Johanna-Sebus-Straße und der Grindweide zwischen
Wardhausen und Düffelward saniert. Die
Fahrbahnränder wurden zuletzt stark beansprucht,
weil die schmalen Straßen infolge der
andauernden Sanierung der Ortsdurchfahrt Rindern
/ K 3 verstärkt als Ausweichstrecke genutzt
wurden.
Die anhaltend nasse Witterung in
den Wintermonaten hatte die Beschädigungen
seinerzeit begünstigt. Eine teure Sanierung der
mitunter stark ausgefahrenen Bankette war zu dem
Zeitpunkt nicht sinnvoll, da die Schäden bei
schlechtem Wetter schnell wieder aufgetreten
wären. Nun sollen die Sanierungsarbeiten bei
besserer Wetterlage aufgenommen werden.
Betroffen ist der Abschnitt der
Johanna-Sebus-Straße zwischen dem
Johanna-Sebus-Denkmal in Wardhausen und dem
Ortseingang Düffelward sowie daran anschließend
die Straße Grindweide bis zur Röstendahlstraße.
Ausgeführt werden die Arbeiten als
Wanderbaustelle. Die Bankette werden also
abschnittsweise saniert.
Während der
Bauarbeiten gilt auf der gesamten Strecke eine
zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Zur
Durchführung der Arbeiten werden die Straßen im
unmittelbaren Arbeitsbereich halbseitig
gesperrt, bleiben jedoch in beide
Fahrtrichtungen befahrbar. Planmäßig dauert die
Sanierung der Bankette bis Anfang August 2026.
Frischer Asphalt für drei
Moerser Straßen - Enni trägt neue Fahrbahndecken
auf Die Straßenkontrolleure der
ENNI Stadt & Service (Enni) sind täglich im
Moerser Stadtgebiet unterwegs und erfassen den
Zustand der Fahrbahnen und Gehwege. Nun saniert
das Unternehmen im Auftrag der Stadt Moers drei
besonders beschädigte Verkehrsflächen: Die
Straße An der Beeke, der Hirtenweg und die
Bendmannstraße bekommen eine neue
Asphaltschicht.
Im Zuge der Maßnahmen
erneuert die Enni dort insgesamt außerdem 14
Schachtabdeckungen und passt diese an die neue
Fahrbahnhöhe an. Die Arbeiten finden zwischen
dem 20. und 24. Juli statt und erfolgen
nacheinander. Die Straßen werden jeweils
voraussichtlich nur für einige Stunden gesperrt.
Während dieser Zeit ist auch die Zufahrt zu den
Grundstücken nicht möglich.
Anwohner
informiert die Enni vorab per Einwurfschreiben.
Zudem stellt sie rechtzeitig entsprechende
Hinweisschilder auf und richtet
Halteverbotszonen ein. Für die vorübergehenden
Einschränkungen bittet das Unternehmen um
Verständnis. Witterungsbedingt können sich die
Arbeiten kurzfristig verschieben, da die
Asphaltierung trockene Wetterverhältnisse
erfordert. Fragen beantwortet die Enni am
Baustellentelefon unter der Rufnummer 104-600.
Moers: Neuer Glanz
für historische Friedhofsmauer - Enni startet
Sanierungsarbeiten an der Klever Straße
Die Mauer entlang der Klever Straße prägt
seit Jahrzehnten das Erscheinungsbild des
dortigen Friedhofs. Nun startet die ENNI Stadt &
Service (Enni) eine umfassende Sanierung der
historischen Anlage. Die Arbeiten beginnen
voraussichtlich am Montag, 20. Juli, im Bereich
der Kriegsgräber.
Von dort aus geht es
abschnittsweise weiter. Bis November 2027 will
das Unternehmen die umfangreichen Putz- und
Mauerwerksarbeiten auf der gesamten Länge
abschließen und auch die vorhandenen Tore
instandsetzen. „Ziel ist es, die historische
Bausubstanz fachgerecht zu sichern und die
Maueranlage dauerhaft zu erhalten“, erklärt
Marcus Petrausch, Enni-Abteilungsleiter für
Grünpflege und Friedhöfe.
Während der
Bauzeit kann es in einzelnen Bereichen des
Friedhofs zu vorübergehenden Einschränkungen
kommen. Dies betrifft insbesondere Flächen, die
für Arbeitsbereiche, Materiallagerung,
Containerstandorte oder
Verkehrssicherungsmaßnahmen benötigt werden.
Zudem können einzelne
Toreingänge zeitweise nur eingeschränkt nutzbar
sein oder kurzfristig gesperrt werden. Die
erforderlichen Gehwegabsperrungen richtet die
Enni vorab in Abstimmung mit der Stadt Moers
ein.
Workshop „Kunst & Yoga“ im
Museum Kurhaus Kleve Am Mittwoch,
den 22. Juli 2026, von 11 – 13.30 Uhr, findet im
Museum Kurhaus Kleve ein offenes Angebot für
Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahre statt, das
von Stefanie Dennstedt in Zusammenarbeit mit dem
Theater im Fluss realisiert wird. Von der
Bewegung zur Statue – fließend und doch stabil.

Wir starten mit einer kurzen Yogaeinheit und mit
Bewegungen. Von den eigenen Bewegungen
inspiriert, formen und biegen wir anschließend
verschiedene Materialien. Das Angebot richtet
sich gezielt an Mädchen zwischen 10 und 14
Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos.
Das
Angebot wird möglich gemacht durch den Kultur
Rucksack NRW. Informationen und Anmeldungen
ausnahmsweise NICHT im Museum Kurhaus Kleve,
sondern unter Tel. +49-(0)2821 / 97 93 79 oder
thea.fluss@t-online.de.
Gartensaison verpasst? Was du
jetzt noch tun kannst Tipps vom
Gartenbauexperten: So holen Hobbygärtner auch im
Juli noch das Beste aus ihrem grünen Reich
heraus

Viele Gemüsearten wie Mangold und Rucola eignen
sich hervorragend für eine späte Aussaat.
(Quelle: BLGL)
Der heiße Juni hat vielen
Gärten ordentlich zugesetzt und so manche
Hobbygärtner und -gärtnerinnen mussten
möglicherweise auch einige Verluste im Beet
hinnehmen. Wer denkt, dass es im Juli für
weitere Saaten und Pflanzungen bereits zu spät
ist, der irrt sich. „Im Juli laufen Pflege und
Nachsaat parallel – deshalb ist er für
Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner so
interessant“, erklärt Dr. Lutz Popp,
Gartenbauexperte beim Bayerischen Landesverband
für Gartenbau und Landespflege e.V. (BLGL). Auch
jetzt lässt sich im Garten noch einiges bewegen
und etwas für die Ernte im Herbst und Winter
tun.
Welche Aussaaten und Pflanzungen
jetzt noch möglich sind Viele Gemüsearten
können in einem zweiten Satz angebaut werden.
Buschbohnen z. B. lassen sich direkt ins Beet
säen. Auch Möhrensorten mit kurzer Kulturzeit
sowie verschiedene Salate, Spinat, Mangold und
Rucola eignen sich hervorragend für eine späte
Aussaat.
So kann man auch im Spätsommer
oder Herbst noch eine gute Ernte genießen.
„Nutzen Sie jetzt die freien Lücken im Beet, die
durch die erste Ernte entstanden sind“, rät Dr.
Popp. „Schnell wachsende Gemüse- und Salatarten
füllen die Reihen rasch auf, unterdrücken
unerwünschtes Beikraut und bescheren uns bis
weit in den Herbst hinein frische Vitamine.“
Auch Beerenfreunde kommen auf ihre Kosten,
denn der Juli ist ein wichtiges Zeitfenster für
die Neuanlage von Erdbeerbeeten, damit sich die
Jungpflanzen vor dem Winter gut verwurzeln.
Im Ziergarten beginnt jetzt die Zeit der
zweijährigen Blumen: Stiefmütterchen,
Vergissmeinnicht oder Bartnelken werden im Juli
ausgesät, um im kommenden Frühjahr zu blühen.
Wo der Juli-Garten Aufmerksamkeit braucht
Bereits stehende Kulturen brauchen jetzt
gezielte Pflege. Tomaten müssen regelmäßig
ausgegeizt werden, damit der Bestand gut
durchlüftet bleibt. Das mindert das Risiko von
Pilzerkrankungen wie der Kraut- und Braunfäule.
Gurken sollten an Rankhilfen aufgeleitet werden,
um Platz zu sparen und die Früchte sauber zu
halten.
Eine tragende Rolle spielt das
Mulchen: Offene Beetflächen und Zwischenräume
sollten dünn mit Grasschnitt oder anderem
organischen Material abgedeckt werden. Dr. Popp
betont: „Eine dünne Mulchschicht verhindert,
dass die Erde verkrustet, reduziert die
Verdunstung deutlich und spart Gießwasser.“
Wasser ist jetzt besonders während der
Fruchtansatz- oder Kopfbildungsphase
entscheidend.Gegossen werden sollte
durchdringend und bevorzugt am frühen Morgen, da
die Verdunstung dann am geringsten ist und die
Blätter zügig abtrocknen können.
Urlaub
im eigenen Garten – oder im Urlaub den Garten
sich selbst überlassen Mit einem farbenfrohen
Garten schaffen Hobbygärtner das ultimative
Saisonerlebnis direkt vor der eigenen
Terrassentür. Während kurzer Abwesenheiten
können einfache, bewährte Alltagshilfen, wie mit
Wasser gefüllte Flaschen, die kopfüber in die
Erde gesteckt werden, die Pflanzen bewässern.
Ein gründliches Wässern unmittelbar vor der
Abreise sowie eine frische Mulchschicht halten
den Boden mehrere Tage feucht.
„Ein
Garten muss nicht perfekt aufgeräumt sein, um
uns Erholung zu schenken“, erklärt Dr. Popp.
„Lassen Sie im Urlaub ruhig mal die Natur die
Arbeit machen. Wilde Ecken und verblühte Stauden
stören die Entspannung keineswegs – im
Gegenteil, sie sind wertvolle Lebensräume für
Insekten und nehmen uns den Druck, ständig
korrigierend eingreifen zu müssen.“

NRW: 4,1 Millionen Menschen konnten
sich 2025 keine Woche Urlaub leisten
Beschreibung: * NRW-Anteil mit 23,1 % der
Bevölkerung über dem Deutschlandwert *
Alleinerziehende, Alleinlebende und
Geringqualifizierte besonders betroffen *
Hochqualifizierte mussten vergleichsweise selten
auf Urlaub verzichten
Im Jahr 2025
wohnten in Nordrhein-Westfalen rund 4,1
Millionen Menschen in Haushalten, die es sich
nach eigener Angabe finanziell nicht leisten
konnten, eine Woche im Jahr außerhalb der
eigenen vier Wände Urlaub zu machen. Wie das
Statistische Landesamt auf Basis von Ergebnissen
der europäischen Erhebung zu Einkommen und
Lebensbedingungen mitteilt, entspricht dies
einem Anteil von 23,1 % der Gesamtbevölkerung.
Damit lag NRW über dem deutschlandweiten
Wert von 20,9 %. Alleinerziehende, Alleinlebende
und Geringqualifizierte waren besonders
betroffen Besonders für Alleinerziehende ist die
Finanzierung einer Urlaubsreise oft schwierig:
2025 war es fast der Hälfte von ihnen und ihren
Kindern (46,8 %) nicht möglich für eine Woche in
den Urlaub zu verreisen. Ein
überdurchschnittlich hoher Wert zeigte sich auch
bei den Alleinlebenden: Bei fast einem Drittel
(32,3 %) von ihnen fehlte 2025 ein ausreichendes
Budget für eine Urlaubsreise.

Bei der Bevölkerung im Alter ab 16 Jahren
variierte die Möglichkeit, eine Woche Urlaub
außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen,
stark mit dem jeweiligen Bildungsstand.Unter
den Geringqualifizierten ab 16 Jahren lebten
39,9 % in Haushalten, die sich keinen
einwöchigen Urlaub leisten konnten.
Hochqualifizierte dagegen, mussten mit 10,5 %
vergleichweise selten auf Urlaub. verzichten.
Bei Personen mit mittlerem Bildungsniveau lag
dieser Anteil mit 21,3 % leicht unter dem
Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Weitere
Ergebnisse rund um das Thema „materielle und
soziale Entbehrung” finden Sie in unserem
Schwerpunktartikel auf der Themenseite
Armut.

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